Bechstein Preiserhöhung, Concert 8 jetzt bei 50000€

  • Ersteller des Themas scriabindaniel
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Klavierbauermeister
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Du wirst ja wohl auch Rabatt bekommen haben und vergleichst jetzt mit dem aktuellen Listenpreis .
 
Sabrina-von-der-Ostsee
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Ich habe als Rabatt quasi den Vorjahrespreis von 2021 bezahlt, der noch bei 10.500 Euro lag, obwohl der Preis im Januar bereits bei 11.500 lag. 🤷‍♀️ Wie ich schrieb. Hätte ich genau dieses Klavier erst jetzt aus dem gleichen Laden gekauft, läge der Preis bei 13.500.
 
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Klaus60
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Der typische Deutsche kauft nicht nach final verhandeltem Endpreis sondern kauft mit höchsten Rabatt, der bereits ausgewiesen ist.
Wenn der Listenpreis höher ist, kann der Rabatt höher sein.
 
Sabrina-von-der-Ostsee
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WENN ICH ONLINE GUCKE, dann hat sich der Preis für ein Klavier des Modells, das ich auch besitze, von 2021 zu 2023 um 3000 Euro erhöht. Was ist daran SO SCHWER zu verstehen? Mir ist egal was ein typischer Deutscher tut und schafft, hier ging es um Preiserhöhungen und unabhängig davon, was hier der typisch deutsche Feilscher noch am Preis gedeichselt bekommt, hat hier eine Preiserhöhung von 3000 Euro stattgefunden. Ich weiß auch nicht, wie ich das noch einfacher erklären soll 🫠
 
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Zuckerfee
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Der typische Deutsche kauft nicht nach final verhandeltem Endpreis sondern kauft mit höchsten Rabatt, der bereits ausgewiesen ist.
Wenn der Listenpreis höher ist, kann der Rabatt höher sein.
Mit dem Listenpreis dürfte dann aber auch der Einkaufspreis für die Instrumente steigen, womit ein Rabatt davon abhängig wäre, auf wieviel Gewinn ein Händler verzichten kann und will.
 
fisherman
fisherman
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Nehmen wir mal DAS Standard Klavier Yamaha U1. Das kostet mittlerweile über 10.000. Das ist nichts Nobles oder Exklusives. Ich finde 10.000 für so ein Klavier verdammt viel Geld.
Zunächst mal Zustimmung. Aber wenn ich dann höre (wie soeben von meinem Heizungsbauer), dass eine lumpige Druckerhöhiungspumpe bei 5.000 liegt, kommt mir so ein Klavier echt billig vor. (Nein, ein Baumarktpumpe ist natürlich viel, viel billiger, aber nicht für Lebensmittel und ohne Sensorik).

Über die Preiserhöhungen bei Klavieren sollten sich eigentlich alle KlavierBESITZER freuen, da sich die Gebrauchtpreise ja immer an den DERZEITIGEN NP orientieren. Alle Kaufwilligen hingegen haben die A...karte.
Die DERZEITIGEN Preiserhöhungen sind - im Gegensatz zu früheren - angesichts der Steigerungen bei Energie (100-200%) und Transport (Container 500-600%) eigentlich moderat, so verrückt das nun klingen mag.
 
DonMias
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Über die Preiserhöhungen bei Klavieren sollten sich eigentlich alle KlavierBESITZER freuen, da sich die Gebrauchtpreise
Können mir als Besitzer die aktuellen Preise nicht egal sein, so lange ich nicht vorhabe, mein Instrument ersatzlos zu verkaufen? Sobald ich mein Instrument durch ein höherwertiges ersetzen will, wird der höhere Erlös beim Verkauf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom höheren Kaufpreis des Nachfolgers mehr als aufgefressen.

Wobei ich mich gar nicht beschweren möchte. Es gibt so einige Dinge, die ich gerne hätte, sie mir aber nicht leisten kann. Und bei einem Klavier ist es ja nicht so, dass ich unbedingt eines brauche. Erstens habe ich schon eines und zweitens ist für die meisten Menschen ein Leben ohne Klavier durchaus möglich.

Oder anders formuliert: Bei einem Klavier für 50.000 Euro (oder gar einem 200.000 Euro Flügel) auf die Preissteigerung zu schimpfen ist schon Jammern auf verdammt hohem Niveau. Das ist nicht mal mehr ein First-World-Problem. Das ist ein First-World-Upper-Class-Problem. Den allermeisten Menschen dürfte diese Preissteigerung völlig wumpe sein, da das Klavier auch schon vorher weit außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten lag.
 
Dämpferlöffel
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Die Preiserhöhungen haben auch noch einen ökologischen Aspekt: Wenn die Neuinstrumente teurer werden, steigt auch der Preis für Gebrauchtinstrumente. Und dann lohnt es sich, alte Schätze wieder flottzumachen, die man bisher in die Schrottpresse geschoben hat, weil sich deren Aufarbeitung bei den alten Preisen nicht gelohnt hat.
 
St. Francois de Paola
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Die Preiserhöhungen haben auch noch einen ökologischen Aspekt: Wenn die Neuinstrumente teurer werden, steigt auch der Preis für Gebrauchtinstrumente. Und dann lohnt es sich, alte Schätze wieder flottzumachen, die man bisher in die Schrottpresse geschoben hat, weil sich deren Aufarbeitung bei den alten Preisen nicht gelohnt hat.

Die alten Instrumente konkurrieren aber nicht mit 50k-Modellen, sondern maximal mit den günstigen Einstiegsmodellen der Großhersteller oder mit den günstigen Einstiegsmodellen der Tochterfirmen der deutschen Hersteller.

Ich würde niemals so viel Geld für irgendein Pianino zahlen, weil man da einen gebrauchten Spitzenklasseflügel in sehr gutem Zustand für bekommt. Trotzdem finde ich es irgendwo auch gut, dass sowas noch hergestellt wird.
 
SternimMeer
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Die Preiserhöhungen haben auch noch einen ökologischen Aspekt: Wenn die Neuinstrumente teurer werden, steigt auch der Preis für Gebrauchtinstrumente. Und dann lohnt es sich, alte Schätze wieder flottzumachen, die man bisher in die Schrottpresse geschoben hat, weil sich deren Aufarbeitung bei den alten Preisen nicht gelohnt hat.
Nicht zwingend, weil die Preiserhöhung mit der Kostensteigerung für Material und Arbeit gleichzieht, so dass das Gleichgewicht zwischen Neukauf und Restauration etwa gleich bleiben sollte.
 

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Flieger
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Die alten Instrumente konkurrieren aber nicht mit 50k-Modellen, sondern maximal mit den günstigen Einstiegsmodellen der Großhersteller oder mit den günstigen Einstiegsmodellen der Tochterfirmen der deutschen Hersteller.
Das kommt darauf an, wie umfassend die "alten Schätze wieder flottgemacht" werden. Umfassend restauriert / renoviert kann es aber auch wieder ganz schön teuer werden...
Ich würde zB einen etwas älteren, gut restaurierten Bösendorfer einem neuen Hoffmann-Flügel vorziehen. Einem Zimmermann sowieso.
 
 

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