Akkorde

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Chestal

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Hallo zusammen!

Ich wollte nachfragen, wie denn solche Akkordbrechungen heißen wie man sie im Bild sieht.
Nennt man sie genau so, also Akkord - / Dreiklangsbrechungen? Weil ein Arpeggio wird ja auch so bezeichnet, aber es sieht mir nicht wirklich nach einem Arpeggio aus.

Über eine Antwort würde ich mich freuen!

Gruß Chestal
 

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Peter

Peter

Bechsteinfan
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Unter Tremolo verstehe ich was ganz anderes.

Das obige Beispiel würde ich ganz einfach als "Begleitpattern" bezeichnen.
 
hasenbein

hasenbein

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Kommt auf die Geschwindigkeit an.
Handelt es sich um ein langsames oder mittelschnelles Stück, so haben wir es genauso wenig mit einem Tremolo zu tun wie (wie von Bratschern irrtümlich angenommen) a-g-a-g-a-g..., in Vierteln gespielt, bereits ein Triller ist :-D
Handelt es sich aber um ein wirklich schnelles Stück, vielleicht im 2/2-Takt so wie z.B. der 1. Satz von Beethovens "Pathetique", so kann das, was da oben steht, sehr wohl ein Tremolo sein.

LG,
Hasenbein
 
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Chestal

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Hallo zusammen,
danke für eure Antworten!

Ich hätte eine Tempoangabe hinzugeben sollen :D Also es handelt sich um ein langsames Stück (Viertel = 90 oder so).

Ein Begleitpattern ist es auf jeden Fall, allerdings ist die Frage, wie man es in früheren Zeiten genannt hat!

Gruß Chestal
 
C

Chestal

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Guten Abend zusammen!

(wie von Bratschern irrtümlich angenommen) a-g-a-g-a-g..., in Vierteln gespielt, bereits ein Triller ist :-D

Handelt es sich aber um ein wirklich schnelles Stück, vielleicht im 2/2-Takt so wie z.B. der 1. Satz von Beethovens "Pathetique", so kann das, was da oben steht, sehr wohl ein Tremolo sein.

LG,
Hasenbein
Jetzt verstehe ich die Aussage mit den Bratschern erst :-D
Aber ja da hast du Recht, gerade bei dem Stück werden die abwechselnd gespielten Oktaven in manchen Ausgaben als Tremoli notiert, anstatt acht Achtelnoten zu schreiben.


Auch nicht schlecht :P

Ja klar allgemein ist es schon eine Begleitung, aber Begleitung hat ja mehrere Variationen und mich hat es interessiert, ob diese Variationen auch spezielle Namen haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alberti-Bass

Nur dass hier der Albertibass leicht moduliert ist mit teilweisen Akkordfragmenten (Terzen)...
Ja Albertibass kommt in die Richtung, stimmt!


Ich habe noch etwas hochgeladen, ein Auszug aus Beethovens Stück "Ich liebe dich". Wäre hier Takt 1 - 4 ein "eindeutiger" Alberti-Bass, und Takt 5 und 6 eine Variation mit simultan gespielten Akkordfragmenten?

Lg Chestal
 

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hasenbein

hasenbein

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Das ist gar kein Bass, und schon gar kein Alberti'scher, denn wie unschwer zu erkennen, werden die betreffenden Figuren oben im Violinschlüssel gespielt, und im Bass findet anderes statt :coolguy:
 
C

Chestal

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Ohje selbstverständlich, man entschuldige meine Unachtsamkeit!

Man stelle sich vor, der im Notenbeispiel vorhandene Bassschlüssel (die halben Noten) würde nicht existieren, und die Noten im Violinschlüssel befänden sich im Bassschlüssel ;-)
Würden wir dann von einem Alberti-Bass von Takt 1-4 sprechen, und im Takte 5-6 von einer Variation von jenem?
 

T

tilo

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Ohje selbstverständlich, man entschuldige meine Unachtsamkeit!
Ja, das war Deine Unachtsamkeit.

"Hätte - würde - hätte" geht oft in die Hose.

Alberti-Bässe sind gebrochene sich wiederholende Arpeggien zur einfachen Begleitung.
Legst Du in Deinem Beethoven Beispiel die Rechte in die Linke und die vorhandene Linke fällt weg, hast Du Alberti-Bässe.
 
mick

mick

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Legst Du in Deinem Beethoven Beispiel die Rechte in die Linke und die vorhandene Linke fällt weg, hast Du Alberti-Bässe.
Nein, auch dann nicht. In der Klassik haben sich viele Begleitfiguren etabliert, die eigentlich statische Akkorde in Bewegung bringen. Die meisten haben keinen expliziten Namen. Albertifiguren sind bewegte Dreiklänge in der Reihenfolge untere Note / obere Note / mittlere Note / obere Note. Im Beethoven-Beispiel wäre das h-g'-d'-g' statt h-d'-g'-d'.
 
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tilo

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Natürlich hast Du Recht, wobei ich den Begriff "Alberti Bass" nicht soo eng sehen würde.
Eine Definition könnte z.B. sein:
1.) Die erste Note ist immer die Tiefste.
2.) es sind immer nur 3 Noten in einer Figur involviert.
3.) es sind immer nur Akkordtöne.

Danach wären auch Variationen möglich. Z.B.

12342-18f06ce8eebc2e1a9a08bf1072f91b36.jpg

oder eventuell auch die oben Erwähnte.
Aber streng genommen hast Du natürlich Recht.
 
 

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