Tips für einen Neueinsteiger

S

Schmitz*

Dabei seit
16. Nov. 2015
Beiträge
5
Reaktionen
0
Hallo zusammen,

Zuerst einmal zu mir :-) : Bin neu hier, 25 Jahre und spiele mit dem Gedanken das Klavierspielen erneut anzufangen. Früher habe ich schon einmal 7 oder 8 Jahre gespielt bis das Teene-Alter begann. Habe dann mit 13 aufgehört und leider wurde auch irgendwann das Klavier verkauft. Da aber das letzte Jahr immer mal wieder meine Finger kribbelten wenn ich Klaviermusik hörte, habe ich überlegt, noch einmal den Schritt zu wagen. Nun kommen aber einige Fragen bei mir auf.

Wie viel sollte man üben (ich weiß ist sehr individuell, da aber momentan meine Bachelorarbeit ansteht, schon ein wichtiges Kriterium) Würden beispielsweise 30min am Tag "reichen"?

Nun habe ich mir für den Anfang ein E-Piano raus gesucht (da die finanzielle Lage als Student leider recht begrenzt ist) und zwar das Yamaha P-45B. Wäre ebenfalls eine "günstige" Alternative um es nochmal auszuprobieren. Hat einer erfahrung mit dem Ding?

Bin momentan schon auf der Suche nach Unterricht der nicht zuu teuer ist, aber qualitativ vernünftig.

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben. Vielleicht auch für andere E-Pianos oder ganz andere Ideen.

Viele Grüße, einen schönen Abend und schonmal vielen Dank für eure Mühen :-)

Schmitz

ps.: Ja ich habe bereits Google und viiele Seiten eures Forum durchsucht :-D Manche Foren reagieren da sehr allergisch. Freue mich aber immer sehr über eine normale Diskussion mit Frage und Antwort! =)
 
Schimmelchen

Schimmelchen

Dabei seit
13. Sep. 2015
Beiträge
305
Reaktionen
589
Bin neu hier, 25 Jahre und spiele mit dem Gedanken das Klavierspielen erneut anzufangen
Ja mei, sei nicht so verkopft. Das sind doch eigentlich wir Älteren und nicht ihr Jungspunde :-D. Spiel nicht mit dem Gedanken, spiel mit den Tasten! Dann wirst du schnell rausfinden ob und wievel Spaß es dir macht. Die länge der Übezeit ergibt sich daraus automatisch. Also hopp hopp, los ins kalte Wasser. Bzw. ins lauwarme, du hast ja Vorerfahrung.
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
21.901
Reaktionen
20.966
Willkommen im Forum :-)

Zum Yamaha kann ich leider nichts sagen.
30 Minuten/Tag ist schon recht ordentlich, das schaffen die wenigsten Hobbypianisten.
 
S

Schmitz*

Dabei seit
16. Nov. 2015
Beiträge
5
Reaktionen
0
Jaaa :-D . Da das mit Unterricht eine nicht zu unterschätzende Kostenfrage für einen Studenten ist, möchte ich mich bestmöglich informieren :-D. Es wäre zu schade wenn man viel Geld ausgibt und nachher merkt das es keinen Sinn wegen der Zeit macht. Was wird denn hier allgemein von einem E-Piano gehalten? Grade für den Anfang. Ich weiß, kann man mit einem Konzertflügel oder richtigen Klavier keinesfalls vergleichen. Es wäre für mich aber ein Kompromiss aus "billigem" Keyboard und 4-Stelligen Betrag für akkustisches Instrument.
 
S

Schmitz*

Dabei seit
16. Nov. 2015
Beiträge
5
Reaktionen
0
Ach und noch eine Frage:
Wie oft und lang macht unterricht sinn? Da die Preise ja oft nach 30, 45 und 60 Minuten gestaffelt sind. Und klar.. Optimal wären 2 mal oder öfter pro Woche. Aber würden auch alle 2 Wochen reichen?
 
Pi Ano

Pi Ano

Dabei seit
27. Feb. 2013
Beiträge
622
Reaktionen
1.284
Du kannst so viel üben wie du Zeit hast und du wirst so viel üben wie du Lust hast. Ob dir das dann reicht, weißt du allein. Allgemein lässt sich sagen, dass man sich mit dem Klavierspiel prima von allem ablenken kann, auch von einer Bachelorarbeit, von daher wäre im Gefährdungsfalle vielleicht der Einstiegszeitpunkt zu überdenken.
Was wird denn hier allgemein von einem E-Piano gehalten?
Also, wenn du diese Frage ernsthaft stellst, hast du hier bislang eindeutig zu wenig gelesen. :-D

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Vorhaben.
 
S

Schmitz*

Dabei seit
16. Nov. 2015
Beiträge
5
Reaktionen
0
Also, wenn du diese Frage ernsthaft stellst, hast du hier bislang eindeutig zu wenig gelesen. :-D.

:-D doch doch. Ich habe ja schließlich selbst ein Klavier gehabt und auf einem Flügel damals im Unterricht gespielt. Und wenn ich ernsthaft daran Spaß finde wird das auch auf jeden fall wieder kommen :-) . Nur halt momentan keine Alternative für mich wegen der Kosten =)
 
Peter

Peter

Bechsteinfan
Mod
Dabei seit
19. März 2006
Beiträge
21.901
Reaktionen
20.966
Für einen Studenten, der gerade seine Bachelorarbeit schreibt , sind 30 Minuten aber verdammt wenig. Sofern man noch keine familiären Verpfilchtungen oder diverse Nebenjobs hat, sollten 2 Stunden täglich locker möglich sein.
Ich kenne keinen Studenten der nicht auch noch arbeiten geht. Könnte daran liegen, dass ich fast nur Studenten kenne, die bei mir arbeiten. :-D
Huch, habe ich Pianist geschrieben? :angst:
 

Barratt

Barratt

Lernend
Dabei seit
14. Juli 2013
Beiträge
11.443
Reaktionen
16.778
Yamaha P-45B. Wäre ebenfalls eine "günstige" Alternative um es nochmal auszuprobieren. Hat einer erfahrung mit dem Ding?

Die Kompakt-Digis der Yamaha P-Serie sind solide. Der Klang ist nicht berauschend, mit Kopfhörer aber durchaus erträglich. Das "ganz Kleine" kenne ich leider nicht persönlich. Aber über P-105 & folgende sind brauchbar. Schau doch mal, ob Du auf der Seite von Thomann.de Testberichte findest.

Ob Dir das auf Dauer Spaß macht, wo Du Klavier/Flügel gewöhnt bist? :denken: Schon mal daran gedacht, ein echtes Instrument zu mieten? (natürlich nur, wenn Deine Wohnsituation es zulässt)
 
S

Sonatina

Guest
Ach und noch eine Frage:
Wie oft und lang macht unterricht sinn? Da die Preise ja oft nach 30, 45 und 60 Minuten gestaffelt sind. Und klar.. Optimal wären 2 mal oder öfter pro Woche. Aber würden auch alle 2 Wochen reichen?

30 Minuten Lektionen sind in meinen Augen viel zu kurz. Da bist du gerade mal so richtig warm gespielt und hast dich in die Materie vertieft bis die Zeit um ist. Wenn du wöchentlich Unterricht nimmst, würde ich wahrscheinlich mit 45 Minuten einsteigen. Die Option auf 60 Minuten zu erhöhen besteht ja immer noch. Falls du nur alle 2 Wochen Unterricht nimmst, würde ich eher zu 60 Minuten tendieren. In 2 Wochen können sich schon eine Menge Fragen ansammeln. Da du ja schon 7 oder 8 Jahre gespielt hast, ist bei dir die Klavierspiel-Basis sicherlich vorhanden und alle zwei Wochen könnten auch reichen.
 
S

Schuberto

Guest
Nun habe ich mir für den Anfang ein E-Piano raus gesucht (da die finanzielle Lage als Student leider recht begrenzt ist) und zwar das Yamaha P-45B. Wäre ebenfalls eine "günstige" Alternative um es nochmal auszuprobieren. Hat einer erfahrung mit dem Ding?

Das wichtigste bei Digis ist der Anschlag, der muss (zu) dir passen. Deshalb solltest du verschiedene Hersteller ausprobieren. Viele sagen, dass Kawai im gleichen Preissegment hier besser (weil näher am Flügel/akustischen Klavier) ist. Solltest du auf jeden Fall mal ausprobieren.
 
E

elli

Guest
Hey, Leute, der Kerl hat schon 8 Jahre als Kind Klavier gelernt, der bräuchte überhaupt keinen Unterricht! Er braucht erstmal eine Einstiegsphase, die er nach Finanzen entweder mit einem Lehrer durchmacht, oder einfach seine alte Sachen rausholt und wieder bearbeitet, das gesparte Geld kann dann sofort in ein besseres Digi investiert werden (so um die tausend Euro sollten schon ausgegeben werden (z,b, repetitieren sollte möglich sein). Außerdem ist das gut, da Studenten normalerweise oft umziehen, da ist ein sperriges Klavier eher ungeeignet und außerdem kann man nicht überall zu jeder Tag und Nachtzeit üben, schließlich wo ein sTudent wohnt , wohnen auch andere, und die wollen lernen!
 
Bernhard Hiller

Bernhard Hiller

Dabei seit
28. Aug. 2013
Beiträge
1.374
Reaktionen
1.683
Als ich vor ein paar Jahren den "Wiedereinstieg" machte (hm, als Jugendlicher hatte ich ein paar Jahre auf einer "Heimorgel" geklimpert, das sind bestimmt geringere Klavierkenntnisse als deine...), legte ich mir ein primitives Keyboard zu. Und nach ein paar Monaten mußte ein ordentliches Digi her.
Probier einfach mal in nem Laden ein paar Instrumente aus, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Kannst dir aber auch was Gebrauchtes zulegen (geringerer Wertverlust bei Verkauf) und bei Gefallen am Spiel nach einer Weile was besseres zulegen.
Viel Spaß beim Klimpern!
 
H

hpesch

Dabei seit
22. Mai 2014
Beiträge
219
Reaktionen
50
Am Anfang waren meine Finger schon nach 5 Minuten "fertig", nach einer Pause dann noch mal ein paar Minuten. Aber das reicht durchaus für die ersten kurzen Übungsstücke. 30 Minuten ist ganz gut. Aber effektiv üben! Jeweils die schwierigen Stellen und Übergänge üben und nicht ganze Stücke, das spart Zeit.
 
 

Top Bottom