Das "Hören" von Musik

Das stimmt schon. Aber ist es nicht auch bei Musik so, daß man mit vielen Noten auch nichts "sagen" kann? Manche Musik ist eher Hintergrundgeplänkel, wie zum Beispiel Kaffeehausmusik. (Für mich das Äquivalent zum Fahrstuhlmusikgedudel)

Naja.., es gibt natürlich Musik vom Fließband. Dieter Bohlen und viele andere "Hit-Lieferanten", bei denen Musik für die jeweiligen Künstler eingekauft wird, bedienen sich dieser Strategie. Es werden gewisse Tonfolgen in strukturiertem Schema aneinander geklatscht.., und das läuft.

So wird auch für Klangteppiche, die z.b. für Hypnotische Zwecke eingesetzt wird, gearbeitet.

Aber das meine ich natürlich nicht. Natürlich meine ich Musik, die wirklich aus persönlicher Motivation heraus komponiert wurde.
 
... was auf jeden Fall zutrifft, ist, daß Musik Emotionen hervorruft.
Dann bin ich wohl eine Ausnahme. Mich läßt manche Musik völlig kalt, sie ruft keine Emotion hervor.

Was Fließbandmusik angeht:
Mir ist es echt ein Rätsel, dass Sänger wie Patrick Lindner, Hansi Hinterseer und andere Nullnummern, bei denen sich jedes Lied melodisch/textlich gleich anhört, Hallen füllen können.
Und dass Verblödungssendungen wie Mutantenstadl oder irgendwelche Feste der Volksmusik so erfolgreich sind.
Sehr böse Veräppelung von Silbereisens Show:



(Das Video mit dem Titel "Birnauer Knabenrammler" ist für manche hier vielleicht zu zynisch/blasphemisch)
 
Mir ist es echt ein Rätsel, dass Sänger wie Patrick Lindner, Hansi Hinterseer und andere Nullnummern, bei denen sich jedes Lied melodisch/textlich gleich anhört, Hallen füllen können.

Naja..., das kannst du ja auf jede andere Branche ausdehnen. Es gibt in jedem Bereich Mainstream Produkte, die den "Pöbel" bedienen. Dies ist ein jeweiliger Wirtschaftszweig, der Millionen in die Kassen spült. In die Steuerkasse, in die Unternehmenskassen usw., davon werden Millionen Mitarbeiter bezahlt etc ...,

Also prinzipiell gut, dass es so ist. Natürlich ist es mir auch ein Rätsel, wie so viele Menschen versammelt werden, mit so einem Schwachsinn.
 
na ja, über Geschmack lässt sich ja trefflich diskutieren, oder ?!
Wenn der Intellekt halt nicht weiter reicht als bis Lindner, Hinterweiher und co., dann sind dies eben die Helden der entsprechenden Klientel. Und auch manche singer/songwriter, die vom Niveau her in einer anderen Liga spielen, bringen auch Texte hervor, die Herrn Silbereisen vor Verzückung mit der Zunge schnalzen lässt. Um eine(s) allerdings beneide ich ihn, aber das ist eine persönliche Angelegenheit.

Viele Grüße
hennes
 
Man könnte auch Volk sagen, dann fiele der abwertende Teil des Begriffs weg.
Man nennt diese Musikrichtung auch Volksmusik und nicht Pöbelmusik.

Genieße und schweige:


Naja..., dann geben wir dem Kind halt einen schöneren Namen. Dadurch wird die Inhaltliche Aussage, in der wir uns über die Einfachheit des volkstümlichen Musikgeschmackes erheben, nicht netter!

Aber gut..., machen wir's wie Politiker. Dann sehen wir wenigstens gut aus wenn wir andere nieder reden. :-)
 
Ich bitte mal wieder um die notwendige Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Musikrichtungen und -Geschmäckern (wie z.B. Volksmusik. Ich erinnere daran, daß auch andere Musikgattungen und -Formen (wie z.B. die Oper, oder TEY, etcpp.) sich nicht unbedingt allgemeiner Beliebtheit erfreuen)
 
Naja..., dann geben wir dem Kind halt einen schöneren Namen. Dadurch wird die Inhaltliche Aussage, in der wir uns über die Einfachheit des volkstümlichen Musikgeschmackes erheben, nicht netter!

Aber gut..., machen wir's wie Politiker. Dann sehen wir wenigstens gut aus wenn wir andere nieder reden. :-)
Ich meinte:

Werte die Musik wie Du willst.
Aber werte bitte nicht die Menschen ab,
die Freude an einfacherer Musik haben.
 

ich übergebe diese philosophische Frage mal meinem (neuen) alter Ego... *)
und mich selbst der Nachtruhe... :schlafen:




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*) Platon (wegen meiner neuen Sig & Avatar)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den zwischenzeitlich noch offenen/von mir unbeantworteten Sach-Posts hier im Faden: ich habe an Antworten gearbeitet, aber ich denke, daß ich viele Dinge einfach nicht wirklich verbalisieren und/oder verständlich machen kann. Von dem her ist es besser, keine Antworten zu geben. Und die Gefahr, daß wir uns dann nur im Kreis drehen, ist außerdem auch zu hoch.
 

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