Shigeru Kawai, Mason & Hamlin

  • Ersteller des Themas Henry Kaspar
  • Erstellungsdatum

Ja das hat man davon, wenn man immer was falsches schreibt.

Ich hoffe, du bist einsichtig und verkaufst jetzt sofort deinen japanischen Protzfügel :-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke für deinen Hinweis, aber du warst ja nicht gemeint und ich wollte mich auch nicht mit dir verständigen.

Passt das jetzt so?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Lass doch mal, Bruno!
Man muss ja nicht mit jedem harmonieren. Ein Schlag in die Luft ist für einen Boxer ebenso anstrengend, vermutlich kraftraubender wie ein Treffer. Herausforderungen könnten so gesehen auch dazu da sein, um sie zu ignorieren.

LG
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wer sagt, dass ein laminierter oder Schichtboden länger hält? Das ist ein Märchen von 1001 Nacht. Er wird nicht aufreißen und eine optische Beeinträchtigung haben, aber der Klang ist viel früher dahin bei offensichtlich noch recht schöner Optik. Das ist die Wahrheit.

Ach herrje, ist das so? Hm - ich war irgendwie der Meinung, dass genau das ein Grund sei, warum laminierte Resonanzböden verwendet werden. Aber die Probleme, die Du beschreibst, leuchten ein.

Aber - wenn ich das mal vertiefen darf: Ist das ein generelles Problem, oder eher eines bei Firmen, die diese Technologie nicht im Griff haben? Ich war der Meinung, dass auch Yamaha und Kawai laminierte Böden verwenden, und das schien mir jetzt nicht die Sollbruchstelle dieser Instrumente zu sein?

Danke und ciao
- Karsten
 

Es hat auch kein YAMAHA-oder KAWAI-Flügel der Einsteigerpreisklasse einen Schichtboden. Dennoch gibt es auch gute Gründe für Schichtböden in der Herstellung bei günstigeren Instrumenten - warum soll so ein Boden in ein paar Jahren anders klingen als am Anfang ?

@Klavierfreund 56:
Ist ja schön für Dich so einen tollen Flügel gefunden zu haben. Entgegen Deiner Meinung finde ich schon daß es sich dabei um ein NoName-Produkt mit beliebig auswechselbarem Namen handelt.
 
Schichtböden klingen mit Sicherheit nicht anders nach ein paar Jahren. Im Gegenteil. Die sind ein guter Kompromiss aus Klang und Haltbarkeit, im Gegensatz zu dem, was ich als Sperrholzboden bezeichne, also die mehrfach verleimten Böden, die vor Jahren (und evtl. auch heute noch?) verwendet wurden, z.B. von Kawai. Und ich glaube auch nicht, dass diese laminierten Böden mit Fichtenkern eine eigene Klangcharakteristik haben, die man unter Blindbedingungen heraushören kann. Was man wohl heraushört, ist die Preisklasse. Laminierte Böden werden aus Kostengründen genommen. Und dass Vollholzböden besser schwingen und klingen, wird wohl keiner bestreiten wollen. Und dass es Produktionsfehler dabei geben kann, ist auch klar, genau so wie übrigens in allen anderen Bereichen.

Übrigens wage ich zu bezweifeln, dass die Irmler Professional in Großpösna produziert werden.
 
Es hat auch kein YAMAHA-oder KAWAI-Flügel der Einsteigerpreisklasse einen Schichtboden.
Ok, das glaube ich Dir, vermutlich nur die aufrechten Dinger - also die Pianinos oder Pianos. Ich bin ja nicht immer am neuesten Stand der Produktupdates - siehe Nachrüstsystem mit variabler Auslöseleiste.

Dennoch gibt es auch gute Gründe für Schichtböden in der Herstellung bei günstigeren Instrumenten
Ja, beispielsweise kann man minderwertiges Holz mit Ästen oder weit auseinanderklaffenden Jahresringen, Blaufäule etc. gut verstecken.. :rolleyes:

warum soll so ein Boden in ein paar Jahren anders klingen als am Anfang ?
Die traditionellen Schichtboden, wie die Technik überhaupt habe ich in Kimball Instrumenten längerfristig beobachtet. Ich habe sehr viele solcher Instrumente zu Beginn und nach vielen Jahren gehört. Der Ton hält nicht mehr lange an und verstirbt kurz nach dem erklingen. Der Druck ist weg und dann ist Schluss mit lustig. Bei ungeschichteten Böden kommt das zwar auch vor, aber nicht in dem Maße - oft wird der Klang nur etwas leiser - hat aber immer noch ein Bukett mit Charme!

LG
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Und dieses Instrument ist eben kein Noname-Produkt, es wird mit ebensoviel Sorgfalt wie die "echten" Blüthner im hauseigenen Blüthner-Werk in Großpösna hergestellt. Somit bürgt Blüthner-Hässler auch für die Qualität und die Haltbarkeit dieses Instrumentes mit seinem Namen.


Hallo glücklicher Irmler-Flügel-Besitzer,
Werden die Professionell Flügel von Irmler tatsächlich in Deutschland im Blüthner-Werk hergestellt?

Ich finde die günstigen Preise im Hinblick auf die Renner-Flügel-Mechanik sowieso bemerkenswert, und er wäre nach meiner Einschätzung auch noch gut, wenn die Instrumente in Osteuropa oder Asien gefertigt würden. Aber ich ging bisher davon aus, dass die Instrumente in Deutschland lediglich überarbeitet und intoniert werden, so wie ich die Angaben zu diesem Angebot auch verstehe:

Suchergebnis - Klavier, Klaviere, Flügel und Klavierzubehör kaufen und verkaufen auf der Pianova-Community[Label]=65&Search[New]=1&Search[country]=DE&ID=102277&st=7&Page=1&ps=20

Gruß
Bassplayer
 
Ich frage mich, wo ist der Unterschied zwischen

- Laminiertes Holz
- Schichtholz
- Sperrholz

Wenn ich etwas laminiere, trage ich Schichten auf. Und das sieht dann aus wie Sperrholz. Als Laie würde ich sagen, ist alles das gleiche? :confused:

Mein 20 Jahre alter Kawai hat kein in irgendeiner Weise geschichtetes Holz als Resonanzboden. Aber es ist auch keine reine Vollholzfläche. Im Bootsbau würde man sagen "geplankt". Also mehrere Planken auf Stoß nebeneinander verleimt, nicht aufeinander geschichtet. Also, letztendlich doch alles irgendwie verklebt. Wie sollte man das auch anders machen wenn man nicht Mammutbäume dafür killen will?


Einen 180er Irmler habe ich mal Probegespielt, wurde mir neu für gerade mal 14 Kilo angeboten. Soweit ich mich erinnere, Renner-Mechanik und spielte sich tadellos. War mir klanglich etwas zu weich, aber hätte ich mir bei Blüthner in Leipzig nach Geschmack intonieren lassen und abholen können. Will meine Hand nicht dafür ins Feuer legen aber bin der Meinung, dass der Händler gesagt hat, dass die nicht in D hergestellt werden, der Preis wäre dann nicht möglich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die traditionellen Schichtboden, wie die Technik überhaupt habe ich in Kimball Instrumenten längerfristig beobachtet. Ich habe sehr viele solcher Instrumente zu Beginn und nach vielen Jahren gehört. Der Ton hält nicht mehr lange an und verstirbt kurz nach dem erklingen. Der Druck ist weg und dann ist Schluss mit lustig. Bei ungeschichteten Böden kommt das zwar auch vor, aber nicht in dem Maße - oft wird der Klang nur etwas leiser - hat aber immer noch ein Bukett mit Charme!

LG
Michael

Es hat ja auch nicht nur mit dem Resonanzbodenmaterial zu tun ob es sich auch nach Jahren noch um ein gut klingendes Kavier handelt. Ich nehme mal an daß Kimball-Klaviere auch mit massiven Resonanzböden die von Dir bemerkten negativen Kangeigenschaften hätten.
 
Anhand der von mir selbst "vor Ort" gemachten Photos sehen Sie die wundersame Verwandlung von Kistenholz zu einem "Resonanzboden" . Diese Methode ist in China in praktisch allen Klavierfabriken üblich .....
und auf ähnliche Art wird auch das sonstige Klavier verarbeitet !
 

Anhänge

  • chinareso.pdf
    130,2 KB · Aufrufe: 57
  • chinareso2.pdf
    129,4 KB · Aufrufe: 68
Und was genau ist "Kistenholz"? Schau mal, da wächst eine Kiste, da kann man herrliches Kistenholz draus machen.... ;)

Ist vermutlich Kiefer oder Fichte, ist Vollholz, so what?
 
Ist ja schön für Dich so einen tollen Flügel gefunden zu haben. Entgegen Deiner Meinung finde ich schon daß es sich dabei um ein NoName-Produkt mit beliebig auswechselbarem Namen handelt.

Also für die Variante "Irmler Studio" mag das hingehen, aber die Variante "Professional" ist doch ein anderes Kaliber. Ich hab beide an Ort und Stelle ausprobiert. Die erste fand ich regelrecht deprimierend, die zweiten durchaus nicht.

@Klavierfreund56: Bist Du sicher, daß die "Professionals" in Großpösna gefertigt werden? ich hatte eigentlich den Eindruck, daß da ein vorgefertigtes Instrument noch intoniert und aufbereitet wird.
Auch von Rönisch sagt man ja, daß es dort in einer eigenen Fertigungslinie "hergestellt" werde. Offen bleibt, wie groß die Fertigungstiefe ist.
 

Zurück
Top Bottom