G Dur Tonleiter und Kadenzen

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Aneksunamun

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Hallo Zusammen,

es sind Sommerferien und ich kann meine KL nicht anrufen und brauche daher dringend Hilfe, damit ich richtig üben kann.

Die Tonleiter ist klar - das "gis" auch, aber dann hört es auf und ich kann mich nicht erinnern.

Das Arpeggio und die Umkehrungen werden auch mit gis gespielt? Und bei den Kadenzen hat sie leider die Fingersätze nicht dazu geschrieben und da fehlt doch eine, oder?

Des Weiteren benötige ich einen Buchtip - gibt es ein gutes einfach verständliches Buch - in dem solche Fragen - idiotensicher erklärt werden?

Danke für eure Hilfe.
 

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LankaDivore

LankaDivore

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Ich weiß nicht, ob ich die Frage ganz richtig verstanden habe, aber: In G Dur kommt kein gis, sondern ein fis vor. Sowohl die Tonleiter, als auch die Kadenzen werden mit diesem fis gespielt, GCDG! In D Dur kommt ein fis vor, das natürlich auch gespielt werden muss. Außerdem ist es der Spannungston zu dem das g die Auflösung ist, also ist es zwingend notwendig.

Nachtrag: Die Fingersätze kannst du so eintragen, wie sie dir am besten passen. Allerdings würde ich bei der G Dur Kadenz keinen C-Dur- Quartsextakkord spielen, sondern einen Sextakkord draus machen.
 
Gernot

Gernot

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Die Tonleiter ist klar - das "gis" auch, aber dann hört es auf und ich kann mich nicht erinnern.

Das Arpeggio und die Umkehrungen werden auch mit gis gespielt?
Ich sehe da nirgends ein gis. gis kommt in G-Dur meines Wissens nach auch nicht vor. Wo siehst Du ein gis?

Und bei den Kadenzen hat sie leider die Fingersätze nicht dazu geschrieben und da fehlt doch eine, oder?
Nun, sie hat die erste Stufe nicht notiert. Trotzdem ist das eine Kadenz in G-Dur. Versuch doch mal, die Fingersätze analog zu dem Beispiel in C-Dur selbst zu finden. Trau Dich, da kann nicht wirklich was schief gehen und du lernst mehr dabei, als wenn schon alles da stünde.

Liebe Grüße
Gernot
 
A

Aneksunamun

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Danke für eure Antworten - ich habe das fis zum gis gemacht :konfus:Danke für eure Antworten.

Hat noch jemand eine Buchempfehlung für mich? :konfus:
 
Klafina

Klafina

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Ich würde als erstes eine Drehscheibe zum Quintenzirkel kaufen.

Etwas in der Art:

http://www.stretta-music.com/search...enzirkel-fur-tasteninstrumente-nr-374274.html

(Mein eigener ist von New Music Publications, Hessisch Lichtenau. Den gibt es vielleicht auch noch. Einfach mal googeln.)

Ansonsten:
Frank Haunschild, Die neue Harmonielehre. (Ich glaube, ich habe den Tipp hier in diesem Forum gefunden :super:) Ich habe das Buch übrigens antiquarisch gekauft.
 
Axel

Axel

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Buchtip: Ziegenrücker: Allgemeine Musiklehre
 
Andre73

Andre73

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Styx

Guest
I woas ned...wenn man ein Fis schon ned vom Gis unterscheiden kann....macht es dann wirklich einen Sinn sich mit der Harmonienlehre zu befassen? Hier sollte doch wirklich erst einmal das Fundament geschaffen werden, Kadenzen machen ab dem Augenblick Sinn, wo man den Quintenzirkel im Schlaf weiß.

Viele Grüße

Styx
 

C

carmela

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Lieber Styx.
Ich weiss sehr wohl Fis von Gis zu unterscheiden.
Aber was Du hier schreibst ist für Aneksunamun demotivierend. Lass das bleiben, ja.
Carmela
 
L

Lustknabe

Guest
Aber was Du hier schreibst ist für Aneksunamun demotivierend. Lass das bleiben, ja.
Was ist daran denn demotivierend? :konfus:

Hier sollte doch wirklich erst einmal das Fundament geschaffen werden, Kadenzen machen ab dem Augenblick Sinn, wo man den Quintenzirkel im Schlaf weiß.
Vielleicht nicht ganz so direkt, aber im Grunde macht es hier eher den Eindruck, daß sich jemand erstmal in aller Ruhe auf dem Tastengelände zurechtfinden sollte, bevor hier wieder mit riesen Harmoniewälzern um sich geschlagen wird. Es trägt oft eher der Verwirrung bei. Es ist ja nicht schwer, aber es muss in dem Kopf klick machen und dann braucht man nicht mehr irgendwo nachschlagen und in mühsamer Kleinarbeit die b's und kreuze zählen.

Viel Erfolg,

Lg lustknabe
 
rolf

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Kadenzen machen ab dem Augenblick Sinn, wo man den Quintenzirkel im Schlaf weiß.
CeGhD#fA#cE#gH#d#F#a#C/bD#e/f#G/bAcbEgBdFa und wieder von vorne kannst du im Schlaf aufsagen? ad hoc erklären, was dieser (übrigens korrekte, wenn auch abgekürzte) Buchstabensalat bedeutet und wie man ihn für sämtliche Kadenzen verwendet?
____________________________________________

Tasteninstrumente haben es leichter als alle anderen beim erkennen von Skalen und Kadenzen!


Als Grundlage benötigt man:
a) auf der Klaviatur Ganz- und Halbtonschritte unterscheiden können
b) auf dem Papier begreifen, dass dort primär nur weiße Tasten notiert sind [sic]
c) sich die Abfolge der Tonschritte der Durskale einprägen und diese sieben (bzw. mit Oktave acht) Töne durchnummerieren

Für die Kadenz der Grundstellung genügt:
T = 1-3-5 --- dazu im Bass 1
S = 1-4-6 -- dazu im Bass 4
D = 7-2-5 -- dazu im Bass 5

z.B. G-Dur:
1 = g
2 = a
3 = h
4 = c
5 = d
6 = e
7 = #f

(und wer das nicht begreifen will, der kann damit trotzdem jede Kadenz "basteln")
 
S

Stephan

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Den Fingersatz der Lehrerin der C-Dur-Kadenz in Grundstellung (Quintlage) finde ich ehrlich gesagt suboptimal. Mein Vorschlag: CEG =124, CFA= 135, HDF=421, CEG= 124, bezogen auf die Sopran, Alt und Tenorstimme der rechten Hand. Warum? Weil so der Sopran, also die Melodie der Kadenz, gebunden werden kann, auch ohne Pedal. Genau der selbe Fingersatz gilt dann natürlich für die G-Dur Kadenz, etc, etc...
Die von der Lehrerin angegebene Springerei mit der 5 kann nun wirklich nicht der Stein Weisen sein...
 
rolf

rolf

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Mein Vorschlag: CEG =124, CFA= 135, HDF=421, CEG= 124, bezogen auf die Sopran, Alt und Tenorstimme der rechten Hand.
hdF ???
du meinst hoffentlich h-d-g
Warum? Weil so der Sopran, also die Melodie der Kadenz, gebunden werden kann, auch ohne Pedal. Genau der selbe Fingersatz gilt dann natürlich für die G-Dur Kadenz, etc, etc...
Die von der Lehrerin angegebene Springerei mit der 5 kann nun wirklich nicht der Stein Weisen sein...
hier irrst du ein wenig:
1. die korrekte Sopranstimme ist g-a-g-g --- ein "binden" der repetierten Note ist unnötig und kaum findersatzabhängig
2. für einen Grunddreiklang ist 1-3-5 durchaus Usus, z.B. bei Arpeggien und Umkehrungen

135-135-125-135 ist völlig ok Und stärkt bei Anfängern den 5.Finger, sofern der KL auf dessen Stützfunktion aufmerksam macht und für gerade Handhaltung sorgt)

124-135-125-135 wäre ein Kompromiss und ebenfalls ok

ghd mit 124 ist für Anfänger unbequem (das gilt noch mehr für #fad)
 
S

Stephan

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..ups, holla, sorry, natürlich g, ist ja kein Septakkord, liegt wohl an der Hitze heute..;-)
Aber nö, Rolf, da finde ich in 5-Lage 421, 531, 421, 421 zum Binden ohne Pedal die beste Möglichkeit, und sehe keinen Grund darin, bei Kadenzen für die Stärkung des 5. Fingers zu sorgen. Zudem geht es ja auch nicht um eine per se unmögliche Bindung einer Repetition (sollte wohl ein Scherz sein), sondern um die Bindung g-a-g. Eine elegante Bindung des Soprans erscheint mir da wichtiger, gerade auch im Kontext späterer Liedbegleitung.
Die 5 läßt sich ja nun wirklich noch anders trainieren, als ausgerechnet dabei...;-)
 
S

Styx

Guest
CeGhD#fA#cE#gH#d#F#a#C/bD#e/f#G/bAcbEgBdFa und wieder von vorne kannst du im Schlaf aufsagen? ad hoc erklären, was dieser (übrigens korrekte, wenn auch abgekürzte) Buchstabensalat bedeutet und wie man ihn für sämtliche Kadenzen verwendet?
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Du gehst ja da schon in die Kadenzen (bzw.Modulationen) rein, ich mein den einfachen Quintenzirkrel: a-e-h-fis-cis-gis-dis-b-f-c-g-d oder wegen meiner auch C-G-D-A-E-H-Fis-Des-As-Es-B-F

Und den sich zu merken ist ja nun wirklich ned so die Kunst.

Viele Grüße

Styx
 
 

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