Tyrs Pianohelper [BETA]

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Hallo zusammen,

ich möchte euch hier eine kleine Webanwendung vorstellen, die ich ursprünglich für mich selbst geschrieben hatte um mir das Notenlesen beizubringen:


Siqc9YX.png


Die Idee dazu kam mir von einer anderen Webplattform die eine ähnliche Funktion bereit stellt, diese aber technisch ein paar Macken hat und nicht immer zuverlässig funktioniert und außerdem bei Bedarf nicht erweiterbar ist. Außerdem soll sie überall verfügbar und für Mobilgeräte nutzbar sein und kann so zwischendurch immer ein paar Minuten zum üben nutzen.

Die Anwendung richtet sich primär an Anfänger, die Schwierigkeiten haben Noten im entsprechenden System schnell zu identifizieren.

Für die Zukunft sind weitere und komplexere Funktionen geplant (z.B. zeitgesteuerter Modus oder Statistiken). Derzeit bezieht sich die Anwendung lediglich auf diesen einen vorgestellten Modus.

Aufbau:

Links ist ein Klaviatursatz zur Eingabe, rechts wird eine Note angezeigt. Unterhalb kann man einige Einstellungen an der Oberfläche vornehmen.

Benutzung:

Es gilt nun die richtige Taste zur angezeigten Note zu finden. Durch Klick (oder Berührung bei Mobilgeräten) wird die Eingabe geprüft und unterhalb des Notenfensters Feedback gegeben in Form einer Erfolgsmeldung (grün) oder Fehlermeldung (rot). In beiden Fällen steht die gesuchte Note in der Meldung drin. Solange die falsche Note eingegeben wird, bleibt das Programm stehen und wartet bis die richtige Note eingegeben wurde.

Unter "einstellungen" unterhalb der Klaviertasten lassen sich zwei Hilfsmittel einstellen:

Mit "Tastenbeschriftung einblenden" wird auf der Klaviatur der Name der Taste inkl is/es angezeigt. Mit "Gesuchte Note immer anzeigen" lässt sich rechts sofort die Note anzeigen. Absolute Anfänger haben dadurch eine hohe Transparenz um die richtige Taste mit der richtigen Note im Bild zu verknüpfen.

Es gibt keinen Login Mechanismus oder ähnliches, keine Werbung, kein Facebook oder anderen Social Media Mist. Momentan läuft die Anwendung noch nicht so richtig auf Smartphones, das wird aber heute Abend behoben sein.

Lob und vorallem Kritik ist gerne gesehen. Was könnte verbessert werden? Gibt es Probleme? Welche Optionen könnten noch nützlich sein?

Ich hoffe der eine oder andere kann damit was anfangen und ich wünsche viel Spaß beim üben. :super:

Grüße

Tyr
 
rolf

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Die Anwendung richtet sich primär an Anfänger, die Schwierigkeiten haben Noten im entsprechenden System schnell zu identifizieren.
ich hab´s gerade kurz ausprobiert: warum dürfen Anfänger nicht wissen, dass die Klaviatur mehr als nur 12 Tasten (7 weiße, 5 schwarze) hat? Du bietest nur diesen Tastenraum, wechselst aber bei den zu findenden Noten zwischen Violin- und Bassschlüssel hin und her - das ist für Anfänger eher verwirrend.
 
Musikanna

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Zufällig entdeckt: bei dis' erscheint eine überflüssige Hilfslinie.

Ansonsten sehe ich es genau wie rolf: es verwirrt! Ich hatte gerade C und danach c', beide im Bassschlüssel angezeigt bekommen, und es war irgendwie komisch, nicht wenigstens(!) eine Oktave Sprung machen zu können.
 
Tyr

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Dass es nur 12 Tasten gibt, ergibt sich dadurch, dass es zum Notenlernen nicht notwendig ist auf welcher Oktave die Note liegt. Die Breite der Tastatur würde bei vollem Umfang den Anzeigebereich sprengen, daher gibt es nur einen Satz. Falls es zukünftig auch möglich ist einen Akkordmodus einzustellen, könnte die Tastatur erweitert werden. Für einzelne Noten finde ich einen Satz von 12 Tasten durchaus ausreichend.

Zu den Sprüngen zwischen Violin und Bassschlüssel:

Eventuell wäre es besser eine Einstellung zuzulassen, ob man nur Violin oder Bass oder beides gemischt angezeigt haben möchte.

Zufällig entdeckt: bei dis' erscheint eine überflüssige Hilfslinie..

Ist notiert. ;)
 
rolf

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Dass es nur 12 Tasten gibt, ergibt sich dadurch, dass es zum Notenlernen nicht notwendig ist auf welcher Oktave die Note liegt.
ach ja?
also von c nach h geht nur aufwärts? das h ist immer weit weg vom c?
sorry, das ist Unsinn!

wenn es NUR ums Notenlesen/erkennen geht, dann brauchst du gar keine Klaviatur (nicht mal eine kastrierte) - wenn es darum geht, Noten mit Tasten zu verbinden, solltest du mindestens den Tonraum c-c2 oder besser C-c3 anbieten (das erleichtert auch den Umgang mit Notenschlüsseln)
 
DonMias

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Dass es nur 12 Tasten gibt, ergibt sich dadurch, dass es zum Notenlernen nicht notwendig ist auf welcher Oktave die Note liegt.
Steile These. Der Unterschied zwischen c' und C ist also irrelevant? Warum hat mein Klavier dann 88 Tasten? ;-)

Nachtrag: Ich habe es gerade ausprobiert, es ist tatsächlich extrem verwirrend für mich, wenn ich auf der Klaviatur nach rechts wandern muss, obwohl der angezeigte Ton tiefer ist, als der davor. Das widerstrebt dem winzigen Ansatz von Automatismus, den ich mittlerweile beim Noten lesen erreicht habe, komplett.

Nachtrag 2: Ganz übel wird es beim ces. Ich will einen Halbton unter das c runter, muss aber eine verminderte Oktave nach oben. Da krieg ich Knoten im Hirn.
 
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ach ja?
also von c nach h geht nur aufwärts? das h ist immer weit weg vom c?
sorry, das ist Unsinn!

Die Aussage hast du getätigt. Ich habe nie gesagt, dass es nur aufwärts geht.

Steile These. Der Unterschied zwischen c' und C ist also irrelevant? Warum hat mein Klavier dann 88 Tasten? ;-)

Davon habe ich nichts gesagt. Ich habe nur gesagt, dass eine Oktave ausreichend ist um die angezeigten Noten zu spielen. Es geht bei dem Programm ja nicht darum eine komplette Tastatur zu simulieren. Ich hätte statt einer Klavieroktave auch einen Multiple-Choice Modus nehmen können bei dem man vier Auswahlmöglichkeiten hat oder 12 verschieden farbene Quietscheenten. Dass die Eingabe wie eine Tastatur am Klavier ausschaut ist der Thematik geschuldet.
 
Peter

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es ist tatsächlich extrem verwirrend für mich, wenn ich auf der Klaviatur nach rechts wandern muss, obwohl der angezeigte Ton tiefer ist, als der davor.
Wenigstens das solltest Du als gute Kritik wahr- und ernst nehmen. Evtl. lässt sich ja die Anwendung diesbezüglich etwas anpassen (3-4 Oktaven im Bildbereich, der Rest scrollbar). Monitore sind groß genug und auf einem Handy kann man den Oktavbereich z.B. hin- und herwischen.
 
rolf

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Die Aussage hast du getätigt. Ich habe nie gesagt, dass es nur aufwärts geht.
Wiederum nur Unsinn (im Bemühen, zäh und starrsinnig daran fest zu halten)
Du kannst dich drehen und wenden, wie du willst, dein vorgeblicher Pianohelper (denglish muss echt cool sein, denn Klavier und Helfer kann man ja nicht verwenden) ZEIGT dank seines vorgegebenen 12-Tasten-Umfangs, dass jedes h/Bc/##a weit weg von der Taste c ist - das hilft keinem (zu schweigen vom Wechsel der Notenschlüssel)
Kapierst du das?
Welchem Noten- und Tastenlerner nützt es, wenn er nur ein einziges c sehen darf? Gibt's links vom c bzw rechts vom h nüscht?
 
DonMias

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Aber das Tool heißt doch Pianohelper. Da hatte ich es so verstanden, dass es dabei helfen soll, die Noten auf die Tastatur eines Pianos zu übersetzen. Wenn die Tastatur tatsächlich nur dazu dienen soll, die Notennamen unabhängig von der Oktave anzugeben, dann reichen natürlich 12 Tasten. Aber dann ist es eben - nach meinem Empfinden - für Pianisten eher verwirrend als hilfreich.
 
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Peter

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Bechsteinfan
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Ja richtig! Weil er nicht auf Deine und die der anderen berechtigte Kritik eingegangen ist, habe ich Deinen Verbesserungsvorschlag wiederholt mit der Intention, dass er das auch mal zur 'Kenntnis nimmt. Damit ich nicht komplett nachschwätze (ich bin beim Ausprobieren nämlich genau auf die gleiche unzweckmäßige Verwirrung gestoßen) habe ich die Kritik zitiert.
Das ist doch super oder? :-)
 
rolf

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Ja richtig! Weil er nicht auf Deine und die der anderen berechtigte Kritik eingegangen ist, habe ich Deinen Verbesserungsvorschlag wiederholt mit der Intention, dass er das auch mal zur 'Kenntnis nimmt.
Prima - und ich hab auch, ehe es berechtigte Kritik hagelt, aus dem Nachschätzer Nachschwätzer korrigiert :-)
...aber hier glaube ich, dass der Germanengott nichts an seinem Konstrukt verbessern will, sondern einzig sowas wie "genial, das Nonplusultra" hören will, weil er fest davon überzeugt ist, sein Helper sei genial und ausgereift... ;-)
 
Tyr

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Ja richtig! Weil er nicht auf Deine und die der anderen berechtigte Kritik eingegangen ist, habe ich Deinen Verbesserungsvorschlag wiederholt mit der Intention, dass er das auch mal zur 'Kenntnis nimmt. Damit ich nicht komplett nachschwätze (ich bin beim Ausprobieren nämlich genau auf die gleiche unzweckmäßige Verwirrung gestoßen) habe ich die Kritik zitiert.
Das ist doch super oder? :-)

Die Kritik kommt ja in erster Linie daher, dass aufgrund der Namensgebung und dem Aussehen was anderes erwartet wurde, als beabsichtigt ist. Die Anwendung soll keine 88 Tasten Tastatur simulieren die in der entsprechenden Tonhöhe punktgenau die richtigen Tasten zur angegebenen Note bereitstellen sondern es geht ausschließlich darum die angezeigte Note zu lernen. Die Tastatur ist nur ein Eingabemechanismus um die Note zu nennen.

Dem Feedback nach ist der Name der Anwendung in dem Fall ungünstig gewählt. Daher kann ich die Verwirrung verstehen.
 
Musikanna

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Die Tastatur ist nur ein Eingabemechanismus um die Note zu nennen.
Dann würde es ausreichen, eine klickbare Auswahl-(Wort)Liste zu erstellen:
ces - c - cis
des - d - dis usw.

Beim Lesen der nacheinander angezeigten Noten bekommt man doch unwillkürlich eine Vorstelling von melodischen Spannungen zwischen ihnen (oder wenn man das erst lernt, wäre es sinnvoll, dies zu unterstützen). Deine App, wie sie jetzt ist, macht es unmöglich, diesen Vorstellungen entsprechend zu folgen. Zumindest um je 2-3 Tasten nach links und rechts sollte das Bild erweitert werden, damit wenigstens solche Alterationen wie ces, his, cis etc. von ihren Stammtönen abgeleitet werden können.
 
DonMias

DonMias

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Dem Feedback nach ist der Name der Anwendung in dem Fall ungünstig gewählt.
Aber auch bei einer Namensänderung wird der Benutzer aufgrund der Klaviatur als "Eingabe-Medium" nur dann nicht verwirrt, wenn er kein Instrument mit Klaviatur spielt. Daher mag das Tool (das ich technisch bisher sehr ansprechend umgesetzt finde) einem Nicht-Pianisten beim reinen Benennen von Notennamen helfen können. Für einen Pianisten halte ich es leider in der jetzigen Form für ungeeignet.
 
 

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