Frage zu Fingersatz und akkordfremden Ton Takt 3 "Sailing Rod Stewart

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Frank

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Hi Rolf, wenn ich auf den Link klicke, heißt es" du ignorierst den Beitrag dieses Nutzers" Anführungszeichen zu keine Ahnung was ich da gemacht habe
 
Steinbock44

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...selbst wenn die Akkorde irgendwas ausgefressen haben sollten, ist es heuer verboten, sie körperlich zu züchtigen...
@Peter ...überleg´ dir noch mal, ob du das wirklich wörtlich meinst... ;-)

Und die Dirigenten schlagen ständig die Takten ....ouwajawaja ouwaja ... und dazu noch mit einem Schlagstock ... pardon ... Dirigentenstab.:bye:
 
F

Frank

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@jannis

Vielen Dank. Das werde ich morgen näher ansehen. Im Momet machen Mal wieder die Augen schlap.
 
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Homie

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Bei Akkorden habe ich mir in der unterrichtsfreien Zeit (3 Jahre) das Schlagen angewöhnt. Und auch das Klangerzeugen durch Anheben des Handgelenks (währenddessen die Fingerspitzen nach unten gehen).

Das war wohl falsch:

Jetzt war ich vor Ort und habe mir eine Klavierstunde bei meiner alten Lehrerin gegönnt.

Kommt sicher auf den dynamischen Zusammenhang, Haltung, vorh. Technik, individuelle Defizitie und evtl manch anderes an, wie die Akkorde auszuführen sind. Bei dem Stück was ich übe (Op.17 4, Scriabin) so: Finger liegen auf den Tasten, Unterarm wird entspannt und ich falle in die Tasten und greife leicht, (schliesse die Augen, Konzentration auf Klang und Fingerspitzen und übe die Akkorde so öfters.)
Habe im Ergebnis mehr Kontrolle über die Akkorde und einzelnen Töne der Akkorde.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Kommt sicher auf den dynamischen Zusammenhang, Haltung, vorh. Technik, individuelle Defizitie und evtl manch anderes an, wie die Akkorde auszuführen sind.
Es ist halt ein Unterschied, ob man sich in der Klassik oder in Pop/Rock aufhält. Moser spricht in seiner Spielanweisung sogar vom "Hämmern" der Akkorde, die ja auch das Schlagzeug ersetzen.

Bestes Beispiel (zugegeben extrem): Peter Bence mit "Bad" von MJ
 
hasenbein

hasenbein

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Peter, sorry, ist alles Quatsch.

Nimm mal doch zwischendurch 1-2 Stunden, damit Dir das einer mal zeigt, und bis dahin hier bitte nicht weiter Anfänger durch Unsinns-"Informationen" verwirren. Danke.

LG,
Hasenbein
 
J

jannis

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Fuer mich sieht der eher so aus als ob er irgendwann einen Physiotherapeuten noetig haette. Wenigstens bewegt er sich ja noch viel, aber die hochgezogenen Schultern, der krumme Ruecken, auf die Dauer koennte das zu Schmerzen fuehren. Das wundere ich mich uebrigens auch bei klassischen Pianisten, z.B. Trifonov. Anscheinend sind das wahnsinnig robuste Naturen, die das alles aushalten. Aber nachahmenswert finde ich es jetzt nicht.
Jannis
 
Barratt

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Den vorletzten Akkord Dm spiele ich wie die zwei Akkorde zuvor mit den Fingern 1-2-4. So kann ich dann bequem die letzte Note C mit dem 4. Finger spielen.

Jetzt ist das aber ein sehr schnelle 16tel Note. Die Nächste Note wäre auch ein C welches mit dem Akkord Bb gespielt wird. Da der Wechsel sehr schnell ist, würde ich am liebsten hier auch den 4 Finger nehmen.

Verstehe ich Dich richtig, Du möchtest den 4. Finger (und nur diesen) die Oberstimme spielen lassen? Warum?

Übrigens, auch wenn dort ein gefährliches "Sechzehntel" steht - das Stück ist langsam. SO schnell ist dieser "Wechsel" also nicht. ;-)


Sind die in Grün eingefügten Fingersätze vom Herausgeber? Fingersätze des Herausgebers sind keine Dogmen, sondern "Empfehlungen", oft genug eigenartig, hier aber eigentlich nachvollziehbar. Normalerweise würde ich raten: Probier doch einfach aus, ob Dir ein Wechsel zwischen jeweils 5 - 4 nicht besser liegt, als den Fünfer bereits aufs erste b zu nehmen (2. Akkord im B-Dur.-Takt). Danach ist Zeit, um für die Wiederholung des Akkords von 4 auf fünf zu wechseln (um den 4. wieder fürs a frei zu bekommen). Allerdings bin ich überrascht von Deiner Vorstellung, um des wandernden 4. (?) Willen solche Verrenkungen in Kauf zu nehmen müssen... Kann man ja alles machen, wenn man gezielt Binnenspreizung trainieren möchte oder Autarkie des Ringfingers - irgendeinen plausiblen Grund sollte es haben, so unzweckmäßige Fingersätze zu bemühen. Vielleicht hast Du noch nicht so eine genaue Vorstellung von zweckmäßigen Fingersätzen? :-)
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Mag sein. Ich habe ja nur geschildert, was Moser als das Wichtigste beim Rockpiano bezeichnet. Er bezeichnet es als "Rockfeeling" oder "Powerplay" und es soll bei ALLEN Übungen und Stücken gemacht werden (auch den langsamen und leisen). Das ist ja auch keine technische sondern eher eine musikalische Anweisung.
 
cwtoons

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Verstehe nicht, was man für einen Bohei um die paar Takte machen kann...

Der vom Herausgeber vorgeschlagene Fingersatz ist völlig okay, so kann man das Stück bequem spielen. Es ist noch nicht einmal eine Oktave zu greifen und so kann es mühelos auch von kleinen Händen gespielt werden, 'n bisschen Pedal dazu und es passt. Das Stück ist langsam, fast schon eine Ballade, also ist die einsame Sechzehntel auch langsam - wurde schon weiter oben gesagt. Das Ganze ist offensichtlich für Anfänger arrangiert, die können halt noch nicht so viel. Auf dem Level waren wir alle einmal.

Wenn dennoch technische Schwierigkeiten auftauchen, liegen die darin begründet, dass der Threadersteller noch nicht weit genug ist - selbst für dieses Stück noch nicht. Und sie liegen wohl darin begründet, dass er auf dem besten Wege ist, sich in seinem Selbststudium an völlig irrelevanten Dingen aufzuhängen und sich als vermeintliche Lösung dazu irgendetwas Falsches und Abstruses einzuüben. Ein Klavierlehrer wäre hilfreich.

Was diese Ballade mit "Akkorde schlagen" zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Es ist ein Soloarrangement und das Stück kann man so zu Hause oder auch in einer Hotelbar spielen und zwar soft und gefühlvoll. Bei "Sailing" mit einem harten Anschlag zu arbeiten, hieße das Stück abzumurksen. Wer dagegen als Rockpianist auf der Bühne steht und mit seiner Band eine Uptimenummer durchzieht, der brauch dann wohl auch 'mal einen anderen Anschlag und der Körpereinsatz kommt von selbst.

Und Peter Bence' "Bad" ist von dieser Rod-Steward-Ballade meilenweit entfernt. Bence kann erstens hervorragend Klavier spielen und zweitens, er ist ein Showman. Da kann man nicht an den Tasten sitzen wie der Organist am Sonntag in der Kirche.

CW
 
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rolf

rolf

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Es ist halt ein Unterschied, ob man sich in der Klassik oder in Pop/Rock aufhält. Moser spricht in seiner Spielanweisung sogar vom "Hämmern" der Akkorde, die ja auch das Schlagzeug ersetzen.
... @Peter ...was für einen Unsinn willst du da suggerieren? schau einfach mal nach, was martellato bedeutet und seit wann diese Bezeichnung in der Musik für Tasteninstrumente gebräuchlich ist... auch das ital. toccare (Toccata) wird für deine Recherchen interessant sein...

...allerdings solltest du Anfängern keinesfalls empfehlen, dass sie langsame Akkorde - hier spielt die r.H. eine teilweise akkordisch gesetzte Melodie - "schlagen" sollen geschweige denn alle Akkorde "schlagen" sollen; denn nicht einmal vehementes martellato wird in der Weise "geschlagen", wie du dir das wohl vorstellst...
 
Steinbock44

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Achtung Ironie: Ja nu, gehämmert werden am Klavier alle Töne … mal halt sanft und mal brutal. Oder sollen doch die Tasten gestrichen oder gezupft werden.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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was für einen Unsinn willst du da suggerieren?
Steht in meinem ersten Beitrag in diesem Faden. Es ging mir darum, dass man bei solchen Stücken nicht groß darüber nachdenkt, für welchen Akkord ich welchen Fingersatz nehme sondern dass die (vorher eingeübten) Akkorde aus einer Bewegung heraus angeschlagen werden. "Hämmern" bedeutet (in dem Fall für mich) nicht laut oder Staccato sondern nur die Art und Weise, wie ich an das Akkordspiel heran gehe.
Das Video habe ich nur verlinkt, weil es das "extrem" verdeutlicht.
Hier sieht man es auch gut was ich meine (nicht so extrem) und genau so stelle ich mir das vor, auch bei einem Stück wie Sailing.
 
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rolf

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Steht in meinem ersten Beitrag in diesem Faden. Es ging mir darum, dass man bei solchen Stücken nicht groß darüber nachdenkt, für welchen Akkord ich welchen Fingersatz nehme sondern dass die (vorher eingeübten) Akkorde aus einer Bewegung heraus angeschlagen werden. "Hämmern" bedeutet nicht laut oder Staccato sondern nur die Art und Weise, wie ich an das Akkordspiel heran gehe.
dem entnehme ich, dass du von diesem Schwachsinn
Gewöhne Dir an, die Akkorde wirklich zu schlagen.
offenbar nicht Abstand nehmen willst...
...weiterhin ist dem zu entnehmen, dass du nicht nachgeschaut hast, was martellato ist... stattdessen beglückst du alle Mitlesenden mit deiner privaten Bedeutung des Verbs "hämmern", viel Erfolg damit bei der Duden-Redaktion; man freut sich schon, wenn man eines baldigen Tages lesen wird der Nagel wird in der Art und Weise in den Balken eingebracht, wie Peter an das Akkordspiel herangeht... :lol::lol::lol::lol:
Spaß beiseite: du gibst da gründlich falsche "Tipps" und beharrst offensichtlich auch noch auf diesen... da kann man dir nun wirklich nicht gratulieren, sondern vor diesem Unsinn nur warnen.
 
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Frank

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Hallo zusammen, hallo Peter,

@Barratt @cwtoons @jannis usw.
Die angegebenen Fingersätze sind nicht vom Autor sondern von mir.
Und beim Experimentieren sind mir eben die obigen Fragen aufgekommen.



Eure Anregungen und Tipps haben mir sehr geholfen.

@Peter
Peter, sorry, ich habe dich scheinbar auf "Ingorieren" gesetzt. Mir war nicht so gut, und so habe ich vom Handyaus das Thema verfolgt und bin scheinbar auf irgend eine Funktion gekommen die dich auf ignorieren gesetzt hat.
 
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Homie

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Es ist halt ein Unterschied, ob man sich in der Klassik oder in Pop/Rock aufhält

Bei Jazz/Boogie/Rock/Pop (kehr ich mal -(die Kenner dürfen mich verfluchen)- unwissender-Weise unter einen Hut) empfinde ich den den Sound oft als kurz/präzise, fetzig und hart. Soll glaube ich auch so sein. Wenn draufgeprescht wird, wie im Video, auch metallen (was allerdings nicht 'klingt' (soll glaube ich auch so sein, ist ja Rock (also negative Konnotation von 'nicht klingen' bitte weg denken )

So wie der drauf prescht, würde ich ihn nicht auf meinem Piano spielen lassen, bin fest überzeugt, dass das nicht alle Pianos aushalten bzw. allen gut tut.

Bei Chopin 10 4, letzte Seite, Sprünge in der linken Hand, kommt ein harter, fast 'jazzigrockpoppiger' Klang heraus (obwohl die Oktaven noch eine Melodie ergeben) Das sieht auch aus wie Schlagen. In Zeitlupe würde man sehen, dass die Finger nicht aus der Luft auf die Tasten geschlagen werden (viel zu wenig Kontrolle), sondern kurz davor auf den Tasten stoppen.


Denke schon, dass der bestimmte harte 'knackige' Sound was mit der Anschlagsweise zu tun hat. Vielleicht kann man den Sound ja auch ohne Schlagen erzeugen. Vielleicht ist es in manchen nichtklassischen Bereichen auch schlagend richtig. Bei solchen Anschlagsthemen streiten sich doch selbst die Experten. Ich bin kein Experte! Wollte nur auch mal etwas von meinem Senf dazugeben :)
Auf jeden Fall erinnere ich mich, dass meine Lehrerin mal sagte, Jazz Pianisten haben einen spezifischen Anschlag (und das gute Jazz Pianisten auch fast immer gut Klassik spielen können (umgekehrt weniger), Bach insb.)

Führn ja immer viele Wege zum Ziel (Ton), manche sind länger (umständlicher) , manche kürzer. Vielleicht zieht der Videodude auch nur so ne Show ab um möglichst Publikumsiwrksam zu sein.
 
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