Steingraeber

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  • #21
ein alter Faden...

Zum Thema Steingräber ist mir heute diese Perle über den Weg gelaufen. Ein tolles Steingraeber-Bayreuth-Feature mal ohne ehernen Wagner Bezug...

Der Pianist Ulf Kleiner ist in Bayreuth aufgewachsen und unter anderem Keyboarder der Lounge-/NuJazz-Formation DePhazz sowie Dozent für Jazz-Piano an der Musikhochschule Mainz. Das ist in meiner Gegend, vor ein paar Jahren habe ich einige Unterrichtsstunden bei ihm genommen. Das war gut!

Enjoy!

LG

TJ

 
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  • #22
Keine Ahnung warum (intellektuell kann ich dem eh nicht folgen) aber die Aufnahme finde ich sooo gut. Musste es mir gleich 3x anhören.
Jetzt habe ich nen Ohrwurm.
 
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  • #24
ein alter Faden...

Zum Thema Steingräber ist mir heute diese Perle über den Weg gelaufen. Ein tolles Steingraeber-Bayreuth-Feature mal ohne ehernen Wagner Bezug...

Der Pianist Ulf Kleiner ist in Bayreuth aufgewachsen und unter anderem Keyboarder der Lounge-/NuJazz-Formation DePhazz sowie Dozent für Jazz-Piano an der Musikhochschule Mainz. Das ist in meiner Gegend, vor ein paar Jahren habe ich einige Unterrichtsstunden bei ihm genommen. Das war gut!

Enjoy!

LG

TJ
...hier ist noch ein elegantes multimodales Soundexperiment aus der Steingraeber-Werkstadt von den gleichen Musikern.

 
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  • #25
Auch interessant:

 
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  • #26
Ich hatte gestern die wundervolle Gelegenheit bei Steingraeber in Bayreuth vorbeizufahren (war in der Nähe im Urlaub) und die dortigen Instrumente anzuspielen. Erst einmal gab es in interessanter Optik in hellem Holz mit dunklen Zeichnungen von Wagner auf dem gesamten Instrument einen B-192, ein 138K und ein 130T. Musikalisch gute Instrumente, was mir an diesen und auch einigen anderen Klavieren, A-170 und B-192 aufgefallen war, ist eine erstaunlich schnelle Abnahme der Klangkraft in den höchsten paar Diskanttönen. Ich habe mich noch durch zwei weitere 138K und das gesamte Flügelsortiment von A bis E gespielt, wobei von allen Flügelmodellen mindestens drei vorhanden waren, außer vom C-212 gab es nur ein Modell.

Meine Highlights waren dabei folgende. Eins der optisch gewöhnlichen 138K war musikalisch für mich ein herausragendes Pianino. Das hat wirklich Spaß gemacht und mich zum Spielen angeregt. Dann ein A-170 mit Carbon-Reso und Stegagraffen. Die Lautstärke des Instruments war im Vergleich zu den beiden direkt daneben stehenden A-170 deutlich leiser, aber gleichmäßig über den gesamten Dynamikbereich. Der Klang war dafür sehr klar und es war eine sehr intime Klangentfaltung, was ich sehr interessant fand und in mir Lust am klanglichen Experimentieren weckte. Wenn ich richtig in die Tasten gehauen habe, hat mir allerdings für den großen Ausstellungsraum ein wenig der klangliche Wums gefehlt. Optisch war es eine interessante Sondergestaltung mit weißen Zeichnungen auf dem gesamten schwarzen Instrument. Die wirklich sehr nette und mir den ganzen Laden in beiden Gebäudeteilen zeigende Verkäuferin meinte zu mir, dass dieser A-170 bei Open-Air-Konzerten in Bayreuth zum Einsatz kommt und da die robustere Ausführung bei der Stimmhaltung zum Tragen kommt.

Mein absolutes Trauminstrument war allerdings der einzig verfügbare C-212. Er ließ sich traumhaft leicht und präzise spielen, konnte sehr zart klingen, aber auch mit ordentlich Power, vom tiefen Bass bis in den höchsten Diskant. An dem Instrument habe ich mich oft dabei ertappt, mich im Klang zu verlieren und gar nicht mehr wirklich bewusst darauf zu achten, was ich spiele. Da konnten für mich die drei D-232 im selben Raum und die drei E-275 im etwas größeren Kammerkonzertsaal nebenan nicht mithalten. Der Funke wollte nach diesem Instrument nicht mehr so richtig überspringen.

Insgesamt war ich ca. 1,5 Stunden dort, es war eine wundervolle Erfahrung.
 
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  • #27
Dann heißt es jetzt wohl: fleißig sparen!
 
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  • #28
Es ist sicher gut für uns, dass in Wien kein Steingräber 138K verfügbar war. Das hat uns gereizt, wir haben es gesucht, gefunden und wir wurden im Laden durch seine Abwesenheit enttäuscht. Half eindeutig beim Sparen.

Das verfügbare 130T mit SFM-Mechanik klang auch ziemlich gut, aber nicht so klar besser wie es teurer als der Mitbewerb war.
 
  • #29
Dann ein A-170 mit Carbon-Reso und Stegagraffen. Die Lautstärke des Instruments war im Vergleich zu den beiden direkt daneben stehenden A-170 deutlich leiser, aber gleichmäßig über den gesamten Dynamikbereich. Der Klang war dafür sehr klar und es war eine sehr intime Klangentfaltung, was ich sehr interessant fand und in mir Lust am klanglichen Experimentieren weckte.
Das ist genau die richtige Beschreibung. Der A170 wäre definitiv mein “Wohnzimmer-Wohlfühlflügel“
 
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  • #30
A-170 deutlich leiser, aber gleichmäßig über den gesamten Dynamikbereich. Der Klang war dafür sehr klar und es war eine sehr intime Klangentfaltung, was ich sehr interessant fand und in mir Lust am klanglichen Experimentieren weckte. Wenn ich richtig in die Tasten gehauen habe, hat mir allerdings für den großen Ausstellungsraum ein wenig der klangliche Wums gefehlt.
Die A sind wohl eher für private Wohnzimmer gedacht, und dafür reicht die Lautstärke vermutlich wieder. Ich habe den Flügel* in meiner Wohnung auch deutlich runtergedämpft, der steht in ca. 70 m³. Ja, m³, leider nicht m²...

138K - Modellname oder Preis? ;)
 
  • #31
Ich glaube in Volumen anzugeben macht am meisten Sinn, wenn man sich überlegt, wie groß ein Flügel* sein sollte/könnte. Oder gibt es da ganz andere Dinge, die wichtiger sind?
 
  • #32
Das war jetzt halb als Scherz gedacht, auch wenn man immer davon spricht, dass das Instrument den Raum füllen soll - und nicht den Boden bedecken.

Ein größeres Instrument ist nicht automatisch (in relevantem Ausmaß) lauter. Im privaten Wohnzimmer geht es oft auch darum, wieviel Platz (Fläche auf dem Fußboden) der Flügel* braucht, damit das Zimmer nicht zu vollgeräumt wirkt und man noch ausreichend Raum zum Wohnen übrig hat. Und es gibt an anderen Ende wohl kaum ein Wohnzimmer, für das ein 170 cm Flügel* nicht genug Lautstärke produzieren kann...
 
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  • #33
Ich hab bei meiner Suche auch A-170 gespielt.
Es wurde aber dann ein B-192 und der ist im Wohnzimmer (auch mal mit offenem Deckel) traumhaft. Definitiv genug Wumms, aber kann eben auch ganz sanft und leise und viele Klangfarben.

Das 138K hab ich auf der Akustika dieses Jahr ausprobiert. Von den Pianinos wär das meine Wahl gewesen, Spielgefühl fsst wue Top-Flügel*.
 
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  • #34
Ich hab bei meiner Suche auch A-170 gespielt.
Es wurde aber dann ein B-192 und der ist im Wohnzimmer (auch mal mit offenem Deckel) traumhaft. Definitiv genug Wumms, aber kann eben auch ganz sanft und leise und viele Klangfarben.

Das 138K hab ich auf der Akustika dieses Jahr ausprobiert. Von den Pianinos wär das meine Wahl gewesen, Spielgefühl fsst wue Top-Flügel.
Okay, du kennst dich aus. Bei mir hat die Zeit für die Klaviere gefehlt, für Steingraeber leider (auch).
Ich hab auf der Webseite von denen nichts zu den Stegagraffen gefunden, über die hier gesprochen wird.
Muss man die extra bestellen? Hat die dein B-192?
Muss man wirklich immer ins Werk bei denen zum Kauf?
 
  • #35
Ich habe gerade nochmal das Foto von dem A-170 mit Carbon-Reso, das ich vor Ort gemacht hatte, angesehen und dabei ist mir aufgefallen, dass es eher nach normalen Stegstiften aussieht und nicht nach Stegagraffen. Ich habe vor Ort ehrlich gesagt nicht bewusst darauf geachtet. Weiß jemand, ob das so sein kann mit Carbon-Reso, aber ohne Stegagraffen? Es würde für mich auch dazu passen, dass das Instrument leiser war als die gleichen Modelle mit Holz-Reso.
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  • #37
Also ich sehe da auch Agraffen.
 
  • #38
Okay, du kennst dich aus
🤣🤣
In keinster Weise...
Ich bin Musiker und kein Klavierbauer - und daher beuteile ich zuerst den Klang, den sie bei mir produzieren und wie das Spielgefühl ist.
Ich lese interessiert, über was sich die Experten hier unterhalten, aber ich weiss noch nicht mal was Agraffen sind 😇
Man kann Steingräber auch woanders kaufen als in Bayreuth, aber soviele Händler gibts nicht und eh nicht so viele Instrumente.
Ich bin aber definitiv Steingräber-Fan und das Spielgefühl von meinem ist unübertroffen...
 
  • #39
🤣🤣
In keinster Weise...
Ich bin Musiker und kein Klavierbauer - und daher beuteile ich zuerst den Klang, den sie bei mir produzieren und wie das Spielgefühl ist.
Ich lese interessiert, über was sich die Experten hier unterhalten, aber ich weiss noch nicht mal was Agraffen sind
Typisch Pianisten ...
:-D
Es gibt kaum einen Musiker, der so wenig Ahnung von seinem Instrument hat wie der Pianist.
:-D
 
  • #40
Eine Frage der Prioritäten...
Lieber 2h ins Instrument schauen oder dran sitzen und spielen... 😁
 
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