Brauche Hilfe beim Notenlesen...:)

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flügelspieler12345

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Hallo!

Ich verstehe nicht warum es in dem ersten block des liedes(siehe bild) drei tonleitern gibt.

Muss ich mich für zwei davon entscheiden, bzw von den oberen beiden?

Die einzelnen Noten kann ich lesen.

Aber wie muss ich mit drei tonleitern umgehen.

Bitte helft mir!

Jonas


Sorry dafür dass das bild auf der seite steht.
 
saugferkel

saugferkel

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1 - Stimme
2 - Klavier - rechte Hand
3 - Klavier - linke Hand
 
cwtoons

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Das sind keine Tonleitern, sondern drei Notensysteme.

Und da ist kein "h" in dem Stück. Das sind alles "b". Das Stück steht in B-Dur.

CW
 
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flügelspieler12345

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Danke der ersten antwort.

Zur zweiten: kannst du mir bitte erklären was b dur ist?
Danke dass es dir aufgefallen ist.
 
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flügelspieler12345

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Ich glaube ich verstehe es. Es geht um die zwei kleinen "b" s links der notensysteme. Ich habe richtig erkannt dass das vermeintliche "h" eine "b" ist. O.K. Was ist mit dem oberen "b" hinter dem Notenschlüssel? Ist das "e", welche ich eingezeichnet habe in wirklichkeit auch eine schwarze Taste?
 
cwtoons

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B-Dur ist eine Durtonleiter, die mit dem Ton "b" beginnt und mit dem Ton "a" endet. Sie enthält kein "h" und kein "e", dafür aber ein "b" und ein "es".

CW
 
Revenge

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Ich glaube ich verstehe es. Es geht um die zwei kleinen "b" s links der notensysteme. Ich habe richtig erkannt dass das vermeintliche "h" eine "b" ist. O.K. Was ist mit dem oberen "b" hinter dem Notenschlüssel? Ist das "e", welche ich eingezeichnet habe in wirklichkeit auch eine schwarze Taste?
Edit: Nachtrag: Beziehe mich nat. auf das ( UNTERE Bild ):
Jein :-).. werfen wir zunächst einen Blick auf die rechte Hand, die Du zwar nicht aufgeschrieben hast, aber vielleicht hilfts ja als Erklärung:

Im vorletzten Takt in der rechten Hand ist so ein komisches Häkchenzeichen vor der Note, die EIGENTLICH ein "es" ist. ( Dort wo Du unten, für die linke Hand, "h/g" ( statt eigentlich korrekt: b / g ) geschrieben hattest. Das komische Häkchenzeichen vor der Note in der rechten Hand, die eigentlich ein "es" wäre, heißt Auflösungszeichen und bedeutet, dass es DIESMAL keine schwarze Taste ist, sondern ein NORMALES "e". Das Auflösungszeichen gilt bis zum Ende des Taktes. Also ist im LETZTEN Takt wieder "es" angesagt, natürlich in beiden Händen, also auch in der linken, wo die allerletzte Note also ein "es" sein muss, kein "e". Denn in diesem Takt gibts keine Auflösungszeichen. :-)

LG, -Rev.-

PS.: Auch im drittletzten Takt, in der rechten Hand, findet sich der Ton "es" ( schwarze Taste ) !
Zu den grundlegenden Vorzeichen vorn, siehe cwtoon's Ausführungen.
 
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Moderato

Moderato

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Und der eingekreiste nicht benannte Ton ist ein "as", durch "b" Zeichen erniedrigtes a, schwarze Taste,
 
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flügelspieler12345

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Wow! Vielen lieben Dank an Euch!
 
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flügelspieler12345

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15611-0466f8ab4303a8e9100f9388f8d8fd8d.jpg

Guten Morgen!

Vielleicht ist jemand von Euch bereit, sich meine Notizen anzugucken.
Ich bin mir noch nicht sicher bezüglich des Auflösungszeichen.
 
Revenge

Revenge

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15612-3d9a047d74aeb7c2c5c0bff541a878c8.jpg

Hi, hier ist unten b/g angesagt ( die erste Note in der Linken ist ja auch schon ein „b“ ), und in der rechten Hand die untere der beiden Achtelnoten ist ebenfalls ein „b“, kein „h“. Das „b“ ist ja nicht aufgelöst. :-)

_________________________

15613-90a55739c95558495dc173691b795d71.jpg

Hier ist die zweite Sechzehntel der Linken Hand ein „es“, hattest Du nicht beschriftet. :-)

_________________________________

15614-e8ca46cbeb0b09bc543f736faf17d036.jpg

Achtung:

Hier ist zunächst folgendes anzumerken: Ein VERSETZUNGSZEICHEN, hier ist es das „b“ vor dem „a“ der linken Hand, das dieses ( UND DAS NÄCHSTE !! also bitte beim 2. Mal in der linken Hand in „as“ verbessern :-) ) zum „as“ macht, gelten EBENFALLS normalerweise nur bis zum Taktende. ( Sie gelten, es gibt ein Beispiel in einer Liszt-Rhapsodie, das ich mal mit einem Schüler besprach, eigentlich sogar nur für den angegebenen OKTAVRAUM IM SELBEN TAKT. )

Aber das ist hier nicht so wichtig: Das AUFLÖSUNGSZEICHEN in der linken Hand im nächsten Takt könnte m.E. daher entfallen, es weist Dich aber halt nochmal drauf hin, dass hier „a“, und nicht „as“ gilt.

LG, -Rev.-

PS.: / Nachtrag: Ansonsten m.E. OK.
Manchmal hatte ich Probleme, bei den Beschriftungen "a" und "d" auseinanderzuhalten :-) ... aber ich denke, an den betr. Stellen meinst Du das Richtige.
 
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flügelspieler12345

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Entschuldigung für das unleserliche a/d.

Hier sind ja nur Klavierlehrer! Wie Cool ist das denn bitte! Entschuldigung, genug der Freude.

Ich habe soweit alles korriegiert und deine guten Anmerkungen (hoffentlich richtig) notiert.

Leider habe ich garnicht verstanden, welches "as" zum "a" werden muss... ,oder ist es so richtig wo ich das "as" notiert habe?

Ich werde einfach ausprobieren, ob das "a" oder das "as" besser klingt.

Vielen Dank dafür, dass Du Dir mein gekritzel durchgelesen hast. 15615-b04e041533ab5a4af4967ae16b9425c7.jpg
 
Revenge

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Rehi @flügelspieler12345,

15616-6992c015370f3189e5a3ef32c6e0e007.jpg

Nicht nur das "a" mit dem "b" davor ist ein "as", sondern auch das daneben, linke Hand, oberer Ton, vor dem Taktstrich. :-)

(Übrigens fiel mir grad auf: 1 Zeile DARÜBER, am rechten Ende, ( ist hier nicht sichtbar ), dort ist für DEN TAKT auch ein "as" angesagt. Weil es aber nur für DEN TAKT gilt, ist es hier, in diesem Bild, einen Takt später, ERNEUT zu verzeichnen (Nachtrag: wenn man es braucht). UND gilt bis zum Taktende. Also bitte verbessern "a/b" in "as/b". :-)

Viele Grüße, -Rev.-
 
Sven

Sven

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Auch wenn ich kein Klavierlehrer bin, habe ich noch einen wichtigen Tipp für dich:

Wenn du wirklich nach Noten Klavierspielen lernen willst, solltest du gar nicht erst damit anfangen, dir die Tonnahmen unter die Noten zu schreiben. Das verlängert das Leiden nur.

So lernst du die Tönen zu benennen und dann für den Namen die passende Taste zu finden.
Was du beim Spielen nach Noten aber brauchst, ist nicht der Tonname, sondern direkt die passende Taste für den Kringel im Notensystem.
 
Shigeru

Shigeru

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@Sven: Das ist der beste Tipp bisher in diesem Faden :-)

Auch wenn ich kein Klavierlehrer bin, habe ich noch einen wichtigen Tipp für dich:

Wenn du wirklich nach Noten Klavierspielen lernen willst, solltest du gar nicht erst damit anfangen, dir die Tonnahmen unter die Noten zu schreiben. Das verlängert das Leiden nur.

So lernst du die Tönen zu benennen und dann für den Namen die passende Taste zu finden.
Was du beim Spielen nach Noten aber brauchst, ist nicht der Tonname, sondern direkt die passende Taste für den Kringel im Notensystem.
 
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flügelspieler12345

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Dem stimme ich zu.

Ich habe das Lied zu Hälfte auswendig gelernt. Ich würde es gerne aufnehmen, wenn ich es zu Ende spielen kann und hier hochladen für Euch. Kann ich das so einfach machen, vong der Technik her?
 
Shigeru

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Kommt drauf an, was du für eine Technik verwendest
 
Rheinkultur

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Ich habe das Lied zu Hälfte auswendig gelernt. Ich würde es gerne aufnehmen, wenn ich es zu Ende spielen kann und hier hochladen für Euch.
Kannst Du natürlich so machen, schon klar. Sinnvoller wäre es allerdings, grundsätzlich die Wechselbeziehung zwischen Notenbild und Tastatur zu begreifen und die Notenschrift nicht durch Abzählen von bestimmten Punkten aus anhand eines einzigen Stücks zu erlernen. Ein ineffizientes und zeitaufwendiges Verfahren, das einem kaum Handlungskompetenz für das Erlernen anderer Stücke einbringt. Die zugrunde liegende Systematik ist über unzählige Publikationen zum Gebiet "Allgemeine Musiklehre" gut zu begreifen. Diese bieten unterschiedliche Literaturbeispiele in ansteigendem Schwierigkeitsgrad an, ohne dass das Lernen dadurch abstrakt oder langweilig wird.

LG von Rheinkultur
 
Klimperline

Klimperline

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Ich verstehe nicht, warum du als offensichtlich absoluter Anfänger ausgerechnet eine Liedbegleitung mit bereits relativ komplexer Notation wählst.
Ich hatte mir zur Verinnerlichung der Zuordnung Note zu Taste eine Klavierschule vorgenommen, die mit drei Tönen pro Hand und Notenschlüssel begann, die in mehreren kurzen Stücken aber in verschiedener Reihenfolge notiert waren. Pro Kapitel kamen immer mehr Noten hinzu, auch weitere Zeichen wurden peu á peu eingeführt. Vor allem die häufige Wiederholung des Lesens der immer gleichen Noten führt zur automatisierten Verknüpfung derselben mit der zugehörigen Taste. Auf diese Art und Weise habe ich das Lesen der Klaviernoten recht schnell gelernt.
 
 

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