Deletantenstreich eines Genies

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Yannick

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Werke sind oft eng mit ihren schaffern verknüpft.
Wann geschieht es, dass großekomponistengroßen Schrott produzieren, und wie hört sichdas dann an?

oder auch interessant: Was wäre aus so manchem prelude von Chopin geworden, hätte es ein unbekannter veröffentlicht,einzeln, zum beispiel?
wann dient der name dem stück, wann macht das stück den namen?

gruß yannick
 
fisherman

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Yannik, das ist mal eine gute Frage! Bin auf die "Schrott-Meldungen" gespannt:D
 
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Yannick

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Yannik, das ist mal eine gute Frage! Bin auf die "Schrott-Meldungen" gespannt:D

nicht die erste fisherman;)


ich kann ja mal den start machen, in welchen richtugn sich das bewegen könnte , MUSS aber nicht:

So wie der große tschaikovsky seinerstes Klavierkonzert seinem guten Freund Rubinstein widmen wollte, der es dann zu "schrott" denunzierte. Heute das meist aufgenommene Klavierkonzert überhaupt. So ganz erfüllt das beispiel nicht meine erwartungen, weil das konzert ja nun kein schrott ist. aber was gibts es sonst ?
beantwortet am besten die fragen oben und knüpft nicht an beispiele wie meins an :D
 
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xXpianOmanXx

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sollte es nicht "dilettanten"streich heißen? :shock:

deine frage entzieht sich meinem verständniss :D
 
rolf

rolf

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beantwortet am besten die fragen oben und knüpft nicht an beispiele wie meins an :D
hallo,

manche Gelegenheitskompositionen der großen Komponisten, auch manche Auftragsarbeiten entsprechen weniger dem, was man von diesen Komponisten erwartet... in diesem Sinne "Schrott":

Beethoven: Wellingtons Sieg
Wagner: Polonia Ouvertüre
Chopin: Fatasie-Impromptu (jedenfalls seiner eigenen Meinung nach)
J. Strauß jun.: "an der Elbe" (Konzertwalzer, einzig aus Floskeln gebaut)
Bruckner: "Erinnerung" (Klavierstück)

Jugend- und Studienwerke würde ich ausnehmen - aber bei den nebenher absolvierten Sachen findet sich (s.o.) schon so manches, was mehr zum Lachen als zum Staunen reizt

Gruß, Rolf

nach meiner subjektiven Einschätzung:
Ein Sonderfall ist die Klaviersonate G-Dur von Tschaikowski - mir kommt sie eher in Richtung Schrott als in Richtung Meisterwerk vor (langatmig, bombastisch); auch Skrjabins "Poeme diabolique" bietet einen verglichen mit Liszt recht harmlosen Teufel...
 
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Yannick

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nach meiner subjektiven Einschätzung:
Ein Sonderfall ist die Klaviersonate G-Dur von Tschaikowski - mir kommt sie eher in Richtung Schrott als in Richtung Meisterwerk vor (langatmig, bombastisch); auch Skrjabins "Poeme diabolique" bietet einen verglichen mit Liszt recht harmlosen Teufel...
Das fängt bei der G dur ja schon mit diesem banalen Thema an :D

achso und welchen superteufel malt den liszt an die wand?


@pianoman...schonmal was von einemwortwitz gehört? und rate mal wer das genie in dem fall ist...
 
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Yannick

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Ich liebe den ersten waltzer :)

aber das poem habe ich noch nie gehört, wo kann ich mir das ansehen?

achja und derwaltzer setzt wohl einiges an virtuosität vorraus was? :D
 
Y

Yannick

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ich habe gerade gesehen, dass ich im Titel was verwechselt habe: exakt muss es heissen
Poeme satanique op.36 von Skrjabin
...aber auch mit nun richtigem Titel ist es meiner Ansicht nach harmloser als Liszts Mephistowalzer
stimme ichdir zu, ich glaube srkjabin versucht es zu sehr. jedoch finde ich die suggestion diabolique mit welcher du es wohl verwechselt hast sehr gelungen! leider nicht von skrjabin :D


aber zurück zum thema !
 
rolf

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jedoch finde ich die suggestion diabolique mit welcher du es wohl verwechselt hast sehr gelungen!
ich habe die Adjektive diabolique und satanique verwechselt, nicht die Komponisten Skrjabin und Porkovev und auch nicht eine Poeme mit einer Suggestion ;) - - das "satanische Gedicht" von Skrjabin zählt nicht zu seinen inspiriertesten Werken (aber um beim teuflischen Thema zu bleiben: seine "schwarze Messe" (Sonate Nr.9) hingegen schon)

zum Thema?

Tschaikowski "Ouvertüre 1812"... :D (eine Auftragskomposition)

Gruß, Rolf
 
 

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