Mozart Fantasie d-Moll KV 397

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jbs

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Hallo,

Kritik erwünscht!!
hier die Mozart-Fantasie, die ich schon ein Zeitl übe. Diverse Verspieler sind der Aufnahmesituation geschuldet.. Ich soll das Stück im Frühjahr vorspielen, und hoffe es bis dahin noch zu verbessern.
http://picosong.com/5Agd

Es scheint, ich muss die Empfindlichkeit des Tascam reduzieren, es übersteuert leider ein paar Mal.

lg Josef
 
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Klafina

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Ich komme aus Zeitgründen selten dazu, mir Einspielungen anzuhören.
Aber ich finde es klasse, dass auch hier jemand mit "Je suis Charlie" postet!
 
ChristineK

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Ja, das war mir heute irgendwie ein Anliegen... Vielleicht schließt sich uns ja noch jemand an?
 
Stegull

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Hallo, das ist ja interessant. Ich habe das Stück auch derzeit im Repertoire. Das wird ja dann ein langer Faden. Ich übe es seit ca 5 Wochen.

Ich bin aber noch nicht soweit, dass es vorgestellt werden kann. Vor allem den zweiten Teil habe ich erst seit gestern in Angriff genommen.

So, und jetzt höre ich da mal rein.
 
Stegull

Stegull

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Ist doch ganz ordentlich.
Frage: Wie lange übst Du schon daran?
 
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jbs

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Viele Jahre sind wie viele Jahre und was meinst Du genau mit "ab und zu".
Sorry, bin da neugierig.
Kein Problem :-)
Ich bin 1996 als 18jähriger von Gitarre auf Keyboard umgestiegen und hab 2 Jahre wahllos auf einem Billig-Yamaha herumgeklimpert, teilweise täglich, dann ein paar Tage Pause, Liedbegleitung im Automatik-Modus wo man mit der linken Hand nur eine Taste drücken braucht :-D. Weiße Taste links dazu für den Septakkord, schwarze Taste für Moll.

Dann 10 Jahre Pause. 2008 wieder probiert einzusteigen, diesmal auf einem Klavier, aber ohne Lehrer. 2009-2013 nur 1x/Woche Kinderlieder geklimpert, ohne Noten. Ende 2013 E-Piano gekauft und systematisch zu üben begonnen. Mai 2014 Lehrer gesucht und gefunden. Ich übe seitdem fast täglich, 0,5-1h, manchmal bis 2h.

@40er Ich finds übrigens gut, dass du ein Video eingestellt hat, mit Bild hat man doch wesentlich mehr Möglichkeiten für Kritik als ohne. Werd das auch mal probieren. Im übrigen glaub ich dass du mit deinem (hohen) Übepensum schnell weiterkommen müsstest.
 
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Stegull

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Hallo Joseph,

ich spiele derzeit 2 Schubert Stücke.

  • Impromptu Op 90 Nr. 2 (auf dringende Empfehlung meiner Klavierlehrerin, allein wäre ich da nie drauf gekommen)
  • Moment musicaux Nr 2

und dann noch aus den Waldszenen von Schumann:

  • Eintritt
Diese werdem Ende Januar in einem Klaviervorspiel (ich vermeide die Verwendung der Begriffe Aufführung, Konzert) in Hannover zum Besten gegeben. Stichwort: "Musikalische Belästigung"
Den Mozart habe ich jetzt noch dazu genommen, auch auf Empfehlung meiner Klavierlehrin. An diesem Stück gefallen mir besonders die extremen Stimmungswechsel und das ist mein erstes Stück, an dem ich das ersten Mal die hundertprozentige Kontrolle über musikalische Stimmungsbildung zu haben scheine. Man entwickelt sich weiter.

Ist der 2. Teil schwieriger für Dich?

Ich spiele seit 6 Jahren intensiv Klavier. Habe davor ca 4 Jahre autoditaktisch am E-Piano die ersten Versuche unternommen.

Ich werde versuchen, bald eine Einspielung meiner Version vorzustellen.
 
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jbs

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@Stegull, super, 90/2 ist auch ein großes Ziel von mir. Aber das wird erst in ein paar Jahren machbar sein.
Rein technisch ist kv397 sicher viel leichter als alles was du anführst, aber das weißt du eh.
Den 2. Teil hab ich einfach weniger oft gespielt. Und er ist insofern schwieriger, als es mir noch nicht so leichtfällt, die 16. in der linken Hand ganz gleichmäßig zu spielen. Ich hab dazu zwar ein paar Übungen, aber die freuen mich nicht besonders :)
 
40er

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@40er Ich finds übrigens gut, dass du ein Video eingestellt hat, mit Bild hat man doch wesentlich mehr Möglichkeiten für Kritik als ohne. Werd das auch mal probieren. Im übrigen glaub ich dass du mit deinem (hohen) Übepensum schnell weiterkommen müsstest.
Danke für Deine ausführliche Antwort. Man merkt/hört Deinen fremden Menschen natürlich schon an, dass sie von jemanden gespielt werden, der von Jugend an musiziert hat.

Freue mich wenn Du auch mal eine Finger/Hände Video einstellst.

Ich glaube eher nicht, dass ich trotz hohen Übepensum so schnell vorankomme wie am Anfang. Meine mangelnde Musikalität und mein fortschreitendes Alter muss ich durch einen entsprechenden Mehreinsatz beim Üben irgendwie egalisieren.
 
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Lustknabe

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Ich glaube eher nicht, dass ich trotz hohen Übepensum so schnell vorankomme wie am Anfang. Meine mangelnde Musikalität und mein fortschreitendes Alter muss ich durch einen entsprechenden Mehreinsatz beim Üben irgendwie egalisieren.
Wenn du aufhören würdest es auf das alter oder auf die fehlende frühkindlich musikalische Erziehung zu schieben und einfach anfangen würdest sinnvoll zu üben, sodass deine Hände erstmal eine geeignete Grundlage bilden und du dann feststellen wirst wie es dann auf einmal wie von selbst geht, würdest du dir einen großen gefallen tun. Am besten an neuen leichteren Stücken, sonst übst dir den schuhmann evt. Kaputt. Und über einen neuen kl nachdenken, wenigstens schonmal parallel ausprobieren und mache diesem klar: das du klavier spielen lernen willst und nicht dir irgendwelche Stücke halbfertig draufschaffen.... du bist ambitioniert, lasse dich da nicht verhätscheln.

PS: ich spiele jetzt auch erst 2 Jahre ohne als kind irgendwelche musikalische Förderung genossen zu haben.

Lg lustknabe
 
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40er

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@Lustknabe

Ich habe das Thema Handhaltung und die Kritiken am Stück diese Woche mit meiner KL besprochen. Grundsätzlich ist bestimmt nicht alles falsch - wer weiss wie die Kritiken ausgeschaut hätten, wenn die Hände nicht zu sehen gewesen wären. Über das Gespräch selbst möchte ich mich hier vorerst nicht auslassen. Ich mal dort erstmal weiter, bin aber für gewisse Dinge auf Grund eurer Anregungen neu sensibilisiert worden - Klavierlehrer mit der Flexibilität, die mir als vollberufstätiger soweit entgegenkommen, fallen hier in der CH, wenn man gerade nicht in Zürich oder Basel wohnt, nicht vom Himmel. In einigen Monaten stell ich mich dann wieder der Kritik hier, mit einem neuen Stück und kann dann mit neuen Ansichten vielleicht wieder klarer sehen.

Am Zustand der ungünstigen Handhaltung bin ich nicht unschuldig. Schliesslich war ich es, der seit Beginn des Unterrichts dem Spiel von Tonleitern/Passagen/Etüden nicht viel entgegengebracht hat. Ich wollte meine Stücke spielen. Punkt. Neue Stücke gibt es erstmal keine, dafür Material für Tonleitern.

40er

@jbs Sorry, dass ich Deinen thread hier missbräuchlich verwende.
 
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jbs

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@Lustknabe
Am Zustand der ungünstigen Handhaltung bin ich nicht unschuldig. Schliesslich war ich es, der seit Beginn des Unterrichts dem Spiel von Tonleitern/Passagen/Etüden nicht viel entgegengebracht hat. Ich wollte meine Stücke spielen. Punkt. Neue Stücke gibt es erstmal keine, dafür Material für Tonleitern.
Jetzt sag mal, freust du dich drauf, deine 2 täglichen Übungsstunden lang nur Tonleitern zu üben? Als ich meinen KL ausgesucht hab, war auch eine dabei, die mich gleich auf Hanon angesetzt hätte. Ich hab dann glücklicherweise jemanden anderen gefunden. Nichts gegen Tonleitern und Etüden, aber wir sind keine 15 mehr und Lebenszeit ist bekanntlich begrenzt und kostbar. Nie und nimmer würd ich nur Tonleitern üben. 5 Minuten zum Aufwärmen maximal, wenn es denn unbedingt sein muss :)
 
40er

40er

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Nein! Nicht falsch verstehen. Ich übe selbstverständlich die in Übung befindlichen Stücke weiter. Das sind einige!
 
Stegull

Stegull

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Von fremden Ländern und Menschen habe ich auch schon gespielt. Im letzten Jahr sogar die kompletten Kinderszenen.
"Von fremden Ländern und Menschen" habe ich insgesamt 3mal ins Repetoire genommen. Es wurde mit jedem Male besser. Dazwischen lag immer ca 1 Jahr Pause. Das Stück wächst mit der eigenen Entwicklung und es war unheimlich motivierend. Gerade weil ich oft das Gefühl hatte, nicht weiterzukommen. Daran habe ich meine Fortschritte dann doch gemerkt.
 
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jbs

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Von fremden Ländern und Menschen habe ich auch schon gespielt. Im letzten Jahr sogar die kompletten Kinderszenen.
"Von fremden Ländern und Menschen" habe ich insgesamt 3mal ins Repetoire genommen. Es wurde mit jedem Male besser. Dazwischen lag immer ca 1 Jahr Pause. Das Stück wächst mit der eigenen Entwicklung und es war unheimlich motivierend. Gerade weil ich oft das Gefühl hatte, nicht weiterzukommen. Daran habe ich meine Fortschritte dann doch gemerkt.
Stell doch mal eine Einspielung rein! Das würd mich wirklich interessieren! Ich kann die ganzen Horowitze und Argerichs schon nicht mehr hören. Das mein ich ernst.
 
 

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