Der Was-hört-ihr-gerade-Thread

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In vielen Communities üblich, wollte ich auch hier mal eine Umfrage starten, was ihr so an Musik hört. Natürlich soll jetzt nicht jeder seine ganze Musiksammlung aufzählen, sondern es soll einfach mal eine Momentaufnahme sein, was ihr zur Zeit viel hört und vielleicht auch wo (zu Hause, im Zug, im Auto etc.). Es können Radiosender, Bands, Komponisten, Aufnahmen oder Interpreten genannt werden oder vielleicht hört ihr auch gar keine Musik aus der Konserve, sondern nur auf Konzerten?

Ich fange mal an:
  • Very best of Chopin Zu Chopin muss man hier ja nicht viel sagen, eine Kompilation von vielen.
  • Sabaton Powermetal aus Schweden, Musik zum Wachwerden
  • North Sea Gas, Schottischer Folk, handwerklich gut gemacht mit Harmoniegesang und sehr unterhaltsamen Fiddle-Soli
  • Nightwish - Endless forms most beautiful Das letzte Album der Finnen. Eine äußerst gelungene Mischung von Elementen aus Metal, Pop, Soundtrack und sinfonischer Musik.
  • Dvorak - Slavische Tänze Auch was zum Wachwerden, allerdings nicht so recht zum Durchhören. Nach spätestens fünf Tänzen ist es dann auch gut.
Und natürlich noch viele mehr, aber das ist im Augenblick auf "High Rotation" bei mir. Da ich pendle, höre ich schon viel Musik im Zug. Gerne aber auch mal sehr bewusst zu Hause im Wohnzimmer, wenn die Zeit es zulässt.
 
M

Monique.

Guest
Mein Lieblingsstück ist zur Zeit der Gabriella Song aus dem Film " Wie im Himmel "
Übe es zur Zeit auf den Tasten mit Hingabe ! :-D
Ansonsten quer Beet den ganzen Tag. . Klassik selbstverständlich !!!
 
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Ist doch egal, welche Version ! :kuscheln:

Ich finde dieses Lied ist in jeder Tonart etwas besonderes und wunderschön! :blume:

Liebe Grüße
Marion
 
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diesen Faden gibt es bereits seit 2007. Er heißt: was ihr gerade hört.
Vielleicht könnte ein Mod die beiden Faden zusammenlegen, bitte.
 
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Mein Lieblingsstück ist zur Zeit der Gabriella Song aus dem Film " Wie im Himmel "
Übe es zur Zeit auf den Tasten mit Hingabe ! :-D...
Von Gabriella's Song (im Film Altsolo, gemischter Chor und Klavierbegleitung) hab ich eine Version für Sopransolo und gemischten Chor a cappella arrangiert (die wesentlichen Klavierelemente habe ich in die Männerstimmen verlegt), meine Idee war, dass man das Lied jederzeit auch als Geburtstagsständchen singen kann, wenn weit und breit kein begleitender Pianist in der Nähe ist.
Ist in dieser Fassung schon mehrmals mit großem Erfolg aufgeführt worden. Ich bin ganz stolz darauf!

Grüße
Manfred
 

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Da ich auch in einem festen Ensemble Salonmusik mache, stöbere ich ab und zu in diesem Bereich herum.
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View: https://youtu.be/4fv4wwPLwFw

Würde mich mal interessieren, wie ihr zu so einer Musik steht.
Die erste Hälfte find ich ganz unterhaltsam und durchaus überzeugend, aber genau ab da, wo meine Lieblingsstelle käme (O je, o je, wie rührt mich dies!) wird miesestes Fremdmaterial eingearbeitet. Sehr ärgerlich!

Grüße
Manfred
 
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Rheinkultur

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Neu entdeckt:
View: https://youtu.be/4fv4wwPLwFw

Würde mich mal interessieren, wie ihr zu so einer Musik steht.
Hat was von einer Mischung aus Barnabás von Géczy und Marek & Vacek.
Gut gemacht, muss man halt mögen und stilistisch schmerzfrei sein... .

aber genau ab da, wo meine Lieblingsstelle käme (O je, o je, wie rührt mich dies!) wird miesestes Fremdmaterial eingearbeitet. Sehr ärgerlich!
Zum miesesten Fremdmaterial gehört in diesem Falle das hier:


Aber dafür kommt hier Deine Lieblingsstelle ziemlich am Anfang, das ist doch mal was:


Die ostdeutsche Antwort auf James Last, wenn man so will. Mir persönlich sind alle diese Sachen in ihrer originalen Form lieber. Das behaupte ich jedenfalls, nachdem ich viel Salonorchesterpraxis sammeln und in Verbindung mit der "Fledermaus" etliche Male den Kapellmeister abgeben konnte. Was das Repertoire für Salonorchester betrifft, erstreckt sich die Blütezeit für diese Besetzung auf die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts und auf die erste des zwanzigsten. In der Folgezeit gab es vielfach Versuche, auch neuere Sachen irgendwie für dieses Genre passend zu machen (letztes Jahr hatte ich zum Beispiel etwas von Udo Jürgens zu bearbeiten und aufzuführen). So richtig überzeugend gelingt diese Stilmischung nicht wirklich. Ähnliches kenne ich beispielsweise von Beatles-Songs und diversen Hits der 1970er und 1980er. Das Dilemma lässt sich auf den Punkt bringen: Für überzeugende Ergebnisse muss man sich meistens weit vom Original entfernen, gleichzeitig ist die Bindung an das Original mit einem bestimmten Klangbild und damit einer bestimmten Satzweise untrennbar verbunden.

LG von Rheinkultur
 
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Die erste Hälfte find ich ganz unterhaltsam und durchaus überzeugend, aber genau ab da, wo meine Lieblingsstelle käme (O je, o je, wie rührt mich dies!) wird miesestesFremdmaterial eingearbeitet. Sehr ärgerlich!
Früher hätte mich das genauso gestört. Mein Blick darauf war in der Anfangszeit sehr klassisch orientiert. Verbissenheit tut dieser Art von Musik nicht gut und dann sollte man auch keine Salonmusik betreiben. Aber bei mir hat das auch sehr lange gedauert! Nachdem ich jetzt gute fünf Jahre Salonmusik mache, habe ich diese Ablehnung irgendwie abgelegt.
Die Piano-Direktionen sind für mich jetzt nur noch Vorschläge, an denen man sich orientieren kann. Im Grunde kann auch jeder sein eigenes Ding machen, solange es gut klingt.
Was ich bei dieser Truppe auf jeden Fall gut finde, ist die Vermischung von Jazz und Salonmusik.
 
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...
Was ich bei dieser Truppe auf jeden Fall gut finde, ist die Vermischung von Jazz und Salonmusik.
Das hat mir in der ersten Hälfte auch gefallen.
Aber - tut mir leid - die Fledermausouvertüre ist so ein super Stück - durch und durch - die mag ich nicht potpourrimäßig verhackstückt hören. Vielleicht hätte mich das weniger gestört, wenn es gleich von Anfang an eine wilde Mischung gewesen wäre.

Grüße
Manfred
 
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Und Gulda hat mit seinen G´schichten aus dem Golowinerwald ein exemplarisches Beispiel für schlechten Geschmack und Verunglimpfung geliefert;-).
 
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Hm. Die Fledermaus-Ouvertüre ist auch ohne jegliche Verhackstückereien schon eine Potpourri-Ouvertüre. ;-)
In einem Sinne stimmt das natürlich - hier sind einige Melodien aus der Operette zusammengestellt.
Andererseits gelingt es Strauss durch eine sehr konsequente Reprise im zweiten Teil, die Anmutung einer klassischen Ouvertüre mit Andeutung einer Sonatenhauptsatzform zu erzeugen, natürlich ohne Durchführung (auch Mozarts Figaro-Ouvertüre hat ja keine). Dadurch kommt die Coda zwingend und eben nicht beliebig daher wie bei den meisten typischen Potpourri-Produkten.

Grüße
Manfred
 
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@Nachtmusikerin : Grapelli höre ich auch sehr gerne, habe ihn zum Glück noch live erlebt. Er hat auch in seinen späteren Jahren sehr schöne Aufnahmen u.a. mit Michel Petrucciani, Oscar Peterson und McCoy Tyner gemacht. Nur, um den Bezug zum Klavier herzustellen;-).
 
 

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