Akkorde - Finger wollen nicht immer

3.) auditiv-motorisch (Hasenbein, Chiarina, Peter) ;)
 
Ich mein, klar gehts um die Metronommethode, (d.h. eigentlich gehts hier um Akkorde, wie man sie zügig greift), und...
irgendwie sollte man doch - um nochmal auf ganz vorhin zurückzukommen, die NUTZBRINGENDSTEN Methoden für die JEWEILIGEN Schüler anwenden,
ODER ihnen zumindest zubilligen.

Für mich wäre das, wie vorhin gesagt, der erfolgversprechendste Ansatz. Alles verwenden, was funktioniert! ;)

Lieber Olli,

steht irgendwo, dass ich das anders sähe? (Falls du Dreiklangs Metronommethode meinst, besteht immerhin die nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, dass er nur denkt, dass sie funktioniert .... . Weißt du noch, lieber Dreiklang, dieser Thread: https://www.clavio.de/forum/klavier...ssenseite-daumen-laedierte-fingerspitzen.html . )

Trotzdem bin ich sehr überrascht über deine Assoziationen (s.o., Elise nach 2 Jahren u.v.a.m.) zu meinem ursprünglichen Beitrag https://www.clavio.de/forum/forum-f...-finger-wollen-nicht-immer-24.html#post276246 .

Kann es sein, dass du als Autodidakt meinen Beitrag als Anlass genommen hast, zu überlegen, wie diese Vorgehensweise über den Anfangsunterricht ohne Noten auf dich als z.B. Jugendlichen gewirkt hätte? Dass du überlegst, wie es gewesen wäre, früher Unterricht gehabt zu haben o.ä.? Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass wir vollkommen aneinander vorbei reden und das würde mir alles erklären.

Liebe Grüße

chiarina
 
Kann es sein, dass du als Autodidakt meinen Beitrag als Anlass genommen hast, zu überlegen, wie diese Vorgehensweise über den Anfangsunterricht ohne Noten auf dich als z.B. Jugendlichen gewirkt hätte? Dass du überlegst, wie es gewesen wäre, früher Unterricht gehabt zu haben o.ä.? Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass wir vollkommen aneinander vorbei reden und das würde mir alles erklären.

Huhuu Chiarina,

mit dem Überlegen - vielleicht. (Denn sie hätte auf mich abschreckend IN HÖCHSTEM MAßE gewirkt, weil ich eine andere Herangehensweise verwendet habe.)

Und...mit dem "wie es wäre, wenn ich Unterricht gehabt hätte": Demotivierend, zumindest für Herangehensweisen wie die von Dir genannte.

Auf die RICHTIGEN Leute kommt es an, in Zusammenstellung mit dem PASSENDEN Schüler. Also dass man nicht alle über einen Kamm schert.

Das hat bisher nur einer begriffen, mein Kumpel aus den USA, der mir zwar keinen PRAKTISCHEN Unterricht im Sinne von ZEIGEN geben konnte, weil er 9000 km entfernt wohnt,
aber er bot mir z.B. an, wegen meiner Schwierigkeiten mit op. 25, 4 a-moll, mir (mit den damaligen Mitteln wär das ganz schön aufwendig gewesen) ein Video von sich selbst
zu schicken. Außerdem meinte er: "Was ? Die kannste nicht ? (das erste und einzige Mal wo er etwas knurrig reagierte, weil ich das Wort "dual notes" in seinen Erläuterungen nicht sofort verstand.

Und schickte mir, wie schonmal erwähnt, in meinem Vorstellungsthread, ganz viel Interessantes zum SELBER ÜBEN. Nachtrag: SOLCHE Ansätze wären die richtigen. ABER auch wieder nicht für jeden.

Also bitte Fragen ob ich Unterricht, den ich versäumte, nachtrauere, mit klarem NEIN in Euer Gedächtnis brennen, in Verbindung mit "ein Ansprechpartner für mich war und ist da - und WAS für einer."

LG, Olli !!
 
Was mir noch einfällt, ist, dass ich sein Angebot höflich aber bestimmt ABGELEHNT habe wg op 25,4, der Grund ist: Die möchte ich SELBER schaffen. Aufgrund eigener VOR DEM KLAVIER gewonnener Erkenntnisse.
Und wenn es noch 30 Jahre dauert oder gar niemals klappt: Jedenfalls hab ich was zu tun. Und: WAS gibt es nicht NOCH alles, was interessant ist !!


-Olli-
 
Lieber Olli,

danke für deinen Beitrag, denn jetzt verstehe ich deine Assoziationen. Bedenke nur eines: Klavierunterricht kann niemals auch nur zwei Leute über einen Kamm scheren! Unterricht ist immer etwas Individuelles und er ergibt sich aus der Zusammenarbeit von Lehrer und Schüler. Die Ansätze, die ich genannt habe, werden bei jedem Schüler in eine andere Richtung führen und deshalb kannst du nicht wissen, was sich aus der Zusammenarbeit mit einem Lehrer ergeben hätte.

Liebe Grüße

chiarina
 
Huhuu nochmal,

zu dieser Sache mit den Videos verschicken: Ein nahezu unüberwindbares Hindernis damals (denn es ging um VHS-Cassetten *gg*) war das Umwandeln von NTSC in PAL,
ABER das hätte ich sogar hinbekommen, denn ein anderer Freund von mir hatte einen Kopier-Videorecorder, der das konnte (und das konnten damals nicht viele Geräte).

hehe :) Daher hab ich damals z.B. auch eine AUfnahme von Richter (Alborado de Gracioso oder wie das ding heißt) auf Video bekommen und umkopiert, ebenso wie einige
alte Horrorfilme (Lovecraft, z.B. Dunwich Horror), ein Genre, das wir beide mögen. :)

LG, Olli !
 
Unterricht ist immer etwas Individuelles und er ergibt sich aus der Zusammenarbeit von Lehrer und Schüler. Die Ansätze, die ich genannt habe, werden bei jedem Schüler in eine andere Richtung führen und deshalb kannst du nicht wissen, was sich aus der Zusammenarbeit mit einem Lehrer ergeben hätte.

Punkt "Individuelles": Volle Zustimmung.

Punkt "Du kannst nicht wissen, was sich.." : Wort "Du" in "Man" umwandeln, sollte hier ausreichen. Da, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, Prognosen etwas für weise Leute sind. Und wer ist schon weise .. ;)

LG, Olli !
 
Was mir noch einfällt, ist, dass ich sein Angebot höflich aber bestimmt ABGELEHNT habe wg op 25,4, der Grund ist: Die möchte ich SELBER schaffen. Aufgrund eigener VOR DEM KLAVIER gewonnener Erkenntnisse.
Und wenn es noch 30 Jahre dauert oder gar niemals klappt: Jedenfalls hab ich was zu tun. Und: WAS gibt es nicht NOCH alles, was interessant ist !!


-Olli-

is schon ein stures Völkchen da im Norden, Niedersachsen, Friesen, Radbod, Sachsenkriege, Stellingaaufstand :):):):)
 


Na klar, Wissen und Nicht-Wissen sind relativ relativ. :p Ich kann nicht genau wissen, ob man's nicht wissen kann und Olli kann auch nicht wissen, ob Unterricht wirklich solche Folgen hat, die er beschreibt (nach 2 Jahren Elise.....). Was mir relativ sicher erscheint, ist, dass er sein Glück in der autodidaktischen Beschäftigung findet und heilfroh ist, niemals Klavierunterricht gehabt zu haben. Jedem halt das Seine. Das ist relativ sicher. :D

Liebe Grüße

chiarina
 
Liebe chiarina,

an dieser Sache


war das Metronom vollkommen unschuldig. Das war bei meiner dritten Komposition, als ich auf ein paar schwere Sachen gekommen war, die mir so gut gefallen haben, daß ich sie immer wieder endlos laut gespielt habe - da war ich begeistert, wie ein Kind, das ein schönes Weihnachtsgeschenk bekommen hat, und das nicht mehr davon lassen kann ;)

Das Metronom blieb dabei aus. Bei der Metronommethode geht's praktisch nie ums reinhauen, sondern viel mehr darum, sauber und melodisch zu spielen, und dabei keine Verspielfehler zu machen, bis man dann zur nächsten, leicht erhöhten Geschwindigkeit übergeht. Bei dieser Geschwindigkeit lernt man das dann wieder.

Übrigens, nutzt die MM (Metronommethode) eine sehr wichtige Erkenntnis, die Du auch weißt: wenn etwas nicht klappt beim Klavierspiel, es so langsam üben, daß es klappt.

Ich weiß, daß Du auch in genau das gleiche Horn tutest ;)

Diese Geschwindigkeit ist die Ausgangsbasis. Nur, daß das Metronom eine genaue Kontrollfunktion übernimmt, daß man eine bestimmte Geschwindigkeit auch trifft und konstant einhält. Und um welchen Grad man die Geschwindigkeit genau steigert (immer nur kleine Schritte).

Mit dem Metronom wird so der Schritt langsam->schnell spielen können, gewissermaßen systematisiert, und auf sehr feine, kontrollierbare Schritte aufgeteilt.

Unverzichtbar für mich bei der Campanella. Die ist so schwierig für mich zu bewältigen, daß ich jeweils nur recht kleine Geschwindigkeitssteigerungen sauber realisieren bzw. einlernen kann. Und ich muß auch recht lange bei einer Geschwindigkeitsstufe bleiben und diese üben, bis es mal zur nächsten Geschwindigkeitsstufe weitergehen kann.

Ein weiterer Vorteil bei der MM: ich kann Buch führen, und weiß, mit welcher Geschwindigkeit ich am nächsten Tag anfangen muß zu üben (etwas unter der am Vortag erreichten), und ich weiß auch, wo ich generell stehe.

Schönen Gruß
Dreiklang
 
Und da soll noch mal einer sagen, die MM wäre nicht kreativ. :)

Ich werde jetzt einfach mal einen Plan aufstellen: welche Stellen bei Stück A, B, C... bei welcher Geschwindigkeit stehen. Ein Stück Papier reicht da ja schon. Und dann die MM etwas ziel- bzw. erfolgsorientierter einsetzen als bisher. Schaden kann das ja nie ;)
 
sicherlich ist das Metronom nicht des Teufels Großmutter, sondern es hat seine speziellen Vorteile - aber ich frage mich, 1. welchen Akkord das Metronom greifen kann und 2. welchen Akkord man mit Metronom besser greifen kann... ;);):):)
 
sicherlich ist das Metronom nicht des Teufels Großmutter, sondern es hat seine speziellen Vorteile - aber ich frage mich, (...) welchen Akkord man mit Metronom besser greifen kann... *smiley klau*

... ist doch klar, rolf: alle die's gibt :D:D:D

mit einer Einschränkung: solange Fingeranzahl und Handspannweite noch ausreichen ;)
 
sicherlich ist das Metronom nicht des Teufels Großmutter, sondern es hat seine speziellen Vorteile - aber ich frage mich, 1. welchen Akkord das Metronom greifen kann und 2. welchen Akkord man mit Metronom besser greifen kann... ;);):)

Lieber Rolf,

ich werde dir mal Nachhilfe geben, denn - du wirst staunen! - es ist erwiesen: das Metronom führt zu pulsartigen Zuckungen, die zu schnellsten Reflexen auf dem Instrument führen und mit denen in erstaunlicher Virtuosität geradezu ruckartig Akkorde angerissen werden.

In diesem Video wird es glasklar offenbart:

Tag: metronom - Lustige Bilder, Videos und Witze

metronom-kater-und-piguin.gif


Liebe Grüße

chiarina
 
Hihi Klasse, und am Ende ist die Katze konsequent. :)
 

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