Anfängerfragen, traut Euch!

  • Ersteller des Themas violetta
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des' und es' gemeinsam mit dem Daumen greifen, darüber g'-b'-des'' mit 2-3-5. Sollte problemlos gehen. Im allergrößten Notfall besser es' weglassen als irgendwelche Pedalschummeleien zu versuchen.
 
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Das geht deutlich besser, braucht aber noch Übung, ist schon arg ungewohnt. Danke euch allen für die Hilfe!
 
Übung gesucht:

In meinem neuen Übungsstück kommt zum ersten mal ein Vierklang: C7 vor. Ich schaffe es im Augenblick nicht, ihn ordentlich zu greifen, d.h. ohne eine "falsche" Taste mit zu drücken. Meine Hände sind einfach "zu steif".
Normalerweise würde ich dieses Problem mit meiner Klavierlehrerin in der nächsten Stunde weiter bearbeiten. Doch trat das Problem 5 Minuten nach Unterrichtsschluss auf und die nächste Schülerin saß schon vor der Tür und nun sind Ferien....
 
Zu steif denke ich nicht ;-).
Versuch mal, die Position des Handgelenks und/oder des Arms zu ändern. Also leicht nach rechts oder links drehen. In welcher Stellung tritt der Akkord auf? In der linken Hand schätze ich. Verkrampfe auf keinen Fall, sondern such dir eine total entspannte Position.
 
Ja, es geht um die linke Hand.
 
Ich habe die freie Auswahl, denn er steht als Buchstabe/Zahl über der Singstimme. Bekomme es aber weder in der Grundstellung noch in der 1. Umkehrung hin.
 
Gibt ja noch zwei weitere Möglichkeiten ;-)
Ob die musikalisch an besagter Stelle sinnvoll sind, steht dann auf einem anderen Blatt.
Kannst du denn c-e-g-c greifen?
Oder c-g-c? Oder c-e-c?
Oder überhaupt c-c oder c-b?
 
Naja, freie Auswahl nicht unbedingt ;-)
Was spielst du denn davor so? Das solltest du aber eigentlich von deinem KL lernen. Prinzipiell musst du übrigens auch nicht vier Töne spielen.

Wenn du den Akkord in der Grundstellung spielst, drehe dein Handgelenk ein wenig nach rechts, zum b hin. Die Umkehrungen sind noch einfacher zu greifen, evt auch mit 4-3-2-1.
 
Zuletzt bearbeitet:
gehst du denn weit genug in die Tasten hinein, oder versuchst Du, sie eher vorne zu drücken?
Wg der einen schwarzen Taste muss man, zumindest ist's bei mir so, ziemlich weit reingreifen, vor allem in der Grundform.
Wenn Du die Tasten zu weit vorne greifst, musst Du das Handgelenk unnötig anwinkeln, was evtl das Gefühl, steife Hände zu haben, erzeugen könnte
 
Kannst du denn c-e-g-c greifen? Ja, dass geht. Zwar nur mit Ach und Krach.
Oder c-g-c? Oder c-e-c? Das geht auch.
Oder überhaupt c-c oder c-b? c-b ist kein Problem. c-c klappt auch.

Eine Oktave ist zur Zeit das Maximum, das ich greifen kann.
 

gehst du denn weit genug in die Tasten hinein, oder versuchst Du, sie eher vorne zu drücken?
Wg der einen schwarzen Taste muss man, zumindest ist's bei mir so, ziemlich weit reingreifen, vor allem in der Grundform.
Wenn Du die Tasten zu weit vorne greifst, musst Du das Handgelenk unnötig anwinkeln, was evtl das Gefühl, steife Hände zu haben, erzeugen könnte

Ich habe es zuerst sehr weit vorne versucht. Als ich weiter hinten spielte, ging es etwas besser. Einen Knoten in den Fingern hatte ich dennoch.
 
Naja, freie Auswahl nicht unbedingt ;-)
Was spielst du denn davor so? Das solltest du aber eigentlich von deinem KL lernen. Prinzipiell musst du übrigens auch nicht vier Töne spielen.

Wenn du den Akkord in der Grundstellung spielst, drehe dein Handgelenk ein wenig nach rechts, zum b hin. Die Umkehrungen sind noch einfacher zu greifen, evt auch mit 4-3-2-1.

Das Stück ist in F-Dur Teil 1, d-moll Teil 2. Davor spiele ich F. Laut meiner KL wären sowohl die Grundstellung als auch die 1 Umkehrung möglich.

Das Stück wurde ausgewählt, um die 4 Töne zu spielen. Das ist Sinn und Zweck der Übung. ;-)
 
gehst du denn weit genug in die Tasten hinein, oder versuchst Du, sie eher vorne zu drücken?
Wg der einen schwarzen Taste muss man, zumindest ist's bei mir so, ziemlich weit reingreifen, vor allem in der Grundform.
Wenn Du die Tasten zu weit vorne greifst, musst Du das Handgelenk unnötig anwinkeln, was evtl das Gefühl, steife Hände zu haben, erzeugen könnte

:blume::blume:Danke, dass war die Lösung. Ich muss noch weiter reingreifen. Üben muss ich dass dennoch. Von gleichzeitig kann noch keine Rede sein....:cry2:
 
Liebe samea,

verstehe ich das richtig, dass du an dieser Stelle c-e-g-b (mit 5-3-2-1) spielen sollst und keine Umkehrung benutzen darfst (Umkehrung wäre leichter, z.B. e-g-b-c)?

Dann versuche mal Folgendes:

a) wähle eine für die linke Hand bequemere Lage, z.B. C-B. Das ist bequemer als eine Oktave höher zu spielen, bei der das Handgelenk etwas mehr seitlich geknickt ist.

b) spiele nun piano nur die zwei Töne C-B, also großes C und großes B (mit 5-1).

Achte darauf, dass du nicht zu nah am Instrument sitzt. Oberarm und Unterarm sollten sich in einem Winkel von mehr als 90° zueinander befinden.

Bevor du nun die zwei Töne spielst, immer erst da sein und Tastenkontakt haben! Die Finger weich und gemütlich auf die Tasten legen und vor allem die mittleren Finger, auch wenn sie gerade nicht spielen, etwas länger machen! Viele krümmen die Finger zu sehr und machen sich dadurch das Leben schwer.

Geh soweit nach vorne, wie du brauchst. Die mittleren Finger sind also kurz vor dem Klavierdeckel. Probiere verschiedene Positionen aus und nimm die bequemste! Das Handgelenk ist NICHT seitlich geknickt!

Mache das Handgelenk und den Arm weich, durchlässig und gelöst, halte nichts fest vor lauter Stress! :D Sowohl vor dem Spielen als auch direkt nach dem Anschlag alles so weich und leicht wie möglich machen. Immer probieren, ob es nicht noch ein bisschen leichter und weicher geht (vielleicht mit der anderen Hand mal dein linkes Handgelenk vorsichtig auf und ab bewegen).

Wiederholen! Mehrmals und über mehrere Tage.

c) Diese zwei Töne spielst du nun in gleicher Weise immer piano auch in anderen Lagen. Diesen Schritt kannst du erstmal auch weglassen, s. i).

d) Wieder zurück zu C-B. Dieses Mal spielst du aber zwei andere Töne, nämlich E-B (3-1). Der 5. Finger liegt trotzdem auf dem C, spielt es aber nicht. Deine Handposition ist wie b).

Du merkst sicher, wie wichtig es ist, zur Bequemlichkeit weit nach vor zu kommen. Die mittleren Finger sind leicht gekrümmt, der dritte Finger spielt nah am Klavierdeckel.

Handgelenk etc. s.o..

Achte darauf, mit dem Oberkörper nicht nach vorne zu gehen. Beobachte ruhig, was deine Hand, dein Arm macht und atme ruhig und gleichmäßig.

e) Das Gleiche bei den anderen Lagen. Immer darauf achten, dass der 5. Finger gemütlich auf dem c liegt, obwohl er nicht spielt und die Handposition entsprechend ist. Diesen Schritt evtl. weglassen, s. i)

f) Das Gesamte nun auch mit G-B (2-1), wieder 5. Finger auf C liegend ohne zu spielen.

g) Dann das Gesamte mit drei Tönen, zunächst C-E-B, dann C-G-B.

Du kannst später (!) auch die drei Töne so spielen, dass der übrig gebliebene Finger stumm auf der noch zu spielenden vierten Taste liegt.

h) Das ein paar Tage machen (du hast ja Zeit). Im Stück auch immer nur drei Töne spielen. Erst, wenn du dich damit wohl fühlst, alle vier Töne spielen.

i) Du kannst auch das Spielen in verschiedenen Lagen erst mal weglassen und alles erst in der großen Oktave probieren und danach in einer anderen Lage. Wie es sich für dich besser anfühlt.

Viel Erfolg und liebe Grüße!

chiarina
 
@chiarina
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. :herz:Sie hilft mir sehr weiter. Nutzen darf ich die Grundstellung des Akkordes c-e-g-b (mit 5-3-2-1) und die erste Umkehrung e-g-b-c. Bei beiden Akkorden ist z.Zt. der nicht genutzte 4. Finger mein Problem. Wohin mit ihm - ohne dass er eine Taste drückt......
Ich werde deine Übertechnik anwenden und berichten.:026:
 
Nutzen darf ich die Grundstellung des Akkordes c-e-g-b (mit 5-3-2-1) und die erste Umkehrung e-g-b-c. Bei beiden Akkorden ist z.Zt. der nicht genutzte 4. Finger mein Problem. Wohin mit ihm - ohne dass er eine Taste drückt......

Liebe samea,

wenn du vorher (und nachher?) die Grundstellung von F-Dur spielst, wäre die Umkehrung e-g-b-c auf jeden Fall besser. Du könntest dabei auch mal den Fingersatz 5-4-2-1 probieren. Wenn du f-a-c vorher mit 5-3-1 spielst, wäre das vermutlich einfacher. Dann liegt der vierte Finger schon sowieso auf dem "g".

Nimmst du bei f-a-c den Fingersatz 4-2-1, ist natürlich 5-3-2-1 besser bei e-g-b-c.

Jedenfalls liegt der vierte Finger bei c-e-g-b gemütlich auf dem "d", bei e-g-b-c mit 5-3-2-1 gemütlich auf dem "f". Wenn du möglichst leicht und weich spielst, also möglichst wenig Spannung in Hand und Arm hast, drückt der auch keine Taste runter.

Liebe Grüße

chiarina

P.S.: Bei der Umkehrung kannst du natürlich ähnlich vorgehen wie ich es bei der Grundstellung beschrieben habe. Erst e-c .... .
 
Huch, jetzt ist Tastimos Beitrag verschwunden... :016:
Übertechnik sollte natürlich Übetechnik sein...:005:

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Und da ist Tastimos Beitrag wieder. Technik....:009:
 
Hi bin blutiger Anfänger und bräuchte etwas Hilfe. Hab mit Musik bis jetzt eigentlich nichts am Hut gehabt, möchte aber schon seit ewigkeiten Klavier lernen. Hab Heute den ganzen Tag schon alles mögliche gelesen und mich zumindest für ein e-Piano Yamaha P-45 entschieden. Jetzt hab ich aber noch das Problem, wie fang ich an zu lernen. Könnt ihr mir vielleicht 2-3 Sachen empfehlen mit denen ich mal etwas in die Materie eintauchen kann. Ich kann weder Griffe noch Noten noch irgendwas. Könnt ihr mir ein Buch oder ne App oder Videos empfehlen? Den Thread Literatur zu Anfängernoten hab ich schon gesehen, aber bin damit komplett überfordert was ich da nehmen soll. Interessiere mich vor allem für modernere Musik (Pop, RnB, usw.). Also hat jemand Tipps wie bzw. ber welches Medium ich mir die ersten Griffe und Noten usw. beibringen kann
 

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