Problem beim Notenlesen

  • Ersteller des Themas strelok1601
  • Erstellungsdatum
Tastatula
Tastatula
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Juni 2018
Beiträge
1.149
Reaktionen
2.335
Sitzt dieses Kreuz z.B. vor einem „d“ mitten im Takt, ist es ja kein Vorzeichen, sondern ein Versetzungszeichen
Uff! Jetzt beschäftige ich mich seit 4758937 Jahren mit Musik in jedweder Hinsicht und Du öffnest mir die Augen, dass es verschiedene Termini für ein und dasselbe Zeichen gibt. :blöd:
Danke für die Aufklärung! Für mich waren Kreuze und Bs und Auflösungszeichen immer Vorzeichen, weil sie vor den Noten stehen. Ich verstehe aber die Logik.:001:
 
Demian
Demian
Dabei seit
23. Okt. 2019
Beiträge
2.221
Reaktionen
2.915
@Tastatula
Da geht es dir wie mir. Über den Wikipedia-Artikel zu Modulationen bin ich kürzlich auf diese Unterscheidung gekommen.

In Klavierschulen und Musikbüchern wird dazwischen leider nicht unterschieden, übrigens sehr ärgerlich, wie auch die gelegentlich fehlende Unterscheidung zwischen Bindebogen und Haltebogen.
 
Häretiker
Häretiker
Dabei seit
11. Nov. 2014
Beiträge
4.016
Reaktionen
4.410
Wenn ein Kreuz vor einem f steht, dann sind damit natürlich auch ALLE f's in diesem Takt gemeint (ob das die Taktgrenzen überschreitet, ist von Setzer zu Setzer unterschiedlich ... zumindest nehme ich das so wahr).

"...
Versetzungszeichen unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht von der Verwendung der gleichen Zeichen als Vorzeichen:
  • Versetzungszeichen stehen direkt vor einer bestimmten Note. Im Unterschied dazu stehen Vorzeichen unmittelbar nach dem Schlüssel (vor der Taktangabe).
  • Versetzungszeichen gelten nur für genau die bezeichnete Tonhöhe, nicht für alle Oktavbereiche.[1]
  • Ein Versetzungszeichen gilt nur in demjenigen Takt, in dem es notiert ist.[2] Außer bei übergebundenen Noten gilt nach dem nächsten Taktstrich also wieder die vorgezeichnete Tonhöhe.[3] Demgegenüber gelten Vorzeichen bis zum Ende des jeweiligen Musikstücks, es sei denn, sie werden durch eine neue Vorzeichnung überschrieben.
..."


Ist dem nicht so (es sollen also ein f und ein fis im gleichen Takt klingen), so hat man vor den nicht alterierten f's gefälligst einen Auflöser zu setzen.

Das ist optional. Wir hatten auch schon Noten, da war das nicht so. Und es gab tatsächlich Diskussionen. :-)

Grüße
Häretiker
 
Shigeru
Shigeru
Dabei seit
14. Juni 2009
Beiträge
1.393
Reaktionen
535
Bitte verwirrt doch Anfänger nicht mit Details, die erst ab 4 oder 5 Vorzeichen überhaupt relevant werden (Doppelalteration).

Bis man Literatur mit 4 oder 5 Vorzeichen spielt, bedeutet ein Auflösungszeichen einfach nur "Stammton" bzw. "weiße Taste". Mit der Spielschwierigkeit eines Stückes hat das erstmal nichts zu tun ... was man nicht lesen kann, kann man auch nicht spielen, egal wie einfach oder schwer es ist.
Äh... Wie viele Vorzeichen hat denn das erste Beispiel von @strelok1601?
Wenn ein Kreuz vor einem f steht, dann sind damit natürlich auch ALLE f's in diesem Takt gemeint (ob das die Taktgrenzen überschreitet, ist von Setzer zu Setzer unterschiedlich ... zumindest nehme ich das so wahr).
Eben nicht
 

Ähnliche Themen

 

Top Bottom