"Sparmechanik" in Thürmer Klavier?

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Saitenputzer
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Hallo liebe Forenmitglieder,

auf der Suche nach einem Klavier für meinen Sohn habe ich hier schon einige Zeit mitgelesen und viele gute Infos gefunden. Mein Sohn wollte ein schwarzes Klavier und ich ein Altes, soviel also schonmal zur objektiven Vorauswahl :005:
Da ich selber mehr mit der klassischen Gitarre als dem Klavier kann habe ich ein paar Marken mit gutem Namen gesucht und die letzte Zeit die Kleinanzeigen durchgesehen. Vergangene Woche haben wir uns dann für ein Thürmer Baujahr ca. 1915 entschieden das noch bis vor ein paar Wochen gespielt wurde, bei dem der Gußrahmen augenscheinlich völlig intakt ist, die Tasten gut aussehen und die Mechanik einen ordentlichen Eindruck macht. Es ist kaum verstimmt, hatte für unsere Ohren einen guten Klang und da es meinem Sohn sympathisch war haben wir es mitgenommen.
Beim Saubermachen ist mir dann aufgefallen, daß für die letzten 20 Tasten keine Dämpfung vorhanden ist. Da es Baujahr 1915 - 1920 ist und auch nur 85 Tasten hat frage ich mich jetzt ob in Kriegszeiten quasi eine "Sparmechanik" verbaut wurde?
Die letzten beiden Dämpferfilze hat der Staubsauger gefressen, das war mein Fehler......
Den Klavierstimmer hatten wir für Ende Juli eingeladen wenn sich das Piano akklimatisiert hat und auch die Mechanik wollte ich noch regulieren bevor es mit dem Spielen losgeht oder haltet Ihr diese Mechanik für ein k.o.-Kriterium?


Vielen Dank für alle Antworten und immer guten Anschlag

Marcus
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agraffentoni
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die letzten ca. 20 Töne brauchen keine Dämpfer, weil sie eh schnell verklingen.
 
Saitenputzer
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Ah perfekt!

Vielen Dank für die prompte Antwort, dann werde ich mich jetzt mal um die Lackschäden kümmern,

Viele Grüße

Marcus
 
 

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