Bezeichnungen für Klassikstücke

Gerd

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Ich schreibe alle Stücke, die ich spielen möchte, über ein Notationsprogramm (PrintMusic) um, drucke sie dann aus, und hefte diese dann in Klarsichtfolie in verschiedene Ringordner ein.
Im Laufe der Zeit hat sich eine Menge Notenblätter angesammelt.
Nun suche ich für die Archivierung meiner Notenblätter noch passende Namen zur Beschriftung der Ringordner.

Diese sollten nach Musikgattung - Schwerpunkt Klassik - sein.

Beispiel: Etüden - Preluden - Sonatinen - Sonaten - Menuette - usw.

Wie kann ich alle klassischen Stücke mit aussagefähigen Namen erfassen?

Ausserdem: Lässt sich die Reihenfolge der einzelnen Musikgattung evtl. auch aufsteigend in Schwierigkeitsgrade benennen?
 
Wenn es unglaublich viele Noten sind, würde ich vorschlagen, dass man die Noten nach Komponist und dann nach Gattung sortiert. Beispiel: Beethoven - Sonaten oder Chopin - Nocturnes.

Für die Schwierigkeitsgrade würde ich verschieden farbige Ordner nehmen. Zum Beispiel Grün für leicht, orange für mittelschwer und rot für schwer, Ampelfarben sozusagen ;).

Hoffe ich konnte mit meiner Idee helfen.

Noch eine Ergänzung: Eventuell könnte man noch die Epoche dazuschreiben, die ja mit der Lebzeit der Komponisten zusammenhängt. Da wäre Barock, Klassik, Romantik und Moderne.
 
Ich schreibe alle Stücke, die ich spielen möchte, über ein Notationsprogramm (PrintMusic) um, drucke sie dann aus, und hefte diese dann in Klarsichtfolie in verschiedene Ringordner ein.

Entschuldige meine Ignoranz, aber um alles in der Welt, warum kaufst Du nicht die Noten oder lädtst sie dir herunter von IMSLP sheet music oder ähnliche Resourcen, sondern tippst sie mühsam ab - mit der Gefahr, dich zu vertippen, Fingersätze, Dynamikbezeichnungen wegzulassen, denn kritischen Bericht mit Versionsunterschieden bei Urtextausgaben wegzulassen usw.?
 
Unter uns, kauf dir gute Notenhefte/bücher, die lassen sich viel besser ordnen und sind viel schöner als einzelne Blätter oder Ordner.


oli
 
Danke für die gut gemeinten Vorschläge und Ideen.

Mein Ansatz zur "Archivierung" der Noten hat einen ganz persönlichen Grund:

Da ich Noten noch nicht flüssig genug lesen kann, möchte ich das "Prima Vista-Spiel" schon über den Umweg mit dem Notensatzprogramm erreichen.

In dieses Programm gebe ich über die PC-Tastatur die einzelnen Noten mit allen zugehörigen Eigenschaften in den jeweiligen Takt ein.

Somit lerne ich "interaktiv" das Notensystem einschl. Pausen, die Tonart, die Takart, Vortragsbezeichnungen, Artikulationszeichen usw. kennen.

Weiterer Vorteil: Ich kann mir das gesetzte Stück schon vor dem ersten Einüben anhören, beim Zusammenspiel LH. RH. die Geschwindigkeit langsamer stellen, Akkoladen, die im Notenheft zu dicht gesetzt sind, kann ich zum besseren Lesen mit weniger Takten auseinander ziehen ... und und und...
Fazit: Macht viel Arbeit, aber so lerne ich als Anfänger am besten das gesamte Musikstück in seiner Struktur kennen!!

Zu meiner Frage: Lässt sich die Reihenfolge der einzelnen Musikgattung evtl. auch aufsteigend in Schwierigkeitsgrade benennen?

Damit meinte ich folgendes:
Womit beginne ich, wenn ich als Anfänger, nach Abschlusss von Klavierschul-Notenheften anfangen möchte, einzelne Klassische Werke aufsteigung nach Schwierigkeitsgrad spielen möchte:

Evtl. so ?: Menuette, Präludien, Sonatinen .....

Noch eins zur Handhabung von Notenheften:
Bis auf einzelne Klavierschulen, z.B. von Heumann, haben alle Notenhefte keine Ringheftung, vor allen die dicken Wälzer klappen beim Klavierspielen immer wieder zu!

Bei meinen Ringordnern mit einzelnen Notenblättern habe ich damit kein Problem!

Noch ein Vorteil: Vorgegebene Fingersätze, die ich ändern oder ergänzen möchte, kann ich nach Bedarf, nach jeder neuen Übung, neu eintragen und ausdrucken!
 

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