Ravel, Miroirs: Une barque sur l'océan

Dieses Thema im Forum "Einspielungen unserer Forum-Mitglieder" wurde erstellt von Stilblüte, 31. März 2018.

  1. Marlene
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    Marlene

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    Erstaunlich, nur ein Mikro und so ein schöner Klang.
    :-)
     
  2. Rudl
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    Rudl

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    Danke @Stilblüte , hab´s mal durchgecheckt und konnte auf die Schnelle rausfinden, dass es mit einem 85er machbar ist. Gleich noch rausgedruckt. Werd´s dann morgen mal in Angriff nehmen.

    Danke, Rudl
     
  3. Rudl
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    Rudl

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    Frage an die Profis: Habe mich entschlossen dieses Stück üben.

    Wie spielt man die linke Hand im ersten Takt, mit 5-4 oder besser mit 5-3.

    upload_2018-4-6_13-40-42.png
     
  4. mick
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    mick

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    Ich spiele das Stück zwar nicht, aber ich frage mich, wie man da auf 5-4 kommen kann?
     
  5. Rudl
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    Rudl

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    Weil ich es einst bei Etüde 25/1 von Chopin, laut Anweisung meiner Klavierlehrerin, auch so gemacht habe. Die Sitution ist fast identisch.
     
  6. mick
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    mick

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    Mit der Betonung auf fast. Bei op. 25/1 hat man eine Quartspannung zwischen 3 und 2. Hier ist allerdings eine sehr bequeme kleine Terz. Wenn die dritte Note fis' statt e' wäre, dann könnte man 5-4 in Betracht ziehen.
     
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  7. Rudl
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    Rudl

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    Danke, hab es inzischen geändert. Ist wesentlich bequemer.
     
  8. rolf
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    rolf

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    532 132 123 123
    oder ganz anders (bequem griffweise) :
    521 5421245 12
     
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  9. Stilblüte
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    Stilblüte

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    :dizzy::dizzy:
     
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  10. Frédéric Chopin
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    Frédéric Chopin

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    Hallo Rolf,
    da in den nächsten 32-tel Triolen ohnehin der gleiche Akkord mit 5321 gespielt wird, halte ich hier 5321321 für sinnvoller. Und auch selbst wenn der gleiche Akkorde nicht mehr folgen würde, halte ich hier 5215421 für nicht besonders geeignet, denn spätestens mit dem vierten Finger auf "cis" kommt mir das alles andere als bequem vor. Ich kann das zwar auch mit dem Fingersatz spielen, aber warum so kompliziert? Ich würde dann sogar eher dazu neigen, den dritten Finger auf "cis" zu nehmen, und nicht den "vierten". Nichts gegen diese Fingersätze allgemein: "5215321 bzw 5215421". Ich verwende diese Fingersätze oft bei einigen Arpeggien, aber hier finde ich, passt "5215421" irgendwie nicht.
     
  11. Rudl
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    Rudl

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    Hallo rolf, vielen Dank für den alternativen Vorschlag. Geht wenn man in ein paar mal gespielt hat, locker aus dem Handgelenk. Werde mal vorläufig beide einstudieren und dann sehen, was hängen bleibt. RvS
     
  12. rolf
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    rolf

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    ich habe doch zunächst den Fingersatz 532 132 123 123 empfohlen - der funktioniert; kann man sorglos damit spielen!

    allerdings funktioniert der andere - alternative - Fingersatz ebenfalls (!) und dass er dir unbequem vorkommt, besagt nicht viel ;-) (übrigens: eine Oktave tiefer würde ich da auch 521 5321 statt 521 5421 nehmen) und dass man umschalten muss (hier auf 532123 bei den beiden kleineren Klang"wellen") ist nichts ungewöhnliches

    ...mich erstaunt aber, dass ihr beiden auf ganz geläufige Bewegungsmuster so wunderlich reagiert... über den 1. hinweg zum 5. aufwärts und umgekehrt abwärts ist völlig normal, kommt zigmal vor (Liszt, Brahms, Saint-Saens, Reger usw Busoni exerziert das in seinen Übungen) - noch mehr aber erstaunt mich, dass offenbar die Orientierungen nicht bemerkt wurden (ihr habt sie nicht angesprochen...) Für sehr schnelle "harfenartige" Arpeggien, wie sie alle Nase lang bei Liszt, Saint-Saens, Debussy, Ravel, auch bei Strawinski, Ornstein vorkommen, braucht man im Tempo "griffige" Orientierungen, über die man nicht nachdenken muss, sondern die man gleich sieht und anfasst - und hier (bei der ersten Klangwelle) sind zwei Muster brauchbar; beide haben als harmon. Orientierung fis/A, und dann:
    a) 5 321 321
    b) fis7 5421*)

    ...und damit ihr zwei den Rest des Wochenendes nicht weinen oder toben müsst: beide Fingersatzmuster sind spielbar, man nimmt halt, was man leichter ausführen kann - übrigens gibt es noch eine dritte Möglichkeit (die verrate ich nicht, sonst echauffiert ihr euch noch mehr gängige (bewährte!) Spielweisen) :-)
    __________________________
    *) oder für diesen A-Dur Griff 5321
     
  13. Stilblüte
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    Stilblüte

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    Ich schreib später mehr - aber ich würde wirklich gerne einen Pianisten hören, der das mit deinem zweiten FS spielt. Ist für mich unvorstellbar (heute Abend mehr).
     
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  14. Rudl
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    Rudl

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    Ich teste gerade rum und komm damit gut klar. Gut find ich auch die Variante: 521 5321235 12
     
  15. mick
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    mick

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    Auch, wenn du mittig vor dem Klavier sitzt? Da finde ich die Variante von @rolf 521 5421 deutlich angenehmer, weil das Handgelenk dabei nicht nach außen abgewinkelt werden muss.
     
  16. Rudl
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    Rudl

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    Ja, find ich inzwischen auch besser.

    Ausserdem find ich dem @rolf seinen Alternativfingersatz auch wegen dem gis besser. Damit kann dieses gis als Viertelton gespielt werden.

    upload_2018-4-7_13-52-8.png
     
  17. mick
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    mick

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    Wobei es allerdings keinerlei Notwendigkeit gibt, das mit einem Finger zu halten...
     
  18. Rudl
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    Rudl

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    Dieser Viertelton ist doch fast schon ein Beweis, dass Ravel da den Fünften genommen hat.
     
  19. mick
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    mick

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    Nein. Er zeigt nur, dass ihm das Quartmotiv der Mittelstimme wichtig ist (so, wie die Akzente und die Vorschrift en déhors auch), aber nicht, wie das technisch auszuführen ist. Wie gesagt, ich spiele das Stück nicht, aber auf Anhieb spricht für mich mehr dafür, dieses Motiv gis'-cis'' mit beiden Daumen zu spielen, als links den 5. Finger zu nehmen.

    In der (meiner Meinung nach ziemlich missglückten Orchesterfassung) wird das Motiv übrigens von der Oboe gespielt - das kann zumindest ein Hinweis darauf sein, wie man das klanglich gestalten sollte.
     
  20. Rudl
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    Rudl

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    Hätten dann nicht die Akzente gereicht?