Marken, Qualität, Markenqualität

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von fisherman, 29. Juni 2018.

  1. fisherman
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    fisherman

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    Tja, da hat der Micha auch an seiner Marke gearbeitet. Aber prinzipiell hatte er nicht unrecht!

    Bis auf wenige unrühmliche Ausnahmen sind große Marken deshalb groß geworden, weil langfristig Preis/Leistung stimmten.Das verändert sich allerdings gerade etwas zum schlechteren, aber aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich mit großen Marken meist gut gefahren bin: Mercedes. Apple. Miele. Zeiss. USM. etc. pp
     
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  2. frosch
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    frosch

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    Was ja nicht automatisch heißt, dass ich mit meiner Strategie schlechter liege.
     
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  3. fisherman
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    fisherman

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    Einigen wir uns darauf, dass man GUTE Ware kaufen sollte, egal ob kleine oder große oder gar keine Marke.
     
  4. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Selbstverständlich heißt es das.

    Solange man sich aus irrationalen Gründen etwas verweigert, beraubt man sich selbst einer Reihe von Möglichkeiten und liegt damit automatisch schlechter als jemand, der sich einem Thema unvoreingenommen nähert.
     
  5. Petz
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    Petz

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    Sehe ich auch so. Bin zwar das genaue Gegenteil eines Markenfetischisten aber jene die sich durch ihre Qualität bewährt haben ziehe ich dann vor wenn ich ein geeignetes Produkt in deren Programm finde. Beispielsweise sind außerhalb des Musiksektors für mich Proxxon und Knipex solche Favoriten; Knipex liefert beispielsweise einen Seitenschneider der ausdrücklich auch für Pianodraht angeboten wird und mit dem man reihenweise auch Federstahldrähte, gehärtete Nägel oder Spaxschrauben trennen kann ohne das die Schneiden Macken kriegen. Ich hab da einen nur deshalb mal totgekriegt weil ich meinte nen größeren Hammer zu Hilfe nehmen zu müssen als die volle Kraft beider Hände nicht reichte - dann gab das Gelenk w.o. aber die Schneiden waren immer noch ohne Schäden...:lol:
     
  6. frosch
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    frosch

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    Du darfst gerne davon ausgehen, dass bei mir grundsätzlich nichts irrational abläuft. :-)
     
  7. fisherman
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    fisherman

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    Herrlich! Habe erst vor gut einem Jahr entdeckt, wie toll gutes Werkzeug ist und wie sehr es die Arbeit erleichtert. Da darf man dann auch gleich noch Werra, Stihl, Makita, Fein usw nennen
     
  8. fisherman
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    fisherman

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    Vielleicht sollte man einen eigenen Fred zu anerkannt guten Marken aufmachen?

    Im Gartenscherensektor war das für mich immer Felco, aber seit ich ARS entdeckt habe, gibts für mich nix anderes mehr. Habwe mir von denen eine Astsäge gegönnt. Wo ich vorher mit Gardena (nix gegen die Schläuche & Spritzdüsen!) ewig rumgesäbelt habe und danach eine verbogene Säge hatte, macht es jetzt ritsch, ratsch und der Ast ist durch. Kostet aber auch das 10-fache ;-)
     
  9. DonMias
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    DonMias

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    Die Erfahrung hab ich glücklicherweise ein paar Jahre früher gemacht. Seitdem kaufe ich ausschließlich hochwertiges Werkzeug. Ich brauche es zwar fast nie (bin kein passionierter Heimwerker) aber wenn ich es doch mal brauche, dann ist es eine Freude und wenn ich scheitere, dann hat es sicher nicht am Werkzeug gelegen.

    Ich denke, hier erliegst Du einem kolossalen Irrtum. Oder Du bist ein Vulkanier.
     
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  10. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Bei

    "Ich halte mich von jeher möglichst fern von den "großen Marken" aller Art und bin damit bisher sehr gut gefahren."

    gehe ich grundsätzlich davon aus, dass Du erst gar nicht zwischen rational und irrational unterscheiden kannst.
     
  11. frosch
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    frosch

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    Du kannst ja tolle Diagnosen stellen. Solltest Therapeut werden. :lol:
     
  12. frosch
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    frosch

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    Mein Lieber, ich schrieb "grundsätzlich".....;-)

    (Offensichtlich habe ich damit in ein Wespennest gestochen. Ziel erreicht. :-D)
     
  13. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Ja.

    Danke, nein.
     
  14. DonMias
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    DonMias

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    Ich weiß.
     
  15. frosch
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    frosch

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    Dann sind ja alle Klarheiten beseitigt. ;-)
     
  16. Moderato
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    Ich habe gerade die Erfahrung mit einem billig Multitool, welches ich immer im Auto liegen habe und praktisch nie brauche gemacht. Ich hatte etwas gekauft, wo etwas mit Kabelbindern befestigt war. Weder mit den Messern noch mit der Säge habe ich die Dinger durchschneiden können. Mit der Zange habe ich die dann so gedreht und verwürgt, bis sie gerissen sind. Sonst sind die praktisch mit jeder Schere zu knacken. Aber soll man sich deshalb so ein Edeldingens von Leatherman oder Schweizer Messer ins Auto legen?
     
  17. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Ich bin zu arm und zu alt, um mir billigen Scheiß leisten zu können.
     
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  18. Wiedereinaussteiger
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    Wiedereinaussteiger

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    Wer billig kauft, kauft zweimal.

    Dass die Multitools vom absurdistanischen Flohmarkt sehr oft nix taugen, dürfte klar sein. In Absurdistan ist I- die Herstellung scharfer Messer ein Problem des Wissens, II- der Unfallgefahr, III- der Kosten, einen nichtswissigen Menschen bzw. eine ganze Kette nichts- oder minderwissiger Meschen erst in der Handhabung und Erzeugung von "Messerschärfe" zu unterrichten.

    Ist doch dann klar, was aus Absurdistan kommt, ein Objekt, das nach Messer aussieht, aber ein Messer nicht wirklich ist. ...

    Vielleicht auch lässt sich das Messer nachschleifen, a- wenn denn man weiß, wie Messerschleifen geht - und b-. wenn es am Multitool geht, ohne es erst aueinandernehmen zu müssen.

    Ansonsten wäre eine bessere Idee geweesen, den Kauf Multitool zu unterlassen, obschon der womöglich mit "schön billig" verlockte. Oder aber doch besser gleich in schweizer Armeeware zu investieren.

    ;-)

    Ich hab auch so ein Billigtool. Habe es mir selber scharf gemacht. Zum Glück hatte man, als ich 14-15 war, die Mühen und Kosten nicht gescheut, mir entlang der Grundlagen der Metallverarbeitung auch Unterricht im Schleifen von Bohrern und Messern huldvoll zu ertheilen... Zum weiteren Glück auch war mein absurdistanisches Material wenigstens noch rest-geeignet, es von Unschärfe in Schärfe zu überführen.

    In Absurdistan sind Experten am Werke, die das Silbrige nicht im Metall integrieren, wieder mangels Wissen oder mangels Kostenneigung, sondern "drauf machen" per irgendeiner billigeren Beschichterei... Dann ist jeglicher Ansatz, Unscharfes scharf machen zu wollen, vom Teufel geschlagen - dass man erst einen anderen Metallkörper braucht, der sich anschärfen ließe.

    Casus irrealis absurdistanicus.
    Den sollten Ingenieure, Herr Kollege, aber eigentlich in der Peilung haben. ;-)
     
  19. MinimalPiano
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    MinimalPiano

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    Hat jeder richtige Schweizer im Sack.:zunge:
     
  20. fisherman
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    fisherman

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    Ich möchte mal eine Lanze für @frosch brechen. Tatsächlich sollte man heute bei "großen Marken" genau hinschauen. Früher war das ein Garant für Qualität - heute manchmal nicht mehr. Da wird teilweise mangelnde Substanz durch Marketinggeld ausgeglichen. Aber PRINZIPIELL sich großen Marken verweigern? Nee.
    Und nicht immer sind gute marken groß/bekannt - die Suche nach den hidden champions lohnt sich. Bezahlen muss man Qualität allerdings IMMER. Es gibt nix gutes für wenig Geld.
     
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