Qualitätsmerkmale von Musik

Es bliebe - nach der Betrachtung von Musik in ihrer kompositorischen Form - die Frage, wie man Musik in ihrer klingenden Form qualitativ einordnen kann.

Sprich: wodurch zeichnen sich besonders gelungene Aufnahmen von Klaviermusik aus.

Mir fällt nur ein halbwegs brauchbares objektives Qualitätskriterium ein: die Technik, die ein Musiker einsetzt. Sind technische Mängel, oder ein deutlich geringeres technisches Level (damit ist gemeint: geringere Instrumenten- und Stückbeherrschung) vorhanden, leidet die Qualität der künstlerischen Arbeit.

Daneben gibts natürlich - genauso wichtig, oder fast noch wichtiger - den Aspekt der Musikalität. Selbige ist immer gefragt, wenn man musizieren möchte. Nur: streng logisch-analytisch fassen kann man sie nicht (oder kaum)...
 
Hmm, @Dreiklang
Wenn Du das mit dem "eigenen Nachdenken" praktizieren würdest, wären die gesamten Fäden, die Du hier erstellt hast, sicher höchstens halb so lang...
Rolf Nachplapperei vorzuwerfen, ist wohl ein missratenes Mittel, um Dein Gesicht zu wahren? Seine Beiträge können nämlich nicht nachgeplappert sein, da er offensichtlich weiß, wovon er schreibt. Wie viele andere in diesem Strang auch.

Deine Mission wird allmählich (ach was, schon lange) zu einer Selbstmordmission, in der Du den letzten Rest Deiner Glaubwürdigkeit in die Luft sprengst.
:bomb:
(Man möge mir diese geschmacklose Bemerkung verzeihen, aber allmählich wird mir DK in seiner Selbstüberschätzung wirklich unheimlich)
 
Hi Dreiklang,

das einzigste, was du aus meiner Sicht hier beigetragen hast, ist, daß gute Musik schön sein muß und das ist Quatsch. ;-)

Gruß
 
Wie gerne höre ich Alban Bergs Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels" - sowas von häßlicher Schönheit oder schöner Häßlichkeit, daß ich es mir nicht entgehen lasse, es nochmals und immer wieder live zu hören.
 
Höchst amüsant und informativ hier...
Rolf, der denkverweigernde (aber immerhin unverdauliche Wälzer lesende) Nachplapperer, die trisonische Inkarnation der Omniszienz, die schönen und die nicht mehr schönen Künste und mittendrin der arme Robert aus Zwickau, den erst Horowitz posthum zu einem vollwertigen Komponisten gemacht hat.
 
Wie gerne höre ich Alban Bergs Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
Überirdische Schönheit - und ein rätselhafter Fall von Doppelung: Berg ist im selben Lebensjahr wie sein großes Vorbild Gustav Mahler verstorben (mit 50), und ihre letzten vollendeten Werke (Mahlers 9.Symphonie, Bergs Violinkonzert) haben denselben Formplan: zwei schnelle Mittelsätze, von denen der erste scherzandohaft leicht ist und der zweite ungestüm aufbegehrt, umrahmt von zwei langsamen Ecksätzen, von denen sich der Schlußsatz in einer Region verliert, die lebenden Menschen kaum zugänglich ist.
 

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