Anfängerfragen, traut Euch!

  • Ersteller Ersteller violetta
  • Erstellt am Erstellt am

  • #201
warum sind manche notentexte mit beiden ausgestattet?

Crescendo bedeutet crescendo.
Die "Gabel" hingegen ist oftmals abhängig von den Notierungsgewohnheiten des Komponisten. Er kann damit zum Beispiel auch meinen, dass der Vortragsstil sich öffnen soll, bedeutsamer werden soll, dass eine Phrase aus ein Ziel hin entwickelt wird o.ä. Bei Chopin habe ich schon manches Mal über die jeweilige Bedeutung der Gabeln gegrübelt.
 

  • #203
Das sind Studierzeichen; sie werden verwendet zur besseren Orientierung, damit man beim gemeinsamen Proben schnell passende Einstiegsstellen findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Marlene, PianoAmateur, Klafina und eine weitere Person

  • #204
Crescendo bedeutet crescendo.
Die "Gabel" hingegen ist oftmals abhängig von den Notierungsgewohnheiten des Komponisten. Er kann damit zum Beispiel auch meinen, dass der Vortragsstil sich öffnen soll, bedeutsamer werden soll, dass eine Phrase aus ein Ziel hin entwickelt wird o.ä. Bei Chopin habe ich schon manches Mal über die jeweilige Bedeutung der Gabeln gegrübelt.
Kompliziert wird es erst, wenn cresc. and Gabeln gemeinsam auftauchen.

Ich denke, Gabeln sind ähnlich vielseitig wie Bögen.
 
  • Like
Reaktionen: Barratt
  • #205
Ich suche also leichte melodische Stücke , möglichst originale , die ich auswendig lernen könnte
Da ist mir noch eins unter gekommen. Kurz, schön, ruhig, langsam, nicht schwer. Je eine Wiederholung ohne und mit Verzierungen.
Gottlob Türk: Die Zufriedenheit.


Das ist beispielsweise in der RKL Band 1
 
  • Like
Reaktionen: Klein wild Vögelein
  • #207
In dem Video ist es mir zu schnell gespielt. Tempo wäre "Largo tranquillitate"
 
  • Like
Reaktionen: Klein wild Vögelein
  • #208
@bebob99 Ich bedanke mich auch . Schönes Stück . Aber ohne Noten ?
Hm! Mal sehen ,ob ich sie irgendwo finde ;-)
RKL . ??
 
  • #210
Vielen Dank Peter ! :kuscheln: Schöne Ostertage wünsch ich Dir :bye:
 
  • #211
RKL = Russische Klavierschule. Ich dachte das Kürzel wäre hier gängig.

Peter war schneller. Ich war gerade unterwegs, deshalb war das etwas kurz formuliert. Normalerweise laber ich länger und liefere auch mehr Background dazu.

Bei der Suche nach historischen Noten ist IMSLP.org auch immer meine erste Adresse. Da kommt man zudem kaum in Konflikt mit dem Urheberrecht, weil die gescannten Ausgaben schon wirklich uralt und teilweise Original Scans sind. Die Scans der "Zweyten Auflage" sind aus einer Edition von 1798.

Gerade "klassische Klaviermusik" gibt's bei IMSLP.org reichlich, weil dafür schon entsprechend lange komponiert wird. Authentische Werke für Saxophon, deren Urheberrecht schon abgelaufen ist gibt's deshalb bei IMSLP.org vergleichsweise wenige.
 
  • #212
Noch eine Fingersatzfrage:

Yann Tiersen Comptine no.9 rechte Hand - kann auf YT nichts erkennen.
5-1 ist klar aber wie weiter? Hat jemand einen Vorschlag für mich?

Comptine 9 a.jpg
 
  • #213
Welche Tonart?

Mein Vorschlag wäre spontan und ohne es selbst ausprobiert zu haben

5 1 2 5 1 5 4 1 5 4

Das schreibe ich aber auch nur, weil bisher niemand mit Ahnung geantwortet hat. Denn eigentlich habe ich beim Thema Fingersätze selbst viel mehr Fragen als Antworten. Also meinen Vorschlag bitte mit Vorsicht genießen.
 
  • #214
Welche Tonart?

Mein Vorschlag wäre spontan und ohne es selbst ausprobiert zu haben

5 1 2 5 1 5 4 1 5 4

Das schreibe ich aber auch nur, weil bisher niemand mit Ahnung geantwortet hat. Denn eigentlich habe ich beim Thema Fingersätze selbst viel mehr Fragen als Antworten. Also meinen Vorschlag bitte mit Vorsicht genießen.

Danke für deinen Vorschlag.

Tonart? Keine Ahnung!

5 1 2 5 1 5 4 1 5 4
Mit der 5 das C zu treffen scheint mir etwas tricky... :denken:

Ich habe mal 5 1 2 5 1 5 4 1 3 2 getestet - besser, bin aber noch nicht ganz zufrieden.
Scheint eine knifflige Stelle zu werden...:konfus:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #215
Tonart? Keine Ahnung!
Welche Vorzeichen hat das Stück denn? Und sind die Noten echt oder aus einer Midi-Datei extrahiert?

Mit der 5 das C zu treffen scheint mir etwas tricky...
Hm, eigentlich fällt 5 doch fast automatisch auf das C, wenn mit 1 das F gespielt wurde, daher mein Vorschlag. Ob das im Tempo dann noch sinnvoll ist, das müssen andere mit mehr Kompetenz entscheiden. Zudem kommt es ja auch noch darauf an, wie es danach weiter geht.
 
  • #216
Ist aus einer Midi Datei.

Naja: Mit der 5 muß ich vom hohen F ganz schnell zum C weil ja 1 (tiefe F) nur ganz kurz gespielt wird...

So geht es weiter:
 

Anhänge

  • Comptine 9 b.jpg
    Comptine 9 b.jpg
    55,4 KB · Aufrufe: 16
  • #217
Hier macht es einer noch anders: 5 1 2 5 1 4 3 1 2 1 (soweit man das erkennen kann)

Ich finde schon dass der richtige Fingersatz sehr wichtig ist um über eine knifflige Stelle zu kommen. Bei einem falschen wird es wohl immer eine Stolperstelle bleiben...

Der Tip von FünfTon damals war perfekt. Bin dir sehr dankbar - spielt sich mit 3 2 richtig gut. Bin dort nie wieder gestolpert.



View: https://www.youtube.com/watch?v=O25034nsbzY
 
  • #218
Falls es jemanden interessiert:

Ich habe mich nach langem Rumprobieren jetzt für 5 1 2 5 1 5 4 1 2 1 und weiterführend dann 5 1 2 5 1 5 4 1 2 3 entschieden. :super:
 
  • #219
:denken:Hallo zusammen,

Ich hab jetzt auch mal eine verrückte Frage:

Ist es dumm, wenn man ein Stück am Ende beginnt zu lernen?:konfus:

Mir ist nämlich mal so durch den Kopf gegangen, dass es doch zumindest unklug ist, in den Raum zu spielen,wo man nicht so recht weiß was da kommt.

Den mir ist aufgefallen das ich den Anfang eines Stück viel öfters spiele als das Ende.
Was halt schon daher kommt, dass man am Anfang gar nicht weiß was kommt,und deshalb öfters daneben greift.


Wenn ich daher beim letzten Takt anfange, und jedesmal,wenn ich einen Takt dazu Nehme, bis zum Ende spiele.
Dann erhöht sich die Anzahl,wie oft ich das Ende gespielt habe.
Und damit spiele ich nie nach unsicher.

Ich hab das eben an einen Stück,dass ich vorher kannte aber absolut nicht sicher bin, mal probiert und fand das es mir gehörig was abverlangt aber auch viel gebracht hat.
 
  • Like
Reaktionen: Peter
  • #220
Ich hab jetzt auch mal eine verrückte Frage:
@backstein123 deine Frage ist ganz und gar nicht verrückt!
Bewährt hat sich, sehr schwierige Stellen isoliert rückwärts additiv zu üben: (sagen wir mal, 8 fiese Akkorde) dann übt man:
7-8
6-7-8
5-6-7-8
usw.

übertragen auf ein Klavierstück wäre dann günstig:
1. mit der schwierigsten Stelle anfangen
2. paar Takte vor 1. und 1.
3. noch mehr Takte vor 2. und 1.
usw.

Der Vorteil ist, dass man übt, in immer besser gekanntes (öfter gespieltes) hinzuüben.

Aber natürlich ist auch (z.B. bei 24 Takten) ebenso geschickt:
23-24
22-23-24
21-22-23-24
also rückwärts additiv
 
  • Like
Reaktionen: Peter, Klafina, backstein123 und 2 andere

Ähnliche Themen


Zurück
Oben Unten