Vorbereitung Chopin Op.10 No.3


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nils1
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Jetzt mal alle wieder runterkühlen.

Mick hat es in seiner Antwort bereits relativiert. Weiterhin sagte ich, dass es mich nichts angeht, will sagen, dass das jeder für sich entscheiden muss.

Wer Spaß und Freude daran hat, dem soll man es nicht nehmen.

An allen anderen Spekulationen über eventuelle Unfähigkeiten, will ich nicht teilnehmen.
 
Redo
Redo
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Hallo zämä

Danke für die weiteren Antworten.

Denn wenn Du die Etüde "einkreist", kommt ganz von selbst der BISS hinzu, den ( eigtl. nicht gut klingenden, und somit störenden, aber trotzdem zum Werk gehörenden ) Mittelteil ebenfalls Dir zu erarbeiten. Ich würde in Deiner Stelle den Mittelteil bei jedem Spielen aber nicht auslassen, sondern ihn dennoch versuchen, und ihn dabei ggf. vereinfachen, Töne weglassen, usw., ihn aber dennoch versuchen.

Töne, die Du in den ersten Versuchen weggelassen hast, ergänzt Du bei weiteren Versuchen.

Habe heute mal die Noten ausgedruckt und mich ans Klavier gesetzt. Ja, da habe ich mich überschätzt. Ich warte lieber noch ein paar Jahre und nehme die Etüde dann nochmals in Angriff. So quasi nach dem Motto: "Wenn, dann richtig".

Und klingen tut der doch gar nicht schlimm. Klingt schon etwas dissonant/scharf. Ich finde es aber weder störend noch eklig.

Zum Hervorheben einzelner Töne in Akkorden:

Versuche, die Akkorde mit einer "Nehmen" - Bewegung, oder einer "Greif"- Bewegung, oder einer "Grapschen / Packen " - Bewegung zu nehmen, denn dabei kannst Du mit jeder möglichen Intensität - von verdammt leise bis verfammt laut - beliebige Finger, einen oder mehrere, hervorheben. Es kann aber sein, dass Du dazu Teile Deiner Gesamt-Technik "umbauen" müsstest, oder "umdenken" müsstest, denn "Nehmen - Greifen - Grapschen / Packen " ist höchst vielseitig verwendbar.

Danke, nehm ich so mit. Ist nämlich manchmal erstaunlich, wie gut einem das richtige "Mindset" in der praktischen Umsetzung unterstützen kann.

Sowas wird aber nichts ohne ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin. Und man muss auch bereit sein abundzu das ein oder andere Opfer einzugehen . Meine gesamte WG ist z.B. gerade auf den Wegs in eine Kneipe, und ich bin noch hier um Geige und Klavier zu üben.

Adieu Op.10 Nr.3 ... ich mag doch so gerne Bier ;):D

Ich werd mir ausserdem noch einige der hier genannten Stücke ansehen.

Zum Thema Geschmack: Mir gefällt der a-Moll-Walzer auch besser als der in h-Moll (also jetzt rein vom ersten Höreindruck her):D
Zum Rest des Threads: :cool:

Gute Nacht!
 
LMG
LMG
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Liszt, Rhapsodie 5, der E-Dur-Zwischenteil ( für A-Teil Tristesse )

:cool:

( Praktisch, sich dann auch gleich mit der Rhapsodie zu beschäftigen )

LG, Olli
 
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dooodii
Guest
wieso heißt das ding eigentlich tristesse, das passt meiner meinung nach überhaupt nicht. noch weniger, als der titel "mondscheinsonate" zur mondscheinsonate.
 
Barratt
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wieso heißt das ding eigentlich tristesse, das passt meiner meinung nach überhaupt nicht. noch weniger, als der titel "mondscheinsonate" zur mondscheinsonate.

Diese Beinamen wurden (zumindest bei Chopin) nicht vom Komponisten selbst gegeben. Ich finde sie in der Mehrzahl auf unpassende Weise eindimensional.

Aber wie bringste (z.B. als Verleger zu Marketingzwecken) auf den Punkt, was in diesen Werken "passiert"? Sie haben sich (vermutlich aus Gründen der Kommunikationsökonomie) eingebürgert.
schulterzuck.gif
 
kreisleriana
kreisleriana
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wenn man sie - was jedoch ohnehin keiner tut- mit der vorgeschriebenen Metronomzahl spielt, ist sie ja auch keineswegs so "trist". ( ähnelt hier ein wenig Schumanns Träumerei-Metronomzahl)

Kann man ja wieder diskutieren wie weit die Achtel mit 100 im A Teil Sinn macht, Liszt meinte, es wäre ein Druckfehler und er spiele A "langsam und getragen", da Chopin sein Spiel wahrscheinlich kannte und offenbar am Tempo nichts aussetzte, ist diese Metronomangabe vielleicht wirklich problematisch.
Ein bekannter Pianist sagte mir dazu, man solle sich bei der Etude ein polnisches Lied vorstellen, das der ewig Heimweh geplagte Chopin da im Sinn hatte, und die Melodie müsse so gespielt werden, wie ein Pole sie singen würde, egal welche Metronomzahl da in den Ausgaben steht...
 
 

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