F. Chopin - Nocturne BI. 49

ApplePie

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Hallo Leute :)

Habe gestern mal dieses sehr schöne Stück aufgenommen.

Was haltet ihr davon?

Für Verbesserungsvorschläge bin ich selbstverständlich offen.

F. Chopin - Nocturne BI. 49 - YouTube


LG ApplePie
 
PianoAnnie84

PianoAnnie84

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Hi ApplePie,

für mein Empfinden spielst du die linke Hand zu laut (bzw. links und rechts klingen eher gleich laut, dabei sollte ja die linke leiser klingen). besonders zum Ende hin.
Und ich weiss nicht so recht, aber der Teil ab 2:22 bis zur Wiederholung des Hauptthemas hört sich irgendwie zu mechanisch an.

Mein Senf dazu,
LG Annie
 
Leoniesophie

Leoniesophie

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hallo Apple Pie,

mir ist die linke Hand nicht zu laut.

Habe jetzt nicht so viel Zeit grad, um ausführlicher zu schreiben. Ich sags mal so: Ich wäre froh, ich könnte das schon so spielen wie Du!

Jedenfalls habe ichs mir bis zu Ende angehört und mir hats Spaß gemacht. Über einzelne Details könnte man diskutieren, an manchen Stellen wurde es mir ein bisschen zu langsam, aber das ist sicher Geschmackssache. Die Dynamik finde ich schon recht ansprechend.

Ich liebe diese Nocturne!

Weiter so!

LG
Leonie
 
S

swisspiano58

Guest
Klingt sehr gefühlvoll, man spürt, dass Dir das Stück viel bedeutet, und Du machst alles mit viel Geschmack! Das mit der Balance rechts-links halte ich nicht für ein Problem. Was PianoAnnie geschrieben hat, hängt wohl eher damit zusammen, dass das Stück von links aufgenommen wurde :-) Also ich bin sehr zufrieden so und wünsche Dir weiter viel Freude am Klavierspielen!

Beste Grüsse

Felix
 
ApplePie

ApplePie

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@Annie:
Ok, stimme dir an manchen Stellen zu bzgl. der Lautstärke der linken Hand.
Das mit dem "mechanischen" Klingen finde ich jetzt nicht störend, da dieser Teil ja vorantreibend sein soll..

@Leonie:
Dankeschön:)
Freut mich, dass du es bis zum Ende gehört hast. Gerade die letzte Seite ("das Finale") finde ich am schönsten (also die Kadenzen).
Wenn du so weit bist, kannst du ja deine Version auch mal hochladen:)

@Felix:
Vielen Dank! Ja, es ist in der Tat eines der wenigen Stücke, die einfach immer und immer wieder Spaß machen zu spielen und sogar zu üben.
Oh ja, das könnte auch sein :D Mir ist nämlich selbst beim Spielen keine störende Disbalance aufgefallen...

Grüße an alle
Marvin
 
Constantin

Constantin

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Ich höre das Stück zum ersten Mal und ich schliese mich den Vorrednern an. Es hat Spaß gemacht zuzuhören und finde es auch sehr schön gleichmäßig gespielt (rhythmisch). Über die Betonung muss ich noch ein bischen Nachdenken, mir scheint auch manchmal die linke Hand zu laut. Mögliche Gründe hat ja schon Swisspiano erwähnt. Aber die Aufnahme ist ja insgesammt etwas "schepprig", das spielt sicher auch noch mit hinein.

Soweit will ich erstmal kommen.

Gruß Constantin
 
Drahtkommode

Drahtkommode

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Hallo ApplePie,

zunächst war ich etwas schockiert und hab gedacht, das hör ich mir nicht zu Ende an :D Aber dann bin ich doch dabeigeblieben.... Die ersten Akkorde fand ich nämlich sehr trocken. Und dann kommt da der Klang eines Nicht-Klaviers, sorry, aber stellen wir uns das Ganze doch mal auf einem gut klingenden Instrument vor - bitte nicht persönlich nehmen, wir würde ja alle gern mal einen 6-stelligen Betrag investieren...

Also insgesamt noch etwas mechanisch, sollte noch flüssiger werden, aber solide gespielt, d h, gut im Metrum, quasi fehlerlos. Ein bisschen sanglicher kann es noch sein. Das Stück kann noch reifen wie ein guter Wein... ;)

Es grüßt
Die Drahtkommode
 
S

Soeren

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Schön gespielt ;) Mir gefällts auf jeden Fall gut.

Habe direkt ne Frage zu dem Stück: Gibt es die Noten davon legal kostenlos? Es gibt ja einige Stücke von Chopin, die frei zugänglich sind. Gehört dieses dazu? Ich hab eben nachgesehen, bin aber nicht wirklich fündig geworden in dem ganzen "Wust" :D
Kann mir da ggf jemand weiterhelfen? Ich würd mich da auch gern mal dran wagen, habe aber die Noten nicht. Wenns sie nicht kostenlos gibt, kann man sie irgendwo "einzeln" kaufen?
 
Leoniesophie

Leoniesophie

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Und dann kommt da der Klang eines Nicht-Klaviers, sorry, aber stellen wir uns das Ganze doch mal auf einem gut klingenden Instrument vor - bitte nicht persönlich nehmen, wir würde ja alle gern mal einen 6-stelligen Betrag investieren...

was ist denn ein Nicht-Klavier ?
.... und der Rest des Satzkonstrukts liest sich auch etwas nebulös

Nicht für ungut für das Off-Topic

LG
Leonie
 
ApplePie

ApplePie

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@Drahtkommode:
Ja, mich würde auch mal interessieren, was ein Nicht-Klavier ist^^
Es hat nunmal nicht jeder grad mal 800.000€ beiseite um sich ein "Echtes Klavier" zu kaufen, schon garnich ein 17 jähriger Schüler..
Die Kunst ist es, aus dem Instrument, das man hat, rauszuholen was geht... dazu muss es nicht unglaublich teuer sein..

Trotzdem danke für die anderen Tipps.

LG Marvin
 
ApplePie

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@Constantin:
Das "schepprige" könnte davon kommen, dass es lediglich ne Handyaufnahme ist ;D
 
Klimperline

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Zitat von Drahtkommode: "Und dann kommt da der Klang eines Nicht-Klaviers, sorry, aber stellen wir uns das Ganze doch mal auf einem gut klingenden Instrument vor - bitte nicht persönlich nehmen, wir würde ja alle gern mal einen 6-stelligen Betrag investieren..."

was ist denn ein Nicht-Klavier ?
.... und der Rest des Satzkonstrukts liest sich auch etwas nebulös

Ich kann daraus eigentlich nur ein Lob für sein Spiel herauslesen, ungefähr so: "solide gespielt, gute Grundlage, um an der Gestaltung weiter zu feilen. Auf einem guten Instrument gespielt, würde es sicherlich schon jetzt recht gut klingen, aber es ist illusorisch, von jedem Klavierspieler zu verlangen, sich ein Klavier/Flügel für einen 6-stelligen Betrag anzuschaffen."

Ich finde es auch immer wieder schade, wenn bei Einspielungen die Aufnahmequalität oder der Zustand des Instrumentes kritisiert wird, statt dem Pianisten mit Tipps zum eigentlichen Spiel weiter zu helfen. Mit erfahrenen Augen und Ohren sowie gutem Willen kann man auch bei niedrigeren Aufnahmequalitäten Stärken und Schwächen eines Vortrages erkennen.

Nun zur Einspielung selbst:

Ich habe dieses wunderschöne Stück ebenfalls schon gespielt und mir gefällt auch Deine Einspielung. Vielleicht könntest Du aber noch ein wenig mehr mit der Gestaltung experimentieren, Chopin lässt uns dabei ja einige Freiheiten. Bereits bei den Eingangstakten kann man einiges machen, um emotional auf das Stück vorzubereiten.
Im Verlauf des Stückes dann hier ein wenig Rubato, dort etwas deutlichere dynamische Abstufungen, insgesamt vielleicht etwas weicher -vor allem in den Übergängen.

Vielleicht stellst Du uns in ein paar Wochen eine weitere Version zum Vergleich vor. Ich würde mich darüber freuen.
 
ApplePie

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@Klimperline:

Vielen Dank für die Tipps. Habe ja für meine Verhältnisse schon ziemlich frei gespielt, aber ich versuch's noch besser zu machen;D

LG Marvin
 
 

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