ED. Seiler Glockenflügel von 1926

  • Ersteller Ersteller Mephisztoe
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  • #21
Hab ich nicht drauf geachtet ob das bei Einzelaufhängung nicht ist. Aber das kann es eh nicht erklären. Denn warum sollte das dann immer bei der linken Saite am stärksten sein? Die anderen Saiten sind ja auch umschlungen
 

  • #22
Die umschlungenen Saiten gehören entweder zum gleichen Ton oder zu zwei verschiedenen. Vielleicht gibt es einen Effekt, der die höher gestimmte Hälfte der Saite betrifft .
 
  • #23
Dann hätten das fast alle Klavierhersteller die letzten 100 Jahre nicht bemerkt, die sollten wohl öfter hier im Forum mitlesen.
 
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  • #24
Der Spannungs-Unterschied zweier Saiten benachbarter (Halb-)Töne wird nicht so groß sein, dass es zum Schlupf kommt, denke ich mir.

Googles KI meint das auch. Keine Ahnung, ob man ihr hier trauen kann, es klingt aber plausibel:

In einem modernen Klavier ist die Saitenspannung über weite Strecken der Tastatur erstaunlich konstant, obwohl sich die Töne in der Frequenz unterscheiden. Hier sind die wichtigsten Fakten zum Spannungsverhältnis benachbarter Töne:
  • Gleichmäßige Zugkraft: Die Saitenspannung liegt bei den meisten Klavieren pro Saite zwischen 700 und 900 Newton (ca. 70–90 kg). Das Ziel des Konstrukteurs ist ein „ebener“ Verlauf, damit die enorme Gesamtlast (bis zu 20 Tonnen) den gusseisernen Rahmen nicht einseitig verformt.
  • Kompensation durch Mensur: Da die Frequenz eines Tons von der Länge, der Masse und der Spannung abhängt, wird der Frequenzsprung zum Nachbarton primär durch die Saitenlänge und den Drahtdurchmesser ausgeglichen, nicht durch eine Änderung der Spannung.
  • Minimale Differenzen: Zwischen zwei benachbarten Einzelsaiten (z. B. Chromatik im Mittelfeld) beträgt der Spannungsunterschied oft nur wenige Newton. Größere Sprünge treten meist nur an den Übergängen auf, etwa wenn vom blanken Stahldraht auf kupferumsponnene Basssaiten gewechselt wird oder wenn die Anzahl der Saiten pro Chor (ein- zu zweichörig) variiert.
  • Klangliche Homogenität: Würde man die Spannung zwischen benachbarten Tönen stark variieren, würde sich die Klangfarbe (Inharmonizität) und das Spielgefühl drastisch verändern.
 
  • #25
Um zurück zu Thema zu kommen:
Hier gibt es offensichtlich einen weiteren Seiler-Glockenflügel.
(Ich hatte den Verkäufer nach dem Hersteller gefragt)
 

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