Kopierte Noten zusammenkleben

  • Ersteller des Themas Guendola
  • Erstellungsdatum

Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Es wird vermutlich niemanden wirklich interessieren aber für das Zusammenkleben von Notenseiten aus dem Kopierer kann ich wärmstens Malerklebeband empfehlen. Es ist wesentlich flexibler als herkömmliches Klebeband und läßt sich zur Not auch wieder einigermaßen entfernen - z.B. wenn man schief zusammengeklebt hat. Malerklebeband sollte man natürlich nur auf der Rückseite des Papiers verwenden ;)
 
8Finger&2Daumen
8Finger&2Daumen
Dabei seit
13. Sep. 2007
Beiträge
537
Reaktionen
0
Also ich bekenne: ich kopiere und klebe. Und zwar die erste und vierte Seite, um nicht blättern zu müssen. Das ist doch erlaubt, oder?

Daher auch von mir, Guendola - danke für den Tipp. Bisher hab ich immer durchsichtigen Klebestreifen genommen.

liebe Grüße,
8f2d
 
Mindenblues
Mindenblues
Dabei seit
25. Juni 2007
Beiträge
2.595
Reaktionen
106
Ich mach das auch so, nehme Papierklebeband. Gegenüber der Variante, die Seiten überlappend miteinander zu verkleben, hat dies mehrere Vorteile. Zum einen klebt es sicherer, zum anderen lassen sich die Seiten wieder gut zusammenlegen, weil sie einfach wieder zusammengeklappt werden können, ohne zu knicken. Dazu am besten so 1 Millimeter Spalt lassen, statt Kante an Kante.
 
S
Sabri
Dabei seit
7. Feb. 2007
Beiträge
829
Reaktionen
1
Hallo!

Ich gestehe: Manche meiner Noten sind auch kopiert.
Bis jetzt hatte ich sie in der Regel aber immer "lose" gelassen, damit man besser blättern kann: --> führt bei meiner Ordnungssituation zwangsläufig dazu, dass ab und an etwas fehlt (dann muss man auswendig spielen :D ).

Klebt ihr dann immer 4,5 Blätter zusammen und die nächsten 4,5 und wechselt dann die ganze Reihe aus?
Weil sonst muss man doch erstmal "falten", oder?

LG,
Sabri

(Die bis jetzt, wenn überhaupt, Bindenpflaster für sensible Haut verwendet hat :cool: - wenn meine Grobmotorik dann mal durchkommt, bleibt damit wenigstens das Papier heile - im Gegensatz zu Klebeband)
 
b flat
b flat
Dabei seit
4. Apr. 2008
Beiträge
38
Reaktionen
0
Genau, also ich klebe immer 4 Seiten aneinander zu einer Schlange und schmeiße sie dann virtuos hinunter, wenn ich die nächste Schlange lesen muss. Der Könner kann das, ohne dass eine eine Schlange zuviel runterfällt! :cool: Aber bei 5 Seiten wirds meistens schon kritisch, ich empfelhe nur 4. :)
 
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Was haben kopierte Noten und Geständnisse denn miteinander zu tun? Ich mache mir grundsätzlich Kopien aller Noten von denen ich spiele, die Originale bleiben sicher im Schrank.

Ich klebe nach möglichkeit sinngemäß zusammen, also z.B. Andante B-Dur Sonate von Schubert jeweils zwei Seiten, dann habe ich jeden der drei Teile auf einem Doppelblatt. Das geht natürlich nicht immer und bis zu 5 Seiten passen auch auf meinen Notenständer. Aber eigentlich sind für mich mehr als drei Seiten unübersichtlich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Stuemperle
Stuemperle
Dabei seit
5. Dez. 2006
Beiträge
1.084
Reaktionen
22
Ich kopiere und verkleinere dabei, so daß zwei Seiten auf ein Blatt (Querformat) passen, brauche das aber nur zur groben Orientierung, für Notizen und zu "stillem Nachschauen", denn für's Ablesen während ich spiele geht das Notenlesen noch zu langsam. So passen bis zu sieben Seiten nebeneinander (Orfeo Negro / Manha de Carnaval).

Allerdings klebe ich Papier auf Papier und falte bei der Überlappung sogar noch einen kleinen, ca. 1-2 mm tiefen "Kniff" nach hinten: dadurch wird das Papier steifer und schlappt nicht vornüber auf die Tasten ;-)

LG
Hanfred
 
Stilblüte
Stilblüte
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Jan. 2007
Beiträge
10.757
Reaktionen
14.892
Ich mache mir grundsätzlich Kopien aller Noten von denen ich spiele, die Originale bleiben sicher im Schrank.
Ist das dein Ernst?
Warum tust du denn das??

Ich finde es äußerst sympatisch und angenehm, wenn man den Noten ansieht, dass daraus gespielt wird, und dass sie schon an allen möglichen und unmögtlichen Orten gewesen sein müssen :D

Stilblüte
(die Kopien überhaupt nicht mag...)
 
DonBos
DonBos
Dabei seit
9. Sep. 2007
Beiträge
2.260
Reaktionen
1.046
Das einzig dämliche an neuen Büchern ist, dass sie sich nicht gescheit knicken lassen in der Mitte und dazu neigen zuzuklappen. Bei vielbespielten Noten gibts das Problem dann zum Glück ja irgendwann nimmer.

Ich selber spiel so etwa halb-halb aus Büchern und Kopien. Kommt immer darauf an, wie es denn im Buch aussieht (und ob ich die Noten als Buch nicht da hatte und kurzfristig von IMSLP geholt habe.)

Bach Präludien und Fugen z.B. sind ja oft genau eine Doppelseite, da wärs in meinen Augen sinnlos, nicht das Buch direkt zu nehmen. Beim Rachmaninoff an dem ich gerade arbeite (4 Seiten, wobei nach der ersten und der dritten zu blättern wäre) habe ich die erste und vierte Seite kopiert und in das Buch links neben die zweite Seite bzw. rechts neben die dritte Seite eingeklebt - so spar ich das blättern.)

Allgemein ist mein Maximum, was ich nebeneinander lesen kann 4 Seiten. Bei allem was mehr ist kommt entweder die "Wegwerf/Weglegmethode" unterm Spiel zum Einsatz, die b flat beschreibt:D, oder ich klebe mir die Einzelblätter wie ein Buch zusammen, mit dem Unterschied, dass da eventuell auch mal drei Seiten nebeneinander sind vorm nächsten Blättern, je nachdem wies halt am geschicktesten ist.

Oder ich nutze Sabris auswendiglernfördernde Einzelblatttaktik:mrgreen:
 
K
keyla
Guest
ich schreib immer so viel in meine Noten rein (zumindest bei den Stücken die ich im Unterricht spiele), dass mir zum Einen die Originale zu schade wären, weil man das Stück ja später auch sicher nochmal ohne Gekritzel spielen möchte und zum Anderen muss ich teilweise zwischendurch die Noten wechseln, weil sie so voll sind, dass ich nichts mehr erkenne.... ;)
daum kopier ich ALLES bevor ich es spiele.
Das hat außerdem den Vorteil, dass ich nicht so viel schleppen muss, wenn ich in der Uni üb- jeden Tag 4 Bücher plus Hanon is ne ganze Menge schleppkram...

Mit dem Umblättern hab ich dagegen keine Probleme, weil ich eh immer alles auswändig kann, bevor ich es technisch kann (liegt daran, dass ich mir immer viel zu viele Stücke nehm).
Ich binde meine Noten immer zusammen (hab mir schon extra ne eigene Bindemaschine geholt, damit ich nicht immer zum Copy-Shop muss, wenn ich was neues anfang).
Das mit dem Binden is eigentlich ne tolle Sache, da hat man immer alles zusammen was man grad brauch und verschludert nichts ;) und es macht einen besseren Eindruck!
Wenn man allerdings Blattspielen muss is kleben sicherlich günstiger =)
 

mUsIcFrEaK
mUsIcFrEaK
Dabei seit
7. Apr. 2008
Beiträge
273
Reaktionen
0
höhö ich glaub ich bin mal wieder einer der hier heraussticht aber ich stehe dazu xD...
nämlich das 1.: bestimmt über 2/3 meines Notenbestandes aus Kopien bestehen >.< xD ( hat natürlich jetzt keiner gelesen ;) )
und das ich 2.: diese geklebe überhaupt nicht abkann xD
und dabei werde ich immer von meiner Lehrerin dazu gezwungen...
ich gebe zwar zu das es bei dem ein oder anderem Stück ganz gut passt aber wenn MEINE noten zusammengeklept sind kann ich überhaupt nicht mehr anständig arbeiten xD fragt nicht warum aber ich hab meine Blätter lieber soo und nicht endlose schlangen von denen ich immer noch nicht weiss wie ich die eigentlich falten soll nachher >.< ....
 
B
Bachopin
Dabei seit
5. Nov. 2008
Beiträge
2.475
Reaktionen
268
Hi,

zu den Kopien:

Das ist legal. Ich mach mir von jedem Stück, das ich intensiver übe, eine Kopie einer orginalen Quelle. Die orginal Quelle kann man entweder selber besitzen oder sich von jemanden ausleihen.
Wenn der Komponist schon über 70 Jahre tot ist, gibt es sowieso keinen Urheberrechtsschutz (Gemeinfreiheit) mehr.

Zum Kleben:

Wozu? Man kann die einzelnen Kopien doch einfach auf den Notenständer stellen.

Gut, bei langen Stücken (Sonaten) geht das nicht mehr.

Ausserdem kann man 2 DIN A4 Seiten auf eine Seite nebeneinander drucken lassen, wenn man die Seiten mit dem PC gescannt hat. Das ist auch ganz praktisch.


Gruß
 
Geli
Geli
Dabei seit
18. Sep. 2006
Beiträge
557
Reaktionen
2
Da ich auch Probleme mit dem Umblättern habe, benutze ich bei mehr als drei Seiten ein Magnetband das man im Baumarkt von der Rolle kaufen kann (siehe mein Klavierzimmer). Das Band klebe ich natürlich nicht an meine Klavier sondern klemme es oben unter den Deckel. So kann ich auch einfach wechseln, das klappt ganz gut:)
LG
Geli

PS: Selbst wenn man außerhalb spielt, kann man das Band ganz einfach mitnehmen, vorausgesetzt ich spiele an einem Klavier und nicht Flügel oder Digi, ansonsten bleibt tatsächlich nur kleben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guendola
Guendola
Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
10
Das eine Problem bei Büchern wurde ja schon angesprochen, viele neue Noten lassen sich einfach nicht vernünftig aufschlagen. Ich bin schon mal mit dem Kopf auf die Tasten gekommen, bei dem Versuch, die letzten Noten auf einer Seite zu lesen.

Bei älteren Büchern besteht das Problem nicht aber auch Papier wird müde und ich habe diverse Noten, die inzwischen zu Einzelblattsammlungen geworden sind - teils bereits dreißig Jahre alt. Einige Noten haben leider sogar mehrfach verbesserte Fingersätze mit Kugelschreiber, da hilft wirklich nur noch einscannen und restaurieren.

Noch was zum Kleben: Viele Stücke bestehen aus mehr als 4 Seiten und dann wird es knapp mit dem Platz, ganz zu schweigen von der Aufgabe, die bereits erledigten Seiten beiseite legen zu müssen. Außerdem sind vier zusammengeklebte Seiten auch schwerer vom Ständer zu wehen als vier einzelne.

Wenn man gut zusammengeklebt hat, ist das Verstauen auch kein Problem. Da, wo man nach vorne falten will, muß man einen kleinen Zwischenraum zwischen den Seiten lassen, dann falten sich die Noten dort fast von selbst.
 
M
mandypb86
Dabei seit
20. Aug. 2008
Beiträge
175
Reaktionen
0
Hallo zusammen,

da ich viel Chorbegleitung praktiziere hab ich quasi nur mit Kopien zu tun. Gerade bei Begleitungen kommt es ja drauf an nicht stecken zu bleiben und wenn man dann eine komplette Partitur von "mal eben" 12 Seiten vor die Nase gesetzt kriegt, überlegt man sich schon, wie man das am günstigsten auf die Reihe bekommt.

Da ich gott sei Dank meist das Vergnügen hab auf nem Klavier (Notenständer über die ganze Breite) oder Flügel (Notenständer lang genug für 5 Seiten) zu spielen, klebe ich maximal 5 Seiten zusammen. Dabei achte ich darauf, dass ich an einer günstigen Stelle die (von mir liebevoll genannt) "Tapete" :D wegziehen kann. Dafür wird auch schonmal ne Seite doppelt kopiert.

Geklebt wird mit 3 kleinen Stückchen Tesafilm (oben, mitte, unten) mit maximal 1mm Seitenabstand. Und dann in Ziehharmonika-Prinzip knicken, erstes Blatt natürlich mit bedruckter Seite vorn, damit ich sehe, worum es sich handelt in meinem Ordner mit den ganzen 1000 Klarsichtfolien :D

Die letzte Seite einer Tapete bekommt dann ein Segelohr zum schnelleren Zupacken beim Wegziehen ^^
Und ja... leider ist es auch mir schon passiert, dass die zweite Tapete mit weggeflogen ist. Dann fängt man an zu experimentieren und improvisieren... Deshalb kann ich die erste Seite jeder neuen Tapete meist auswendig :D

Soviel zu meiner Klebe-Erfahrung ;)
Gruß
M@ndy
 
 

Top Bottom