Zwischenraum zwischen 2 schwarzen Tasten, Erklärung gesucht.

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Elio

Elio

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Hi,

also, ich habe mir letztlich beim Klavierspielen folgende Frage gestellt.

Wenn ich mit der rechten Hand beispielsweise einen fismoll Akkord greife mit zweitem Fis im Diskant eine Oktave höher, dann muss ich mit meinem zweiten Finger in den Zwischenraum zwischen b und As und dort das a anschlagen.
Mein Finger passt da eigentlich gut rein.

Aber was ist mit Leuten, bei denen der Finger dicker ist? Eine andere Möglichkeit den Akkord zu greifen gibt es scheinbar nicht.

Komisch, komisch...und was ist mit den Klavieren aus dem 19.Jh, die sogar noch kleiner Abstände zwischen den Tasten aufwiesen?

Elio
 
Hartmut

Hartmut

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Interessante Frage...
Aber ich habe schon ziemliche Wurstfinger (entschuldige, Peter), und die passen da auch noch rein.
Und wenn Gis und Ais noch ein Stück mit nach unten gedrückt werden muss ja nicht gleich ein Ton entstehen; aber irgendwann wird's natürlich eng.

Der Hartmut
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
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Ich als Wurst habe natürlich auch Wurschtfinger. :-D , und bei den Tasten dann auch entsprechende Probleme. Ich krümme die Finger immer zum Körper hin, damit sie nicht in die Zwischenräume geraten. Sicherlich völlig falsch, würde da auch gerne mal wissen, wie man es richtig macht. Bei Pianisten im Fernsehen sieht man immer die ganze Hand noch vorn und hinten wandern. Aus irgend einem Grund müssen die schwarzen Tasten ja kürzer sein?
 
Hartmut

Hartmut

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Ein sauberer Schnitt mit dem Küchenmesser zeigt auch, dass der Querschnitt des Fingers nicht rund ist, sondern eher oval. Das heißt, eine leichte Drehung der ganzen Hand könnte helfen. Allerdings passt das natürlich nicht zu jedem Lauf oder Akkord.

Der Hartmut
 
R

runningsushi

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mist! ich hätte mir ein klavier aus dem 19. jhdt kaufen sollen, dann hätte sich mein problem schon gelöst :lol:
 
F

Flying Fortress

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Ich glaube so etwas kriegst du nicht mehr^^
 
Elio

Elio

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Na klar bekommt man so etwas! Bei eBay annonciert gerade jemand ein wundervoll restaurierten Pleyel von ca 1850. Jean-Yves Thibaudet hat auf solche einem Flügel auch ein paar Chopin Stücke interpretiert.
Elio
 
 

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