Dreiklang(Dezim)

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von Anonymous, 25. Apr. 2006.

  1. Anonymous
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    Anonymous

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    Hallo!
    Also ich soll den Dreiklang E-Dur im Dezim abstand spielen.
    Wieviel Töne umfasst ein Dezim abstand?
    Währe euch dankbar für eine Antwort!

    lg

    Verena
     
  2. Anonymous
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    Anonymous

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    Also Verena:

    Oktave 8 Töne von e' zu e''
    None 9 Töne e' zu f#''
    Dezime 10 Töne e zu g#''

    ok ?

    gästlicher Gruß
     
  3. Anonymous
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    Verena

    eine Dezim ist natürlich eine Oktave + Terz folglich eine Dezimemschichtung einer Terzenschichtung mit dazwischengeschobenen Oktaven gleichkommt.
     
  4. Anonymous
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    Auch eine Variante:

    Dezime = Oktave + eine große Terz, daher wird der Grundton eine Oktave nach unten verlagert („octava bassa = 8vb“ genannt)

    Struktur des Akkords (1-3-5):

    1 = bildet die reine Prime: "E"
    3 = bildet die grosse Terz: "G#"
    5= bildet die reine Quinte: "H" (im englischen: B)

    Intervalle sollte man mit dem modernen gebräuchlichen Zahlensystem lernen (!) Ist gerade wenn man kommuniziert viel einfacher. Nach dem Zahlensystem wird ganz einfach die 10 für die Dezime verwendet.

    Das Zahlensystem anhand der C-Durtonleiter veranschaulicht:

    C = 1 (reine Prime)
    D = 2 (große Sekunde)
    E = 3 (große Terz)
    F = 4 (reine Quarte)
    G = 5 (reine Quinte)
    A = 6 (große Sexte)
    B (H) = 7 (große Septime)
    C = 8 (reine Oktave)
    D = 9 (None)
    E = 10 (Dezime)
    F = 11 (Undezime)
    G = 12 (Duodezime)
    A = 13 (Tredezime)
    B (H) = 14 (Quartdezime)

    weiter hinaus ist unüblich zu bezeichnen (!)
     
  5. Anonymous
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    Anonymous

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    Gerade Heute, wenn man mit modernen Akkordsymbolen arbeitet, ist das wichtig:

    Ein E(add9) oder Eadd9 bedeutet dann:

    1 – 3 – 5 – 9 (ein Dur-Dreiklang mit der None)
     
  6. Anonymous
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    Anonymous

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    Ein Eadd9 kann natürlich in der ersten Umkehrung auch ein G#m7sein.

    G#m7 = 1 – b3 – 5 – b7 (wenn du das vom G# aus betrachtest)

    m = minor = moll

    b3 = eine kleine Terz (eine erniedrigte Terz)
    b7 = eine kleine Septime (eine erniedrigte Septime)

    Dieser Akkord wäre dann der Moll-Septakkord (Vierklang) auf der III-Stufe, also ein Vierklang aufgebaut auf dem dritten (3) Intervall der Dur-Tonleiter. Diesem kannst du wieder eine None beilegen, damit es ein wenig interessanter klingt:

    G#m7(9) = 1 – b3 – 5 – b7 – 9

    Ein Wechsel von Eadd9 zu G#m7(9) könnte durchaus möglich sein. Das klingt jetzt sehr schematisch „like Bach“ aber ist lediglich als Beispiel zu betrachten.



    Beste Grüsse:

    Euer Gast