wie gut seid ihr??

Dieses Thema im Forum "Klavierspielen & Klavierüben" wurde erstellt von Anonymous, 21. März 2006.

  1. Anonymous
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    Anonymous

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    warum ich weiß das Klassik schwerer ist ?
    Viele Studenten die ich kenne, haben bei ihren Aufnahmeprüfungen keine klassischen Werke eingebracht, da sie sehr streng bewertet werden.
    Meine These wird ebenfalls von meiner Lehrerin (Konzertpianisten in vielen Metropolen, wie z.B London) unterstützt. Ihr Repertoire besteht aus, nach ihren eigenen Angaben 400-500 Werken, wovon 1/3 Klassische Werke sind. Bei Jugend musiziert wählen die Lehrer oft Klassische Stücke aus, die im Schwierigkeitsgrad vergleichsweise mit romantischen Werken
    eine Stufe niedriger sind. Kann ich dich noch immer nicht überzeugen ?

    Zum Fantasie impromptu kann ich sagen, dass es keine Schwierigkeiten gab auch keine rythmischen. Vergleiche ich dabei z.B die Beethoven Sonate op 2 no 1 die ich gespielt habe, ist das Impromptu wesentlich leichter gewesen.
     
  2. David
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    David

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  3. Elio
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    Elio

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    @havanabanana

    Also wenn Du Dir Aufnahmen dieses Nocturnes anhörst, spielt doch fast niemand 9 gegen 11 rhythmisch exakt, Stichwort rubato! Jeder teilt die Noten anders auf.
    Mir gelingt es aber, mir das anzuhören und die Aufteilung so nachzuspielen, ich denke einfach nicht drüber nach, spiele die linke Hand gleichmäßig und dann passts. Technisch schwieriger finde ich allerdings die Sachen von Schumann, die ich gespielt habe...

    Wir müssen aber unterscheiden zwischen musikalischem und technischsem Schwierigkeitsgrad....Romantische WErke haben den Vorteil dass sie auch schon wirken (oder schneller schon wirken) wenn man technisch noch nicht perfekt ist. Mozart Beethoven oder Bach wirken erst richtig, wenn man technisch sauber spielen kann, also so empfinde ich das...
    Elio
     
  4. David
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    David

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    @ Elio

    Ja das hast du schön ausgedrückt :o

    Aber ich finde, wenn du (ich bleibe mal beim) Fantasie- Impromtu nicht Glasklare Töne spielst- es klingt nicht!!!!
    So dann kommt die rhytmische Schwierigkeit (Triolen gegen Sechzehntel)
    Ich habe mal gehört, dass Chopin einer der ersten war, die sich an solch rhytmischen Schwierigkeiten herangewagt haben.

    Gruß p.p.
     
  5. Anonymous
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    @ Piano player

    dein Text hat ganz schöne inhaltliche Fehler.
    Wo hab ich gesagt das Mozart leichter als Beethoven zu spielen sei ?
    Ich habe den Vergleich des Fantasie Impromtus zu einer mittelschweren Beethoven Sonate gezogen.
    Meine Lehrerin ist Konzertpianistin, das steht doch im Text. Wieso sollte ich meine eigene Lehrerin nicht kennen.
    Achja den Vergleich zwischen der Sonate Pathetique und des Fantasie Impromptus zu vergleichen ist absurd. Wenn du das Impromptu für schwerer hälst, dann zweifle ich leider an deiner Musikalischen Erfahrung.
    Liszt wurde durch seine virtuosen Etüden so bekannt und beliebt bei Klavierspielern. Aber auch leicht zu spielende Etüden können virtuos "klingen". Die meisten unerfahrenen Klavier spieler interpretieren Liszt mit einer solch übertriebenen "Affektmacherei" und überschwemmen die Läufe nahezu mit dem Pedal, weil sie meinen , dass es höchst romantisch und toll klingt. Und meine Lehrerin, Dozentin an der Jugendmusikschule Hamburg, die 45 Jahre Klaviererfahrung hat , kann es besser einschätzen als du, oder täusch ich mich etwa da ? Wer regelmäßig Aufnahmen von Namenhaften Interpreten klassischer Musik hört, weiß , wie klasklar jede einzelne Note zu hören ist. Ein gutes Gehör kann sich das Notenbild vorstellen. Ich sags einfach mal so. Nicht alles was virtuos klingt, ist schwer. Nicht alles was leicht klingt ist leicht. Bestes Beispiel Mozart. Wenn du jedoch die Pathetique im Grave Tempo und unsauber gespielt hast (wohlgemerkt alle 3 Sätze), dann versteh ich, warum du das Fantasie Impromptu für schwerer hälst. Viele Aufnahmen die gratis im Internet zur verfügung stehen, besonders bei der Pathetique, kann man sagen, dass diese einfach schlecht sind.
     
  6. Anonymous
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    nochmal @ Piano Player
    ich hab gelesen das du 3 Jahre Klavier spielst ? Dann sollst du die Pathetique gespielt haben ?
    Ich habe mittlerweile 15 Jahre Klaviererfahrung (mit 5 jahren angefangen)und kann auch aus persöhnlicher Sicht sagen, dass klassische Werke unterschätzt werden.
     
  7. David
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    David

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  8. Keksi
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    Keksi

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    @piano player: ööh? Mal abgesehen von deiner anscheinend mangelnden Fähigkeit (oder ist es nur unüberlegtes schnelles Abgetippe?), einen Beitrag für den Leser gut brauchbar zu schreiben, frag ich mich erstens, welche Tonleitern du meinst und zweitens, ob du die wirklich schneller spielst als den Rest dieses eigentlich so wunderschönen Stückes (auch wenn es sehr abgenutzt ist)? (Wenn ich falsch liege, tut's mir Leid, aber das entnehme ich deiner etwas undeutlichen Aussage).
    Es hat ja niemand behauptet, dass dieses Stück einfach wäre, aber ich muss H.Banana Recht geben, es ist mit Sicherheit einfacher, als viele (!) klassische Werke. Das liegt allein schon daran, dass es wesentlich pianistischer geschrieben ist, die Läufe liegen sehr gut in den Fingern und mit etwas Disziplin ist das recht schnell erledigt. Schwieriger hierbei ist schonmal die Interpretation (gibt übrigens ne Menge üble Sachen im Internet davon). Allerdings kann mir keiner erzählen, dass alle drei Sätze der Pathetique (das nehm ich jetzt mal als klassisches Beispiel, weil ich mich da relativ gut drin auskenne) einfacher wären als das Fantaisie Impromptu von Chopin über das hier grade diskutiert wird. Erstes Problem: Pedaleinsatz?, zweites Problem: Geschwindigkeit?, drittes Problem: Kann ich den dritten Satz überhaupt richtig spielen und die Unterschiede zwischen Vierteln, normalen Achteln, Achtel-Triolen und Sechzehnteln in so gedrängter Art korrekt wiedergeben? Erzähl mir nicht, das wäre einfach. Die Pathetique ist technisch guad anspruchsvoll, was der erste Satz schon beweist. Für diese Sonate brauchst du schon ein breitgefächertes Können an verschiedensten "Floskeln" (damit meine ich solche Dinge wie: Chromatisches Absteigen, Tremolo/Triller, schnelles Über-/Untergreifen, ...)

    Das ist ja genau das, was diese Stücke etwas leichter macht. Bei Schubert (er konnte seine eigenen Impromptus gar nicht spielen) hat man größere Probleme als bei virtuosen Kompositionen wie Chopin's Impromptu. Das liegt ganz einfach daran, dass diese Virtuosen, wie du sie nennst, es selbst beherrscht haben und somit wird es gleich viel pianistischer. Fingersätze sind viel leichter zu finden, es geht schnell ins Ohr und man muss selten akrobatische Fähigkeiten mitbringen, um seine Finger nicht zu verrenken (siehe Schuberts Impromptus). Aber mit deiner "guten Technik", die du mitbringst, dürfte das für dich ja auch kein Problem sein.
    Im übrigen bezweifle ich sehr, dass die Zeit für ein Stück hier das Maß aller Dinge sein wird. Der ein oder andere möchte es vielleicht schneller oder langsamer spielen, was mehr/weniger Zeitaufwand bedeutet. Oder er (der ein oder andere) gibt sich sehr viel Mühe mit der Interpretation, wäre ja denkbar, dass das ein paar Leute machen. :roll:

    Ich könnt noch ne Menge drüber schreiben, aber um ehrlich zu sein, wills ja eh niemand hören und mir geht langsam die Luft aus...

    ~Keksi
     
  9. Anonymous
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    @ Piano player

    es wird offensichtlich, dass du deine Thesen auf theoretischen Wissen nicht auf praktischem WIssen stützt. Wer die Pathetique und das Impromptu gespielt hat, kann es auch beurteilen. Ich bezweifle, dass du mit deinen 3 Jahren Klaviererfahrung weder das eine noch das andere
    gespielt hast. Klar Beethoven hat auch kleine leichte Stücke geschrieben (türkischer Marsch), aber Die Beethoven Sonaten sind die größten, pianistischsten Werke Beethovens (mit ausnahme der Klavierkonzerte und der Diabelli Variationen etc. )
    Spätestens wenn du die linke Hand nach dem Grave Teil der Pathetique (Tremolo) spielen würdest, würde bei einem ungeübten die Hand wohl verkrampfen. Den Zeitraum einer Sonate kann man nicht einschätzen.
    Alle Sonaten mit ausnahme der 2 leichten besitzen ihre Schwierigkeiten.
    Es geht auch um die Sanglichkeit eines Stückes. Könntest du die Melodie aller 3 Sätze singen ? Schubert, der Liederkomponist oder Chopin haben auf Sanglichkeit in der Melodie geachtet ( Chopin Nocturnes, Walzer, Mazurken etc..)
    Du kannst ja mal dein Repertorie posten, so dass ich mir eine Meinung bilden kann
     
  10. David
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    David

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    Mein Stücken wurden von p.p. gelöscht
     
  11. Keksi
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    Keksi

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    Also der Türkische Marsch von Mozart ist nicht soo einfach, das stimmt, ich weiß allerdings nicht, wie der von Beethoven sein soll :roll:

    Wenn du ihn schon spielst, dann sollte dir auffallen, dass der nicht von Beethoven ist, sondern von unserem werten Herrn Mozart :) :wink:

    Nimm doch als nächstes Die zweite Konzertetüde von Liszt: "Gnomenreigen"... Das ist schwierig.... Ich hoffe, das genügt deinen Ansprüchen.

    ~Keksi
     
  12. Anonymous
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    Gefällt mir gut!

    Ein größenwahnsinniger Anfänger, der gar nicht merkt, wie er nach Strich und Faden auseinandergenommen wird,

    ein Möchtegernpianist, der wahllos mit seinem großen Hammer, auf dem vorne drauf steht "meine Lehrerin ist ein Supermann, also bin ich das auch", um sich schlägt,

    und ein paar andere, die immerhin versuchen, sich differenziert und fundiert zu beteiligen.

    Hat's schon jemandem weiter geholfen?
     
  13. Anonymous
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    Anonymous

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    aus den von dir ausgewählten Werken entnehme ich, dass das
    Fantasie impromptu und die Patheqtique vom Schwierigkeitsgrad her aus den Sternen gegriffen sind. Ein Klavierspieler sollte Werke wählen, die
    in einem Zeitraum von vielleicht 1 MOnat vollständig /technisch spielbar sind. Wer am Text Monate herausarbeitet der sollte wissen, das er noch nicht so weit ist. Text ist die eine Sache, die musikalische Ausgestaltung, wie sie der Komponist vorgesehn hatte eine andere. Beispiel für die Beethoven Sonate op 2.1 war der Text in einem Monat geschafft.
    2 Monate für die Musikalische Ausdeutung. Ein Stück textlich spielen zu können heißt nicht, dass es auch eine richtige Interpretation ist. Und 1-2 Übungen zur Behandlung des Tremolo reicht noch lange nicht aus , um sich in dieser Materie fest eingewöhnt zu haben. Soweit ich mich noch erinnern konnte habe ich Tonleitern im ersten und zweiten Schuljahr gespielt. Meine heutigen Fingerübungen sind Liszt Übungen, Czerny Etüden op 299, Schule der Geläufigkeit, Kunst der Fingerfertigkeit etc..

    Ich könnte dir empfehlen: Dohnanyi Fingerübungen. Czerny für die Elementarschule "Czerny Krentzlin"

    Werke die du vielleicht spielen könntest: Chopin Walzer (die leichten bis mittleren), ausgewählte Lieder ohne Worte von Mendellsohn, Inventionen von Bach zur sicheren Erlernung der Mehrstimmigkeit /kontrapunkt
     
  14. Keksi
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    Keksi

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    @Gast: (Wer auch immer du bist... :) ) ... Ich hatte eigentlich auf einen "vernichtenden" Gegenschlag gehofft, aber ich glaube, mein Posting war dem "yeah-ich-habs-total-drauf-und-ihr-nich-kerli" einfach zu lang...
    Jedenfalls ... zu deiner Frage: Eigentlich hilft es nicht sehr weiter, aber andererseits ist man doch gerne so hilfsbereit und versucht, dem Kerle da die Augen n bisl aufzumachen.... wohl vergebens. ;)

    ~Keksi
     
  15. Anonymous
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    du kannst ja doch fundiert?!?
     
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    war für die Banane gedacht...
     
  17. Anonymous
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    @ Gast
    Ziemlich idotisch, wenn jemand, der sowieso anonym einen Beitrag
    abgibt, auch noch sinnlose Kommentare abgibt.
    Hab ich jemals behauptet ein Pianist zu sein ? Meine 15 jahre lange Erfahrung kann meine Argumente stützen, und jemand der 3 Jahre spielt kann nicht die Meinung meiner Lehrerin umstimmen. Nichtsdestotrotz
    trägt dein schwachsinniger KOmmentar zu nichts bei, für mich einfach ein Möchtegern so tun, als stehe er über allen. Übe deine C-Dur Tonleiter weiter und gut ist; wenn ich mich auch auf deinem Niveau herunterstuffen kann.
     
  18. Keksi
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    Na na na...
    Dieses Topic erfreut sich ja einer regen Beteiligung.... :roll:
     
  19. Anonymous
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    darum gehts,

    Selbstüberschätzung, die der piano player selber angesprochen hat.
    Er hat sich einfach selber überschätzt, wie deine schöne Empfehlung des Gnomenreigens :P
    Er sollte selber erkennen, dass er noch nicht so weit ist. Der Gast ist bestimmt dieser: Ich habe mit 15 die Rachmaninoff Konzerte Gepsielt mumu...
     
  20. Keksi
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    @Banane: Ach schmarrn...
    Übertreibs mal nicht... Wenn du, wie du gesagt hast, auf einem höheren Niveau bist als unser lieber "Gast", dann brauchst du dich doch gar nicht aufzuregen...
    Im Endeffekt ist er eh einer ähnlichen Meinung wie Du, nur das fällt dir gar nicht auf, weil du sofort auf das "Möchtegernpianist" angesprungen bist, wie ein Irrer...

    ~Keksi