Binäre und ternäre Noten mit einer Hand spielbar?

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oiseau
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Gibt es Stücke, in denen binäre und ternäre Noten gleichzeitig mit einer Hand auszuführen sind? Das ist doch bestimmt irre kompliziert zu spielen, oder?
 
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samea
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Schau einmal hier, dort wird es erklärt. Link
 
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Stefan379
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Mir ist das bisher nur in Übungen von Anna Hirzel-Langenhan aus "Greifen und Begreifen" (zwei gegen drei und drei gegen vier) untergekommen.
 
virtualcai
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Schubert D899, 1. Falls einmalig reicht.
IMG_20210407_084247_compress81.jpg
 
rolf
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Hier wird erschöpfend klar gemacht, wie das zu verstehen und zu spielen ist und zwar durchaus auch in einer Hand:
drei zu zwei in einer Hand 1.png
(Saint-Saens Etüde)

und hier in einer frühen Mazurka von Chopin (op.68,1 ca. 1830)
drei zu zwei in einer Hand 2.png

Wie die Etüde von Saint-Saens demonstriert, ist drei zu zwei wie auch zwei zu drei die einfachste "polyrhythmische" Aufteilung. Rhythmisch "schwierig" ist das nicht, und es kommt übrigens gar nicht mal so selten in einer Hand vor, z.B. oft genug allein bei Brahms.
 
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Frédéric Chopin
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So etwas kommt häufig vor.
Zwei Werke, die mir gleich spontan einfallen:

In der Klaviertranskription von Franz Liszt: Schubert/Liszt: Ständchen

Sergei Rachmaninoff: Etude tableau op. 39 Nr. 5 in es-moll
 
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rolf
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Gibt es Stücke gibt, in denen binäre und ternäre Noten gleichzeitig mit einer Hand auszuführen sind?
da gibt es eine ganze Menge.
viele Stücke setzen das kurz zwischendurch mal ein (Chopin Mazurken, Schubert) und einige verwenden das auch weitflächiger, z.B. Brahms im 2.Satz seiner f-Moll Sonate
Das ist doch bestimmt irre kompliziert zu spielen, oder?
nein, kompliziert ist drei zu zwei in einer Hand nicht, siehe Saint-Saens Notenbeispiel!
 
A
Alter Tastendrücker
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Gerade zufällig entdeckt: 3 gegen 4 in der Rechten mehrfach in der hübschen C-Dur Polonaise des jungen Leopold Godowski.
 
L
lucaceto
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Lustigerweise gibt es das gerade in dem ersten Stück unter den Kompositionen, die ich gestern hier vorgestellt habe. Da ist es auch nicht so schwer zu spielen und hat sich beim Komponieren am Klavier auch pianistisch ganz natürlich
ergeben. Allerdings ertappe ich mich dabei, dass ich die Triolen an den entsprechenden Stellen, da hier ohnehin viel Pedal im Spiel ist, automatisch vollständig mit dem ersten Finger spiele, obwohl da sicherlich auch andere Fingersätze möglich wären, bei denen mir aber, wie ich gerade gemerkt habe, die rhythmische Umsetzung dann schon deutlich schwerer fällt.
Z. B. hier:

Zweiter Themeneinsatz.jpg
Das ist in dem Stück 'À la manière de Ravel', das ich in dem anderen Thread vorgestellt habe in meiner Aufnahme etwa bei Min. 1:36.
 
 

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