Feurich 125 v Schimmel 112

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Ju1chen

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War heute im Klavierhaus und hatte eine sehr lange Unterhaltung mit dem Senior Chef. War ausgesprochen interessant.
Nach diversem anspielen von Klavieren gefiel mir am besten ein Feurich 125 von 1986 oder ein Schimmel 112 von 1969. Allerdings gefiel mir der Feurich besser.
Mir ist dann nur aufgefallen, das beim Feurich die Taste des H sehr schmal wird, wo es ans b und C stösst. Gewöhnt man sich an so etwas. Wurde da eng für meine Finger.

Was ist denn so über das Feurich wichtig zu wissen?

Danke :)
 
S

Stefan379

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Mir ist dann nur aufgefallen, das beim Feurich die Taste des H sehr schmal wird, wo es ans b und C stösst. Gewöhnt man sich an so etwas. Wurde da eng für meine Finger.
Dass die Tastenköpfe und Tastenschwänze jeweils gleichbleibend breit sind, ist nicht möglich. Aus praktischen Gründen entscheidet man sich für eine gleichbleibende Breite der Tastenköpfe.
Das Oktavmaß muss für die Tastenköpfe der Ganztöne in sieben Abschnitte geteilt werden. Nun gibt es zwischen e und f keinen Halbton, im Abschnitt von c bis e müssen also fünf Tasten untergebracht werden (c, cis, d, dis, e), im Abschnitt von f bis h aber sieben Tasten (f, fis, g, gis, a, ais, h). Sollen nun die Tastenköpfe der Ganztöne gleich breit bleiben, müssen die Tastenschwänze im Abschnitt von f bis h zwangsläufig schmaler gehalten werden als im Abschnitt von c bis e.
Das ist bei jedem Klavier so und auch mit freiem Auge erkennbar:

 
Ju1chen

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Das ist mir klar, aber an diesem Modell scheinen sie besonders schmal.
 
 

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