Was fällt euch leicht bzw. schwer?

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K
Klavierdummie
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Hallöchen,
ich hab mal wieder eine neugierige Frage an alle Anfänger, die die es noch werden wollen und die, die sich noch dran erinnern können.. ;)

Was ist euch eigentlich besonders leicht bzw. schwer gefallen? Gibt es etwas das allen schwer fällt? Oder etwas, das eigentlich jeder sofort beherrscht? Gibt es da Unterschiede nach Einstiegsalter? Welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?

Also mir fällt schwer: die richtige Körperhaltung (bin da doch eher ein Lümmler, aber ich merke das sich das über die Zeit bessert, wahrscheinlich wachsen da doch ein oder zwei Muskeln an der Wirbelsäule), dann hab ich speziell auf der Linken Hand echte Feinmotorische Störungen. Außerdem finde es schwer, den Takt zu halten und ich kann einfach nicht die Noten anschaun und weiß, was ich zu spielen hab. Ich muß mir das ganze mindestens einmal auf CD anhören, ganz besonders, wenn ich die Stücke gar nicht kenne.

Andererseits kann ich den Takt z.B. recht leicht halten, wenn ich die CD mitlaufen hab. Mit Metronom muß ich mich schon schwer konzentrieren. A Propos Konzentration, das finde ich echt schwer, das hat mich selber überrascht. Also locker 10/15 Minuten konzentriert spielen krieg ich hin, aber dann erwische ich mich immer dabei, das ich mit den Gedanken abschweife. So schlimm hätte ich das von mir nicht erwartet, kann ja auch durchaus länger konzentriert arbeiten. Aber Klavierspielen ist da wohl was anderes... Und leicht fällt mir noch zu spielen ohne auf die Tasten zu schielen, den Reflex hab ich zum Glück irgendwie gar nicht. Ich hoffe, das hält an wenn ich die geschlossene Handlage verlasse... ;) Noten lernen ist bei mir glaub ich irgendwie so Mittel. Fällt mir nicht super-leicht, aber es ist auch nicht so das ich da schwer mit kämpfen muß.
Bin schon gespannt, wie das so bei euch aussieht!

Gruß
Anja
 
A
Amade
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Ebenfalls Hallöchen :)

Also ich erzähle mal ein bisschen was aus meinem Erfahrungsschatz (Ich bin übrigens 17 und spiele (wenn man die autodidaktische Phase mitzählt), seit etwas weniger als drei Jahren)):
Mir ist das Noten lernen/ lesen eigtl. nicht schwergefallen, weder im Violin- noch im Bassschlüssel. Allerdings bin ich dennoch nicht in der Lage flüssig vom Blatt zu spielen :-? Es geht zwar, aber eben nur langsam und relativ stockend.
Generell hat ich mit der motorischen Komponente nicht sooo viele Probleme, meine Hände haben sich da ganz gut angestellt :D Ein definitiver Schwachpunkt ist allerdings, dass ich dazu neige, ein wenig zu "eiern", sodass Stücke ungleichmäßig klingen, was mich selbst enorm stört. (Hat da zufällig jemand einen Tipp für mich?)
Mit einer CD mitzuspielen bringt mir persönlich nicht viel und ich mag es auch nicht sonderlich. Ich finde, man hetzt dann nur die ganze Zeit durch das Stück und versucht möglichst mit der Aufnahme mitzukommen und falls man einen Fehler machen sollte, ist alles aus... Also insgesamt liegt mir persönlich der Fokus da zu sehr auf der CD-Aufnahme und zu wenig auf der eigenen Musik.
Was ich dir übrigens wahrscheinlich nachempfinden kann, ist die Körperhaltung. Meine Lehrerin weist mich zwar nicht darauf hin, aber ich habe selber das Gefühl als würde ich eine ungünstige Haltung haben, da ich häufig nach kurzer Zeit am Instrument Rückenprobleme kriege.
So, mehr fällt mir spontan nicht mehr ein .....
 
H
Hebi19
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Mitspielen zur CD

Hallo Amade

Gegen "eiern" würde doch ein gleichmäßiges Spiel nach der Taktvorgabe einer CD helfen ??? Ist für mich schon ein wenig attraktiver als ein Metronom.

Ich hab einige play-along-CDs, da ist es ziemlich ähnlich wie in einer Band zu spielen - dort gibt halt der (gute) Schagzeuger den Takt vor. Und so Band-Musik kann man mit Klavier-solo eigentlich gar nicht so richtig vergleichen - hat beides was für sich, zumindest für mich. Wenns aber "hetzt" muss man langsamere/einfacher Stücke nehmen => das Spielen muss (fast) immer Spaß machen !!! Schließlich machen wirs als Hobby !!

Martin
 
E
Emma
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Hallo Amade,

ich hab mit über 40 Jahren angefangen mit dem Klavier, was mein besonderer Vorteil ist: Von Anfang an konnte ich mir jede Note u. die dazugehörige Taste merken, ohne sie benennen zu können (den Bassschlüssel kann ich bis heute nicht), habe sonst eigentlich ein miserables Gedächtnis aber beim Klavier eben nicht. So kann ich merkwürdigerweise ganz gut vom Blatt spielen, auch völlig unbekannte Stücke, aber jetzt kommt es: ich kann so rein gar nichts aus dem Kopf spielen (höchstens Stücke die ich schon hundertmal gespielt habe, wie "von fremden Ländern und Menschen"), kann null improvisieren und ich habe Probleme mit dem Takt, was man bei den meisten Stücken nicht merkt aber ich spüre es. Du siehst, jeder hat besondere Vor -oder Nachteile, jeder macht das Beste daraus. Und ich denke, man kann nur seine Stärken fördern und an seinen Schwächen arbeiten, aber die Schwächen werden wohl nie die Stärken werden, allenfalls besser werden.
 
A
Amade
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@ Hebi 19:
Sicher können Play-alongs helfen, wenn man entsprechende hat.
Bei Klassik gestaltet sich das aber eher schwierig, oder?
Mein "eiern" ist übrigens weniger ein Problem im Tempo generell, sondern es taucht eher bei gleichmäßigen Läufen auf.
Ich finde das zu einer CD spielen einfach nur in sofern ungünstig, weil ich denke, dass man sich dabei eben zu sehr auf den Pianisten udn zu wenig auf sich selbst verlässt udn gewissermaßen die fremde Aufnahme nachspielt.
Aber wenn es tatsächlich für den ein oder anderen hier hilfreich ist mit CD zu spielen, ist natürlich nichts dagegen einzuwenden ;)

@ Emma
Das auswendig spielen macht mir eigtl. keine Probleme. Ich hab den Notentext auch bei längeren Stücken meist relativ schnell im Kopf.
Allerdings beneide ich jeden, der einfach so völlig unbefangen vom Blatt spielen kann. (Obwohl ich denke - oder zumindest hoffe- das es bei mir auch etwas besser geworden ist :eek: )
Ja, das mit den Stärken udn Schwächen ist sicherlich war. Aber ohne verlöre das Ganze vielleicht auch ein wenig seinen besonderen Reiz, denn wenn es nichts zu lernen gäbe, hätte man ja schließlich keine Herausforderung mehr ;)
 
N
Nicole_Nici
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Hallo,

also besonders leicht fällt es mir, Stücke auswendig zu spielen.

Besonders schwer fallen mir schnelle Läufe, teilweise leider immer noch das Notenlesen (da mir auch viel Theorie fehlt) und den richtigen Takt einzuhalten.

Vor allem das mit den Notenlesen (vor allem die Notenlängen, Pausen etc.) ärgert mich, da ich dies eigentlich können müsste - aus dem Musikunterricht sowie von meinen "2ten Intrument". Aber ich lerne es einfach nicht. Ich habe mir jetzt endlich mal ein Buch über die "leichte Theorie" gekauft und werde mich demnächst endlich mal hinsetzten und alles nachholen.

Lieben Gruß
 
P
Piana
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Hallo,

bin ein ganz-am-anfang-anfänger ;), kann also noch nicht all zu viel dazu schreiben. Mein Vorteil ist auf jeden Fall, dass ich das Notenlesen schon in der Grundschule beim Flötenunterricht gelernt habe. Nur an den Bass-Schlüssel musste ich mich gewöhnen, aber das geht mitlerweile. Ansonsten habe ich mit dem Takt keine Probleme und auch das spielen von Liedern, die ich nicht kenne stört mich nicht. Muss aber dazu sagen, dass ich bisher nur sehr einfache Lieder spiele. Weiß nicht, ob das dann immer noch so ist, wenn's komplizierter wird :). Flüssig vom Blatt spielen kann ich auch nicht wirklich, muss das schon ein paar mal langsam durchgespielt haben, um alles zu verinnerlichen.
Hm... im Moment fällt mir dazu jetzt auch nix mehr ein. Mal sehen wie's aussieht, wenn ich ein bisschen länger spiele. Hoffe mal, dass dann nicht reihenweise Probleme auftauchen :).

LG
 
 

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