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Nein, das hat mit blindem Gehorsam nichts zu tun, sondern mit Vertrauen.Du bist also bereit, Dinge einfach aus Gehorsam zu tun, obwohl Du nicht weißt, wozu sie eigentlich gut sein sollen?
Der Vergleich hinkt, findest du nicht?Dann war das beim Milgram-Experiment also auch bloß Vertrauen? Weil man darauf vertraute, dass das ein Experte ist, der schon weiß, was gut und richtig ist? Bewertest Du Vertrauen in Autorität (nichts anderes ist es ja, wenn man jemanden als Experten anerkennt - man selber blickt nicht durch, glaubt aber, der andere wisse schon Bescheid und gibt sich dadurch sozusagen in seine Hände) standardmäßig positiv?
Wenn wir uns in die Hände von Experten - und das sollten Klavierlehrer nun mal sein!! - begeben, dann ist das die einzig richtige Einstellung. Erst, wenn es Grund gibt an der Expertise zu zweifeln - und ich denke TL in Gegenbewegung ohne genaue Erklärung wozu das gut sein soll! sollten Misstrauen auslösen - dann muss man nachfragen.Du bist also bereit, Dinge einfach aus Gehorsam zu tun, obwohl Du nicht weißt, wozu sie eigentlich gut sein sollen?
Satz 1: Nein! Man hat den Anspruch darauf, stets erklärt zu bekommen, warum man etwas tun soll, und sollte diesen Anspruch auch stets einfordern.Wenn wir uns in die Hände von Experten - und das sollten Klavierlehrer nun mal sein!! - begeben, dann ist das die einzig richtige Einstellung. Erst, wenn es Grund gibt an der Expertise zu zweifeln - und ich denke TL in Gegenbewegung ohne genaue Erklärung wozu das gut sein soll! sollten Misstrauen auslösen - dann muss man nachfragen.
Wir wissen hier aber weder auf welchem Stand @thda ist noch, was der/die KL dazu gesagt hat!
Satz 1: Nein! Man hat den Anspruch darauf, stets erklärt zu bekommen, warum man etwas tun soll, und sollte diesen Anspruch auch stets einfordern.
TL in Gegenbewegung klingt Scheiße. Widerspricht damit dem Audiomotorikansatz.
Würde sagen, zum Kennenlernen der Tonleitern muss man das nicht unbedingt machen, aber gestorben ist wohl noch keiner dran, hat was von Hanon.
Ich gebe niemals "auf Vorrat" irgendwelche Übungen auf.
Übungen kommen selbstverständlich vor in meinem Unterricht, aber immer nur im Kontext einer konkreten musikalischen Sache bzw. eines konkreten Stücks, die der Schüler können möchte bzw. die ihm als könnenswert klar ist.
"Auf Vorrat" wohlfeile Übungen wie Tonleitern, Arpeggien oder "Hanon" aufzugeben, ist methodisch mangelhaftes, gedankenloses bis faules Unterrichten. Das ist nichts als Beschäftigungstherapie, die den Eindruck "ernsthaften Unterrichts" erwecken soll.