Erfahrungsaustausch Spätberufene

Nun habe ich seit 11 Monaren wieder Unterricht u bin sehr glücklich damit.
Immer noch habe ich den 10 min Rhythmus für jedes Stück, damit komme ich auch gut zurecht, stelle mir den Wecker, das hilft mir bei mühsamen Stücken wenigstens 10 min dranzubleiben.
Neben meinem Jahresstück c-Moll Nocturnes (die soll ich nächstes Jahr Vorspielen) bin ich gerade bei der Mondscheinsonate (dritter Satz, auch wohl ein Mehrjahresprojekt...)Aber dazwischen sind ganz einfache Stücke für mich wichtig, da auch gerne mal der schon genannte River....
Jetzt habe ich von meiner Klavierlehrerin "the town i Loved so Well" von Phil Country bekommen, sehr einfach u sehr schön. Vielleicht kennt ihr es ja, ich kannte es nicht.
Soweit, allen viel Zeit und Spaß beim Üben.
Das Einzige womit ich gerade nicht vorwärts komme, ist der Klavierkauf.
Das braucht halt viel Zeit...
Liebe Grüße Silvia
 
Zum Thema "einfach" wurde ich von meinem KL betrogen!:-D

Meine Stücke sind eigentlich nur zwei:

Burgmüller "Douce plante"
Und
Die Nummer 9 aus "Lieder von der Mur Insel"

Als ich mir die Noten Bilder ansehen hab, dachte ich bei Burgmüller "oh das schaffst du nie!" während ich dem anderen Stück nur einen kurzen Blick widmete.

Der Burgmüller spielt sich fast von allein, das Liedchen von der Mur Insel ist die pure Qual :-(

Ich hänge euch mal ein Bild an (und hoffe dabei nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen!:-D).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wie kommt man denn mit sowas klar?:

Primi Passi - linke Hand mit Violinschlüssel. Würg & Error! :dizzy::angst::blöd:
Nun habe ich mich so langsam an zwei verschiedene Notenschlüssel gewöhnt und schon wird einem wieder ein Stein in den steinigen Noten-Lern-Weg gelegt...:konfus:

Besser Noten selber neu schreiben oder wieder umlernen und "durcheinanderkommen" riskieren?


View: https://www.youtube.com/watch?v=weebxMU-Nac
 
Wie kommt man denn mit sowas klar?:

Primi Passi - linke Hand mit Violinschlüssel. Würg & Error! :dizzy::angst::blöd:
Nun habe ich mich so langsam an zwei verschiedene Notenschlüssel gewöhnt und schon wird einem wieder ein Stein in den steinigen Noten-Lern-Weg gelegt...:konfus:

Besser Noten selber neu schreiben oder wieder umlernen und "durcheinanderkommen" riskieren?


View: https://www.youtube.com/watch?v=weebxMU-Nac
Sowas kommt immer wieder vor. Nicht neu schreiben, dran gewöhnen! Sonst musst du dir deine Noten immer wieder Mal umschreiben. Das ist aber nicht Sinn der Sache.
Wo ist für dich die Schwierigkeit, in der linken Hand einen Violinschlüssel zu spielen? Oder ist es wirklich "nur" die Angst vor dem durcheinander kommen? Die Noten kennst du, vielleicht einfach als Übung für die linke Hand sehen? Ich schätze dass es dich weiterbringen wird wenn du so spielst wie angegeben, einfach versuchen. Umschreiben kannst du dann ja immernoch ;)

Gesendet von meinem BLN-L21 mit Tapatalk
 
Besser Noten selber neu schreiben oder wieder umlernen und "durcheinanderkommen" riskieren?

Es geschieht nicht selten, dass die Linke so weit rechts oder die Rechte so weit links auf der Tastatur zum Einsatz kommt, dass der Komponist auch zwischendurch und ohne Ankündigung die Notenschlüssel wechselt. Wenn es so ganz komisch klingt, immer mal nachschauen, ob man nicht zwischendurch einen Schlüsselwechsel übersehen hat. :girl::lol:

"Umschreiben" sollte sich generell auf ein Minimum beschränken. Manchmal ist das Notenbild durch ineinandergreifende Notation so unübersichtlich - oder man entscheidet sich, bestimmte Töne, die für die linke Hand notiert sind, mit der rechten zu spielen - dass es zum Erlernen der Stellen der Übersichtlichkeit halber hilfreich sein kann, mit Bleistift die Variante der Notation (bzw. der Verteilung auf die Hände) zu vermerken, die plausibler erscheint.

Das gestatte ich mir als Anfänger, aber das Ziel ist freilich, es nicht tun zu müssen. :-)Leider bin ich immer noch zu visuell geprägt. :girl:
 
@stoni99, ich würde dir die «Russische Klavierschule Band 1» für das Üben des Notenschlüssel-Wechsels empfehlen. Die meisten Stücke in diesem Band sind mit wechselnden Notenschlüssel notiert (so ca. 50:50%).
 

Wie kommt man denn mit sowas klar?:

Primi Passi - linke Hand mit Violinschlüssel. Würg & Error! :dizzy::angst::blöd:
Nun habe ich mich so langsam an zwei verschiedene Notenschlüssel gewöhnt und schon wird einem wieder ein Stein in den steinigen Noten-Lern-Weg gelegt...:konfus:

Besser Noten selber neu schreiben oder wieder umlernen und "durcheinanderkommen" riskieren?

Hab mir das Stück angeschaut: NICHT umschreiben.
Es dient m E als Einstieg ins Thema. Umgekehrt (rechte Hand im Baßschlüssel sollte auch mal dran sein).
Später geht immer mal hin und her. Wenn man dann bei jeder Note neu überlegen muß ist das langwierig. Sieh es als erweitertes Notenlernen, das man Dir nun zutraut.:super:
Es hilft nur (wie so oft) üben, üben, üben.
Und ja, ich bin, wenn's "komisch klingt" (@Barratt) auch immer mal ganz kurz im falschen Schlüssel. Immer seltener..darauf kommt es an.

Nur Mut und Geduld, das wird schon!
 
Darf ich mich dazugesellen? Ich bin 69 Jahre alt und hab mich entschlossen noch Klavier zu lernen.
Ich hab mir ein Thomann DP-26 zugelegt, ich lerne mittels Internet und Flowkey , wenn ich irgendwelche Fragen habe wende ich mich an meinen Freund der ist Konzertmeister im Ruhestand .
Ich hab auch schon mal nach einem Musiklehrer gesucht aber die Preise scheinen mir in der Höhe doch sehr hochgegriffen und außerdem Frage ich mich warum ich eine Aufnahmegebühr zahlen soll.
vg
reymund
 
Same here: In A. Cortots Transkription des Arioso von Bach (BWV 1056) geben sich Violinschlüssel und Bassschlüssel in der linken Hand ständig schön die Hand. Das wechselt förmlich von Akkord zu Akkord. Da ich als Klaviereinsteiger gleichzeitig zu den Spätopfern jugendlicher Soloinstrumente (die im Violinschlüssel notiert sind) gehöre, ist mir das Lesen des Bassschlüssels nach wie vor mühevoll. Ich komme einfach nicht vom "im Kopf 2 Noten hochschieben" weg, wenn dann ab und zu noch der mir recht vertraute Violinschlüssel dazwischenkommt, sehe ich das als bewussten Versuch der Demoralisierung seitens des Notensetzers!
 
dass der Komponist auch zwischendurch und ohne Ankündigung die Notenschlüssel wechselt.
... ist ja noch schlimmer...:konfus:

Sowas kommt immer wieder vor. Nicht neu schreiben, dran gewöhnen!
ich würde dir die «Russische Klavierschule Band 1» für das Üben des Notenschlüssel-Wechsels empfehlen.
Hab mir das Stück angeschaut: NICHT umschreiben.
Es dient m E als Einstieg ins Thema.

Ich werde das Stück noch etwas aufschieben.:konfus:
Bin gerade dabei von 2 Oktaven mit Daumen auf C zu 4 Oktaven mit freier Fingerwahl umzustellen.
Das wird sonst etwas zu viel.
 
Nein, ganz und gar nicht! Es ist herrlich entspannend ohne „Aufpasser“ und ohne Vorspieldruck....

Was Du erzählst finde ich interessant. Ich hatte ja auch eine lange Phase ohne Unterricht. Und obwohl es keine gezielte Entscheidung war, habe ich erst einmal mehr Fortschritte gemacht als mit Unterricht.

Aktuell bin ich mit meinem neuen Unterricht aber sehr glücklich, ich bekomme Hinweise wie ich mein Spiel verbessern kann, und merke, dass die mich wirklich vorwärts bringen. Und ich bekomme die Musiktheorie so erklärt, dass ich sie verstehen kann. Sonst ging es immer darum, wie was heißt und ich hatte das Gefühl zu dumm für das Thema zu sein. Aber jetzt werden mir Zusammenhänge erklärt und es macht einfach nur Spaß zu begreifen, auch wenn vieles in meinem Kopf noch schwammig ist, merke ich wie ich nach und nach die Strukturen erkenne.

Die Wortwahl "Aufpasser" und "Vorspieldruck" sind mir noch aufgefallen. Für mich ist das jetzt fremd, eventuell weil ich immer nur Lehrer habe die deutlich jünger sind als ich. Aber ich bin mir sicher, dass sollte nicht so sein, entweder passte der KL einfach nicht, oder vielleicht könnte Dein Perfektionismus auch eine Leine vertragen. Meiner hat auch eine, und das ist gut so.
 
Die Wortwahl "Aufpasser" und "Vorspieldruck" sind mir noch aufgefallen.

Diese Worte hatten bis vor einem Jahr in der Tat Relevanz und ich habe mich in den fünf Jahren des Unterrichts viel zu sehr unter Druck gesetzt.

Als ich Anfang August neben einer Klavierlehrerin am Flügel gesessen habe (es war keine geplante Unterrichtsstunde sondern ein freundschaftlicher Besuch meinerseits) und sie mir etwas gezeigt hat, war ich völlig entspannt.

vielleicht könnte Dein Perfektionismus auch eine Leine vertragen.

Die ist nicht mehr erforderlich, denn dieser befindet sich inzwischen auf einem entspannten Level.
:-)
 
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ich bekomme Hinweise wie ich mein Spiel verbessern kann, und merke, dass die mich wirklich vorwärts bringen
Ich denke nach wie vor, dass es ohne Anleitung eines hinreichend guten Lehrers langfristig nicht geht, denn einer muss den Weg aufzeigen und die Laterne halten, Hinweise geben, die mich weiterbringen, Horizonte eröffnen, hören, was ich noch nicht höre, sehen, was ich nicht wahrnehme... gehen muss ich dann selbst und auch daraus eigene Wege finden.
 
Wie kommt man denn mit sowas klar?:

Primi Passi - linke Hand mit Violinschlüssel.
Als jemand, der beinahe Jahrzehnte mit flüssigem Notenlesen gehadert hat, kann ich nur feststellen, daß mir Schlüsselwechsel nicht die geringsten Probleme bereiten. Ich habe allerdings auch nie die zwei Fünflinien-Systeme als ein (Zehnlinien-)System gelesen, wie das an mancher Stelle empfohlen wird, und tue das auch heute noch nicht. Gedanklich stapel ich die zwei (oder drei oder vier) Systeme eher in der dritten Dimension aufeinander (orthogonal zum Papier wegen Gleichzeitigkeit), weshalb oben und unten keine Rolle spielt. Sobald der Schlüssel wechselt - egal wo - lese ich andere Noten.
 

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