Noten ins Regal stellen oder stapeln?

M

Monte

Dabei seit
5. Nov. 2010
Beiträge
233
Reaktionen
67
Habe jahrelang meine vielen Noten aufrecht ins Regal gestellt. Was mich seit langem stört: viele Hefte vertragen das nicht so gut und werden unten wellig und stehen dann nicht mehr gut auf dem Notenpult. Noten aufeinanderstapeln bekommt den Heften viel besser, aber man sucht sich immer dumm und dämlich nach einer bestimmten Ausgabe. Wie macht ihr das?
 
Klafina

Klafina

Dabei seit
15. Mai 2013
Beiträge
3.806
Reaktionen
6.637
Ganz einfach:
Schubladen-Kommoden kaufen (aus Pappe, eventuell auch aus Sperrholz; sowas gibt es in vielen Möbelmärkten), Noten sortieren, jede Schublade beschriften. Selbst bei großen Notenmengen verliert man nie den Überblick.

Einziger (möglicher) Nachteil: Du brauchst Regale, die die nötige Tiefe und Höhe für die Schubladen-Kommoden haben.

Noten, die gerade viel im Gebrauch sind, in stabile (!!) Papp-Ordner mit Gummizug stecken und ebenfalls beschriften.

Alternative: Der Metall-Schubladen-Container mit Rollen von einem bekannten schwedischen Möbelhaus für 19 Euro. Der hat allerdings nur drei Schubladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
cwtoons

cwtoons

Dabei seit
28. Apr. 2011
Beiträge
8.758
Reaktionen
6.898
Noten sind Gebrauchsbücher und Gebrauchshefte, wie etwa auch Kochbücher. Im Gegensatz zu den meisten literarischen Büchern werden sie nicht nur ein einziges Mal benutzt, sondern mehrfach, sogar auch oft und ständig.

Dass sie davon nicht besser werden, ist ja klar. Und wenn der vollgekritzelte und vergilbte Beethoven-Band kurz vor dem Auseinanderfallen ist, kann man ihn zur Reliquie erklären und auf einem Ehrenplatz im Regal endlagern.

Die nächste Sonate lädt man sich dann ganz prosaisch aus dem Netz 'runter.

CW
 
Leoniesophie

Leoniesophie

Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
Hallo Monte!

Ich stapel die Noten auch seit einiger Zeit mit gelegentlicher Unauffindbarkeit bestimmer Ausgaben.

Daher habe ich mir vor 3 Jahren angewöhnt, die Stücke, die aktuell in Arbeit sind, kopiert in einem Ordner abzuheften, jahresweise sortiert.
So ist auch jetzt schon eine schöne Sammlung geübter Stücken entstanden, und manchmal hole ich ältere Kopien raus, das endet manchmal überraschend ( " ah, das würde ich jetzt anderes spielen " ) oder enttäuschend( " owei, das muss ich aber jetzt wieder einiges am Stück üben" ).
Ich habe aber auch nicht so sehr viele Noten.
Weiviele Noten hast Du denn?

Die Schubladenmethode könnte ich mir auch vorstellen.

Auf jeden Fall mag ich auch keine Eselohren oder Wellen an den Notenbüchern. Noten sind zwar Gebrauchsgegenstände, genauso wie Bücher, aber an Büchern möchte ich auch keine äußerlichen Gebrauchsspuren haben. Wer mich kennt, weiss, dass ich es hasse, wenn eines meiner Bücher aufgeschlagen mit der Leseseite nach unten hingelegt wird.

Meine Tochter treibt es noch mehr auf die Spitze: Wenn ich in einem ihrer Taschenbücher lese, dürfen die nicht zu weit beim Lesen aufgeschlagen werden, damit der Buchrücken keine Falten bekommt.:lol:
 
  • Like
Reaktionen: LMG
D

Doc88

Guest
Ich verwende Zeitschriften-sammelboxen . Da kann man in eine Box je nach Notenbandbreite ca. zehn oder mehr Notenhefte ablegen. Die Boxen werden dann z.B. Nach Alphabet oder thematisch beschriftet. Die Noten stehen stabil und die Sortierung auf den Boxen ist wesentlich besser zu lesen als auf den schmalen Notenheften.
Ansonsten mache ich es wie cwtoons und verwende für die aktuellen Stücke Kopien oder Downloads wo man nach Herzenslust drauf schreiben und markieren kann. Diese Arbeitspapiere hefte ich nach Abschluß alphabetisch in spezielle Ordner, wo man dann auch mit einem Hangriff sein erarbeitetes "Repertoire" zur Hand hat.
LG Doc

PS: Ansonsten ist auch die intuitive Ablage nach der Messie-Methode immer wieder gerne angewandt:


http://justpic.info/images2/3d43/RausausdemMessieChaos.jpg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
LMG

LMG

Dabei seit
1. Jan. 1970
Beiträge
3.651
Reaktionen
775
Meine Tochter treibt es noch mehr auf die Spitze: Wenn ich in einem ihrer Taschenbücher lese, dürfen die nicht zu weit beim Lesen aufgeschlagen werden, damit der Buchrücken keine Falten bekommt.:lol:

..und da würde ich nichtmal lachen, Leo, denn im Buchwesen ( auch unter Bibliothekaren ) ist es NORMALERWEISE Gang und Gäbe, dass fremde Bücher ( z.B. welche aus Bibliotheken, oder aber im Buch-Laden, die man durchblättert ) nicht ganz, sondern nur halb aufgeschlagen werden. Und zwar genau aus dem von Dir genannten Grund. Deine Tochter hat absolut Recht. Sehr wertvolle Bücher werden zu diesem Zwecke sogar auf spezielle Keile gelegt, und ur auf diesen Keilen liegend gelesen und geblättert.

Noten und Regale:

Mehrere wissen ja, dass ich mich nur manchmal wie ein Bibliothekar verhalten muss: Hier zuhause ist mein Verhalten so, dass ich alle Noten, Bücher usw. meist nach Belieben umherwerfe, auf Sofas, in Schränken, auf Klavieren liegen habe, die meisten sind in Schränken und sehr viele sind gestapelt im Keller:

Aber: Wenn man Noten in Regale packt und wert aufs Aussehen der Noten legt, dann sollte das gemäß den Gepflogenheiten in Bibliotheken geschehen, würde ich doch sagen. Und diese Bibliotheken..STELLEN die Noten, soweit möglich, in die Regale, und schließen Sub-Gruppierungen mit so Einstell- Eisen ab, die mit ihrer Unterseite rechtwinklig unter die äußersten geschoben werden, und mit ihrer Seitenkante die Noten vorm Umkippen schützen.

Formate, die nicht sehr günstig passen, können auch mal - selten - in die Regale GELEGT werden.

Dabei wäre zu beachten, dass man nicht einfach eins von unten RAUSZERRT, denn dann könnte man a ) das rausgezerrte, aber auch die jeweils darüber und darunter liegenden Hefte ( bei schweren Stapeln ) - beschädigen! Außenseiten falls nicht steif genug, "kommen mit" rausgeprummelt usw...: Unerwünscht!

Beim Vorgang des "Noten-in-ein-Regal-Stellens":

Wir prummeln es nicht einfach geradeaus an seinen Platz zwischen 2 andere Notenbände, indem wir ne kleine Lücke geschaffen haben. Sondern:

Wir schaffen eine größere Lücke, dann kanten wir den Band etwas nach HINTEN ( also zu UNS gekippt ) an, und helfen mit einer Hand BIS HINTEN INS REGAL schützend mit, und DANN erst kippen wir ihn gerade, so dass er steht.

LG, - Jorge von Burgos - und - Malachias von Hildesheim - !!!
 
ChristineK

ChristineK

Dabei seit
12. Nov. 2010
Beiträge
1.452
Reaktionen
1.752
Ansonsten mache ich es wie cwtoons und verwende für die aktuellen Stücke Kopien oder Downloads wo man nach Herzenslust drauf schreiben und markieren kann. Diese Arbeitspapiere hefte ich nach Abschluß alphabetisch in spezielle Ordner, wo man dann auch mit einem Hangriff sein erarbeitetes "Repertoire" zur Hand hat.

Genau so mache ich es auch. Ansonsten stehen die Hefte im Regal, aber ich habe auch noch keine riesige Sammlung. Davon abgesehen sind alle Bücher, Hefte usw. bei mir auch Gebrauchsgegenstände und Arbeitsmaterialien, und so sehen sie nach einer Zeit halt auch aus...
 
  • Like
Reaktionen: LMG

Leoniesophie

Leoniesophie

Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
..und da würde ich nichtmal lachen, Leo, denn im Buchwesen ( auch unter Bibliothekaren ) ist es NORMALERWEISE Gang und Gäbe, dass fremde Bücher ( z.B. welche aus Bibliotheken, oder aber im Buch-Laden, die man durchblättert ) nicht ganz, sondern nur halb aufgeschlagen werden. Und zwar genau aus dem von Dir genannten Grund. Deine Tochter hat absolut Recht. Bücher werden zu diesem Zwecke sogar auf spezielle Keile gelegt, und ur auf diesen Keilen liegend gelesen Sehr wertvolleund geblättert.

:lol:In der Tat: Die Känguruh-Chroniken sind natürlich absolut schützenswert. Ein Kleinod an literarischer Meisterkunst. :super:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: LMG
Steinbock44

Steinbock44

Dabei seit
15. Sep. 2013
Beiträge
1.725
Reaktionen
1.137
Ich mache es so: Ich scanne alle meine Noten-Hefte als PDF und JPG und die dann z.B. mit HP Slate 21" Tablet anwende. Je nach Verwendung (z.B. für Üben) oder aus Bequemlichkeit verwende ich 11" Microsoft Surface 3 pro oder sogar nur iPad. Die Originale im Papierform sind
im Bücherregal mit Nummern versehen und im PC archiviert.
Vorteil: Man kann nach Stücke, Komponisten, Werke, Archivnummer, ISBN oder sonstige Stichworte suchen.

Ich kann mir kaum vorstellen, die tausende Stücke bzw. hunderte von Hefte ohne Computer zu verwalten.



Aber man kann es auch so betrachten: "Wer Ordnung hält, ist faul zu suchen".
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Monte

Dabei seit
5. Nov. 2010
Beiträge
233
Reaktionen
67
Danke für die vielen Antworten, eine für mich in Frage kommende Lösung war aber bisher nicht dabei. Das hier:

Die normalen Zeitschriften-Sammelbehältnisse sind mit 10 cm ziemlich breit - und wenn sie voll sind, ziemlich schwer. Hier http://www.muji.de/de/store/goods/4548076868200 gibt es diese Behältnisse mit 5 cm Breite. Sie sind leichter zu handhaben und sehen auch nicht so wuchtig aus wie die poppig-bunten Plastikteile

sah mir erst vielversprechend aus, allerdings kann man die Noten eben nicht einfach entnehmen, sondern muss den ganzen Stehordner ein Stück aus dem Regalfach ziehen. Wenn es Stehordner gäbe, die vorne oder hinten ganz offen sind, wäre es das vielleicht. Manche Noten mit Überformat würden sowieso nicht in einen Stehordner reinpassen (davon habe ich etliches, vor allem Orgelnoten und Neue Musik).

Im Grunde genommen bräuchte ich für jedes Regalfach ein paar dünne, senkrechte Zwischenwände. Mein Basteltalent ist leider mehr als bescheiden ... Tun es vielleicht Buchstützen? Noch jemand eine Idee? Kann doch nicht sein, dass ich der einzige bin, der seine Noten aufrecht hinstellen möchte mit sofortiger Zugriffsmöglichkeit.
 
PianoLove

PianoLove

Dabei seit
27. Dez. 2013
Beiträge
408
Reaktionen
699
Schau doch mal unter dem Stichwort Katalogsammler bei Google-Bilder. Da hast Du hohe Zwischenwände und kannst alles von vorne sehen und zugreifen. Wäre das eine Hilfe für Dich, um ein normales Regal zu unterteilen?
VG
 
LMG

LMG

Dabei seit
1. Jan. 1970
Beiträge
3.651
Reaktionen
775
Kann doch nicht sein, dass ich der einzige bin, der seine Noten aufrecht hinstellen möchte mit sofortiger Zugriffsmöglichkeit.

Nein, da hast Du Recht:

Zitat von LMG:
[...]Und diese Bibliotheken..STELLEN die Noten, soweit möglich, in die Regale,[...]

Danke für die vielen Antworten, eine für mich in Frage kommende Lösung war aber bisher nicht dabei. Das hier:[...]
Manche Noten mit Überformat würden sowieso nicht in einen Stehordner reinpassen (davon habe ich etliches, vor allem Orgelnoten und Neue Musik).

Auch da hast Du Recht:

Zitat von LMG:
[...]Formate, die nicht sehr günstig passen, können auch mal - selten - in die Regale GELEGT werden.

Dabei wäre zu beachten, dass man nicht einfach eins von unten RAUSZERRT, denn dann könnte man a ) das rausgezerrte, aber auch die jeweils darüber und darunter liegenden Hefte ( bei schweren Stapeln ) - beschädigen![...]


Im Grunde genommen bräuchte ich für jedes Regalfach ein paar dünne, senkrechte Zwischenwände. Mein Basteltalent ist leider mehr als bescheiden ... Tun es vielleicht Buchstützen? Noch jemand eine Idee?

Hier hast Du ebenfalls eine recht genau umrissene Vorahnung:

Zitat von LMG:
[...]Und diese Bibliotheken..STELLEN die Noten, soweit möglich, in die Regale, und schließen Sub-Gruppierungen mit so Einstell- Eisen ab, die mit ihrer Unterseite rechtwinklig unter die äußersten geschoben werden, und mit ihrer Seitenkante die Noten vorm Umkippen schützen.[...]

LG, - Jorge der Blinde. - :-D:super:

PS.: @Leoniesophie :

Zitat von Leoniesophie:
:lol:In der Tat: Die Känguruh-Chroniken sind natürlich absolut schützenswert. Ein Kleinod an literarischer Meisterkunst. :super:

WAS !!????? :lol::lol: knuffiiiig ! Wo gibts die ???? LG, Olli ! :super:
 
Leoniesophie

Leoniesophie

Dabei seit
7. Juni 2010
Beiträge
1.103
Reaktionen
418
[QUOTE

PS.: @Leoniesophie :
WAS !!????? :lol::lol: knuffiiiig ! Wo gibts die ???? LG, Olli ! :super:[/QUOTE]

Meinst Du diese Frage tatsächlich ernst?
 
  • Like
Reaktionen: LMG
 

Top Bottom