Intervalle auf der Klaviatur durchschauen?

Ist das ein Beispiel oder der einzige Ton bei dem das zutrifft?
Im ersten falle könnte man ja gleich alle #Töne durch bTöne ersetzen 🤔
Damit etwas eine Terz ist, müssen die beteiligten Buchstaben den Abstand zwei haben. Zum Beispiel D und F in allen Ausprägungen. D und G bilden keine Terz, also auch nicht D# und G (sondern eine verminderte Quart). Eb und G sind zwar die selben Tasten, aber eine Terz. Das Stichwort "enharmonische Verwechslung" ist ja schon gefallen.

Musiktheoretisch ist das etwas komplizierter als nur Tasten zählen. Dazu gibt es hier auch einige Threads.

Aber wie schon erwähnt sehe ich den Sinn dieser Übung nicht. Wer hat dir denn dazu geraten?
 
Damit etwas eine Terz ist, müssen die beteiligten Buchstaben den Abstand zwei haben. Zum Beispiel D und F in allen Ausprägungen. D und G bilden keine Terz, also auch nicht D# und G (sondern eine verminderte Quart). Eb und G sind zwar die selben Tasten, aber eine Terz. Das Stichwort "enharmonische Verwechslung" ist ja schon gefallen.

Musiktheoretisch ist das etwas komplizierter als nur Tasten zählen. Dazu gibt es hier auch einige Threads.

Aber wie schon erwähnt sehe ich den Sinn dieser Übung nicht. Wer hat dir denn dazu geraten?
Danke, ich denke das beruht auf meiner persönlichen Erfahrung, also damals ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich lange brauchte um die einzelnen Töne von Akkorden auf der Tastatur zu finden, so war die Idee einfach, die Klaviatur so gut wie möglich zu durchschauen und die ganzen Tastenbilder dabei kennenzulernen um die richtigen Tasten schneller zu finden und geschmeidiger im Tastenspiel zu werden. Es entstehen dann quasi so Tasten-Wörter als Eselsbrücke zum Akkordgriff.
Aber vielleicht habe ich da so einen Denkfehler, weil ich angefangen habe Tasten zu rechnen, statt sie übers Gehör zu finden, sollte aber auch nicht schaden.
 
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Wenn man Terzen und Quinten schnell finden will, finde ich es hilfreich, Akkorde zu üben. Ich habe die Terz und Quinte so inzwischen eher "in den Fingern" als dass ich da lange nach bestimmten Tasten suche.
 
um die richtigen Tasten schneller zu finden
Eben das meinte ich in einem früheren Beitrag. Normalerweise weißt du den Akkord und willst die entsprechenden Tasten finden. Mit dem Übetool aus dem ersten Beitrag sind die Tasten bereits gefunden und es geht um eine Benennung des Intervalls - die genaugenommen mit der verfügbaren Information gar nicht sauber möglich ist.

Es ist vielleicht schön, das mit deiner Tabelle einmal durchzudenken, aber beim Spielen ist die Tabelle ein unnötiger Umweg. Spiele lieber direkt am Klavier.
Was dir eventuell hilft, ist die Erkenntnis, dass die reine Quint fast immer gleichfärbige Tasten hat. Aber bei Terzen gibt es, wie du sicher schon festgestellt hat, alles Mögliche kreuz und quer.
 
Eben das meinte ich in einem früheren Beitrag. Normalerweise weißt du den Akkord und willst die entsprechenden Tasten finden. Mit dem Übetool aus dem ersten Beitrag sind die Tasten bereits gefunden und es geht um eine Benennung des Intervalls - die genaugenommen mit der verfügbaren Information gar nicht sauber möglich ist.

Es ist vielleicht schön, das mit deiner Tabelle einmal durchzudenken, aber beim Spielen ist die Tabelle ein unnötiger Umweg. Spiele lieber direkt am Klavier.
Was dir eventuell hilft, ist die Erkenntnis, dass die reine Quint fast immer gleichfärbige Tasten hat. Aber bei Terzen gibt es, wie du sicher schon festgestellt hat, alles Mögliche kreuz und quer.
Ja, Danke!
Die Ausnahmen bei der reinen Quint sind A#-F und B-F#.
Und so gibt es bei jedem Intervall verschiedene Muster.
 
Bitte @ anderen: Jeder Mensch tickt etwas anders und lernt anders und stellt seine Informationen anders zusammen.

Ich finde es klasse, wie der TO sich die Informationen zusammenstellt und zum Beispiel solche Tabellen bastelt. Irgendwann kommen die Querverbindungen etwa zum Gehörten oder zum Gegriffenen oder zu Akkordischem.

Weiß immer nicht, was dieses Reingegrätsche mit "Akkorde sind besser" oder ähnliches sein soll.

Jetzt geht es darum, die enharmonischen Verwechslungen herauszunehmen und für eine korrekte Orthographie zu sorgen.

Neulich gab es die Diskussion über übermäßige Primen...:puh:
 
Die Forumssoftware bringt manchmal ältere Threads zutage, z. B. den, der so anfängt:

Hallo ihr Lieben, ich fange gerade damit an Akkorde und Akkordfolgen zu lernen und bin auf der Suche nach einer Methode, diese schnell zu visualisieren, d.h. die zum Akkord gehörenden Tasten blitzschnell auf der Klaviatur zu finden und zu spielen (und das in allen Umkehrungen) um schließlich flexibel damit improvisieren zu können. Und dann eben auch schnelle Wechsel zwischen den zusammenpassenden Akkorden zu meistern. Ich brauche nämlich total lange um die Noten der Akkorde zu finden, besonders wenn ich dazu noch auf die Voicings achten muss ...
LG Micha

Fast zwei Jahre alt. Irgendwie wiederholt sich die Problematik. :coolguy:

Tastenbilder (schwarz weiß) scheinen neuronal nicht zu landen.

Vielleicht einfach die Anzahlen der zwischenliegenden Tasten kombiniert mit gängigen Intervallnamen auswendiglernen.
2 Tasten = kleine Terz
3 Tasten = große Terz
die passenden Notennamen komplett in den mentalen Orkus schießen, das ist wohl alles noch zu schnell...
 
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Nach meinem Verständnis ist A#-F# dann eine kleine Sexte und A#-G eine große.
Ersteres stimmt, letzteres ist falsch. Die große wäre A#-Fx. Maßgeblich sind stets die Stammtöne, keine Positionen auf der Tastatur oder akustische Wahrnehmungen. Daher ist A-G unabhängig vom Vorzeichen immer eine Septime; A#-G eine verminderte, A#-G# eine kleine und A#-Gx eine große Septime.

LG von Rheinkultur
 
Bist du dir da sicher?
Also für mich ist es ganz klar eine reine Quinte, schließlich sind es 7 Halbtöne. Man könnte es vielleicht verminderte Sexte nennen, ja. Ansonsten ist das für mich ein Irrtum.
Nach meinem Verständnis ist A#-F# dann eine kleine Sexte und A#-G eine große.
Deine Gegenfrage bringt Dich auf das nächste Level.

Du schreibst ganz korrekt:

A#-F ist eine verminderte Sexte. Bb-F ist eine Quinte.

Wie geht das? Was ist da jetzt der Unterschied?
 
@aichi337 Wie schon geschrieben:

Das Gleiche gilt für die Quint. Abstand 4.
Zähle von A nach F! Wie weit kommst du?
Oh jetzt hab ich dahinter geblickt, danke euch!
Also man zählt die Buchstaben und die Intervall-Optionen kommen sekundär. Ich dachte es hängt nur von dem Halbtonschritten ab, jetzt weiß ich auch die Vorzeichen spielen dabei eine Rolle.
 
Oh jetzt hab ich dahinter geblickt, danke euch!
Also man zählt die Buchstaben und die Intervall-Optionen kommen sekundär. Ich dachte es hängt nur von dem Halbtonschritten ab, jetzt weiß ich auch die Vorzeichen spielen dabei eine Rolle.
Die Buchstaben legen den Grundnamen des Intervalls (Prime, Sekunde,...) fest, mit den Vorzeichen wird der Halbtonabstand verändert.
 
Wikipedia ist mit gutem Grund nicht zitatfähig. Da wird sehr sehr gerne selbst etwas erdacht und erfunden (heißt dann "Theoriefindung", kurz TF.)

Im Artikel und auf der Diskussionsseite fehlt ein Beleg für *ases. Ein Beleg ist etwa ein Zitat aus einem reputablen Buch oder eine historische Quelle. (Das Bes, was wohl ein Autor 1975 verwendete, hat sich bekanntlich nicht durchgesetzt, aber immerhin gibt es mit diesem Buch einen Einzelbeleg.)

(Zur Info: Ich bin bei Wikipedia aktiv und bin mit den Reviewprozessen halbwegs vertraut.)
 

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