Orientalische Musik auf Klavier

Guendola

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http://www.youtube.com/watch?v=FrGp4W1G9SM
(persische Improvisation aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts - als man dort gerade noch Musik machen durfte - der Schah hatte Kultur und massivgoldene Rettungsringe auf seinen Yachten)

Interessant finde ich, daß es den Anschein hat, als produziere er noch Töne zwischen den Halbtönen.

http://www.youtube.com/watch?v=yuzG_dckk7Q
(chinesisches Klavierstück mit Link zu den Noten)
 
K

koelnklavier

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Interessant finde ich, daß es den Anschein hat, als produziere er noch Töne zwischen den Halbtönen.
Die Tastatur ähnelt in der Tat der eines Klaviers, aber der Klang ist reichlich exotisch - bewußt erzeugt oder gleichsam Resultat eines entropischen Prozesses? Ein wenig fühle ich mich an Binkley und sein "Studio der frühen Musik" erinnert.
 
Guendola

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Die Tastatur ähnelt in der Tat der eines Klaviers, aber der Klang ist reichlich exotisch - bewußt erzeugt oder gleichsam Resultat eines entropischen Prozesses? Ein wenig fühle ich mich an Binkley und sein "Studio der frühen Musik" erinnert.

Binkley, muß ich mir merken :)

(ich habe ein paar Beispiele in einem Shop hören können)

Ich vermute, der Druck der schnellen Repetition verändert die Tonhöhe. Beim E-Piano kann ich das leider nicht ausprobieren und akkustisch wäre jetzt etwas zu laut...

AHA! http://iowairan.com/music/articles1.htm spezielle Stimmung vermutlich
 
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K

koelnklavier

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Ich vermute, der Druck der schnellen Repetition verändert die Tonhöhe.
Bei einem sehr desolaten Instrument könnte das sicherlich zutreffen.

Das trifft es sicherlich eher.

Wobei Binkleys "Studio der frühen Musik" geradezu unter die Rubrik "historische Aufnahmen der historischen Aufführungspraxis" fällt. Ende der 70er Jahre war das alles neu und aufregend, was dieses Ensemble im Bereich mittelalterlicher Musik hervorgebracht hat. Mittlerweile wird einem beim Hören bewußt, wie konventionell man damals gedacht hat.

Für die Verbindung von mittelalterlicher Musik und orientalischen Einflüssen sind sicherlich die Einspielungen des Ensembles "Sarband" interessanter - und dann natürlich meine beiden Traumsängerinnen in dem Genre: Montserrat Figueras und Esther Lamandier. :kuss: (Ist aber auch alles schon etwas länger her.)

Oh, für mein mittlelaltermusikalische Steckenpferd solle ich mir jetzt wohl besser ein anderes Forum suchen. ;)
 
Stuemperle

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Die Tastatur ähnelt in der Tat der eines Klaviers, aber der Klang ist reichlich exotisch - bewußt erzeugt oder gleichsam Resultat eines entropischen Prozesses?
Für ein Klavier ist der Klang wirklich exotisch (keine Dämpfung? kein Hammerfilz?), er erinnert mehr (und das könnte sehr gut gewollt sein) an ein Hackbrett (http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett) , oder ein übergroßes "Klavi-cymbal" http://de.wikipedia.org/wiki/Zymbal ? Natürlich ungewohnt für unsere Ohren - und Augen: für kurze Zeit hat man mal den Eindruck, er könne auch "ganz normal" spielen :) Aber dann vielleicht nicht so schnell repetieren - was für mein Empfinden auch nochmal das Klangbild verändert, stimmts?

Das mit der speziellen Stimmung kann gut sein, Guendola, leider ist mein Auge schon zu langsam und mein Ohr noch nicht geschult genug. :D Aber wenn Du über orientalische Musik mehr wissen willst, ist vielleicht http://www.oriental-jazz.de/ eine interessante Seite für Dich, mit Erklärungen und Musikbeispielen (s. dort "oriental. Klänge" und "Musikwerkstatt").

Gruß,
Manfred
 

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