Kleine Komposition Klavier/Cello - Valse des Mémoires

cwtoons

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Ich finde es ganz hübsch und stimmungsvoll.

Bin allerdings der Ansicht, dass man das Cello so wie in diesem Arrangement eigentlich gar nicht braucht. Es hat nur eine unbedeutende Rolle. Es spielt halt so ein bisschen mit, mehr nicht.

Also schlage ich vor, dem Cello den Part zu geben, den die rechte Hand auf dem Klavier spielt und umgekehrt. Dann wäre es tatsächlich ein Stück für Cello und Klavier.

CW
 
Peter

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Bechsteinfan
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Schließe mich CWtoons voll und ganz an. Anstatt die rechte Hand komplett zu ersetzen, kann das Cello auch in einen Dialog mit dieser treten, sich abwechseln...

Das Thema des Stückes gefällt mir gut.
 
Gomez de Riquet

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Wie meine Vorredner: Das Ganze ist ein Klavierstück mit begleitendem Cello.
Der Titel des Stücks ist grauenhaft prätentiös.
Die Melodie hat ein paar einprägsame Segmente, mehr aber auch nicht.
Das konstante m-tata in der linken Hand ist enervierend.

Vorschlag: Das Stück einfach 'Valse' betiteln, Begleitung abwechslungsreicher, Melodie spätestens bei der Wiederholung dem Cello anvertrauen, danach variieren, im Klavier eine hübsche Gegenstimme.
 
A

ag2410

Guest
Hallo!
Das Thema ist schön gewählt, mir gefällt der melancholische Grundton. Aber das Cello ist nur Begleitung, und könnte in der jetzigen Form des Stückes auch weggelassen werden. Es wäre abwechslungsreicher, wenn das Klavier mal begleitet, und das Cello die Führung übernimmt.
Kompositorische Abwechslung, indem die linke Hand die Walzerbegleitung verläßt (zB. wenn das Cello den Melodiepart übernimmt), wäre gut, sonst wird das etwas eintönig.
LG Antje
 
P

pat83

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Vielen lieben Dank für Euer Feedback - werde das Stück nochmal überarbeiten und das Cello mehr in den Dialog mit dem Klavier treten lassen.

Bezüglich Begleitung ( m-tata ) - habt ihr irgendwelche Vorschläge bzw Tipps wie ich die linke hand ausgestalten soll ? Vielleicht sogar ein Beispielvideo auf YouTube wo man es hört ?

Danke & Vlg,
Patrick
 
cwtoons

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Eine Standardform für links wird es wohl nicht geben, denn das, was links gespielt wird, muss zu rechts oder zum dann hoffentlich aufgewerteten Cello passen.

Links soll ja Begleitung bleiben. Es bieten sich also die üblichen Begleitmuster für links an: Akkorde in enger und weiter Lage, arpeggierte Akkorde, Albertibässe, Humtata mit Grundton, Terz und Quinte u.s.w., u.s.w.

Muss man halt ausprobieren, was gut mit rechts zusammen klingt. Am besten geht das mit einem Notensatzprogramm. Damit hat man einen Vorteil gegenüber Mozart und Co. Die mussten ohne das auskommen.

Aber ich glaube, die brauchten das auch nicht......

CW
 
Rheinkultur

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Vorschlag: Das Stück einfach 'Valse' betiteln, Begleitung abwechslungsreicher, Melodie spätestens bei der Wiederholung dem Cello anvertrauen, danach variieren, im Klavier eine hübsche Gegenstimme.
Der Cello-Part beschränkt sich weitgehend auf Liegetöne, die sich gelegentlich von den mit der linken Hand des Pianisten ausgeführten Grundtönen der unterlegten Harmonien lösen - dabei kann man mit wenig Aufwand auch Begleitungsaufgaben abwechslungsreicher gestalten, beispielsweise durch den Gebrauch des Pizzicato (Grundton oder Harmonietöne zupfen). Akkordwechsel müssen keineswegs stets auf dem ersten Schlag eines neuen Taktes erfolgen, nicht alles muss durchharmonisiert sein - die Palette, von der man sich bedienen kann, ist reichhaltig bestückt. Zugreifen lohnt sich.

Eine Gegenstimme imitatorisch/kontrapunktisch einsetzen erfordert etwas tonsetzerisches Geschick, macht aber ein Stück ruhigeren Charakters auch interessant. In diesem Sinne frohes Schaffen!

LG von Rheinkultur
 
Rheinkultur

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Bin allerdings der Ansicht, dass man das Cello so wie in diesem Arrangement eigentlich gar nicht braucht. Es hat nur eine unbedeutende Rolle. Es spielt halt so ein bisschen mit, mehr nicht.
Das könnte durchaus so gewollt sein: Ein im Anfängerstadium befindlicher Cellist soll erste Spielpraxis mit anderen Instrumenten gemeinsam sammeln und der eigene Part ist ganz einfach gehalten (Spiel in der ersten Lage, rhythmisch unkomplizierte Tonwechsel). Gegen ein solches kleines Projekt ist nichts einzuwenden, sofern man sich des Umstands bewusst bleibt, dass die damit verfügbaren musikalischen Gestaltungsmittel begrenzt sind. Wenn dieses Reservoir ausgeschöpft ist, stellt sich sehr schnell Langeweile ein. Das pianistische Gegenstück wäre die spieltechnische Beschränkung auf den Fünftonraum, wobei die Resultate nicht zwangsläufig langweilig bleiben müssen.

LG von Rheinkultur
 
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pat83

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Huhu,

ich hab nun eine neue Version hochgeladen, ab dem Mttelteil wird es anders - vielleicht sagt es euch nun besser zu ? Habe probiert, mich an die Vorschläge zu halten. Bin aber selbst irgendwie nicht ganz zufrieden, keine Ahnung wieso.
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen :)

http://www.dga-solutions.com/test/valsemem1.mp3

Habt Dank & Lg,
Patrick
 
Peter

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Die Begleitung ist jetzt abwechslungsreicher, aber am Cello hast Du ja gar nichts verändert.
 

P

pat83

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Du hast schon recht, das Cello hat sich nicht viel verändert. Ich habe überlegt, ob es eine gleichwertige Rolle wie das Klavier annehmen soll, habe mich aber dann für einen rein begleitenden Part entschieden. Es wurde etwas gekürzt, damit es nicht so herumeiert und ein paar pizzicato noten "drübergestreut".

Für mehr kompositorische Ergüsse ist mein Talent und Wissen leider zu begrenzt :/
 
Ludwig

Ludwig

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Für mehr kompositorische Ergüsse ist mein Talent und Wissen leider zu begrenzt :/
Dann daran arbeiten - hör die Walzer von den großen Komponisten an und lies am besten die Partituren dazu.

Was hindert dich denn daran, einfach z.B. im Cello das Thema wieder spielen zu lassen? Dann variierst Du das vielleicht noch ein wenig.

Noch ein Ansatz von meiner Seite: Nutze deine Ideen um mit der Musik zu sprechen. Du hast dein Stück Valse des Memoires genannt: da fallen mir x Möglichkeiten ein, ein Musikstück aufzuziehen.

Spontanes Beispiel: Du könntest ein scharfen Kontrast zwischen Klavier und Cello erzeugen - etwa in Moll und Dur (nicht Paralleltonart - zu nah verwandt) - und damit die guten und schlechten Erinnerungen eines Lebens Ausdrücken.

Oder: Das Anfangsthema einer stets verändernden Variante* gegenüber stelllen - sozusagen um die Veränderungen, die Menschen durch machen, darzustellen. Am Ende kannst Du dann entscheiden: War das eine schöne Veränderung, an der ich mich erinnere - oder eine schlechte - oder sogar weder noch?**

Kreativität kommt übrigens auch aus den Möglichkeiten - sprich dem, was Du weißt. Das ist, was viele Leute unterschätzen, die meinen, nur wer keine (Musik)Theorie Kenntnisse hat, kann aus den Herzen komponieren...

Nur der einfache Rat eines einfachen Amateurs:-)
____
*Wie man Themen variiert sollte man sich ebenfalls bei großen Komponisten abgucken und eigene Ideen daraus entwickeln
** Auch das lässt sich durch Töne ausdrücken - dabei nicht nur in Dur oder Moll Dreiklängen denken - Gerade Septimen und Nonenakkorde geben manchen Situationen die nötige "Würze"
 
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