Komponieren für Anfänger

Dieses Thema im Forum "Forum für Anfängerfragen" wurde erstellt von Klein wild Vögelein, 24. Dez. 2017.

  1. ehenkes
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    ehenkes

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    Komponieren macht einfach einen Riesenspaß, vor allem wenn man es freiwillig macht. :-D

    Die Inspiration kam übrigens bewusst von "Lord of the Rings". Vielleicht hat sich die "Carmen" unterbewusst eingeschlichen. Immer wieder raffiniert, wie sich das von innen nach außen entwickelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Feb. 2018
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  2. ehenkes
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    ehenkes

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    Das ist echt interessant. Lord of the Rings hat sich da in der Notenabfolge wohl bei Carmen angelehnt. D-Dur hat schon etwas Imposantes.
     
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  3. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    D-Dur gilt als Königstonart.....nicht vom Schwiierigkeitsgrad her, sondern vom Klang. Wenn ich was improvisiere ist es auch immer D-Dur als erste Tonart welche mich einfägt. Wobei D ambivalent ist - schlag mal die Oktave D-D1 an .....man empfindet plötzlich Grausen.

    LG
    Henry
     
  4. terrigol
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    terrigol

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    Eine Bekannte von mir hat auch mal so schön Klavier gespielt, fleißig in die Noten geschaut und plötzlich kitzelte es am Ringfinger. Ein schneller Blick dahin - und da saß eine große schwarze Spinne direkt auf dem Fingergelenk. Die hat vielleicht geschrien. Das, mein Lieber, ist Grausen!!! :angst: :-D :-D
     
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  5. abschweb
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    abschweb

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    Hören sich Tonarten wirklich unterschiedlich bzw. gar charakteristisch an? Ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
    Klar, sie fühlen sich auf dem Klavier wie auch auf anderen Instrumenten wegen der unterschiedlichen Griffe unterschiedlich an. Beim Improvisieren kommt man dadurch auch auf unterschiedliche Dinge.
    JSBach hat jedenfalls hemmungslos transponiert (auch einen Halbton), um Lücken in manchem Zyklus zu füllen.
    Wenn man dann auch noch bedenkt, dass sich der Kammerton in den letzten 250 Jahren erheblich verändert hat ...

    Grüße
    Manfred
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Feb. 2018
  6. Henry
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    Henry ehemals Alb/Styx

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    Ja, selbst trotz gleichschwebender Stimmung. Wenn ich entspannen will, nehm ich gern As Dur, wenn ich verärgert bin Fis Dur wenn ich traurig bin B-moll usw.

    LG
    Henry
     
  7. ehenkes
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  8. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Ich vermute: Ja!*)

    So recht nachvollziehen kann ich es auch nicht, empfinde aber immer, dass z.B. F-Dur für mich so eine "Wohlfühltonart" ist (wie Katzenschnurren), D-Dur dagegen "hart" klingt (Hundebellen). C-Dur irgend was dazwischen...
    Blöd dabei ist, dass ich ohne Instrument die Tonarten gar nicht erkenne, da ich nicht absolut hören kann. Von daher frage ich mich immer wieder, ob das pure Einbildung ist.
    Könnte man recht schnell durch einen Blindtest mit nem transponierten Digi heraus finden, aber so wichtig ist es mir nicht. Ich mag diese Einbildung. :-)


    *warum ja? Z.B. Menschen wie @mick hören Farben und da geht es ja gar nicht, dass sie sich nicht unterschiedlich anhören.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Feb. 2018
  9. ehenkes
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    ehenkes

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    Manche Menschen erinnern Vergangenes (da kommen also spontan Bilder/Abläufe hoch), wenn man ihnen eine Komposition vorspielt. Die neuronalen Verknüpfungen sind da offensichtlich sehr verschieden. Wir gehen i.d.R. auch von unserem dur-moll-tonalen Kulturkreis aus.
     
  10. Scar
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    Scar

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    Das ist richtig, es fühlt sich nur anders an, denn die von Matthias Wagenmeister im 17. Jahrhundert eingeführte temperierte Stimmung lässt nichts anderes zu. Dennoch geht es mir genauso: a-moll klingt scheinbar anders als d-moll, C-dur anders als F-dur u.s.w.


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  11. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Naja, das bezieht sich ja in erster Regel auf Tasteninstrumente. Andere Instrumente werden z.B. rein gestimmt.
     
  12. Pedall
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    Pedall

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    Matthias Wagenmeister? Du meinst Andreas Werckmeister?

    Der hat ab 1681 verschiedene ungleichstufig temperierte Stimmungen vorgeschlagen, bei denen die (häufiger gebrauchten) Tonarten mit wenigen Vorzeichen reiner klingen als die (seltener gebrauchten) Tonarten mit mehreren Vorzeichen. Er erwähnt auch die heute übliche gleichstufige Stimmung, bei der alle Tonarten gleich unrein klingen - wenn ich nicht irre, erstmals 1697 - empfiehlt sie aber nicht, sondern gibt den ungleichstufigen Temperaturen den Vorzug:

    "Bißher habe ich dieser Meinung nicht können Beyfall geben, weil ich lieber die Diatonischen claves reiner halten wollen, damit dasselbe genus, welches am meisten gebrauchet wird, desto reiner behalten würde." (Hypomnemata musica, S. 36)
    https://books.google.de/books/about/Hÿpomnemata_musica.html?id=GgpDAAAAcAAJ&redir_esc=y
     
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