Convertible oder Tablet am Klavier

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meatlove

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Hallo zusammen,

ich benötige einmal Eure Hilfe.

Für mein Klavier möchte ich von Notenheften gern auf Digitale Noten und die App Tomplay umsteigen. Ich habe hier zuhause
diverse Tablets mit Größen von 10Zoll, aber leider sind meine Augen nicht mehr die Besten, sodass ich die Noten darauf nicht
erkennen kann.
Ebenso habe ich hier noch ein altes Lenovo Convertible, aber das ist wiederum so schwer und dick, dass es vom Notenständer abrutscht.

Jetzt suche ich nach einem guten Kompromiss. Ein Ipad mit 13 Zoll wäre mir tatsächlich immer noch zu klein.

Habt Ihr Tipps ?

Besten Dank !
 
Peter

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Bechsteinfan
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Soll die Lösung mobil sein oder reicht eine stationäre?
 
Peter

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Bechsteinfan
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Ein Ipad mit 13 Zoll wäre mir tatsächlich immer noch zu klein.
Schwierig, wenn Dir 13 Zoll (das ist ja ca. eine DIN A4-Seite) zu klein ist.
Meine Augen sind auch Mist und ohne Brille/Kontaktlinsen würde ich keine Tonleiter erkennen. Habe Beides: Lennnovo Convertible 14 Zoll und Ipad pro 13 Zoll und nutze Beides als Notenpult. Das Ipad ist für diesen Zweck wegen des Displays (aber auch wegen der Software*) mit riesigem Vorsprung das bessere Gerät. Aber wie gesagt, ohne Brille...
Es gibt noch digitale Notenständer, mit 17 Zoll aber sehr teuer. Der Gang zum Optiker wäre günstiger und generell zu empfehlen. Das verbessert die Lebensqualität nicht nur beim Notenlesen.

Für die stationäre Anwendung habe ich einen 21-Zoll-Monitor mit HDMI-Eingang, den ich senkrecht drehen kann. Da reicht auch ein Smartphone zum Anschließen. Extra Mini-PC ist nicht nötig.

*) ich nutze auf dem Ipad PiaScore.
 
Orgeltante

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Ich nutze ein Samsung Galaxy View, der Fuß ist demontierbar. Das ist groß genug für Orgelnoten 2 A4-Seiten im Quer oder Hochformat.
 
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meatlove

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Besten Dank an Euch alle. Ich versuche das jetzt mal mit einem Samsung Flex 15 Zoll. Das bleibt auch als Tablet schlank und passt gut auf den Klavierständer. Danke Euch !!!
 
Dämpferlöffel

Dämpferlöffel

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Mobil wäre schon schon, sonst würde ich mir evtl. einen Monitor besorgen und den mit einem MiniPC betreiben.
Wenn "mobil" kein "must" ist, würde ich doch genau die "Monitor+PC" Lösung bevorzugen. Eigentlich müsste doch auch ein 27-Zoll Monitor auf den Notenständer passen. Da hätte Peter vielleicht auch ohne Brille eine Chance ;) Wenn Du einen Convertible hast, würde ich mal den Videoausgang von dem Ding ausprobieren und mir auf dem größten Monitor, den Du schnell organisieren kannst, ein aus dem Internet runtergeladenes Noten-PDF ansehen und prüfen, ob das vom Handling für Dich funktioniert... Das ist alles viel billiger als ein Convertible...
 
mick

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ist alles viel billiger als ein Convertible
Und immer noch viel teurer und schlechter lesbar als eine gute Druckausgabe.

Ganz ehrlich, eine gewisse Berechtigung haben Tablets für Musiker, die viel unterwegs sind, sicher sind sie auch bei bestimmten Auftritten sinnvoll - z.B. Lead sheets bei Jazzern. Aber mir erschließt sich der Sinn nicht, sowas stationär zu nutzen. Einen komplexen Klaviersatz an einem Bildschirm zu lesen, ist in erster Linie: anstrengend.
 
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pianochris66

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Ich habe den Eindruck, dass immer mehr klassische Pianisten Tablets im Konzert nutzen, so z.B. Angela Hewitt oder Igor Levit bei ihren letzten Konzerten in der Wigmore Hall.
 
mick

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Ich habe den Eindruck, dass immer mehr klassische Pianisten Tablets im Konzert nutzen, so z.B. Angela Hewitt oder Igor Levit bei ihren letzten Konzerten in der Wigmore Hall.
Ja. Wenn man Stücke gelernt hat und gut kennt (sonst würde man damit ja nicht auftreten), dann sind Tablets als Gedächtnisstütze ok. Man liest dann quasi komplette Seiten, aber keine Einzelheiten. Um Stücke einzustudieren, sind sie ein Graus.
 

Peter

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Bechsteinfan
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Das ist vor Allem arschteuer. Insofern scheitert die Durchsetzung vermutlich schon am Preis.
Bereits 2015 zeichnete sich ab, dass das nix ist für Orchester.

Um Stücke einzustudieren, sind sie ein Graus.
Warum?
Aus meiner Laiensicht (die sieht keine komplexen Klaviersätze) sind sie ein Segen, daher würde mich der Grund aus professioneller Sicht sehr interessieren (ganze Orchesterpartituren womöglich noch auf einem 30Hz-Display außen vor gelassen).
Was ist an komplexen Klaviersätzen so anstrengend im Vergleich zu guten Druckausgaben?
 
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mick

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Was ist an komplexen Klaviersätzen so anstrengend im Vergleich zu guten Druckausgaben?
Der größte Nachteil ist, dass man immer nur einen viel zu kleinen Ausschnitt der Noten sieht. Das macht den Blick auf die großen Zusammenhänge einer Partitur deutlich schwieriger. Wenn ich beispielsweise einen Sonatensatz lerne, dann schaue ich mir Exposition und Reprise gleichzeitig an - bei gedruckten Noten kann man sehr schnell hin und her blättern, auch wenn ein paar Seiten Durchführung dazwischen sind. Auf dem Tablett ist das sehr viel umständlicher.

Außerdem finde ich zumindest die heutigen Bildschirme für die Augen anstrengend. Ein großes, aufklappbares E-Paper mit zwei Seiten (größer als 2 mal A4) könnte eine Lösung sein. Aber das gibt es ja nicht, jedenfalls nicht zu hinnehmbaren Preisen. In fünf oder 10 Jahren mag das anders aussehen, aber momentan?
 
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Kleiner Ludo

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Leider nicht mehr erhältlich (oder gebraucht für ca. 750 €).
Ähh, doch noch erhältlich (View2).
Evtl. ist ein XORO MegaPAD ne Alternative. Gibts in 3 Größen (bis 27 Zoll!) relativ günstig.
Ich habe mich schon häufiger damit beschäftigt und würde gern ein 32" XOROMegaPAD kaufen, das hat aber nur 16 GB und Android 7.1. Nutzung wäre Tomplay, Noten und Filme über HDMI. Laufen videos darauf überhaupt flüssig?
 
Peter

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Bechsteinfan
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Außerdem finde ich zumindest die heutigen Bildschirme für die Augen anstrengend.
Ich nicht, im Gegenteil. Seit dem 120 Hz Einzug in die Displays gehalten haben, finde ich die Dinger sehr augenschonend (im Gegensatz zu gedruckten Noten bei schlechter Beleuchtung).
Auch das gezielte Umblättern über mehrere Seiten sollte je nach App leicht möglich sein.
Allerdings: Die gleichzeitige Darstellung von 2 oder mehr Seiten kann ich als Killerargument für gedruckte Noten nachvollziehen.
 
Orgeltante

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Aber das gibt es ja nicht, jedenfalls nicht zu hinnehmbaren Preisen. In fünf oder 10 Jahren mag das anders aussehen, aber momentan?
Naja es gibt sie im Prinzip schon. 17 Zoll mit E-ink, allerdings dann für knapp 1500 Euro. Jedoch erwäge ich ernstrhaft das Tablet von Elephas zu besorgen. Ohne dem ganzen Ständer etc könnte es das sogar für unter 1000 Euro geben - Angebotsanfrage läuft. Ja für jemanden, der "nur ein paar Klavierheftchen" aufmacht ist das vielleicht nicht nötig, aber an der Orgel ist es tatsächlich sinnvoll: man übt ja oft die verschiedensten Programme gleichzeitig ein, zwischendurch noch ständiger Buchwechsel (und die Orgelbücher sind nicht klein und liegen dann doch wieder nicht in jeder Kirche immer rum). Da ist es praktischer immer alles mit zu haben. Daher übt man dann auch eher aus dem Tablet, denn blättern etc. will im Gesamtablauf mit geprobt werden.

Die gleichzeitige Darstellung von 2 oder mehr Seiten kann ich als Killerargument für gedruckte Noten nachvollziehen.
Ja auch das stimmt, obwohl bei meiner Lösung 2 A4 Seiten nur wirklich minimal kleiner dargestelltw edren als im Original. Möchte ich einzelne Stellen gezielt üben, kann ich mir die reinzoomen. Möchte ich verschiedene Seiten und Teile gleichzeitig nutzen, kann ich das einstellen. allerdings hört es bei 2 Seiten gleichzeitig auf, 4 (die ja gerade so auf ein Klavierpult gehen) klappen nicht. :022: dafür ist das Blättern leichter, weil man auch mitten in Seite 2 Blättern kann (ggf. auch mit dem Fuß) und sich nur Seite 1 austauscht.
 
Marlene

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Ein Ipad mit 13 Zoll wäre mir tatsächlich immer noch zu klein
und weil das bei mir ebenso ist, habe ich mich anlässlich des Primedays mit Convertibles beschäftigt. Denn

leider sind meine Augen nicht mehr die Besten
nachdem beiden unerfreuliches zugestoßen ist. Das iPad Pro ist mir zu klein.

Ich habe es nur gebraucht gefunden und das kommt für mich nicht in Frage.

Danke, @Peter, für die Erwähnung des

das ich bisher nicht kannte. Ich habe das mit 21,5 Zoll bestellt und hoffe, dass meine mangelnde Motivation an den Tasten (die auch durch meine visuellen Probleme beim Notenlesen verursacht werden) mit einer größeren Anzeige der Noten verringert wird. Außerdem gefällt es mir, dass alle Noten an einem Ort sind und man nicht erst danach suchen muss.

Allerdings tue ich mich schwer mit dem mir bisher unbekannten Android (7.1, es kann anscheinend nicht aktualisiert werden) und der Bedienung des Mega-Tablets. Ich habe zwar einen Dateimanager (FX File Explorer) installiert, aber ich habe nicht herausgefunden, wie ich meine Noten-Dateien auf das Tablet kopieren kann. Bis ich das herausgefunden habe muss die SD-Karte hinhalten.



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Marlene

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agraffentoni

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