Notenlernsoftware; eure Hilfe ist gefragt.


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Pflaume
Guest
Hallo,

da ich selbst ja noch ne blutige Anfängerpflaume bin, merke ich beim Spielen immer öfter, wie toll es wäre wenn ich sofort wüsste welche Note denn da steht, ohne groß nachdenken zu müssen.

Da ich gerne nebenbei ein bisschen programmiere, dachte ich so, ich könnte ja mal ein Notenlernprogramm basteln, in Zusammenarbeit mit der Clavio-Gemeinde.

Die Programme die ich so gefunden habe, haben mir nicht wirklich gefallen und bedienen wie so oft, nicht meine Ansprüche und Wünsche :D.

Deshalb muß also ein eigenes Programm her.
Die Theorie soll ganz einfach sein: Es gibt 10 Slots für je ein Bild in einer Reihe, die ersten beiden Bilder sind Notenschlüssel und Vorzeichen, die restlichen 8 sind Noten.
Mit 8 Noten kann ich also von C-C eine Notenreihe anzeigen.
Wie das so ungefähr aussehen soll, kann man im Anhang sehen, die ersten 3 Slots habe ich eingerahmt.

Im Grunde kann man damit jetzt viele nette Dinge tun und ich brauche eure Hilfe um zu entscheiden, welche netten Dinge eurer Meinung nach alles sinnvoll in so einer Software sind.

Das Bild zeigt die Variante, in der man dann später die Noten lernen kann, man sieht die 8 Noten, der Pfeil zeigt auf die Note die man angeben soll.
Diese Variante soll die folgenden Möglichkeiten haben:
- die 8 Noten werden per Zufall angezeigt
- der Schlüssel ist wechselbar (violine und bass)
- vorzeichen sind an Noten möglich
- vorzeichen sind am Anfang der Zeile möglich

Desweiteren gäbe es die Möglichkeit Akkorde, Dreiklänge etc. zu lernen auf diese Art und Weise, sinnvoll?

Eine andere Variante wäre es, einfach Tonleitern anzuzeigen, die man gerne sehen möchte, dann wären unter den Noten statt des Pfeils die Bezeichnung.
Sinnvoll? Welche Tonleitern sind wichtig?

Da mein Kopf schneller denkt als ich programmieren kann, komme ich nicht hinterher und bevor ich mich mit Ideen belade und diese dann am Ende aber vielleicht garnicht sinnvoll sind in den Augen von Klavierspielern und Lehrern, benötige ich Eure Mithilfe :D.

Freue mich über jede Idee und Vorschlag, damit ich dann irgendwann mit einem Plan ans Werk gehen kann.

Achso, die Software gibts dann natürlich for free und für jedermann :).

Liebe Grüße
Pflaume
 
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koelnklavier
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Also wenn schon, denn schon :D

Meine Wunschliste:
  • Beschränke Dich bitte nicht auf den Violin- und Baßschlüssel, sondern integriere auch den C-Schlüssel sowohl für Bratsche als auch für Cello (vielleicht sogar mit der Option, diese Schlüssel auch auszusparen). Denn das Problem des Entzifferns von Noten betrifft ja nicht nur uns Pianisten. Und auch für uns Pianisten ist das Lesen des C-Schlüssels durchaus hilfreich, wenn es um Kammermusik geht.
  • Es ist sicherlich ein sinnvolles Training, wenn der Umfang der Töne bis zur dritten Hilfslinie oben und unten ausgeweitet wird.
  • Für Fortgeschrittene: die präzise Benennung der jeweiligen Oktavlage.
  • Da man als Pianist durchaus mit Cis-Dur und doppelten Alterierungen konfrontiert wird, solltest Du keine Hemmungen haben ... (Ces-Dur und ais-moll sind mir allerdings noch nie begegnet.)
  • Ähnliches gilt für Intervalle und Dreiklänge.
  • Das Ganze auch praktikabel für Mobilteile jeder Art ...
Ich habe meinen Schüler zum Notenlernen (auch für Intervalle und Dreiklänge) Lernkarteien zur Verfügung gestellt. Sie funktionieren nach dem herkömmlichen (vorelektronischen) Prinzip von Vorder- und Rückseite (Aufgabe und Lösung) und haben den Vorteil, daß man sie auch jederzeit unterwegs (ohne Computer) einsetzen kann. Wer Interesse hat, kann sich die Druck-Dateien auf meiner Website herunterladen:
Generell zum Notenlesenlernen: Ich denke, daß man nicht nur Sicherheit haben sollte im Identifizieren der absoluten Tonhöhen. Mindestens ebenso wichtig (z.B. für das primavista-Spiel) ist das spontane Erfassen der relativen Bezüge der Töne zueinander (Intervalle). Mit meinen Anfängern trainiere ich neben den absoluten Tonhöhen-Namen von vornherein auch die Intervalle ("wie viele Tasten bleiben frei?") - Aber das ist ja ein anderes Thema (das wir - glaube ich - schon einmal hatten).
 
Stuemperle
Stuemperle
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Die Programme die ich so gefunden habe, haben mir nicht wirklich gefallen und bedienen wie so oft, nicht meine Ansprüche und Wünsche :D.
Vielleicht sollte man mal eine Zusammenstellung machen, welche es so gibt (vielleicht haben andere andere Ansprüche?) Ich kenne zwei und kann's noch immer nicht schnell genug ;-)

Für Klavierspieler ist natürlich interessant, wenn man die Lösung durch Klick auf ein Tastensymbol eingeben kann.

Aber: ich persönlich - obwohl selbst schon mal schwanger mit solchen Programmierplänen gewesen, bis ich manches fand von dem was es alles schon gibt - halte solche Programme nur in der allerersten Anfangszeit des Notenlesenlernens für sinnvoll. Sobald man genug weiß, um simpelste Stückchen im langsamsten Schneckentempo halbwegs ertönen zu lassen, ist dies, glaube ich, effektiver. Geht natürlich nicht im Zug oder im Büro in der Mittagspause, da sind wieder klavierlose Methoden gefragt.

Wäre eigentlich ein gutes Thema für eine Umfrage, ist jetzt nur zu spät, um mir die Antwortalternativen auszudenken...

Gute Nacht!
Manfred
 
filmklang
filmklang
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Ist nichts besonderes, aber wie findet ihr mein Notenlernmemory? s.Signatur.

Mit Schülern benutze ich auch etwas "Selbstgebasteltes", nämlich so eine "Zaubertafel" auf die ich oben auf die Folie ein Notensystem gezeichnet habe.
Nun kann man beliebig oft und schnell Noten malen, abfragen etc.!
Gruss Till
 
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Pflaume
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Guten Abend,

der wechsel der Notenschlüssel soll möglich sein, im Grunde könnte man jeden erdenklichen Schlüssel anzeigen.

Die Noten fangen unterhalb der vierten Hilflinie an (beim C) und hören oberhalb der vierten Hilfslinie auf ;) (beim A).

Wenn das Grundgerüst einmal steht, sind sicher viele zusätzliche Dinge möglich, auch für Fortgeschrittene.

Die Planung ist, das Programm schon recht umfangreich zu gestalten, deswegen habe ich mich ja an die Clavio Gemeinde gewandt, damit da eben soviel wie möglich mit einfließen kann (evtl. auch von den hier vorhandenen Lehrern als Lernprogramm an die Schüler weiterzugeben oder ähnliches).

Mobil wird nicht funktionieren, da alles was für Mobilteile ist eine extra Programmierung erfordert, auf Laptops würde es aber laufen und das ist ja auch mobil ;).

Ich wollte auch mal fragen ob vielleicht jemand Lust und etwas Zeit hat, um an dem Programm mitzuarbeiten.
Da die Programmierung schon zeitaufwendig ist, würde ich mich z.Bsp. freuen wenn sich jemand um die Texte oder ähnliches kümmern würde.
Momentan arbeite ich an der Anzeige der Tonleitern, eine Liste der Tonleitern mit den dazugehörigen Noten und vielleicht eine Art Beschreibung und Besonderheiten zu jeder Tonleiter, würde mir die Arbeit schon erleichtern.

Vielleicht hat ja jemand Lust? ich würde mich über jede Mithilfe freuen.

Gruß
Pflaume
 
T
Tastenfuchs
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Hallo Pflaume,

da hast du dir eine schöne und interessante Aufgabe gestellt.

Da ich mein Geld als Programmierer verdiene, habe ich natürlich nach dem ich so gesehen habe was es auf dem Markt so gibt, mal darüber nachgedacht es selbst zu machen.

Nach einer kurzen Aufwandsschätzung wie lange ich bräuchte bis was raus kommt, was meinen Ansprüchen genügen würde, hab ich auch überschlagen, wie weit ich mit einem banalen Übungsheft und Papier und Stift kommen würde, wenn ich die gewonnene Zeit in die konventionelle Art stecke.

Da ich auch zu dem Punkt von Stuemperle gekommen bin, das es eher in der Anfangszeit genutzt wird, habe ich die Idee wieder über Bord geworfen.



Für jemanden der damit aber auch gerne mal seine Programmierkenntnisse ausbauen möchte oder einfach Freude an einen Programmierhobby hat, ist das bestimmt eine schöne Aufgabenstellung.



Die Aufgabenstellung als solches ist ja recht überschaubar.
Welche Sprache willst du nehmen?

Ich würde dir spontan zu Java zu raten, dann freuen sich auch die Freunde von Linux und Apple. Allerdings hast du dort etwas mehr Arbeit das Layout so hinzubekommen, dass es nicht billig wirkt.


Als Tip: Überlege dir mal, das du die Noten, als Daten in eine Datenbank ablegst.

Sinnvollerweiße könntest du dann noch einen Import für Midi, Noten Sheets oder eine eigene GUI zur Noteneingabe einbauen. Dann kann sich jeder seine eigenen Aufgaben machen. Sei es mit Zufallsnoten, Tonleitern, oder ganzen Liedern.




Viele Grüße und viel Erfolg bei deiner Idee

Tastenfuchs



p.s.


Es gibt übrigens schon was gaaanz simples von http://www.musica.at/musiklehre/

Hast du dir das mal angesehen?
 
fisherman
fisherman
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wow!

erstmal vorneweg dank für dein löbliches und hochwillkommenes unterfangen.
als mac-user gibt es nämlich für mich rein gar nix zu kaufen. für die musiknotenindustrie ist anscheinend die zeituhr bei 1985 stehen geblieben...:D

wobei ich schon bei der ersten grossen bitte wäre: plattformübergreifend, bitte!

ich habe beruflich am rande auch mit softwareprogrammierung zu tun und muss immer wieder feststellen, dass für programmierer wie techniker (hier wären das wohl die klavierlehrer und sonstigen profis) gilt: je mehr, desto besser. bitte nicht!!!!! entscheidend für den erfolg einer software ist die berücksichtigung der weichen faktoren: logik, haptik, didaktik. lieber weniger inhalt, dafür aber eine saubere lösung der angesprochenen parameter.

wie es nix ist, zeigen diese links:
http://www.musictheory.net/
http://www.karstenschaefer.de/
http://www.schwisti.de/index.php?aufl=1024&doc=ubungen

dein erster ansatz geht ja leider auch in diese richtung... (sorry!). aber damit wird man den möglichkeiten einer software nicht gerecht. das geht auf papier genauso gut!

was sind nun die faktoren, mit denen sich deine software vom gedruckten werk abheben kann und unverzichtbar wird (n.b. du solltest dafür ruihig auch was verlangen; denke mal über eine shareware nach, vielleicht mit freiwilligem obulus von 20 euronen oder was auch immer!!!!) ?

1. es muss ein bezug zur klaviatur hergestellt werden (sorry, cellisten u.a.)
2. die software sollte den spieltrieb nutzen - d.h. aufbau in levels, die erst nach erfolreichem absolvieren des vorlevels freigeschaltet werden (zu übezwecken sollten natürlich alle level frei sein)
3. es muss ein stressfaktor eingbaut werden: mit zunehmender spieldauer muss immer weniger zeit zur verfügung stehen (am klavier wartet auch die nächste note nicht eine halbe stunde, bis man sie entziffert hat)
4. stressfaktor und lerninhalt müssen sehr sorgfältig aufeinander abgestimmt sein

das von tastenfuchs verlinkte spiel geht hierbei schon in die richtige richtung:
man beschränkt sich auf zunächst 3, 4 töne, die immer schneller abgefeuert werden (stressfakor). erst wenn das sitzt, wird der notenraum etwas weiter geöffnet und der stressfaktor für den neuen anfang wieder reduziert, usw. usf. so in etwa haben wir alle das einmaleins gelernt, oder?

das problem hierbei ist allerdings, dass zur eingabe ja nur das puterkeyboard und die maus zur verfügung stehen, was in die geschwindigkeitberechnung mit einfließen muss (hier hakt es dann auch gewaltig bei den ösis).

fazit meiner unmaßgeblichen anängergedanken:
1. multiple choice, etc mach ich lieber auf papier...
2. für ne geile notenlernsoftware zahle ich gerne (und andere auch!)
3. stehe als "betatester" oder was auch immer zur verfügung. einfach PN!
4. lieber mit geringem umfang starten, dafür aber mit durchdachter spiellogik

ach ja, das notenlernspiel bei clavio geht auch schon in die richtige richtung. hier ist allerdings der stressfaktor sehr technisch umgesetzt, der wettbewerbs-/spielfaktor fehlt, die tastatur ist zu klein und der bassschlüssel wird zurückgehalten (man wolle schließlich auch was verkaufen, heißt es beim hersteller, verständlicherweise).

bin sehr gespannt!

liebe grüsse!
 
Hartwig
Hartwig
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Notenlernprogramm

Hallo Pflaume,
Dein Wunsch, ein Notenlernprogramm zu erstellen in allen Ehren, aber versuch dennoch einmal bei:
Columbus: www.notensatz.de
Dort dann das Demoprogramm "MusiXcool" herunterladen.
Es ist auch zum Kaufen erschwinglich und mein Enkelkind spilet gern damit zum Lernen und zur Unterhaltung.

Gruß Hartwig
 
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Pflaume
Guest
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten, das ist natürlich erstmal eine ganze Menge.

Ich fang mal bei Tastenfuchs an:
Der Grund für die Idee ist die, das ich einmal gerne Hobbymäßig etwas programmiere und dann unter anderem, es keine bessere Zeit für das Erstellen eines Programms gibt, als der Zeitpunkt an dem man es selbst benötigt, denn dann fallen einem die Dinge, die unnütz sind, unpassend oder unhandlich wesentlich besser ins Auge, da man beim Eigennutz der Software immer wieder drauf stößt.
Den Nutzen einer Software kann man immer schwer abschätzen, aber soviele unterschiedliche Menschen es auf der Welt auch gibt, so viel unterschiedliche Software darf es geben, denn etwas das für jeden gleichermaßen von Nutzen ist, gibt es nicht.

Die Sprache ist so eine Sache ... da ich nur ganz ganz wenig Kenntnisse in irgendeiner Programmiersprache habe, nutze ich einen "Esel", auf den ich mein Gepäck in einfacher Weise und für mich in guter Handhabung laden kann.
Der "Esel" heisst Autohotkey und findet man unter www.autohotkey.com .
Die Software ist eigentlich für andere Dinge bestimmt, aber sie lässt soviel Freiraum, daß ich mich darüber freue sie ihrem Zweck zu entfremden.
Zudem ist die Dokumentation einfach, schnell erreichbar, nachvollziehbar und hat Ähnlichkeiten wie beim HTML, 2 Zeilen Code schreiben, anschauen obs geht, weiter machen.

Wer sehen möchte, was man so machen kann, unter d-splash.palazzo-mondo.de habe ich schon eine Software mit AHK geschrieben.

Da kommt jetzt daß Problem der Plattformabhängigkeit dazu ... denn AHK ist leider abhängig und nicht plattformübergreifend :(.
Wenn aber mehrere Leute hier sind die auch programmieren können, wir wäre es dann mit einer Zusammenarbeit und einem daraus resultierenden Gemeinschaftsprojekt?
Dadurch ließen sich gewisse Ziele sicher wesentlich einfacher erreichen und ich kann nebenbei auch noch Java oder ähnliches lernen und steh nicht ganz alleine da (anfangs kann ich mich ja gerne der Grafiken bedienen, das muss ich nicht erst lernen :P).

zu fisherman:
Deine Ideen finde ich total super, vorallem was die Zeitabhängigkeit und den Stressfaktor betrifft, eine tolle Überlegung die durchaus viel Sinn macht.
Noteneingabe via grafischer Pianoklaviatur wie beim Notenlernspiel von Clavio finde ich persönlich so unnütz wie einen Kalkfilter bei einem Wasserhärtegrad von 1 (aber vielleicht liegt das auch nur daran, daß ich mit der Klaviatur keine Probleme habe, wohl aber mit den schwarzen Kugeln zwischen den Zeilen ;) ).

Das Notenlernspiel von Clavio macht mich nur zornig, denn ich will nicht die Klaviatur auswendig lernen, sondern die Notenschrift, die passende Taste habe ich im Fingergefühl und nicht im Kopf (da der Aufbau immer gleich ist und ein C der Ansicht nach ein C bleibt, ganz egal ob im Bass oder Violinschlüssel, in der Theorie ist ein Violin C ein Bass E).

Im Grunde wollte ich ein bisschen Theoriewissen mit der Möglichkeit des Abfragens verbinden ... oder so ähnlich.
Das Hauptinterface soll eigentlich übersichtlich bleiben, man will ja nicht gleich erschlagen werden von der Fülle :D.

Das Hauptinterface sollte sich in 2 Teile gliedern, einen Wissensteil und einen Frageteil. Beide sehen gleich aus, mit dem Unterscheid das man im Wissensteil die Sachen einfach anschauen kann (Tonleitern, Noten, etc.), während man im Fragenteil jene angezeigt bekommt und sagen muß, was es ist (oder so :D).

Eine Datenbank ist sicher sinnvoll, aber auch von Datenbanken habe ich keine Ahnung.
Deshalb wollte ich das ganz einfach handhaben:
In einer *.ini-Datei lege ich die Infos ab, die ich abrufen möchte (z.Bsp. welche Noten zur C-Dur Tonleiter gehören) und lese diese dann aus, um die Noten anzuzeigen.
Da man eine *.ini Datei in mehrere Bereiche untergliedern und explizit auslesen kann, ist das so etwas wie eine Datenbank in textform, in der man schnell etwas zufügen oder ändern kann, ohne große Änderungen am eigentlichen Code ändern zu müssen.

Auf diese Art und Weise habe ich die Übersetzung meines anderen Programms gehandhabt und vll. würde sich das auch für das Notenprogramm anbieten.

Liebe Grüße
Pflaume
 
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Pflaume
Guest
das Demoprogramm "MusiXcool" herunterladen.
Es ist auch zum Kaufen erschwinglich und mein Enkelkind spilet gern damit zum Lernen und zur Unterhaltung.

Vielen Dank Hartwig, aber da könnte ich mich doch schon wieder aufregen.

1. Ich kann nicht einstellen welche Auflösung und das Teil rennt einfach in Vollbild los
2. Geht mir der Einleitungsbildschirm auf die Nerven ...
3. es ist grafisch sauhäßlich :D

Sorry, für sowas muss man Geld bezahlen?
Ich möchte hier niemanden mies machen oder die Arbeit eines Software-Entwicklers entwürdigen, alles braucht seine Zeit und hat auch dementsprechend Aufwand, aber bzgl. Software bin ich ein gebranntes Kind, denn wie oft kauft man eine Software für viel Geld (50,- EUR finde ich schon viel ...) und ist letzten Ende nur enttäuscht, oder man muss jedes Jahr ne neue Version kaufen, damit man die Software auf Up-to-date Level hält.
Und wie unzureichend wird heutzutage die ganze Software getestet und muss man sich dann mit allerlei Problemen rumschlagen. Leider kann man sich das in der Softwarebranche irgendwie leisten ... ein Fernsehhersteller wäre schon pleite.
Für viele Dinge ist man selbst nichtmal verantwortlich ... eine Virensoftware und ne Firewall braucht man vorallem deshalb, weil der Hersteller des Betriebssystems es verpennt das System so zu gestalten, daß es sicher ist und weil der Hersteller soviele Feinde hat, daß es zum Angriffsziel wird.
Die Antiviren-Software Hersteller machen sich dies zu Nutze und verlangen mittlerweile das man jedes Jahr 50,-EUR für die aktuellen Updates zahlen muß ... Kühe sind toll, solange man sie melken kann!
Irgendwann habe ich das Verständnis dafür eingestellt, denn verarschen lasse ich mich nicht mehr und Betatester möchte ich auch nicht mehr sein.
Ein Arzt kann einem Patienten auch keine kaputte Hüfte einbauen, um dann nen halbes Jahr später die kaputten Stellen mit ner Patch-Operation zu reparieren.
Man verlangt von so vielen Branchen annähernde Perfektion, die möchte ich also auch in den Softwareprodukten sehen, die ich käuflich erwerben soll (oder möchte jemand mit nem Flugzeug fliegen dessen Software von Fehlern nur so wimmelt?).

Achso da fällt mir noch etwas ein bzgl. Geld und Software ... es gibt wirklich viele Projekte die in der OpenSource Gemeinde entstehen, kostenlos sind und durchaus professionelle Erscheinung haben, wenn nicht teilweise besser als die kommerziell angebotene Software.
Ich würde nie Geld für eine selbst gemachte Software verlangen, die nicht annähernd soviel bieten kann, wie so manche kostenlose Open-Source Software.

Einen Spenden-Button finde ich da schon viel sinnvoller.

Gruß
Pflaume
 
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fisherman
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@pflaume

Da kommt jetzt daß Problem der Plattformabhängigkeit dazu ... denn AHK ist leider abhängig und nicht plattformübergreifend .

NEEEEEEIN, bitte nicht. wir leute mit den apfelcomputern wollen auch was haben! für die DOSenbenutzer gibt es genug!

Noteneingabe via grafischer Pianoklaviatur wie beim Notenlernspiel von Clavio finde ich persönlich so unnütz wie einen Kalkfilter bei einem Wasserhärtegrad von 1 (aber vielleicht liegt das auch nur daran, daß ich mit der Klaviatur keine Probleme habe, wohl aber mit den schwarzen Kugeln zwischen den Zeilen

da ist schon was dran, wa du da sagst. aber die option für alle, denen das schwerfällt, wäre schon gut. im grunde funzt sogar deine angedachte muliple-choice-geschichte, solange du die levels und den stressor einbaust.

du merkst schon, da ruft ein verzweifelter macianer. (der im übrigen die welt nicht mehr versteht: längst haben wir nicht nur die besseren rechner, sondern in fast allen bereichen auch die bessere software. aber ausgerechnet im deutschen edu-bereich hat freund bill gates das monopol...)


bitte!!!!!!! mach hinne!!!!! die zeit rennt :D
bin 48 und fühl mich heute schon gaaaaaaanz arg alt...

ps. der stressor ist total wichtig. habe nur die ersten zwei level von dem ösi-spiel gemacht, aber die dort gelernten (reingehämmerten) noten werde ich NIEEEEEEE mehr vergessen (höchstens dass freund alzheimer mich besuchen kommt).
 

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Tastenfuchs
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Hallo zusammen,


zum Thema Software und kostenlos/kostenpflichtig.
etwas ab vom eigentlichen Thema aber hoffentlich doch interessant:


Zuerst muss ich mein Wort kostenlos definieren, damit mein Beitrag verständlich ist.

Kostenlos heißt, es sind keine Kosten entstanden.

Klar ist Open Source kostenlos für mich, weil ich es nicht direkt bezahlen muss. Kosten sind im Regelfall jedoch indirekt fast immer entstanden und sie wurden oft auch bezahlt, sie sieht augenscheinlich nur kostenlos aus.



Nehmen wir mal Eclipse als super Entwicklungsumgebungslattform.
Die ist Open Source. Sie wurde aber mit einem Aufwand von rund
40 Millionen Dollar von IBM entwickelt und dann der Open Source Community zur Verfügung gestellt. Klar ich als Kunde bezahle sie nicht direkt. IBM hat die Kosten halt einfach auf ihre anderen Teile umgelegt.

Die wirklich großen Open Source Programme sind oft Ableger von proffesioneller Software, alten Teilen die sich nicht mehr verkaufen lassen, Werbeprojekten der Industrie oder Teilen die wo anders schon bezahlt wurden.


Nehmen wir die kleinen netten Programme die auch Open Source sind. Auch die sind im seltensten Fall wirklich kostenlos.

Wenn ich(Tastenfuchs) jetzt ein solches Musik Programm schreiben würde, greife ich doch auf mein Wissen als Programmierer zurück. Ich verwende sogar Dinge die ich für viele alltäglichen Probleme schon mal gelöst habe. Das aber hat mein Arbeitgeber schon mal mit meinem Lohn bezahlt. Viele der Programm Module die ein Open Sourcler zur Verfügung stellt, hat er schon mal irgendwo im Auftrag programmiert.



Wenn ich also als Profi Programmier ein Programm schreibe von jemand dann sagst, "na wenn der dafür kein Geld verlangt", darf ein anderer für vergleichbare Software auch nichts verlangen ist das unfair gegenüber dem, der damit auf dem freien Markt sein Geld verdienen will.

Der der sein Studium mit dem Geld aufbessern will oder davon lebt, muss für eine solche Software Geld verlangen. Ich wurde bereits von meiner Firma bezahlt.

In letzter Instanz muss man mit irgendwas sein Geld verdienen.


Natürlich will jeder für sein Geld das beste haben. Bei der Musik dürfte es aber auch klar sein, dass der 08/15 Musiklehrer im Dorf weniger verlangt, als wenn ich jetzt bei einem Star Pianist mit Welt erfahrung eine Stunde nehme. Satt müssen aber beide werden, sonst lohnt sich der Job nicht mehr.

Wenn also ein Hobby Programmierer seine Freizeit opfert und danach das der Gemeinschaft zur Verfügung stellst ist das sehr nett. Der Lebensunterhalt des Hobby Programmierers ist im Regelfall aber schon aus einer anderen Quelle gedeckt. Der der davon leben muss, kann es sich nicht erlauben es kostenlos zu tun.



Schade ist natürlich für die Jungs, das es schon viele gute Software gibt und gerade in den altäglichen Anwendungsgebieten, man schon eine super Software plazieren muss, damit jemand bereit ist, dafür Geld zu bezahlen. Es gibt halt schon so vieles was eben mich direkt nichts kostet.



Das Thema Preis: Nehmen wir mal einen Stundenlohn von 10-15 EUR. Das bekommt jede Putzfrau schwarz auf die Hand. Da du das Programm offiziell verkaufst, musst du es versteuern also sind wir bei minimum 20-30 EUR die Stunde.


Wenn also jemand ein Programm schreibt bei dem er einen Aufwand von 200 Stunden hat und das ist nicht viel für ein gutes Programm, kommst er auf Kosten von 4000 EUR. Wieviele Leute werden es kaufen? Lass es mal 100 werden. Das wäre schon bombastisch. Das ergibt einen Einzelpreis von 40 EUR für die Software und das alles ist sehr naiv und billig gerechnet. Denn mann muss noch Bugfixes einplanen, Dokus, Tests,... den wenn jemand was kauft soll es auch auf seiner Kiste gehen. Also wird das schnell sehr teuer.

Da ich für meine Arbeit auch Kostenschätzungen abgeben muss, bin ich immer wieder erschüttert, wie teuer das letzten endes wird, wenn man alles mit einrechnet. Große Firmen überleben deswegen, weil sie es über die Stückzahlen reinholen können und vieles einfach wieder reproduzieren und noch mal neu verkaufen.


Ganz ehrlich, ich bin froh, das ich mein Geld von einer Firma bekomme und es mir nicht selbst als Freiberufler auf dem Markt verdienen muss.


Viele Grüße

Tastenfuchs
 
Haydnspaß
Haydnspaß
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fisherman
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Ich hab das eben auch mal ausprobiert. Und ich finds super! So simpel ist das garnicht. Weder programmtechnisch noch spielerisch. Schade ist nur, das am Ende die Meldung kommt "Hat leider nicht geklappt", auch wenn man alle Noten richtig hatte. Dieser Bug wird hoffentlich noch gefixt.

du bist zu langsam! musst die noten schneller erwischen (stressfaktor). das wird aber mit der maus dann irgendwann ultraschwer (falscher zeitfaktor).
 
S
Sulan
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Puh - die Software hat es ganz schön in sich ... mit allen Tonarten und beiden Schlüsseln auf Stufe 6 muss man ganz schön hinschauen. Irritierend finde ich nur, dass man sich erst daran gewöhnen muß, wo die beiden Oktaven liegen, die abgebildet werden. Der Umstieg von Violinen- auf Bassschlüssel fällt mir da sehr schwer.

Im Prinzip macht die Software aber das, was Du haben willst, oder Pflaume? Kannst Dir den Aufwand also sparen - es sei denn, Du willst außer Noten auch das Programmieren üben :)

Grüße,
Sulan
 
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Tastenfuchs
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Hallo,

Ich habe mir von der Seite die CD-ROM bestellt,

sobald ich sie habe, werde ich mal einen Erfahrungsbericht liefern.
Da ist ja noch einiges mehr drauf, als nur dieses Spiel.



@Pflaume,
Wenn es dir um freizeitliches Programmmieren geht, ist das Thema aber sehr lohnenswert und selbst wenn es bereits das weltbeste Programm gibt, würde ich es dir trotzdem empfehlen es selbst zu machen.

Meine Meinung AutoHotKey als "programmieren", zu bezeichnen, ist ungefähr so, als wenn man Tasten auf einem Yamaha-Clavinova hinterher rennt die rot blinken und das Klavierspielen nennt.

Deswegen wenn programmieren, weil du es lernen willst und dir Spass macht, dann richtig mit einer Programmiersprache.



Viele Grüße

Tastenfuchs.
 
P
Pflaume
Guest
Meine Meinung AutoHotKey als "programmieren", zu bezeichnen, ist ungefähr so, als wenn man Tasten auf einem Yamaha-Clavinova hinterher rennt die rot blinken und das Klavierspielen nennt.

Deswegen wenn programmieren, weil du es lernen willst und dir Spass macht, dann richtig mit einer Programmiersprache.

Sagen wir mal so, ich möchte ein Programm entwerfen, das meine Anforderungen erfüllt, der Weg wie das Ziel erreicht wird, ist doch relativ egal.

Dein Vergleich zwischen AHK und dem Yamaha-Clavinova hinkt ... denn ein Yamaha Clavinova bedienen in der Art wie Du es beschreibst, kann jeder, ich bezweifel das bei AHK.
Aber wenn man es nicht "programmieren" bezeichnet, wie bezeichnet man es dann?

Und um ganz ehrlich zu sein ... Tasten zu drücken die auf nen Papier geschrieben sind, ist doch auch keine wirklich herausragende Leistung ... ab wann darf man dann von sich behaupten das man Klavier spielen kann?

Es ist so oft nicht das absolute Wissen um eine Sache, die einen Menschen reich macht, sondern oft sind es nur die Ideen und deren Umsetzung.
Und ob die nun mit Java oder AHK umgesetzt wird, interessiert letzten Endes niemanden.

Das die Betriebssysteme untereinander inkompatibel sind ist bedauerlich, aber umso bedauerlicher ist es, das diese Firmen keine "Schnittstellen" zur Verfügung stellen, um die Software der anderen Systeme ebenso reibungslos laufen zu lassen.
Allerdings verdienen viele Menschen daran, daß sie das Rad ein zweites, drittes oder gar viertes mal neu erfinden.
Dann halt immer in einer anderen Sprache, unter anderem Namen und auf einem anderen Betriebssystem.
Wir haben ja sonst nichts zu tun :D.

Gruß
Pflaume
 
P
Pflaume
Guest
Bzgl. Java und AHK hätte ich einen Vorschlag:
- ich "bastel" (mein neues Wort für programmieren von AHK) das Programm so zusammen wie ich es mir vorstelle.
- danach, wenn es für die Billmenschen läuft, helft ihr mir das in Java umzusetzen und die Vorteile von Java zu AHK herauszuarbeiten und hervorzuheben.

Gute Idee? Schlechte Idee?

:)
 
 

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