Die Clavio-Variationen

Und zwar Du! :D Ich bin auch noch am komponieren, von mir gibt's also auch noch eine...:D
 
Deshalb nehmt euch ein Blatt Notenpapier, zückt einen Bleistift und ran an den Speck!!!!
Ich freue mich auf jede weitere Variation!!!
Inzwischen bevorzuge ich gegenüber der traditionellen Praxis mit Notenpapier und Schreibgerät die Verwendung einer Notensatz-Software. Ich erlaube mir dennoch, mitzukomponieren und auch heute wieder eine Variation beizusteuern. Die letzten handgeschriebenen Notenseiten meinerseits entstanden während der Probe mit einem Frauenchor, mit dem ich gerade einige Auftritte in der Vorweihnachtszeit vorzubereiten hatte. Ich vernahm aus den Reihen der Chormitglieder den Wunsch, ein bestimmtes Weihnachtslied zu singen, von dem kein geeignetes Arrangement verfügbar war. Spontan stellte ich eine typische Komponisten-Frage im Sinne des Prologs aus "Ariadne auf Naxos": "Hast ein Stückerl Notenpapier?", worauf die Vorsitzende ein altes Notenheft aus einer Tasche zog. Es erwies sich als praktisch, dass der Chor in einer Schule probte: Die Probe wurde unterbrochen (eine Sängerin hatte zum Geburtstag Kuchen mitgebracht), ich schrieb innerhalb von knapp zwanzig Minuten den kompletten Liedsatz, der sofort auf dem im Nebenzimmer stehenden Kopiergerät in Chorstärke vervielfältigt werden konnte. Und als die Probe zu Ende war, konnte der Chor den einfach gehaltenen Satz bereits recht passabel singen. Bei Chorwettbewerben gab es früher das sogenannte "Stundensingen": Innerhalb einer Stunde war ein bislang unbekanntes Chorstück neu einzustudieren und vorzutragen - aber wenigstens war der Satz vorher von unbekannter Hand fertig arrangiert...! In unserem Fall handelte es sich also um ein "Stundensingen" unter maximal verschärften Rahmenbedingungen.

Aber nun die heutige Variation: Den Anhang Clavio-Variation 4.pdf betrachten
Viel Spaß damit wünscht
mit LG Rheinkultur
 
Inzwischen bevorzuge ich gegenüber der traditionellen Praxis mit Notenpapier und Schreibgerät die Verwendung einer Notensatz-Software.

Hallo Rheinkultur,
ich merke, die Neuerungen der Medien hat dir nicht geschadet! Deine Variationen sind alle hervorragend strukturiert und hören sich zudem noch klasse an. Dafür möchte ich mich als Forumsteilnehmer ganz herzlich bei dir bedanken. 4 Variationen, das ist schon Arbeit....

Grüße,
pp
 
Deine Variationen sind alle hervorragend strukturiert und hören sich zudem noch klasse an. Dafür möchte ich mich als Forumsteilnehmer ganz herzlich bei dir bedanken. 4 Variationen, das ist schon Arbeit....
Für die lobenden Worte ganz lieben Dank. Es kann eben mal wieder Spaß machen, kompositorisch auf romantischem Terrain unterwegs zu sein. Ein MIDI-File habe ich nicht hochgeladen, da die Variationen ganz gut in der Hand liegen dürften und als kleine Blattspielübung gut geeignet sind. Demnächst käme dann mal ein langsamer Satz und eine Moll-Variante in Frage.

Zuvor folgt die vorhin geschriebene Nummer Fünf: Den Anhang Clavio-Variation 5.pdf betrachten

Auch diesmal wünsche ich damit viel Spaß.

LG von Rheinkultur
 
...ich hab noch nie eine pdf hier hochgeladen, hoffentlich funktioniert´s

falls es klappt: viel Spaß (und kein Buhu: das ist bequem spielbar)
 

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  • die versprochene Variation.pdf
    78,4 KB · Aufrufe: 62
...ich hab noch nie eine pdf hier hochgeladen, hoffentlich funktioniert´s

falls es klappt: viel Spaß (und kein Buhu: das ist bequem spielbar)

Es hat funktioniert - schön gemacht und problemlos zu spielen. Mit ganz einfachen Mitteln eine ansprechende Klangstudie für das Pianissimo-Spiel. Warum nicht?

LG von Rheinkultur

P.S.: Wie ich mich als Komponisten kenne, hätte ich der linken Hand auf Taktzeit zwei den passenden (duftig arpeggierten) Akkord spendiert. Muss aber gar nicht und jemand anderes ist der Komponist, der das so haben möchte - und das ist auch gut so... . Danke!
 
Ja, vielen Dank, dass du mir eine Klangstudie widmest. Wäre nicht nötig gewesen... ;) hihi!

Ich muss sagen, ich finde deine Variation wirklich clever gemacht. Sie klingt sanft, schlicht, schön, aber nicht banal! Von daher: Danke!

Lieber PP,

vielleicht meinst du eher Rolfs Variation? :p Die gefällt mir auch sehr, vor allem, weil sie ein anderes Klangbild zeichnet und einen sehr schönen Kontrast bildet. Und pianistisch ist sie auch, man kann viel dran lernen. :)

Aber ich bedanke mich auch sehr für die tollen Variationen der anderen!!! Super, Rheinkultur, dass du als Profi mal ruckzuck 5 Variationen zaubern kannst! :)

Liebe Grüße

chiarina
 

Nummer Eins
 

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  • Varietas delectat.pdf
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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Pianissimo hat die Frage aufgeworfen, ob dieses Thema auch im Schönberg'schen Sinne zur Verarbeitung tauge. Der Beweis dürfte hiermit erbracht sein - diese Variation ist in jener Schaffensphase Schönbergs (um 1907) anzusiedeln, in der die Bindung an ein tonales Zentrum durchaus noch erkennbar ist und in der er überdurchschnittlich oft Vorlagen von Stefan George zur Vertonung heranzog...! Trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass da ein eigenständiges Idiom präsent ist - ich bin wieder einmal beeindruckt. Und nun setze ich mich an meine bereits begonnene Minore-Variation, die bald wieder als PDF abrufbar ist.

LG von Rheinkultur
 
Was soll ich da erst sagen? Vielen Dank, lieber Christoph, jetzt muss ich es erstmal verdauen..., woran erinnerts mich nur? ;)


Klavirus
 
und aus Jux noch zwei Blödelvariationen :D:D:D:D
 

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  • Zwei Blödelvariationen.pdf
    68,9 KB · Aufrufe: 50

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