Vertraut ihr eurem/r KL ??

thomas 1966
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...
Es gibt noch andere derartige Vorfälle in meinem Leben, die keine Zufälle sein konnten. Ich weiß, das klingt esotherisch, aber ich empfinde es so.
...
Die beschriebenen Vorahnungen oder Gedanken(-Bilder) im Voraus hatte ich oft in meinem Leben.

Ein Beispiel blieb mir besonders gut in Erinnerung. Ich fuhr mit dem Motorrad eine Strecke von ca. 130 km im Regen. Als ich den letzten Kilometer begann, dachte ich mir, das ist so blöd, so weit wohlbehalten im Regen zu fahren und dann auf den letzten Metern einen Unfall zu haben. Bei der übernächsten Quergasse übersah ein Autofahrer sein Nachrangschild und fuhr gegen mein Motorrad, welches dadurch den Kontakt zur Straße verlor. Ich fand genug Platz zwischen parkenden Autos um das ganze unversehrt zu überstehen.

Irgendwann fing ich an mich darüber zu ärgern, nicht zu reagieren obwohl ich genug Beispiele hatte, dass diese vorausgedachten Dinge sehr schnell Realität werden. In einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren lernte ich es dann. Das hat mir inzwischen schon ein paar mal grobes Übel erspart.
 
Peter
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Bechsteinfan
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Was Du/Ihr vergi/esst: Du musst auch die "Vorahnungen" zählen, die sich nicht bewahrheiten. Die vergisst man all zu schnell.
 
thomas 1966
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... Du musst auch die "Vorahnungen" zählen, die sich nicht bewahrheiten. ...
Welche?
Den Unterschied zwischen irgendwelchen Gedanken und sich bald realisierenden merkt man doch deutlich. Früher war das nicht so aber wenn man das lange genug ernst nimmt, lernt man das.

Auch wenn das nicht wäre, entstünde dadurch kein nennenswerter Schaden.
 
Marlene
Marlene
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Liebe Lara,

dass Deine vergangene Woche nicht schön war habe ich vermutet. Man kann sehr „betriebsblind“ sein und den Blick auf wichtige Dinge verlieren. Da hilft es wenn ein Außenstehender dem eigenen Unterbewusstsein einen „Schubs“ verpasst und so verdrängtes ans Tageslicht kommt.

Ich hoffe, dass Du mit dem/der Therapeuten/-in den/die richtige(n) gefunden hast und Du nun zwei Menschen hast, die Dich auf Deinem weiteren Weg begleiten. Deine „Klavier-Babuschka“ hilft Dir bei der Musik und der/die Therapeut/-in wird immer mehr Licht ins Dunkel bringen (wenn es der/die richtige für Dich ist).

Auf Deinem weiteren Weg wünsche ich Dir alles erdenklich Gute. Und noch etwas: Mein Angebot steht nach wie vor: Falls Du mal wieder in der Nähe von Köln sein solltest, kannst Du mich gerne besuchen.

Herzliche Grüße
Marlene
 
LMG
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An dem Platz, an dem ich noch am Vorabend voller Unruhe gestanden habe, ist eine Bombe detoniert, es gab 79 Tote.

Warum also, habe ich mich damals gefragt, hatte ich plötzlich diese Angst? Das konnte kein Zufall sein.
.

[...] Vergangenheit und Schicksalsschläge [...] Ich hab vor Wochen dank deiner Worte eine KL angerufen und gefunden. Jetzt hab ich wieder rumtelefoniert und jemanden gefunden. Ich mache eine Therapie. [...]

@ Mar: Hi Mar, wenn Terroristen in einem Land, das man ( ohnehin nicht gern ) beuschen sollte, da defekte "Regierung", im negativsten Fall "defekte Demokratie", am großen Rad drehen, Bomben hochgehen lassen, dann entfällt jede persönliche Meinung, solche Leute müssten der lokalen Gerichtsbarkeit überantwortet werden : Rübe ab.

Auf Klavierspielen würde ich diesen Leuten nicht einräumen wollen, Einfluss zu nehmen.

@ Lara: Das mit Deiner KL klappt doch, wie ich entnahm. Therapie: Wie lange ist Dein Vorkommnis ( Feuer ) her ? Versuche, es selbst zu verarbeiten. Ein Therapeut ( Therapeutin ) guckt auch danach, wieviel Geld sie / er aus Dir ziehen kann.

LG, Olli! ;)
 
Marlene
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Ich möchte Lara ersparen auf Deine Frage zu antworten.

Olli, man kann autodidaktisch Klavier spielen lernen und man kann sich einen Lehrer nehmen. Die Klavierlehrer - so denke ich - unterrichten nicht weil sie den Schülern das Geld aus der Tasche ziehen wollen, sondern weil Musik und Klaviermusik ihr Lebensinhalt ist und sie davon etwas weitergeben wollen. Sich so oft schräge Töne anhören zu müssen ist sicherlich nicht einfach. Ebenso sehe ich die Arbeit der Psychotherapeuten als Berufung an. Denn sie erleben oft "schräge" Seelen.

Man kann auch selber versuchen eine verletzte Seele zu heilen aber irgendwann stößt man an die Grenzen so wie Klavieranfänger, die es zuerst ohne Lehrer versuchen wollen, möglicherweise an ihre Grenzen stoßen und sich einen Lehrer nehmen. Psychotherapeuten haben keinen leichten Beruf, sie hören zwar keine schrägen Töne aber sie hören sich allerlei an das auch nicht angenehm sein kann. Und daher bin ich sicher, dass es auch sie ihre Arbeit nicht machen um Geld aus dem Patienten zu saugen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Bei gewissen Dingen sollte man stark genug sein sich professionelle Hilfe zu suchen und das hat Lara gemacht (und ich finde es gut).
 
rolf
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dann entfällt jede persönliche Meinung, solche Leute müssten der lokalen Gerichtsbarkeit überantwortet werden : Rübe ab.
dass sich das zivilisatorische Rad seit Erfindung der Guillotine weiter gedreht hat, scheint noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein... und solche posaunen dann natürlich auch wie die Axt im Walde...
widerwärtig
 
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pianochris66
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Liebe Lara,
eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern. Du hast sicherlich die richtige Entscheidung damit getroffen professionelle Hilfe diesbezüglich in Anspruch zu nehmen. Ich finde die Aussage von Olli nicht förderlich und hoffe, dass sie nicht zu einer Verunsicherung bei Dir führt. Als Außenstehender habe ich wirklich den Eindruck, dass Du auf einem sehr guten Weg für die Gestaltung Deines zukünftigen Lebens bist, ich drücke Dir auf jeden Fall fest die Daumen.

Liebe Grüße
Christian
 
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dass sich das zivilisatorische Rad seit Erfindung der Guillotine weiter gedreht hat, scheint noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein... und solche posaunen dann natürlich auch wie die Axt im Walde...
widerwärtig

Das freut mich wirklich, dass Rolf hier einschreitet und die richtigen Worte findet!
Das gilt auch für Marlene und Christian.
 
40er
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@LMG
Wenns um die Gesundheit geht solltest Du mit einer derat laienhaften Meinung vorsichtiger sein! :-(

Postraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Angsterkrankungen liegen Störungen im Neurotransmittersystem im Gehirn zu Grunde.
Die bekommt man nicht mit Gut zu reden oder mit dem Warten auf eine Selbstheilung weg. Hier braucht es Medikamente, die den Hirnstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen sowie eine Therapie bei einem entsprechenden Spezialisten. Hiermit meine ich einen Psychologen oder besser einen Facharzt für Psychiatrie.

Der Betroffenen kann ich nur den Rat geben den Psychiater zu wählen. Den der darf entsprechende Medikamente verschreiben und kennt sich hiermit auch aus.

Alles Gute an die Betroffene und bitte keinen Vorurteile oder Bedenken einer medikamentösen Therapie gegenüber. Wir leben nicht mehr in den 50ern, es gibt heute hierfür ausgezeichnet wirkende Medikamente.

Gruss
40er
 
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Rheinkultur
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Die Klavierlehrer - so denke ich - unterrichten nicht weil sie den Schülern das Geld aus der Tasche ziehen wollen, sondern weil Musik und Klaviermusik ihr Lebensinhalt ist und sie davon etwas weitergeben wollen. Sich so oft schräge Töne anhören zu müssen ist sicherlich nicht einfach. Ebenso sehe ich die Arbeit der Psychotherapeuten als Berufung an. Denn sie erleben oft "schräge" Seelen.

Man kann auch selber versuchen eine verletzte Seele zu heilen aber irgendwann stößt man an die Grenzen so wie Klavieranfänger, die es zuerst ohne Lehrer versuchen wollen, möglicherweise an ihre Grenzen stoßen und sich einen Lehrer nehmen. Psychotherapeuten haben keinen leichten Beruf, sie hören zwar keine schrägen Töne aber sie hören sich allerlei an das auch nicht angenehm sein kann. Und daher bin ich sicher, dass es auch sie ihre Arbeit nicht machen um Geld aus dem Patienten zu saugen.
Musikpädagogen und Psychotherapeuten als raffgierige Beutelschneider unter Generalverdacht stellen, die mit großen Maschinen dünne Bretter bohren - das ist unverschämt und auch noch objektiv falsch. Ich darf versichern, dass für beide Berufsbilder zumindest ein Aspekt gilt: Wer auf das schnelle Geld mit wenig Aufwand aus ist, hätte in beiden Fällen so ziemlich den falschesten aller Berufe gewählt: Hohe und langjährig zu erwerbende Qualifikation in beruflichen Tätigkeitsfeldern, in denen die Euros wahrlich nicht locker sitzen. Eine schallende Ohrfeige für engagierte Fachkräfte, die diese nicht verdient haben.

Ich kann der Erstellerin dieses Fadens nur gratulieren zu der richtigen Entscheidung, bei der Traumabewältigung (wozu auch das Musizieren gehören kann) fachlich kompetente und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, anstatt auf eigene Faust mit den Symptomen zu kämpfen und nicht weiter zu kommen. Ein professioneller Kenner seines Fachs kann einem nämlich eine Menge Irrwege, Enttäuschungen und Katastrophen ersparen - und kann sich diese mit viel Herzblut ausgeübte Tätigkeit auch guten Gewissens adäquat vergüten lassen, wie es in vielen anderen Berufen gang und gäbe ist, ohne dass man sich dort als Abzocker und Beutelschneider hinstellen lassen muss, nur weil man für seine Leistungen vertragsgemäß entlohnt wird.

LG von Rheinkultur
 

Tastenscherge
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@ Lara: Das mit Deiner KL klappt doch, wie ich entnahm. Therapie: Wie lange ist Dein Vorkommnis ( Feuer ) her ? Versuche, es selbst zu verarbeiten. Ein Therapeut ( Therapeutin ) guckt auch danach, wieviel Geld sie / er aus Dir ziehen kann.

Du solltest zu Dingen, von denen du ganz offensichtlich keine Ahnung hast, keine schlauen Tipps geben. Schon gar nicht, wenn es um so sensible und persönliche Dinge geht, bei denen eine Fehl- oder Nichtbehandlung mehr Schaden anrichtet als nutzt. Und zum Thema Geld aus der Tasche ziehen: selten so einen Quatsch gehört! Das hat kein Therapeut nötig. Schließlich haben die alle unendlich lange Wartelisten.

@ Lara: stimmt, solche Dinge gehören nicht in ein Klavierforum. Das geht uns alle gar nichts an.

@40er: Medikamente sind bei Angststörungen nicht nötig. Da ist Verhaltenstherapie wesentlich wirksamer. Auch bei PTBS benötigt man keine Medikamente, die können höchstens in der Anfangsphase unterstützend hilfreich sein. Und ob Lara wegen des Traumas an sich eine Therapie machen will oder ob eher ihre Wirkung auf ihr Umfeld ein Problem für sie darstellt, wissen wir auch nicht. Und es geht uns wie gesagt auch gar nichts an. In jedem Falle wäre sie bei einem Psychotherapeuten wesentlich besser aufgehoben als bei einem Psychiater. Zu dem wäre man tatsächlich in den Fünziger Jahren gegangen. Heute ist man schlauer. Insbesondere PTBS nach Monotrauma lässt sich ganz gut durch Psychotherapie behandeln. Sollte es sich wirklich um PTBS handeln, wäre evtl. sogar ein stationärer Aufenthalt zu bedenken.
 
Marlene
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"Sensible Dinge"...

Um Lara zuvorzukommen - damit sie sich nicht in Zugzwang gesetzt fühlt - habe ich auf Ollis Beitrag reagiert. Warum um alles in der Welt wird Ollis Frage, die mich zusammenzucken lässt immer mal wieder zitiert? Zwei Clavionisten haben es glücklicherweise wieder gelöscht.
 
40er
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@Tastencherge

Ohne klugscheisserisch sein zu wollen, aber gerade die Serotoninwiederaufnamehemmer sind bewiessenermassen hochwirksame Medikamente gegen Angsterkrankungen wie auch der Posttraumatischen Belastungsstörung, obwohl sie eigentlich als reine Antidepressiva entwickelt wurden.

Verhaltenstherapie allein reicht nicht immer aus. Die Kombination aus Therapie und Medikament ist oft erfolgreicher als Therapie oder Medikament allein.

Ein Psychologe oder Therapeut darf keine Medikamente verordnen. Er präferiert allein schon deswegen den Erfolg seiner Behandlungsstrategie. Ideal sind Gemeinschaftspraxen mit Psychologen und Psychiater unter einem Dach.

Die wenigsten Psychiater haben etwas mit Irrenärzten gemeinsam.

LG
40 er
 
 

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