Wie viele neue Stücke auf einmal?

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hpesch

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Ist es ökonomischer, jeweils täglich mehrere neue Stücke zu üben oder sich auf ein bestimmtes Stück zu konzentrieren? Ich denke in der Schule hat man ja auch nicht einen Monat nur Mathe, dann einen Monat nur Chemie, sondern die Fächer sind häppchenweise auf die Unterrichtstage verteilt. Das Gehirn kann somit auf lange Sicht mehr pro Zeiteinheit verdauen, wenn es neue Information von verschiedenen Richtungen erhält.
Auf Musik angewendet würde das bedeuten, es bringt pro Übungsmonat mehr, wenn man z.B. eine halbe Stunde Stück A und eine halbe Stunde Stück B übt statt eine Stunde nur A oder B.
Was sagt Eure Erfahrung zu dieser Theorie?
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
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Das kommt sicher auch auf die Stücke und die Übezeit an.
Viele üben mehrere Stücke auf einmal. Bei sehr großen Stücken kann man sich verschiedenen Teilen widmen. Oder man macht 30 Minuten Technik und 30 min Stück....

Ich selbst übe immer mindestens an zwei Stücken herum, aber nur an einem neuen und an einem oder mehreren alten. Meine Übezeit ist aber auch mehr als minimal.
 
Barratt

Barratt

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Kommt auf die Stücke an. Zwei ganz und gar neue Stücke anzufangen, hat sich nicht so bewährt. Dann muss das eine deutlich leichter sein und sich mehr oder weniger vom Blatt spielen lassen. Für mich persönlich (also für mein individuelles Lernverhalten) habe ich entschieden, diese Konstellation lieber zu vermeiden.

Ich bemühe mich, drei gleichzeitig am Wickel zu haben - eines, an dem man nur noch "feilt" (und das im Idealfall auch noch zum Aufwärmen geeignet ist), eines, das man nur noch perfektioniert (aber bereits auswendig und im "Zieltempo" spielen kann) und ein ganz neues.

Solange das ganz neue aber noch nicht auf einem Mindestniveau funktioniert (also einigermaßen auswendig und einigermaßen an das Zieltempo angenähert), treten die beiden anderen - muss ich zu meiner Schande gestehen - erstmal ein bisschen in den Hintergrund... Die kommen zwar auch dran, aber vielleicht eher, um den Stand zu halten und nicht, um ihn zu verbessern. Bis dann das Neue einigermaßen sitzt, dann kommen die beiden anderen wieder zu ihrem Recht.:-)
 
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Schuberto

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Ich werkele zur Zeit ja an der Pathetique rum, gleichzeitig am 1. und am 3 Satz. Ich muss sagen, dass es sehr schwer ist an beiden Sätzen gleichzeitig zu arbeiten und voranzukommen. Ich benötige pro "Sitzung" mindestens 1 Stunde an einem Stück (d.h.Abschnitt von 1-2 Seiten) um gezielte Fortschritte zu machen. Wenn ich nach 1 Stunde noch Zeit habe und keine Lust auf den gleichen Satz dann spiele ich noch etwas am anderen Satz. Ich finde es aber schon effektiver sich bei neuen Stücken 100% auf EIN neues zu konzentrieren (selbst wenn man 4 Stunden am Tag Zeit hätte), nebenbei höchstens alte Stücke nachzuarbeiten, Technikübungen oder einfach Spass zu haben am Spielen des eigenen Repertoires.
 
Nora

Nora

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Du hast Deine Frage im Forum für Anfängerfragen platziert.

Barrats Vorgehen finde ich da ganz geeignet und mache es meist auch so. Ein Stück, das ich kann, spiele ich zum Aufwärmen, Einspielen. Dann spiele ich ein Stück, an dessen Ausdruck ich noch stärker arbeite und zum Schluss geht's an das ganz neue Stück.

Das macht in meinen Augen deshalb Sinn, weil man als Anfänger die meiste Zeit dafür benötigt, sich die Takte einzeln zu erarbeiten. Erst muss man die Noten lesen, spielt die Hände getrennt, dann langsam zusammen. Kann man ein Stück ganz spielen, geht's auch schon sehr bald zum nächsten. Geschätzt würde ich sagen, dass die Erarbeitung des Stückes mindestens zwei Drittel, wenn nicht mehr, an Unterrichtszeit einnimmt.

Würde ich jeweils nur an einem Stück arbeiten, käme ich kaum dazu im eigentlichen Sinn zu spielen. Das halte ich aber für ganz wichtig, um sich zu verbessern.
 
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ibex

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Ich arbeite eingentlich immer an zwei Stücken gleichzeitig. Am Anfang und am Ende spiele ich noch die Stücke welche ich schon kann und versuche sie auch noch zu verbessern.
Ich spiele zwar erst seit Februar, aber für mich funktioniert es mit zwei Stücken am besten. Wenn ich bei einem mal Probleme habe, konzentriere ich mich mehr aufs andere und oft geht das Problemstück nach einer kleinen Pause wieder besser, da mein Kopf wieder befreiter an die Sache herangehen kann. :-) Zudem finde ich es etwas langweilig, wenn ich immer nur am gleichen Stück übe, mit zwei hat man mehr Abwechslung.

LG
ibex
 
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Schuberto

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Du hast Deine Frage im Forum für Anfängerfragen platziert.

Barrats Vorgehen finde ich da ganz geeignet und mache es meist auch so. Ein Stück, das ich kann, spiele ich zum Aufwärmen, Einspielen. Dann spiele ich ein Stück, an dessen Ausdruck ich noch stärker arbeite und zum Schluss geht's an das ganz neue Stück.

Das macht in meinen Augen deshalb Sinn, weil man als Anfänger die meiste Zeit dafür benötigt, sich die Takte einzeln zu erarbeiten. Erst muss man die Noten lesen, spielt die Hände getrennt, dann langsam zusammen. Kann man ein Stück ganz spielen, geht's auch schon sehr bald zum nächsten. Geschätzt würde ich sagen, dass die Erarbeitung des Stückes mindestens zwei Drittel, wenn nicht mehr, an Unterrichtszeit einnimmt.

Würde ich jeweils nur an einem Stück arbeiten, käme ich kaum dazu im eigentlichen Sinn zu spielen. Das halte ich aber für ganz wichtig, um sich zu verbessern.
Ich finde persönlich eine andere Herangehensweise besser: Ich beginne mit dem neuen Stück, das ich derzeit erarbeite, mit der entsprechenden ausgewählte Passage (1-2 Seiten). Dafür brauche ich keine Aufwärmphase, da das Tempo im allgemeinen eh sehr langsam ist, und es um das automatische (langsame) rhythmische Finden der Tone auf dem Klavier geht bei gleichzeitigem Notenlesen. Damit werden dann gleichzeitig die Finger "warm". Wenn ich diesen Teil für den Tag (nach ca.1h) prinzipiell abgeschlossen habe und es bleibt noch Zeit, dann spiele ich ein anderes Stück eventuell nur eins zum Spass haben ohne gezielt daran zu arbeiten, bzw. ich arbeite halt doch etwas genauer dran. Ich versuche dann am Ende nochmal zu meinem neuen Stück zurück zu gehen und die Passage noch 1-2 mal durchzuspielen. Meist hat dies den Vorteil, dass die Konzentration wieder etwas etwas höher ist (für dieses Stück) und man diese auch braucht, da gewisse Automatismen die vor 15 min noch da waren, jetzt wieder etwas schwächer geworden sind. Man muss dann die Passage nochmal sehr bewusst/konzentriert durchspielen um das gleiche Ergebnis wie vor ca 15 Min zu erreichen und hat eine weitere Wiederholung für das langzeitliche Einprägen.
 
FünfTon

FünfTon

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Von meinen Klavierstückchen (mit jeweils 1-3 Seiten) habe ich immer so etwa etwa vier bis sieben gleichzeitig in Arbeit und fange dann auch schon mal zwei bis drei solcher Stücke fast gleichzeitig neu an, wo es dann unterschiedlich schnell vorangeht, so vermeidet man das "Steckenbleiben". Daneben werden immer mal wieder ältere Sachen wiederholt.

Das geht natürlich nicht alles 100 % auswendig, die Noten müssen also immer aufs Pult, dadurch haben sich meine Notenlesefähigkeiten aber auch drastisch verbessert.

An den einzelnen Stücken wird dann auch nicht stundenlang herumgedoktort, da das wenig effektiv ist. Vielmehr wird ein konkretes Problem herausgegriffen, dieses sorgfältig geübt (und falls möglich gelöst). Dann das Ganze noch ein-, zweimal durchgespielt und für den nächsten Tag wieder weggelegt.

Die Zahl der geübten Stücke wird sich sicher reduzieren, wenn es mal an längere Werke geht. Die Menge des bearbeiteten Materials wird aber wohl gleich bleiben.
 
S

Schuberto

Guest
Von meinen Klavierstückchen (mit jeweils 1-3 Seiten) habe ich immer so etwa etwa vier bis sieben gleichzeitig in Arbeit und fange dann auch schon mal zwei bis drei solcher Stücke fast gleichzeitig neu an, wo es dann unterschiedlich schnell vorangeht, so vermeidet man das "Steckenbleiben". Daneben werden immer mal wieder ältere Sachen wiederholt.

Das geht natürlich nicht alles 100 % auswendig, die Noten müssen also immer aufs Pult, dadurch haben sich meine Notenlesefähigkeiten aber auch drastisch verbessert.

An den einzelnen Stücken wird dann auch nicht stundenlang herumgedoktort, da das wenig effektiv ist. Vielmehr wird ein konkretes Problem herausgegriffen, dieses sorgfältig geübt (und falls möglich gelöst). Dann das Ganze noch ein-, zweimal durchgespielt und für den nächsten Tag wieder weggelegt.

Die Zahl der geübten Stücke wird sich sicher reduzieren, wenn es mal an längere Werke geht. Die Menge des bearbeiteten Materials wird aber wohl gleich bleiben.
3 Stücke mit durchschnittlich 2 Seiten macht insgesamt 6 Seiten, was ungefähr einem Stück von 5-7 Minuten entspricht (ca einem Sonatensatz). Für einen Anfänger wäre das sicherlich relativ viel (finde ich). Ab 2./3.Jahr denke ich mal ist dies verkraftbar, wenn die Schwierigkeit der Stücke passend ist. Wenn die Schwierigkeit am Limit ist, dann - denke ich mal - sollte man prinzipiell (als Intermediate/Fortgeschrittener) nicht mehr als 10 Seiten als neue Bearbeitung aufnehmen bzw gleichzeitig bearbeiten. Man kann natürlich ein 30 Seiten Stück anfangen, ich würde es dann aber in 3xca10 Seiten einteilen und die Teile (ziemlich) streng getrennt einüben.

Weiss jemand wie es da die Professionellen halten?
Mal eine kleine Ankedote von einem früheren Klavierlehrer von mir: Er war da irgendwo in einem Konservatorium und hörte einen Pianisten(schüler) spielen mit sehr langsamem Tempo (50-60 bps) und dachte, dass es ein normaler Klavierschüler dort wäre. Als er dann die Tür aufmachte, sass da Maurizio Pollini am Klavier allein, soweit ich weiss ist der für sehr genaues Notenspiel bekannt!? Soll heissen, dass Profis nicht unbedingt völlig anders Stücke einüben als "Normalsterbliche". Deshalb würde es mich interessieren, wie gross deren Umfang bei neuen Stücken ist.
 
SingSangSung

SingSangSung

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Die Professionellen haben ein großes Repertoire und sind in der Lage, am einen Abend einen Klavierabend zu geben, am nächsten ein Klavierkonzert. Da kommen schon mal 100 Seiten die zu "üben" sind zusammen.

Meine Klavierprofessorin hat vorwiegend einzelne Stellen geübt, an der Phrasierung getüftelt, an der Klangbalance gefeilt, solche Sachen. Da ging es z.B. darum, dass in einem Akkord ein bestimmter Ton nicht das richtige Gewicht hatte - um auf die Idee zu kommen, sowas zu üben, muss man den Unterschied überhaupt erst mal hören können. Üben im Sinne von "Noten lernen" brauchte die nicht, die konnte ein Stück spielen, wenn sie es einmal gehört hat, auswendig. Andere Profis können ein Stück auswendig spielen, wenn sie die Noten einmal gründlich durchgelesen haben (das konnte meine nicht, die war mehr ein Ohrenmensch, hat aber für eine werkgetreue Aufführung trotzdem sehr gründlich in die Noten geschaut).

Ich selbst finde die Kombination von wenigstens zwei Stücken nicht schlecht - so ist es z.B. immer hilfreich, eine Chopinetude zu üben, wenn man eine Beethovensonate lernen will - zumindest geht mir das so. Wirklich neue Stücke übe ich (ohnehin selten) aber eher nur eines.
 
Nora

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Ich finde persönlich eine andere Herangehensweise besser: Ich beginne mit dem neuen Stück, das ich derzeit erarbeite, mit der entsprechenden ausgewählte Passage (1-2 Seiten). Dafür brauche ich keine Aufwärmphase, da das Tempo im allgemeinen eh sehr langsam ist, und es um das automatische (langsame) rhythmische Finden der Tone auf dem Klavier geht bei gleichzeitigem Notenlesen. Damit werden dann gleichzeitig die Finger "warm".
Hi Schuberto,

klar, kann man auch machen. Aber mir sind meine Bewegungen bei neuen Stücken irgendwie noch nicht "organisch" genug.
:-D

Außerdem muss ich häufiger stoppen und erst mal überlegen, welche Noten sind das jetzt eigentlich. Vor allem bei vielen Vorzeichen natürlich. Aber das schnelle Notenlesen könnte ich sicher auch noch verbessern.
:coolguy:

Wenn ich diesen Teil für den Tag (nach ca.1h) prinzipiell abgeschlossen habe und es bleibt noch Zeit, dann spiele ich ein anderes Stück eventuell nur eins zum Spass haben ohne gezielt daran zu arbeiten, bzw. ich arbeite halt doch etwas genauer dran.
Früher bin ich auch häufig so vorgegangen. Ich habe das neue Stück zuerst geübt. Leider entwickelt das für mich oft so einen starken Sog, dass ich zum Spielen eines anderen Stückes dann nicht mehr komme. Ich habe in der Regel eh nur maximal eine Stunde am Tag Zeit zu üben.

Und Du schreibst ja auch, "wenn ich dann noch Zeit habe, spiele ich ein anderes Stück". Ich glaube irgendwie nicht, dass es für das Klavierspielen förderlich ist, wenn man quasi 90% seiner Übezeit - Jahr für Jahr - damit verbringt, sich Takte anzueignen und nur wenig Stücke spielt, die man schon beherrscht. Aber man mag mich da gerne berichtigen. Ich habe jedenfalls meine eine Stunde am Tag entsprechend umgestaltet.
 

S

Schuberto

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Die Professionellen haben ein großes Repertoire und sind in der Lage, am einen Abend einen Klavierabend zu geben, am nächsten ein Klavierkonzert. Da kommen schon mal 100 Seiten die zu "üben" sind zusammen.
Es ging aber um die Erstbearbeitung eines neuen Stückes und da glaube ich nicht, dass selbst die Profis sich 100 Seiten auf einmal vornehmen, um die zusammen von "Null auf Hundert" zu bringen. :denken:
 
S

Schuberto

Guest
Hi Schuberto,

klar, kann man auch machen. Aber mir sind meine Bewegungen bei neuen Stücken irgendwie noch nicht "organisch" genug.
:-D

Außerdem muss ich häufiger stoppen und erst mal überlegen, welche Noten sind das jetzt eigentlich. Vor allem bei vielen Vorzeichen natürlich. Aber das schnelle Notenlesen könnte ich sicher auch noch verbessern.
:coolguy:



Früher bin ich auch häufig so vorgegangen. Ich habe das neue Stück zuerst geübt. Leider entwickelt das für mich oft so einen starken Sog, dass ich zum Spielen eines anderen Stückes dann nicht mehr komme. Ich habe in der Regel eh nur maximal eine Stunde am Tag Zeit zu üben.

Und Du schreibst ja auch, "wenn ich dann noch Zeit habe, spiele ich ein anderes Stück". Ich glaube irgendwie nicht, dass es für das Klavierspielen förderlich ist, wenn man quasi 90% seiner Übezeit - Jahr für Jahr - damit verbringt, sich Takte anzueignen und nur wenig Stücke spielt, die man schon beherrscht. Aber man mag mich da gerne berichtigen. Ich habe jedenfalls meine eine Stunde am Tag entsprechend umgestaltet.
Naja beim neuen Stück geht es ja auch bei mir nicht um Technikverbesserung, eher um Notenlesen und Finden/Umsetzen.

Ich habe Gefühl, dass es effektiver ist alle zwei Tage 1 Stunde an einem neuen Stück zu üben (und am jeweils zweiten Tag Technikübungen/andere Stücke zu spielen) als jeden Tag 30 min neues Stück+30 min anderes. Da würde mich die Meinung der Fortgeschritten hier dazu interessieren.
 
Barratt

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@Schuberto

Jeder Mensch lernt ein bisschen anders. ;-) Das geht oft schon in der Grundschule los: Es gibt Menschen, die müssen zum Lernen (Hausaufgaben & Co.) das Radio dudeln lassen, sonst können sie sich nicht konzentrieren. Es gibt Menschen, die können sich nicht konzentrieren, wenn es "Störgeräusche" gibt. Die einen wie die anderen erklären, die Methode der jeweils anderen würde sie wahnsinnig machen und den Lernerfolg gen Null tendieren lassen.

Wenn Du das Gefühl hast, die von Dir skizzierte Methode sei für Dich effektiver, dann wirst Du Deine individuellen Gründe haben. Es nützt Dir nichts, wenn ich zum Beispiel sage, dass diese Methode nicht diejenige meiner Wahl wäre. Allein schon, weil ich mehr Zeit brauche. Mit einer Stunde am Tag käme ich schlicht nicht voran, und schon gar nicht bei so umfangreichen Sachen wie Sonaten.
 
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Schuberto

Guest
@Schuberto

Jeder Mensch lernt ein bisschen anders. ;-) Das geht oft schon in der Grundschule los: Es gibt Menschen, die müssen zum Lernen (Hausaufgaben & Co.) das Radio dudeln lassen, sonst können sie sich nicht konzentrieren. Es gibt Menschen, die können sich nicht konzentrieren, wenn es "Störgeräusche" gibt. Die einen wie die anderen erklären, die Methode der jeweils anderen würde sie wahnsinnig machen und den Lernerfolg gen Null tendieren lassen.

Wenn Du das Gefühl hast, die von Dir skizzierte Methode sei für Dich effektiver, dann wirst Du Deine individuellen Gründe haben. Es nützt Dir nichts, wenn ich zum Beispiel sage, dass diese Methode nicht diejenige meiner Wahl wäre. Allein schon, weil ich mehr Zeit brauche. Mit einer Stunde am Tag käme ich schlicht nicht voran, und schon gar nicht bei so umfangreichen Sachen wie Sonaten.
Es ist ja der Sinn hier im Forum seine eigenen Erfahrungen und Methoden mitzuteilen und Denkanstosse von anderen zu bekommen. Sicher betrachte ich meine Meinung nicht als ultimativ richtige, ich bin klaviermässig sowie eher unterbelichtet, erlaube mir es aber trotzdem meine Meinung mitzuteilen. Ob da was passendes für andere dabei ist, weiss ich nicht
 
 

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