Klavierissimo in Wetzikon - Ein Konzertbericht

  • Ersteller des Themas Tastenmiki
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Lieber Destenay,

ich bin bei der ganzen Sache ein wenig hilflos. Ich schätze Dich als Schreiber, weil von Dir immer wieder mal etwas kommt aus "Insider"-Sicht, das ich interessant finde, und das ich sonst wohl nicht erfahren würde.

Auf der anderen Seite, würde ich mich freuen, wenn Tastenmiki hier auch ab und an schreiben würde, ich finde vieles aus seinen Beiträgen interessant.

Vielleicht kann man diesen Faden hier ja "vergessen", und es wird ja wohl kein zweites mal vorkommen, daß über ein Demus-Konzert eine Kritik abgegeben wird?

Vielleicht geht es in Zukunft dann ja über ganz andere Dinge?

Wenn der Zündstoff weg ist, kann es auch keine großen Differenzen mehr geben - so wird das dann wohl auch mit Dir und Tastenmiki sein?

Viele Grüße.
 
Destenay, dass Du das Wort "professionell" in den Mund nimmst, ist nun wirklich der Gipfel. Dass Du, mich betreffend, so viele Mails beantworten musst, wirkt auf mich alles andere als glaubwürdig. Aus der Pressesicht, wirst Du nämlich kaum jemanden finden, der Deine Meinung teilt.

Und so viele Menschen, wird das hier dann auch nicht interessieren...

Warum lässt Du, wenn es um einen Künstler von Dir geht, solche Threads eskalieren ? Antwort: Du möchtest sie ins Gespräch bringen...
Und wer nicht Deiner Meinung ist, auf den wird draufgehauen.

Mittlerweile habe ich auch Deine Beiträge bezüglich Demus vom Juli gelesen. Wie Du da agiert hast, macht mich sprachlos. Da ist Deine Reaktion hier fasst harmlos dagegen....
Dieses Masterclass-Video wäre ein Fall für die europäische Menschenrechtsgesellschaft...so gesehen, sehe ich nun alles mit einem anderen Auge.

Deswegen empfehle ich Dir hier in Zukunft die Rubrik "Gewerbliche Anzeigen"...da bist Du dann alleine und kannst Deine Meinung herausposaunen, so wie es Dir gefällt.

Sozialempfänger bin ich nicht. Nur muss man mit Familie ( Frau und 2 Kindern) mit dem Geld sehr verantwortungsvoll umgehen. Und da ist eben ein Rolls Royce und Cadillac nicht drinnen. Es gibt wichtigere Dinge im Leben...

MfG
Tastenmiki
 
Würde so etwas, wie gesagt, dort veröffentlicht, dann würde Tastenmiki meiner Ansicht nach in die Annalen eingehen als

Tastenmiki, der Dolomiten-Witz ( das -Horo lass ich mal weg, es sei denn, er zeigt was. )
Das Helvetische Staccato des Grauens
Der Alpen-Legastoniker
Der Öhi vom "Blick"
Der Informelle informationslose Informant oder..
Das Andante non moto des Verstandes

Also bittschön, ich finde, es reicht jetzt mal mit dieser Art von dumpfiger Invektive. Man kann Meinungsverschiedenheiten über ein künstlerisches Ereignis doch besser austragen, indem man sich eben auf dieses konzentriert. Und bitte laß diese Art von Chauvinismen; Clavio ist kein deutsches, sondern ein deutschsprachiges Forum. Kleinbürgerliche "Schwobn"-Ressentiments, wie sie sich bei den provinziellen Machern und Lesern des Schweizer Blick Bahn brechen, mit gleicher Münze zurückzuzahlen stellt Dich nur auf eine Stufe mit denen.
 
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Zumal die Invektiven auch noch sachlich falsch sind. Die Dolomiten befinden sich nämlich so wenig in der Schweiz wie Hannover am Rhein liegt.
LG, Mick
 
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Destenay, dass Du das Wort "professionell" in den Mund nimmst, ist nun wirklich der Gipfel. Dass Du, mich betreffend, so viele Mails beantworten musst, wirkt auf mich alles andere als glaubwürdig. Aus der Pressesicht, wirst Du nämlich kaum jemanden finden, der Deine Meinung teilt.

Und so viele Menschen, wird das hier dann auch nicht interessieren...

Warum lässt Du, wenn es um einen Künstler von Dir geht, solche Threads eskalieren ? Antwort: Du möchtest sie ins Gespräch bringen...
Und wer nicht Deiner Meinung ist, auf den wird draufgehauen.

Mittlerweile habe ich auch Deine Beiträge bezüglich Demus vom Juli gelesen. Wie Du da agiert hast, macht mich sprachlos. Da ist Deine Reaktion hier fasst harmlos dagegen....
Dieses Masterclass-Video wäre ein Fall für die europäische Menschenrechtsgesellschaft...so gesehen, sehe ich nun alles mit einem anderen Auge.

Deswegen empfehle ich Dir hier in Zukunft die Rubrik "Gewerbliche Anzeigen"...da bist Du dann alleine und kannst Deine Meinung herausposaunen, so wie es Dir gefällt.

Sozialempfänger bin ich nicht. Nur muss man mit Familie ( Frau und 2 Kindern) mit dem Geld sehr verantwortungsvoll umgehen. Und da ist eben ein Rolls Royce und Cadillac nicht drinnen. Es gibt wichtigere Dinge im Leben...

MfG
Tastenmiki

Tastenmiki,

die Tatsache ist doch, dass Du dich ins Rampenlicht setzen möchtest auf Kosten eines grossartigen Künstler dies offensichtlich. Deine Betonungen wie " ehrenhafte Kritiker, auch die Antwort auf das Schreiben von Olli - . Du hast nichts vorzuweisen...ich habe ein zumindest abgeschlossenes Studium an der renommierten Zürcher Musikuniversität -, lassen tief einsehen. Man soll nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt und dies wiederholst Du wieder, im dem Du den Pianisten Jörg Demus wiederum versuchst zu diffamieren. Recherchier mal über einige berühmte verstorbene Pianisten und deren Meisterkurse, dann wirst Du feststellen können wie es dort häufig hart zuging. Was bringt es, einem Schüler etwas vorzutäuschen, wenn klar ersichtlich ist, dass dieser es nie schaffen wird.
Tastenmiki, es wird mit absoluter Sicherheit keine Kritik von dir in einer Schweizer Zeitschrift erscheinen, da kannst Du jetzt mit noch so vielen Ausreden kommen.
Ich bin auch gerne bereit, deiner Zeitschrift Auszüge aus den Mails, die ich bekommen habe zuzuschicken, vielleicht werden Dir dann - die Augen aufgehen.
Meine Aussage betr. Sozialempfänger, hast Du nicht verstanden überlege was ich damit aussagen wollte

Cordialement

Destenay
 
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Au ja, Destenay. Mach das...am besten gleich hier im Forum. Dann haben nämlich alle was davon. Für mich ist das kein Problem....und vergiss bitte die Namen der jeweiligen Leute nicht...meine Redaktion interessiert sich sehr dafür...besser gesagt, unser Mann fürs Grobe. :cool:

So schlimm wie Olli und Du hier versuchen, mich zu diffamieren, kann es gar nicht sein....:(

Außerdem hast Du hier Deinen Klienten diffamiert. Wie ich mittlerweile von Foristen erfahren habe, nicht das erste Mal. Mein Beitrag war sachlich und enthielt auch viel positive Kritik. Eine Hymne war die Kritik nicht...na und ?
Werner Bärtschi gefiel Dir doch auch ?
Du und LMG wollten eine Eskalation...das ist alles.

Da Du der Serviceberater von LMGs Heißluftpumpe bist , wirst Du gar nichts an Kommentaren posten....Wollen wir wetten ? :D

MfG
Tastenmiki
 
joah, nils, ganz klar: DUU darfst Dich mit Fug und Recht zur Fraktion der Nicht-Luftpumpen zählen. Denn Du hattest ja schonmal ne Einspielung gemacht!

Aber...

beim Tastenmiki scheint's so zu sein, dass er ein wenig im Trüben fischen wollte - und damit auf den Bauch fiel. So wie mehrere andere, die beispielsweise negative Kritiken üben,
ohne besondere Hintergrundinformationen zu besitzen.

Daher macht es die Sache für solche Leute sehr schwierig, gerechte und fundierte Kritiken auszusprechen. Ich hatte mich jetzt einmal, während der Zwischenzeit, auf einigen Informationsplattformen umgeschaut, und muss feststellen, dass, wenn Tastenmiki dort seine Kritik bezüglich Demus hätte verlautbaren lassen, er am Kälberstrick durchs Dorf getrieben worden wäre. Ein solches Ansehen hat der besagte Pianist - und das auf diversen Plattformen und Portalen und Pages.

Würde so etwas, wie gesagt, dort veröffentlicht, dann würde Tastenmiki meiner Ansicht nach in die Annalen eingehen als

Tastenmiki, der Dolomiten-Witz ( das -Horo lass ich mal weg, es sei denn, er zeigt was. )
Das Helvetische Staccato des Grauens
Der Alpen-Legastoniker
Der Öhi vom "Blick"
Der Informelle informationslose Informant oder..
Das Andante non moto des Verstandes

oder mit ähnlichen Eigenschaften betitelt werden. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass das sein Ziel ist.-

Noch schwieriger dürfte es für ihn sein, Leute, die sich seiner Vorstellung entziehen, "greifbar" zu machen, wie etwa mich. Denn bekanntermaßen bin ich...

ein Geist ( bisher: ein guter ), der nicht in Schemata passt, aus diversen Gründen, die mehreren ja bekannt sind und meinen Background betreffen. Allerdings kritisiere ich daher auch nachweislich nicht sehr oft, sondern gebe in den Fällen, in denen ich ein Stück nicht kenne und jemand anderes spielt es, nur kurz allgemein wieder, wie mir das Stück gefällt, bezüglich Spielkunst hat noch NIEMAND hier von mir einen negativen Kommentar zu einer seiner Aufnahmen gehört, denn GANZ ALLEIN das Einstellen von Aufnahmen auf der Plattform "Clavio" ist m.E. schon auf jeden Fall positiv, besonders, wenn es sich um Anfänger handelt, und nur bei Stücken, die ich kenne und mit denen ich mich selbst lange beschäftigt habe, gibt es auch längere, aber dann konstruktive Ideen / Vorschläge, die man annehmen kann - oder es lassen kann.

Das ist ganz objektiv gesagt, denn es ist tatsächlich so: Der Austausch auf Augenhöhe ist das entscheidend Wichtige, und den gibts nur dann, wenn BEIDE Seiten was zeigen.

Sonst bleibts leider - wie es bei Tastenmiki abzusehen ist - beim "Hüttenwirt des Lento-Denkens". Und das wäre doch sehr schade, nicht wahr, Tastenmiki ?

Bedenke doch einmal, - wenn Dein Blatt wirklich bedeutend wäre - , wievielen jungen Leuten Du durch POSITIVE Kritik helfen könntest, sich zu etablieren. Aber Du zogest beides nicht in Erwägung: Einen älteren Herrn wohlwollend zu beurteilen, UND die junge Künstlerin. Nein, da muss mit Kanonen auf einen erfahrenen Adler ( Demus ) und auf Spatzen ( die junge Künstlerin ) geschossen werden. Das halte ich für nicht angebracht, und daher gibts ein paar passende Worte zu lesen von mir.-

Im übrigen macht sich ein Kritiker, der selbst keine Kritik vertragen kann, ein wenig unglaubwürdig, meinst Du nicht ?

LG, Olli !

Olli, nun nachdem man mir vorgeworfen hatte ich würde nichts posten zu deinen Kommentaren, tue ich dies jetzt.
Ich bin fast vom Hocker gefallen nachdem ich so schlimme Aussagen über die Schweiz gelesen habe, - meine geliebte Schweiz !
Ich war aber auch erstaunt, dass jemand einer meiner bevorzugten Schriftsteller Knut Hamsun kannte. Er war einer der bedeutendsten norwegischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts und erhielt 1920 den Literaturnobelpreis für sein Werk Segen der Erde, das 1917 als Markens Grøde in Norwegen erschien war.
Er wurde geliebt von Albert Einstein, Thomas Mann und vielen anderen, trotz seines Rufes.
Du lieber Olli, hättest natürlich erwähnen sollen, dass Du Hamsun mit kleinen Abweichungen, betreffend seinen bösen Aussagen über die Schweiz zitiert hast. Wegen dir haben sich jetzt einige blamiert, nicht schön Olli :rolleyes:
Zitate aus dem Buch Utopia von Thomas Morus währen auch schön gewessen, dann währe ich dir an die an die Gurgel gesprungen ! allerdings bin ich keine Fahne
die weht dort wo die Kohle herkommt, also Olli, vergessen wir es:p
 
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Hi Destenay ;)

joah, kein Problem. Deine Ausführungen scheinen mir hier übrigens die plausibelsten von allen zu sein.-

Ich hatte jetzt nochmal den Thread durchgelesen, und muss tatsächlich feststellen:
Ja, es stimmt: das ist teilweise spannend, was hier gesagt wird, denn wer könnte schon von sich behaupten, Einblick in die "Gehirne" von Kritikern zu bekommen.

Allerdings ist auch haltloser Unsinn - in einigen Beiträgen von beispielsweise Tastenmiki, von dem ich ja zu Beginn erst dachte: Mensch, der kann ja denken!, und Dreiklang ( zu dem jeder Kommentar überflüssig ist, da sein "Können" bekannt ist: 0 ) - vorhanden, der allerdings bereits kommentiert wurde, von kundiger Hand, und deshalb hier übergangen werden kann.

Und so denke ich, könnte man an dieser Stelle das Zwischenfazit ziehen, das aus folgenden Punkten besteht:

a ) Kritik ist notwendig und gut, sie greift aber nur dann im Sinne des Kritikers ( und ist auch nur dann im Sinne des Kritisierten hilfreich ), wenn sie auf Augenhöhe stattfindet, und beide Seiten ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

( Weder bei Dreiklang, noch beim Tastenmiki kann man das feststellen. Also sind Kritiken von ihnen nicht zielführend, da sie es nicht verstehen, ihre Konzepte bezüglich der kritisierten Darstellungen zu zeigen und vorzumachen. Das ist aber für den Kritisierten ganz wichtig, und RICHTIGE Kritiker können das, sind aber, aus ebendem Grund, nicht zahlreich vertreten. )

b ) Es sollten Hintergrundinformationen über Ausübende UNBEDINGT den Kritikern bekannt sein, mein Stichwort "Pogorelich" ist da m.E. ganz maßgeblich.
Denn wenn z.B. eine junge Pianistin irgendwas spielt, aber 20 Minuten vorher hat jemand ihren Hund überfahren, wirkt sich das mit Sicherheit auf ihr Spiel aus - aber von diesen Vorgeschichten wüsste der Negativ-Kritiker nichts, sondern tutet in sein Horn wie eh und je.

c ) Die Publikation haltloser negativer Kritiken kann der Karriere speziell junger, aufstrebender Pianistinnen und Pianisten sehr im Wege stehen.

d ) Darum ist eine Lobby, die haltlose Negativkritiken einesteils NACHPRÜFT, andererseits dazu Stellung nimmt, und zwar in dem Maße, wie die Negativkritik inkompetent und vom Kritiker die Konzepte nicht gezeigt und vorgemacht werden können, vonnöten.

e ) Diese Lobby benötigt Medienmacht, damit man die geeignete "Waffe" in der Hand hat: dieselbe, die auch Kritiker verwenden. Denn alles muss gerecht bleiben.

f ) Selbst bei Kritiken NEGATIVER ART, die von KOMPETENTER Seite erfolgen, sollte von Fall zu Fall abgewogen werden, ob man bei den ermittelten Hintergründen ( "Anfang der Karriere", "Hohes Alter", "Katze verstorben" usw. ) nicht lieber positive Worte finden mag. Dies wäre dem Fortkommen ALLER Beteiligten dienlich, und sät keinen Wind, aus dem ein Sturm entstehen könnte.

Wie gesehen - so geschrieben.

LG, Olli !
 
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Tastenmiki, von dem ich ja zu Beginn erst dachte: Mensch, der kann ja denken!, und Dreiklang ( zu dem jeder Kommentar überflüssig ist, da sein "Können" bekannt ist: 0 )

da bin ich ja noch gut bei weggekommen :cool: (weniger gefällt mir immer, wenn die Leute sagen, ich könne nicht denken, das ist aber auch schon vorgekommen :D:))

Kritik ist notwendig und gut, sie greift aber nur dann im Sinne der Kritikers ( und ist auch nur dann im Sinne des Kritisierten hilfreich ), wenn sie auf Augenhöhe stattfindet, und beide Seiten ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

Kritiker haben vor allem die Macht (und in vielen Fällen wohl: die berechtigte Macht), über das Wohl und Wehe von Künstlern zu entscheiden.

b ) Es sollten Hintergrundinformationen über Ausübende UNBEDINGT den Kritikern bekannt sein, mein Stichwort "Pogorelich" ist da m.E. ganz maßgeblich. Denn wenn z.B. eine junge Pianistin irgendwas spielt, aber 20 Minuten vorher hat jemand ihren Hund überfahren, wirkt sich das mit Sicherheit auf ihr Spiel aus - aber von diesen Vorgeschichten wüsste der Negativ-Kritiker nichts, sondern tutet in sein Horn wie eh und je.

Bringt glaube ich nicht viel. Plötzlich hätten alle Künstler eine Omi im Krankenhaus, einen gerade eben dahingeschiedenen Hamster, einen am Morgen mies gelaunten Lebenspartner...

Profis blenden solche Dinge doch weitgehend aus, wenn sie auf die Bühne gehen.

d ) Darum ist eine Lobby, die haltlose Negativkritiken einesteils NACHPRÜFT, andererseits dazu Stellung nimmt, und zwar in dem Maße, wie die Negativkritik inkompetent und vom Kritiker die Konzepte nicht gezeigt und vorgemacht werden können, vonnöten.

Manchmal gibt es ja Kritiken aus verschiedenen Quellen. Dann kann man Ähnlichkeiten etc. eruieren.

e ) Diese Lobby benötigt Medienmacht, damit man die geeignete "Waffe" in der Hand hat: dieselbe, die auch Kritiker verwenden. Denn alles muss gerecht bleiben.

Und was diese Lobby dann wohl hinter verschlossenen Türen entscheiden würde, je nach eigener Interessenlage...

f ) Selbst bei Kritiken NEGATIVER ART, die von KOMPETENTER Seite erfolgen, sollte von Fall zu Fall abgewogen werden, ob man bei den ermittelten Hintergründen ( "Anfang der Karriere", "Hohes Alter", "Katze verstorben" usw. ) nicht lieber positive Worte finden mag.

Gute Kritiker sind keine Maschinen, und denken schon mit beim Schreiben.
 
Ich bin für die Schaffung einer mit weitgehenden Befugnissen ausgestatteten Kritik-Zensurbehörde unter der fachkundigen Leitung von LMG und Destenay! Kann man da nicht irgendwie 'ne Online-Petition starten?

LG, Mick
 
Lieber Olli,

ich bin in einigem anderer Meinung. Zunächst mal wundere ich mich:

Allerdings ist auch haltloser Unsinn - in einigen Beiträgen von beispielsweise Tastenmiki, von dem ich ja zu Beginn erst dachte: Mensch, der kann ja denken!

heißt das, dass du zu Beginn, also mit seinem ersten Beitrag (=besagte Kritik) einen positiven Eindruck von Tastenmiki hattest? Dann verstehe ich deine Kritik hier wiederum nicht.

a ) Kritik ist notwendig und gut, sie greift aber nur dann im Sinne der Kritikers ( und ist auch nur dann im Sinne des Kritisierten hilfreich ), wenn sie auf Augenhöhe stattfindet, und beide Seiten ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

Ja, aber beide Seiten müssen nicht DIR ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Hier im Forum ist der Beweis von Kompetenz ohnehin schwierig. Jeder kann sagen, was er will, wer er angeblich ist, Aufnahmen können getürkt sein und man müsste schon ein Video präsentieren, welches die Anonymität preisgibt - und wer weiß schon, ob die abgebildete Person wirklich der entsprechende User ist.

Daher sollte ein Forum die Inhalte der Beiträge diskutieren.



b ) Es sollten Hintergrundinformationen über Ausübende UNBEDINGT den Kritikern bekannt sein, mein Stichwort "Pogorelich" ist da m.E. ganz maßgeblich.
Denn wenn z.B. eine junge Pianistin irgendwas spielt, aber 20 Minuten vorher hat jemand ihren Hund überfahren, wirkt sich das mit Sicherheit auf ihr Spiel aus - aber von diesen Vorgeschichten wüsste der Negativ-Kritiker nichts, sondern tutet in sein Horn wie eh und je.

Da bin ich leider ganz anderer Meinung. Es wird rezensiert, wie dieser Abend war und es ist völlig unprofessionell, jede mögliche Befindlichkeit, die aus privater Sicht sehr verständlich ist, als Entschuldigung zu nehmen. Volodos sagte mal, nur zwei Konzerte im Jahr wären wirklich perfekt - als Pianist muss man Enormes leisten, manchmal hat man gar keine Lust, die Stücke zu spielen, die gespielt werden sollen (Gulda sagte, dass er deshalb vorwiegend freie Programmwahl bevorzugte), manchmal ist man halb krank u.v.a.m.. Wirklich gute Pianisten schaffen es aber auch an schlechten Tagen, ihr Publikum zu begeistern, weil sie, auch wenn sie ihr eigenes Niveau unterschreiten, trotzdem noch super sind.


d ) Darum ist eine Lobby, die haltlose Negativkritiken einesteils NACHPRÜFT, andererseits dazu Stellung nimmt, und zwar in dem Maße, wie die Negativkritik inkompetent und vom Kritiker die Konzepte nicht gezeigt und vorgemacht werden können, vonnöten.

Die Lobby bist aber nicht du. Ich glaube, dass das Publikum wie auch die entsprechenden Fachkreise ein Gegengewicht bilden. Jeder weiß, dass Kritiken eine subjektive Meinungsäußerung darstellen, dass nicht jeder Kritisierte immer Höchstleistungen bringen kann, dass Kritiker nicht Recht haben müssen. Ich glaube, dass die Menschen Kritiken sehr wohl einordnen können - nicht umsonst scheren sie sich manchmal einen Deut um Kritiken, nicht umsonst wird über Kritiker gern gelästert. :p



f ) Selbst bei Kritiken NEGATIVER ART, die von KOMPETENTER Seite erfolgen, sollte von Fall zu Fall abgewogen werden, ob man bei den ermittelten Hintergründen ( "Anfang der Karriere", "Hohes Alter", "Katze verstorben" usw. ) nicht lieber positive Worte finden mag. Dies wäre dem Fortkommen ALLER Beteiligten dienlich, und sät keinen Wind, aus dem ein Sturm entstehen könnte.

Das ist ein Punkt, über den man absolut diskutieren kann. Und Tastenmiki hat hier doch auch seine Kritik ausdrücklich zur Diskussion gestellt und nicht absolutistisch gesagt "Leute, ich bin Musikredakteur, war neulich auf dem und dem Klavierabend und es war einfach schrecklich ....o.ä.." Man kann tatsächlich darüber diskutieren, inwieweit man Eindrücke gewichtet. Erlebt man die pianistische Kunst von Demus als so eindrücklich (wie z.B. Fips und Destenay oder auch der Kritiker der zweiten Rezension), dass Ungenauigkeiten, Textfehler o.ä. völlig hintenan stehen oder stören diese bei zwei (!) Stücken (Bach und Beethoven) so, dass man zwar noch die wunderbaren Momente wahrnimmt, aber der persönliche Hörgenuss bei diesen zwei Stücken ziemlich beeinträchtigt ist?

Ich finde es spannend, darüber zu diskutieren und - ich sagte es bereits - ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Pianist von solchem Kaliber wie Demus sich über irgendeinen Kritiker ausregt, der in einem Klavierforum postet. Lang Lang hat sich hier auch noch nicht beschwert, obwohl er durchaus Grund dazu hätte. :D

So leid es mir auch tut - und hier spreche ich auch Destenay an, den ich, wie er genau weiß, sehr (!) mag und schätze - so kann ich aus der ausdrücklich persönlichen Einschätzung Tastenmikis keine Beleidigung erkennen. Im Gegenteil erkenne ich Fachkenntnis. Auch das ist nur mein persönlicher Eindruck und wird mit Sicherheit von anderen anders gesehen werden.

Leider sind im Verlauf dieses Fadens dann von allen Seiten Beleidigungen gefallen, die die Situation nun nicht gerade entschärft haben. Und nun haben wir den Salat. :) Jeder regt sich zu Recht über manche Dinge auf und vergisst, was er selbst gesagt hat. Ich schlage vor, dass man es einfach so stehen lässt, wie es nun ist. Vielleicht gibt es auf privater Ebene noch Möglichkeiten zur Einigung.

Ich nehme trotzdem aus diesem Faden mit, dass ich es sehr bedaure, bei dem Klavierabend nicht dabei gewesen zu sein - nicht nur die 111 von Demus interessiert mich sehr!

Liebe Grüße an alle!

chiarina
 

Ich bin für die Schaffung einer mit weitgehenden Befugnissen ausgestatteten Kritik-Zensurbehörde unter der fachkundigen Leitung von LMG und Destenay!
[...]

Und ich wäre dafür, dass Du das Zwischenfazit kommentierst, statt unsachliche Reden zu schwingen: Wie ich bereits sagte, habe ich nachweislich kaum / fast nie irgendeine Einspielung kritisiert. Ich kann da aber nur für mich sprechen, denn z.B. Destenay ist glaub ich länger auf Clavio, als ich, und wirfd wohl selbst wissen, wen er wann wo kritisiert hätte.

Also, ich bitte um Kommentare zum Zwischenfazit auf S. 15 unten, der vorletzte Beitrag. Denn ich denke, das wäre eine durchaus vernünftige Darstellung der Problematik und auch eine praktikable Lösung, die jeder Seite zugute käme.

LG, Olli !
 
Liebe Chiarina, Du hast es auf den Punkt gebracht. Mit Deinem Beitrag hast Du den Thread sehr schön friedlich abgeschlossen.

Danke dafür...

Lieber Gruß
Tastenmiki
 
Lieber Olli,

ich bin in einigem anderer Meinung. Zunächst mal wundere ich mich:



heißt das, dass du zu Beginn, also mit seinem ersten Beitrag (=besagte Kritik) einen positiven Eindruck von Tastenmiki hattest? Dann verstehe ich deine Kritik hier wiederum nicht.



Ja, aber beide Seiten müssen nicht DIR ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Hier im Forum ist der Beweis von Kompetenz ohnehin schwierig. Jeder kann sagen, was er will, wer er angeblich ist, Aufnahmen können getürkt sein und man müsste schon ein Video präsentieren, welches die Anonymität preisgibt - und wer weiß schon, ob die abgebildete Person wirklich der entsprechende User ist.

Daher sollte ein Forum die Inhalte der Beiträge diskutieren.





Da bin ich leider ganz anderer Meinung. Es wird rezensiert, wie dieser Abend war und es ist völlig unprofessionell, jede mögliche Befindlichkeit, die aus privater Sicht sehr verständlich ist, als Entschuldigung zu nehmen. Volodos sagte mal, nur zwei Konzerte im Jahr wären wirklich perfekt - als Pianist muss man Enormes leisten, manchmal hat man gar keine Lust, die Stücke zu spielen, die gespielt werden sollen (Gulda sagte, dass er deshalb vorwiegend freie Programmwahl bevorzugte), manchmal ist man halb krank u.v.a.m.. Wirklich gute Pianisten schaffen es aber auch an schlechten Tagen, ihr Publikum zu begeistern, weil sie, auch wenn sie ihr eigenes Niveau unterschreiten, trotzdem noch super sind.




Die Lobby bist aber nicht du. Ich glaube, dass das Publikum wie auch die entsprechenden Fachkreise ein Gegengewicht bilden. Jeder weiß, dass Kritiken eine subjektive Meinungsäußerung darstellen, dass nicht jeder Kritisierte immer Höchstleistungen bringen kann, dass Kritiker nicht Recht haben müssen. Ich glaube, dass die Menschen Kritiken sehr wohl einordnen können - nicht umsonst scheren sie sich manchmal einen Deut um Kritiken, nicht umsonst wird über Kritiker gern gelästert. :p





Das ist ein Punkt, über den man absolut diskutieren kann. Und Tastenmiki hat hier doch auch seine Kritik ausdrücklich zur Diskussion gestellt und nicht absolutistisch gesagt "Leute, ich bin Musikredakteur, war neulich auf dem und dem Klavierabend und es war einfach schrecklich ....o.ä.." Man kann tatsächlich darüber diskutieren, inwieweit man Eindrücke gewichtet. Erlebt man die pianistische Kunst von Demus als so eindrücklich (wie z.B. Fips und Destenay oder auch der Kritiker der zweiten Rezension), dass Ungenauigkeiten, Textfehler o.ä. völlig hintenan stehen oder stören diese bei zwei (!) Stücken (Bach und Beethoven) so, dass man zwar noch die wunderbaren Momente wahrnimmt, aber der persönliche Hörgenuss bei diesen zwei Stücken ziemlich beeinträchtigt ist?

Ich finde es spannend, darüber zu diskutieren und - ich sagte es bereits - ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Pianist von solchem Kaliber wie Demus sich über irgendeinen Kritiker ausregt, der in einem Klavierforum postet. Lang Lang hat sich hier auch noch nicht beschwert, obwohl er durchaus Grund dazu hätte. :D

So leid es mir auch tut - und hier spreche ich auch Destenay an, den ich, wie er genau weiß, sehr (!) mag und schätze - so kann ich aus der ausdrücklich persönlichen Einschätzung Tastenmikis keine Beleidigung erkennen. Im Gegenteil erkenne ich Fachkenntnis. Auch das ist nur mein persönlicher Eindruck und wird mit Sicherheit von anderen anders gesehen werden.

Leider sind im Verlauf dieses Fadens dann von allen Seiten Beleidigungen gefallen, die die Situation nun nicht gerade entschärft haben. Und nun haben wir den Salat. :) Jeder regt sich zu Recht über manche Dinge auf und vergisst, was er selbst gesagt hat. Ich schlage vor, dass man es einfach so stehen lässt, wie es nun ist. Vielleicht gibt es auf privater Ebene noch Möglichkeiten zur Einigung.

Ich nehme trotzdem aus diesem Faden mit, dass ich es sehr bedaure, bei dem Klavierabend nicht dabei gewesen zu sein - nicht nur die 111 von Demus interessiert mich sehr!

Liebe Grüße an alle!

chiarina

Liebe Chiarina,

vielleicht kannst Du dich noch an Pogorelich vor vielen Jahren erinnern. Er machte Furore mit der 111 und wurde von den Kritikern aus dem gleichen Grund wie bei Demus massiv abgeschmettert. Erst als sich Argerich sich wiederum für Pogorelich einsetzte wurde seine Interpretation der 111 von den gleichen Kritikern in den Himmel gehoben, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Kannst du mir sagen warum so was möglich war ?

Cordialement

Destenay
 
So viel Streit, verteilt auf so viele Threads.

Häufig inhaltslos, gar grundlos. Augenscheinlich nur des Streits wegen. Verletzte Ehre, gekränkte Gemüter, Verlust der Restwürde.

Merkt ihr, was fehlt?

Ein Sieger.
 
Und der Sieger iiiiiiiiiiiiiiiissssssssssst : Nils der 1. :D
Auch Du hast es auf den Punkt gebracht....

Der Chianti ist schon kalt gestellt...:guitar2:

Lieber Gruß
Tastenmiki
 
Hier im Forum ist der Beweis von Kompetenz ohnehin schwierig. Jeder kann sagen, was er will, wer er angeblich ist, Aufnahmen können getürkt sein und man müsste schon ein Video präsentieren, welches die Anonymität preisgibt - und wer weiß schon, ob die abgebildete Person wirklich der entsprechende User ist.

Genau so ist es...

Ich glaube, dass die Menschen Kritiken sehr wohl einordnen können - nicht umsonst scheren sie sich manchmal einen Deut um Kritiken, nicht umsonst wird über Kritiker gern gelästert. :p

Und nicht zuletzt: wem der eigene, ungefilterte Eindruck wichtig ist, der geht dann auch höchstselbst in das jeweilige Konzert.

Lang Lang hat sich hier auch noch nicht beschwert, obwohl er durchaus Grund dazu hätte.

:D;)

Ich nehme trotzdem aus diesem Faden mit, dass ich es sehr bedaure, bei dem Klavierabend nicht dabei gewesen zu sein - nicht nur die 111 von Demus interessiert mich sehr!

Das geht mir ähnlich...
 
Ich bin für die Schaffung einer mit weitgehenden Befugnissen ausgestatteten Kritik-Zensurbehörde unter der fachkundigen Leitung von LMG und Destenay! Kann man da nicht irgendwie 'ne Online-Petition starten?

LG, Mick

Mick bitte verhalte dich nicht wie eine Rotznase. In deinem Alter mit 16 Jahren habe ich zugehört geschwiegen und mir Gedanken gemacht.
Komm mal zu uns nach Paris und höre dir mal deine Gleichaltrigen Kollegen an, erst dann wirst du erkennen wo du wirklich stehst.
In Frankreich sind zurzeit grossartige fantastische junge Pianisten zu finden, da hinkt Deutschland leider weit weit hinterher
 
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