Darf man hier auch konkrete Fachfragen stellen?

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B

Blumentopf

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Hallo,
ich bin noch ganz neu hier und habe gleich eine Frage: Wenn ich z.B. mit einer Notenpassage Schwierigkeiten habe oder z.B. nicht weiß, wie ich etwas tranponiere: Gibt es für solche Probleme auch ein Erklärer-Forum und wenn ja, welches?
Liebe Grüße
Topf
 
Klimperline

Klimperline

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Her mit der Frage, was willst Du wissen? (Fachfragen von Anfängern werden bevorzugt im Forum für Anfängerfragen beantwortet, wie Du offensichtlich ganz richtig vermutet hast)
 
B

Blumentopf

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Hallo Klimperline,
das ist ja stark. Ich bin ja so happy, dass ich jemanden gefunden habe, der mich ein bisschen unterstützen kann. Habe von meinem Klavierlehrer einen Batzen Hausaufgaben aufgekriegt, u.a. den Auftrag, die Hanon-Übung 1 in G-Dur zu spielen, außerdem möchte er in dieser Tonart die Kadenzen sehen bzw. hören. Da habe ich gerade Schwierigkeiten. Vielleicht kannst du mir helfen?!? Wäre super.
Schöne Grüße,
Topf
 
Klimperline

Klimperline

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Wo genau liegen denn die Schwierigkeiten, was hast Du nicht verstanden?

Hanon habe ich nie gespielt, daher kenne ich dessen erste Übung nicht. Wenn Du Notenbeispiele und eine konkrete Frage beifügst machst Du es uns ein wenig leichter.

Kadenzen findest Du u.a. hier: http://www.kantorei-noten.de/pdf/mat/kadenzen.pdf
Allerdings sollte man sie schon verstanden haben, reines Abpinseln hilft wenig. Was genau macht denn Probleme?
 
HoeHue

HoeHue

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Ich seh' das wie Klimperline.
Du solltest etwas konkretisieren, wo's genau klemmt. Zum einen ist's dann leichter, konkret zu helfen. Zum anderen hilft das auch beim Lernen selber. Manchmal reicht schon die Formulierung eines Problems, dessen Lösung selbst zu finden.

Hallo Klimperline,
das ist ja stark. Ich bin ja so happy, dass ich jemanden gefunden habe, der mich ein bisschen unterstützen kann. Habe von meinem Klavierlehrer einen Batzen Hausaufgaben aufgekriegt, u.a. den Auftrag, die Hanon-Übung 1 in G-Dur zu spielen,
Soweit ich weiß, ist das Stück in C-Dur notiert und man spielt das gleiche Muster immer wieder antlang der C-Dur Tonleiter. Du sollst also transponieren. Weißt Du, was das ist? Weißt Du, wie das geht?

außerdem möchte er in dieser Tonart die Kadenzen sehen bzw. hören. Da habe ich gerade Schwierigkeiten. Vielleicht kannst du mir helfen?!? Wäre super.
Könntest Du die Kadenzen in C-Dur spielen?

Grüße.
 
M

Magi

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Weißt Du nicht wie Du transponieren mußt?
Wenn Du von einer Tonart in eine Andere Transponieren willst mußt Du alle Töne um das gleiche Intervall verschieben (und zwar genau um das Intervall zwischen den Grundtönen der beiden Tonarten). Also einfaches Beispiel wenn Du die C-Dur Tonleiter nach G- Dur transponierst (erhälst Du natürlich die G-Dur Tonleiter) und hast alle Töne um 7 Halbtonschritte (reine Quinte) verschoben, da C-G eine reine Quinte ist.
 
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pianochris66

pianochris66

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Zum Thema: Fachfragen sind hier gänzlich unerwünscht, statt dessen wird stundenlang über Gott und die Welt räsoniert:-)
 
B

Blumentopf

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He Klimperine,
das ist genau das, was ich suche. Ganz prima. Jetzt eine Nachtschicht und der Lehrer wird Augen machen.
Und für die Zukunft: Ja, ich werde versuchen, die Probleme zu konkretisieren. Aber nach unzähligen Büchern, Lernvideos, stundenlangem Üben und Klavierträumen nachts muss ich erst mal sortieren. Aber das krieg ich hin.
Beste Grüße
Doro
 
hasenbein

hasenbein

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Weißt Du nicht wie Du transponieren mußt?
Wenn Du von einer Tonart in eine Andere Transponieren willst mußt Du alle Töne um das gleiche Intervall verschieben (und zwar genau um das Intervall zwischen den Grundtönen der beiden Tonarten). Also einfaches Beispiel wenn Du die C-Dur Tonleiter nach G- Dur transponierst (erhälst Du natürlich die G-Dur Tonleiter) und hast alle Töne um 7 Halbtonschritte (reine Quinte) verschoben, da C-G eine reine Quinte ist.

Das ist zwar oberflächlich betrachtet völlig korrekt.

Dennoch für die Praxis unbrauchbar, da man mit der Methode "jeden Ton um ein bestimmtes Intervall verschieben" NIEMALS flüssig transponieren lernt.

So geht's richtig:

Man nehme die zu transponierende Melodie, z.B. (in C-Dur, der Ausgangstonart) C - E - G - E - F - G - F- E - D.

Nun betrachte man die Intervallverhältnisse innerhalb der Melodie: Es geht mit dem Grundton los, dann große Terz rauf, kleine Terz rauf (also Töne des C-Dur-Dreiklangs), dann kleine Terz runter usw.

Man macht sich also sozusagen das "allgemeine Kochrezept" der Melodie klar, das von jedem Ton aus gilt.

Und dann spielt man diese Melodie von einem neuen Ton aus beginnend, z.B. G oder Es oder was auch immer.

Wichtig ist, daß dabei nicht bloß "gerechnet" wird, sondern das Ohr als Führungs- und Kontrollinstanz anwesend ist.

Einsteiger im Transponieren sollten das mit sehr bekannten und klaren Melodien machen, wie z.B. "Alle meine Entchen", "Hopp, Hopp, Hopp", "Hänschen klein" usw.
Und die dann von allen 12 möglichen Tönen aus spielen - aber nicht in chromatisch aufsteigender Sequenz beamtenmäßig abspulend, sondern in immer wieder anderer Reihenfolge: "OK, von welchem Ton aus spielen wir jetzt mal 'Alle meine Entchen'? H hatten wir schon lange nicht mehr, nehmen wir doch mal H. Und anschließend dann mal von As aus."

Man kann dazu natürlich auch Hanon-Figuren nehmen; ich halte aber mehr davon, richtige Musik zu verwenden. Immer alles so un-abstrakt und "ausdrucksgeladen" wie möglich.

LG,
Hasenbein
 
M

Magi

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Hallo Hasenbein,
Das ist zwar oberflächlich betrachtet völlig korrekt.

Dennoch für die Praxis unbrauchbar, da man mit der Methode "jeden Ton um ein bestimmtes Intervall verschieben" NIEMALS flüssig transponieren lernt.

So geht's richtig:

Man nehme die zu transponierende Melodie, z.B. (in C-Dur, der Ausgangstonart) C - E - G - E - F - G - F- E - D.

Nun betrachte man die Intervallverhältnisse innerhalb der Melodie: Es geht mit dem Grundton los, dann große Terz rauf, kleine Terz rauf (also Töne des C-Dur-Dreiklangs), dann kleine Terz runter usw.

Deine Anleitung ist auch sicher viel besser als meine da ich ja Anfänger bin und meine Erfahrungen im Transponieren ehrlich gesagt gegen 0 gehn. Trotzdem würde/ist für die Praxis für Anfänger (ich habe es grade ausprobiert) es auch nicht "flüssig" wenn man sich jedes Intervall zwischen den Tönen überlegen muss. Ok, bei alle meine Entchen schon noch (...Prime Prime Prime Prime :D). Wenn ich über die Intervalle "nicht bewusst nachdenke" klappt es flüssiger. Oder meintes Du das mit
Wichtig ist, daß dabei nicht bloß "gerechnet" wird, sondern das Ohr als Führungs- und Kontrollinstanz anwesend ist.
mit oberflächlich korrektem Gruß ;)
Magi
 

M

Magi

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.... ob man nun ein paar Sekunden früher oder später anfängt. Wer ist denn so pingelig ;)
 
pppetc

pppetc

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Zoowitzoo -

abber mää frääschd sisch hald: hadd Jeff Healey umsonsd gelebt?

Isch main: Immerhin blind - einer der exactesten Musiker, die
ich jemals gehört habe.

Dääd der des Drahnsborniern soooo äärglärän?:


Das ist zwar oberflächlich betrachtet völlig korrekt.

[....]

So geht's richtig:

[....]

Nun betrachte man die Intervallverhältnisse innerhalb der Melodie: Es geht mit dem Grundton los, dann große Terz rauf, kleine Terz rauf (also Töne des C-Dur-Dreiklangs), dann kleine Terz runter usw.

Ohberfläschlisch gefraachd -
 
rolf

rolf

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Ääh, Sekunde mal.... wie ging das gleich?
das fand ich immer sooo fies, dass auf der Bahnhofsuhr die Sekunden alle gleich sind, aber aufm Klavier nicht :D:D

aber derzeit soll man vom Heino das transponieren lernen können: er soll eine vollkommene Methode entwickelt haben, das, was er sich vorknöpft, in Schnulzkitsch zu transponieren :D:D
 
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