Die perfekte "Klavier-Hand"

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von akura89, 30. Aug. 2006.

  1. akura89
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    akura89

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    Hallo zusammen,

    mich würde interessieren, wie die Hand, von euch Pianisten und Pianistinnen beschaffen ist. Damit meine ich die Größe bzw. die Spannweite der Hand.

    Oftmals hört ma ja aussagen, über die "Perfekte-Klavierhand" und wie man diese definiert.

    Also wenn ich meine Hand voll austrecke, dann komme ich vom C der einen Okvtave bis zum G, der anderen Oktave.


    So liebe Pianisten und Pianistinnen, wie steht es denn um eure Hände???


    Musische Grüße
    Akura89
     
  2. konstantin
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    konstantin Guest

    sauber spielen kann ich eine decime, mit dehnung schaffe ich mühsam eine undecime, aber bis zum g (duodecime) komme ich leider nicht.
    dann hast du ja eine tolle hand, um schumann-toccata zu spielen, zumindest den schlußakkord. da benötigt man u.a. die spannweite C-g, es gibt sogar eine alte richteraufnahme, in der er das ungebrochen anschlägt und alle töne da sind.
    im ernst: ich bin mit meiner hand eigentlich ganz zufrieden, ein guter kompromiss zwischen größe und beweglichkeit und selbst rachmaninoff-konzert ist damit möglich, also viel größer braucht sie auch nicht zu sein.
    einige stücke werden natürlich leichter, je größer die hand ist, andere aber auch - man glaubt es kaum - erheblich schwerer, wenn z.b. kompakte handbewegungen, übersetze etc. benötigt werden. dann muss man mit seinen langen fingern sehen, wo man bleibt.
    schonmal chopins op.10/1 probiert? wenn du so eine große hand hast, dann ist die etüde doch ein gutes training für dich!
     
  3. Elio
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    Elio

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    Hmm, mir haben zwar schon ein paar Klavierprofis gesagt, ich hätte optimale Klavierhände/finger (falls es so etwas gibt), aber ich kann "nur" die Dezime greifen und zwar links besser als rechts :)

    Andererseits hat Alicia de Larrocha ziemlich kleine Hände aber eine sehr gute Technik...
    Carl Maria von Weber griff "mühelos vierstimmige Dezimenakkorde"...
    Also akura, dann müsstest Du das ja noch besser können wenn es vom C bis zum übernächsten g reicht, oder hab ich das falsch verstanden?

    Elio
     
  4. Hartmut
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    Hartmut

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    Wahrscheinlich wäre es witzig ein Foto von meinen Händen einzustellen...
    etwas klodeckelartig und kurze, dicke Finger.
    Klavierhände sind das sicherlich nicht, aber ich kann gut Holz hacken!

    Der Hartmut
     
  5. chily
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    chily

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    ich schaffe auch gerade eine Dezime, ich weiß aber auch nicht, ob meine Hände gute Klavierhände sind! Und im Übrigen spiele ich erst ein knappes Jahr Klavier, vielleicht wirds noch ein bisschen besser mit der Dehnfähigkeit.
     
  6. Wu Wei
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    Wu Wei

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    Hallo Hartmut,

    da bin ich ja getröstet, dass nicht nur ich solche Wurstfinger habe. (Übrigens sind auch meine Pantoffeln den deinigen sehr ähnlich. :wink: ) Mein momentanes Problem besteht auch weniger in der Spannweite (Dezime), sondern eher in den etwas breiten Fingerspitzen, mit denen ich immer wieder zwischen den schwarzen Tasten rumdrängeln muss und ungewollte Chromatik erschaffe. Sehe aber hin und wieder mit Erstaunen, dass es auch Weltklassepianisten mit zuweilen recht knorrigen Fingern gibt, und frage mich, wie die so zauberhaft zu spielen vermögen. Tastatur Spezialanfertigung?

    Wu Wei
     
  7. Hartmut
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    Hartmut

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    Akura hat uns ja noch nicht verraten, wie die optimale Hand eigentlich beschaffen ist - vielleicht sind ausgerechnet wir und Peter mit unseren Wurstfingern wie geschaffen für's Klavierspielen...

    Ich bin noch unterwegs und habe gerade kein Klavier zur Hand um meine Spannweite zu testen. Ich glaube, dass ich mit einer breiten Hand die kurzen Finger wieder etwas wett mache :wink:
     
  8. akura89
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    akura89

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    Ich habe ja nicht gesagt, dass ich euch sage, wie dir Perfekte Klaviehand aussieht, sonder ich fragte euch Panisten, wie groß die Spannweite heurer Hände sind.

    akura89
     
  9. Peter
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    Peter Bechsteinfan Mod

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    Ich kann mit meinen Wurstfingern eine Oktave plus zwei (weiße) Tasten greifen, rechts wie links. Allerdings fehlt es an Beweglichkeit für Läufe, sehr steif das Ganze. Mir geht´s wie Hartmut: Holzhacken geht prima.
     
  10. konstantin
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    konstantin Guest

    wenn du eine oktave kennst, dann kannst du auch auf eine none und eine DECIme schließen. wenn du keine oktave kennst: das ist ein intervall mit 8 tönen abstand (unsauber gesprochen), also von C zu c, von G zu g etc...
     
  11. idefix312
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    idefix312

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    ich bin zwar körperlich relativ groß gewachsen (1,81m), kann aber gerade einmal mit ach und krach eine none greifen (und das auch meistens nur unsauber) :oops:
    habt ihr alle so große hände, oder muss man das einfach trainieren ?
     
  12. konstantin
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    konstantin Guest

    deine anatomie muss schon die grundlagend liefern, dennoch ist durch gezielte - VORSICHTIGE - dehnungsübungen einiges erreichbar, insbesondere noch im jugendlichen alter bis 18/19.
     
  13. Pachanka
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    Pachanka

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    Ich kann "nur" eine None greifen - so heiß das glaube ich, wenn man z.B. von C bis D greifen kann?!
    Also ich hatte bis jetzt noch nie Stücke, in denen mehr von mir gefordert wurde, also reicht das aus. 8)

    LG Pachanka
     
  14. Basilisk
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    Basilisk

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    Ich kann rechts mit starker Dehnung leider nur eine None greifen, links gehts einfacher (vielleicht weil man links eher mehr grosse Intervalle greifen muss bei der Begleitung) . Da geht auch bei Bedarf aussenherum ein Decime, rechts schaff ich das aber leider nicht mehr.
     
  15. Livia
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    Livia

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    Ihr mit euren riesen Händen.
    Ich kann nur ne Oktave greifen :roll:.
     
  16. Nria
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    Nria

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    Ich kriege auch grade mal eine Oktave hin. Bin aber auch eine Frau und ganze 1,54 m groß (ist schon toll, wenn man hinterm Klavier den Dirigenten nicht mehr sieht, weil die Notenablage so hoch ist :lol: ).

    Seid ihr alles (große) Männer, dass ihr so große Hände habt? :o

    dayvs GE-ve
    Stefanie
     
  17. Tina
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    Tina

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    Weiter als bis zur None reichts bei mir leider auch nicht. Eine Oktave kann ich zwar ohne Probleme greifen, verkrampfe aber wegen der starken Dehnung leicht, sobald ich sie öfter hintereinander spiele (vor allem in der linken Hand).
    Hat jemand einen Tipp, was man dagegen tun kann?

    Gruß
    Tina
     
  18. |-SuracI-|
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    |-SuracI-|

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    Ist zwar schon länger her, das Thema, aber ich bin es ja gewohnt, im Altgen zu buddeln.
    Eine Dezime kann ich beidseitig problemlos greifen. eine onzime :D (keine Ahnung, halt vom c zum f) kann ich rechts auch noch sauber greifen, links nur mit Daumen und Ringfinger. 12 war mein Maximum, was ich mal greifen konnte. wenns draußen kälter ist, klappts nicht so gut :lol:
     
  19. rainerh
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    rainerh

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    Bei mir ist es leider nur eine None. Bin aber überglücklich zu hören, dass ich nicht der Einzige damit bin :-D
     
  20. keyla
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    keyla Guest

    wenn ich ganz lange Zeit hab kann ich mir in der rechten hand ne None rausquälen- im Spiel klappt das allerdings nicht.
    Eine Oktave krieg ich ausreichend gut hin ;)