Neueinsteiger sucht (gebrauchtes) Klavier bei Händler in Potsdam/Berlin zum Mietkauf bis 5-6000€

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Henry

Henry

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.

Mei ist des greisslich :008:
 
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Damn, das ist natürlich ätzend mit den unentspannten Nachbarn. Kann mir vorstellen, dass man dann auch immer irgendwie gehemmt ist, selbst wenn man sich auf nur eine Stunde täglich beschränkt.
Ja, das war leider anfangs so, aber ich muss gestehen, dass das mittlerweile nicht mehr so ist. Ich übe nur eine verdammte Stunde am Tag, nichts morgens, abends, nachts, sondern Nachmittags, und auch nicht Schlagzeug oder Geige, sondern Klavier! Da hau ich dann auch (bei Bedarf natürlich) in die Tasten.

Hast du schon Massnahmen ergriffen, um das laute Klavier etwas zu zähmen?
Du könntest zumindest die Reflexionen an den direkt anliegenden Flächen (Wand hinter dem Klavier und den Boden) mit Basotect dämpfen.
Das ist keine richtige Schalldämmung, verbessert aber das Klangbild (du möchtest das Klavier hören und nicht die von der Wand zurückgeworfenen Töne) wodurch die subjektiv wahrgenommene Lautstärke auch etwas verringert wird.
Danke für den Tipp. Ich glaube, das ist mir jetzt mit dem Mietklavier zu umständlich, da sich vielleicht auch der Standort für das finale Klavier noch etwas ändert. Aber ist natürlich dann ein guter Rat.

Beim Digi kann ich als günstigste Variante das Roland FP-10 empfehlen. Das ist die kleine Variante des FP-30 mit identischer Tastatur aber weniger Sounds. Der Köpfhörerausgang ist sehr leise. Ich betreibe meins mit einem 25€ Kopfhörerverstärker an dem ein Superlux Kopfhörer angeschlossen ist.
Super, das klingt gut. Ich habe sogar schon einen KHV und gute Kopfhörer.

Klavier mieten, zurück geben, anderes kaufen, Digitalpiano zusätzlich ... naja dafür gibts es eigentlich Silent-Klaviere ... auch in Holzoptik...
Ein Digitalpiano wollte ich mittelfristig ohnehin zusätzlich, das kann man auch mal in einen anderen Raum stellen oder auf Reisen mitnehmen. Zum Klavier - naja, ich wollte erstmal schauen, ob das Klavierspielen überhaupt was für mich ist, da fand ich die Option zu leihen attraktiv (siehe Threadverlauf). Und wie soll ich als Anfänger wissen, welches Klavier das eine sein soll? Wie auch immer, das kann man auch freundlicher ausdrücken.
Mit Silent-Klavieren kann ich mich noch nicht so richtig anfreunden . Das Klavier soll ein analoges akustisches Instrument bleiben und nicht mit so ner Technikbox verschandelt werden. Dann eben lieber noch ein flexibles Digitalpiano seperat.

Als "gerade gut genug" ist mir auch sofort das Roland FP30 eingefallen. Probiere es mal in irgend einem Laden aus, ob es Dir ausreicht.

Gleiches Problem hatte/habe ich hier auch. Das Doofe: Meine Fenster waren bereits zu und es war noch nicht mal Abendessenzeit...
Danke! Ich halte mal nach gebrauchten Rolands Ausschau.

Das ist natürlich blöd. Wie löst du das Problem denn gerade?

Fachmännisch überholte Klaviere bekommt man in Berlin beispielsweise bei Thomas Stieler in Berlin Schmargendorf oder Katrin Urban in Berlin Treptow. Beides sehr kompetente Kollegen mit denen ich auch mal bereits zusammenarbeitete.
Danke für den Hinweis! Bei Herrn Stieler war ich sogar, leider war zu der Zeit das Angebot für mich etwas beschränkt (zu teuer oder zu niedrige Klaviaturhöhe).

Liebe Grüße
 
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Hallo,

ich bin nach wir vor beim Klavierüben dabei, und es bereitet mir täglich Freude. Ich habe jedoch noch keine langfristige Lösung für das Lärmproblem gefunden. Mir ist auch aufgefallen, dass der Bechstein-Flügel meiner Klavierlehrerin viel (VIEL) leiser und feiner ist, als mein Hailun. Wenn ich Stücke, die ich auf meinem Hailun p einübe, auf ihrem Flügel spiele, ist es auf dem Flügel meiner Lehrerin so leise, dass man es kaum hört. Anders herum habe ich viel mehr Kontrolle beim Flügel meiner Lehrerin, was den Dynamikumfang und die Lautstärke angeht. Auch muss ich bei dem Flügel meiner Lehrerin schon normal bzw. ordentlich in die Tasten hauen muss, um mf bzw. f zu spielen, während ich selbst bei mf auf dem Hailun "sachte" spielen muss, wenn ich "normal" in die Tasten haue wird es schon echt sehr sehr laut. Irgendwie wirkt die Mechanik mittlerweile ziemlich "grob" auf mich. Ich frage mich: Sind die flügel-orientiertem Holzklaviaturen der Digitalpianos von bspw. Kawai (also GF) wirklich schlechter als bei einem Upright?

Ich muss auch sagen, dass ich mittlerweile am liebsten zu 90% per Kopfhörer üben wollen würde. Die Hybrid Pianos von Yamaha und Kawai (NV-10, N1X) sehen für meine Bedürfnisse ideal aus, sind aber wirklich leider zu teuer.

Ich habe wohl die Möglichkeit, ein KAWAI VPC1 gebraucht (wohl neuwertig; 800€) ziemlich günstig zu bekommen. Die Klaviatur soll ja sehr gut sein und ich habe mich ein wenig mit dem softwareseitigen Möglichkeiten belesen, es gibt ja schon wirklich toll klingende Samples und Bibliotheken. Gute Kopfhörer (Sennheider HD 650) und zumindest ordentliche Monitore (JBL 305) sowie einen DAC/KHV/Preamp (RME ADI-2 DAC) hätte ich ja auch schon. Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob man das VPC1 einfach per USB mit den Laptop (MacBook Air) verbindet, oder man etwas zwischenschalten muss (MIDI-Controller)? Habe sowas noch nie gemacht, würde mich über Rat freuen. :)

Liebe Grüße
 
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Hallo,

ich bin nach wir vor beim Klavierüben dabei, und es bereitet mir täglich Freude. Ich habe jedoch noch keine langfristige Lösung für das Lärmproblem gefunden. Mir ist auch aufgefallen, dass der Bechstein-Flügel meiner Klavierlehrerin viel (VIEL) leiser und feiner ist, als mein Hailun. Wenn ich Stücke, die ich auf meinem Hailun p einübe, auf ihrem Flügel spiele, ist es auf dem Flügel meiner Lehrerin so leise, dass man es kaum hört. Anders herum habe ich viel mehr Kontrolle beim Flügel meiner Lehrerin, was den Dynamikumfang und die Lautstärke angeht. Auch muss ich bei dem Flügel meiner Lehrerin schon normal bzw. ordentlich in die Tasten hauen muss, um mf bzw. f zu spielen, während ich selbst bei mf auf dem Hailun "sachte" spielen muss, wenn ich "normal" in die Tasten haue wird es schon echt sehr sehr laut. Irgendwie wirkt die Mechanik mittlerweile ziemlich "grob" auf mich. Ich frage mich: Sind die flügel-orientiertem Holzklaviaturen der Digitalpianos von bspw. Kawai (also GF) wirklich schlechter als bei einem Upright?

Ich muss auch sagen, dass ich mittlerweile am liebsten zu 90% per Kopfhörer üben wollen würde. Die Hybrid Pianos von Yamaha und Kawai (NV-10, N1X) sehen für meine Bedürfnisse ideal aus, sind aber wirklich leider zu teuer.

Ich habe vielleicht die Möglichkeit, ein KAWAI VPC1 gebraucht ziemlich günstig zu bekommen. Die Klaviatur soll ja sehr gut sein und ich habe mich ein wenig mit dem softwareseitigen Möglichkeiten belesen, es gibt ja schon wirklich toll klingende Samples und Bibliotheken. Gute Kopfhörer (Sennheider HD 650) und zumindest ordentliche Monitore (JBL 305) sowie einen DAC/KHV/Preamp (RME ADI-2 DAC) hätte ich ja auch schon. Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob man das VPC1 einfach per USB mit den Laptop (MacBook Air) verbindet, oder man etwas zwischenschalten muss (MIDI-Controller)? Habe sowas noch nie gemacht, würde mich über Rat freuen. :)

Liebe Grüße

Ich hab mein Digitalklavier häufiger mal ans Laptop angeschlossen und mit Pianoteq gespielt. Da muss man aufpassen, dass die Latenz niedrig ist. Nichts ist irritierender als eine Taste zu drücken und spürbar warten zu müssen, ehe der Ton kommt. Ich meine mich zu erinnern, dass das mit Macs relativ einfach geht, bei Windows-Rechnern braucht man spezielle Treiber.

Anschließen muss man das Gerät über eine USB-Midi-Schnittstelle. Schau mal nach einem Roland UM One Mk II

Ich kann dein Hailun-Bechstein-PRoblem sehr gut nachvollziehen. Mittelprächtige Pianinos haben definitiv eine geringere und schwieriger zu Kontrollierende Dynamik als gute Flügel. Ist halt leider so.

Ich weiß nicht, ob du mit einem Midi-Kontroller - denn nichts anderes ist das VPC1 - wirklich glücklich wirst. Ich würde bei einem Digitalklavier auf die bestmögliche Klaviatur setzen, die ich bekommen kann. Die nicht portablen Yamaha- und Kawai-Digitalklaviere der 2000EUR-Klasse haben die besseren Klaviaturen und Samples nur ohne die höchstwertigen Lautsprechersysteme, die du aber ja nicht brauchst, weil du eh mit Kopfhörer spielen willst. Die würde ich eher empfehlen als ein Keyboard.
 
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Vielen Dank für die Antwort!

Ich hab mein Digitalklavier häufiger mal ans Laptop angeschlossen und mit Pianoteq gespielt. Da muss man aufpassen, dass die Latenz niedrig ist. Nichts ist irritierender als eine Taste zu drücken und spürbar warten zu müssen, ehe der Ton kommt. Ich meine mich zu erinnern, dass das mit Macs relativ einfach geht, bei Windows-Rechnern braucht man spezielle Treiber.

Anschließen muss man das Gerät über eine USB-Midi-Schnittstelle. Schau mal nach einem Roland UM One Mk II
Alles klar. Wäre so ein Roland ausreichend bzw. gibt es da große Qualitäts-Unterschiede?

Ich weiß nicht, ob du mit einem Midi-Kontroller - denn nichts anderes ist das VPC1 - wirklich glücklich wirst. Ich würde bei einem Digitalklavier auf die bestmögliche Klaviatur setzen, die ich bekommen kann. Die nicht portablen Yamaha- und Kawai-Digitalklaviere der 2000EUR-Klasse haben die besseren Klaviaturen und Samples nur ohne die höchstwertigen Lautsprechersysteme, die du aber ja nicht brauchst, weil du eh mit Kopfhörer spielen willst. Die würde ich eher empfehlen als ein Keyboard.
Hm okay. Ich habe gelesen dass das VPC1 hat eine vergleichbare Klaviatur hat wie die teureren Kawai Digitalpianos, nur eben ohne all die Samples, Funktionen, Lautsprecher etc. sondern ganz clean nur die Klaviatur (und deswegen eben deutlich günstiger als bspw. ein CA79). Ich dachte, dass ich mir so ein relativ günstiges Zweitsetup neben dem Hailun (vorerst) bauen kann, um auch mal vormittags oder abends üben zu können. (VPC1 + Ständer + Midi-Schnittstelle + Programm(e) = ca. 1100 - 1300€).

Edit: Dazu muss ich noch sagen, dass mein MacBook Air leider nicht mehr das allerneuste ist. Aus 2013, 1,3 GHz Intel Core i5 (2 Kerne), 4 GB Ram, 128 GB SSD. Also für Pianoteq reichts wohl (hoffentlich?), aber wohl nicht für sowas wie Garritan CFX.

Liebe Grüße
 
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Hm okay. Ich habe gelesen dass das VPC1 hat eine vergleichbare Klaviatur hat wie die teureren Kawai Digitalpianos, nur eben ohne all die Samples, Funktionen, Lautsprecher etc. sondern ganz clean nur die Klaviatur (und deswegen eben deutlich günstiger als bspw. ein CA79). Ich dachte, dass ich mir so ein relativ günstiges Zweitsetup neben dem Hailun (vorerst) bauen kann, um auch mal vormittags oder abends üben zu können. (VPC1 + Ständer + Midi-Schnittstelle + Programm(e) = ca. 1100 - 1300€).

Edit: Dazu muss ich noch sagen, dass mein MacBook Air leider nicht mehr das allerneuste ist. Aus 2013, 1,3 GHz Intel Core i5 (2 Kerne), 4 GB Ram, 128 GB SSD. Also für Pianoteq reichts wohl (hoffentlich?), aber wohl nicht für sowas wie Garritan CFX.

Ich hab den Roland-Adapter und der geht gut. Keine Ahnung, was günstigere Modelle taugen.

Über die Qualität der Klaviatur des VPC1 kann ich nicht viel sagen. Wenn es wirklich die gleiche Klaviatur hat wie die stationären, dann klar, warum nicht. Und grundsätzlich: Jedes Instrument ist besser als kein Instrument. Ich war früher sehr viel beruflich verreist und hatte ein Clavia Nord Piano 3 dabei.

Das hat schöne Klänge aber sicher nicht die beste Klaviatur (Gewicht von max. 20kg war primäre Voraussetzung). Auch damit kann man spielen. Und im Augenblick setze ich mich nach 21:00 h auch nicht an den Flügel sondern mit Kopfhörern an mein 14 Jahre altes Clavinova (klingt zwar schlechter als das NordPiano, hat aber ein viel besseres Spielgefühl, wenngleich immer noch nicht in der gleichen Liga wie moderne stationäre Digitalklaviere)

Geht alles.
 
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Danke für die Antworten.

Zufälligerweise befindet sich das VPC1 nur wenige hunderte Meter von mir entfernt. Ich werde es nächste Woche in Ruhe testen können und mir so hoffentlich einen guten Eindruck von dem Zustand verschaffen können.

Habe mich etwas weiter belesen. Also das VPC1 hat wohl eine sehr gute Mechanik mit vollständiger Holztastatur und Hammermechanik, die jedoch etwas älter als die GrandFeel der aktuelleren Kawais sind. Diese sind wohl noch etwas besser. Andererseits wird beispielsweise das Kawai MP11SE häufig mit den VPC1 verglichen, das hat eben jene GF Klaviatur und etwas längere Tasten, liegt dafür mit ca. 2130€ knapp 1000 € über den VPC1, in meinem Fall sogar 1300€ über dem gebrauchten (und in Berlin und Umgebung wird kein MP11 angeboten)... die Schlichtheit des VPC1 gefällt mir zudem sehr gut.

Liebe Grüße
 
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Das mit dem gebrauchten VPC1 hat sich leider erledigt.

Nachdem ich mich nun die letzten Tage eingehend mit weiteren Alternativen beschäftigt habe, sind das meine Gedanken:

Ein akustisches Klavier ist für die Mietwohnung leider einfach zu viel. Klar habe ich das Recht, täglich eine gewisse Zeit zu musizieren, aber ich habe das Gefühl sowohl mich als auch meine Nachbarn damit einzuschränken. Nach einigen Monaten Erfahrung mit den Hailun würde ich sagen, dass ich in 90 % lieber mit Kopfhörern spielen und üben wollen würde. Ergo: Ich übernehme es nach Mietablauf nicht. Da macht sich ein Silent Klavier auch nicht so gut, weil ich die Vorzüge eines akustischen Klaviers (insbesondere: den Ton) nicht ausnutzen könnte, aber alle Nachteile hätte (Gewicht, Stimmungen, Preis, schlechterer Digi-Klang, keine Möglichkeit VSTs zu nutzen). Upright-Hybrids (N5, NU1X) wären da eine ähnlich teure, leichtere (Gewicht) Alternative, sind mir aber zu teuer dafür, dass sie dann als Hybride "nur" eine Klavier-Mechanik haben und einem auch keinen echten Klavierklang liefern können. Ideal wären deswegen Flügelhybride (N1X, NV10), die jedoch momentan außer finanzieller Reichweite sind. Also bleiben Digis mit der bestmöglichsten Klaviatur (GF) wie die Kawai CA 79/99 oder das Kawai MP11SE. Und da tendiere ich gerade zum Kawai MP11SE, da es 1. deutlich günstiger als die beiden CAs sind, und die Nachteile der beiden CAs (Gewicht, Sperrigkeit, Preis) den Vorteilen (integrierte Lautsprecher) überwiegen, weil ich ja ohnehin meist mit Kopfhörern üben wollen würde und sonst auch einfach meine Monitore anstöpseln kann (die sogar wahrscheinlich zumindest nicht schlechter klingen als die integrierten LS). Und dann spare ich einfach auf ein NV-10/N1X/N2(X?) mit echter Flügelklaviatur hin. Und das MP11 als flexiblere, (trans)portable Variante wird dadurch nicht obsolet. So der Plan. Ein wenig wirr, aber hoffentlich nachvollziehbar.

Eine Sache ist mir beim MP11SE nicht ganz klar. Ich habe die JBL LSR 305 MKII Monitore, die sowohl einen symmetrischen XLR-Eingang haben als auch einen symmetrischen 6.3mm Klingen-Eingang . Das MP11SE hat laut Betriebsanleitung XLR-Ausgänge als Fixed Outputs ("Verbinden Sie das MP11SE hier mit Mixer, Verstärker, P.A. oder Stagebox. Der VOLUME Fader regelt diesen Ausgang nicht."), d.h., hier könnte man die Lautstärke der Monitore NICHT über das MP11SE nicht regeln? Dann hat das MP11SE sie noch die 6.3mm Line Out Ausgänge ("Dies sind die normalen Line Out Buchsen. Benutzen Sie 6,3mm Mono-Klinkenkabel zum Anschluss."). Könnte ich dann über diese Verbindung die Lautstärke der Monitore regeln? Und welche Kabelart braucht man da genau, Audiokabel, Instrumentenkabel? Kann mir da jemand was verlinken? Bin da etwas aufgeschmissen und würde mich über Hilfe freuen.

Zudem ist mir die ganze Sache mit den MIDI-Interfaces (für den Fall, dass ich bspw. Pianoteq nutzen möchte) nich nicht klar. Woher weiß ich, ob es reicht, das MP11Se einfach per USB mit dem MacBook zu verbinden oder über ein MIDI-Interface?

Vielen Dank und liebe Grüße
 
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FrodoB

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Darf ich fragen, warum sich das VPC1 für dich erledigt hat? Ist dir jemand beim Angebot zuvorgekommen oder hast du es testen können und dann für nicht passend befunden?
Aktuell schwanke ich zwischen dem VPC1 und dem MP11SE.
 
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Hallo Frodo,

das VPC1 ist dann doch teurer geworden und ich hatte kein Interesse mehr, insbesondere, da das MP11SE die bessere Klaviatur hat.

Ich war die letzte Woche mehrmals in Berlin um Hybrid- und Digitalpianos anzuspielen. Ich fand die Digitalpianos von Kawai leider gar nichts überzeugend (CA79/99). Also: Die Klaviatur ist sehr gut kontrollierbar, man kann präzise und fein dosiert spielen, sie spielen sich schnell und leicht, daran liegt's nicht. Aber imo fühlt sich das überhaupt nicht nach einem echten Klavier an. Also habe ich mich grundsätzlich gegen rein digitale als Hauptlösung entschieden. Nach dem Probespielen würde ich niemals 4000 € für bspw. das CA99 ausgeben wollen.

Die Hybrid Klaviere (Yamaha N1X, NU1X; Kawai NV-5, NV-10) haben mir vom Spielgefühl und der Klaviatur wirklich hervorragend gefallen (In der Reihenfolge: NV-10 > N1X > NU1X > NV-5) und haben sich rein von der Mechanik wirklich extrem authentisch angefühlt (kein Wunder, ist ja eine richtige drin). Über Kopfhörer (Sennheiser HD 650) war der Sound ok bis gut (ist mir aber ein Rätsel, warum gerade diese beiden Hersteller keine besseren Samples hinbekommen). Die Lautsprecher des N1X waren leider imo recht crappy, blechern und metallig. Die vom NV-10 etwas besser, aber mMn klangen sie sehr nach "Klaviersound" aus einer Box. NV-5 und NU1X konnte ich laut nicht testen.

Joa. Die Mechaniken sind super (insbesondere das NV-10 spielt sich wirklich traumhaft), aber ich weiß nicht, ob ich knapp 9000 € für ein "Digitalklavier" ausgeben möchte, das sich zwar super spielt, aber nur mäßig klingt und in 15, spätestens 20 Jahren eher Elektroschrott ist. Überrascht war ich, dass sich die beiden Upright-Hybride NU1X und auch NV-5 wirklich um Welten besser und präziser spielen lassen als mein Hailun. Ich weiß nicht, ob es nur an der Regulation liegt und sich schnell ändern lassen könnte, aber imo ist das Hailun leider ein Reinfall. Naja, ich hatte ja zum Zeitpunkt des Mietabschlusses ja wirklich Null Erfahrungen.

Jetzt tendiere ich doch eher zum akustischen Klavier. Wir könnten durch Umräumen in einem anderen Zimmer (momentan Schlafzimmer, ca 16qm) Platz schaffen und es könnte das Musikzimmer werden, in das sogar ein kleiner Flügel passen würde. Lieber Flügel, da bessere Mechanik, genügend Platz und (hoffentlich) ist ein kleiner Flügel auch etwas leiser und weniger direkt als ein 120/130cm+ Klavier, das direkt an der Wand steht. So zumindest meine Erfahrung bislang. Wie gesagt, bspw. das Bechstein meiner Klavierlehrerin ist sehr "vornehm" und leise im Vergleich zu dem Hailun. Das Zimmer ist sogar eigentlich noch besser für ein Klavier, da es noch weniger direkte Nachbarn hat, räumlich weiter weg von allen ist und es gen Norden geht, also klimatisch auch sehr gut ist, da keine direkte Sonneneinstrahlung in das Zimmer kommt.

Ich überlege nun, ob ich für bis ca. 7000€ einen vernünftigen Flügel gebraucht bekomme (und dann ein günstiges DP wie das Roland FP30, das mir gut gefallen hat, dazu zum Leise üben). Am liebsten deutsch (oder japanisch), Klang eher "gediegen", "mellow", "dunkel", "romantisch". Ich schaue mir die Tage ein Kawai (GL 30), einige Grotrian-Steinwegs (165/170) cm an, vllt. noch ein Schimmel (175cm). Meint ihr, bei dem Budget kann was Gutes rausspringen? Vor der finalen Entscheidung würde ich natürlich noch einen Fachmann (Klavierstimmer, oder lieber Klavierbauer? Welchen könntet ihr Berlin empfehlen?) zu Rate ziehen, aber erstmal würde ich schauen, ob es sich überhaupt lohnt, den Fachmann für den jeweiligen Flügel anrücken zu lassen (zumal das ja auch kostet).

Würde mich sehr über eure Gedanken freuen.

Liebe Grüße

Edit: Wobei ich ja für das veranschlagte Budget ja schon (sehr) gute gebrauchte Klaviere von namhaften deutschen Herstellern aufgerarbeitet vom Händler und Garantie bekommen würde. Es sind einfach zu viele Optionen...
Eine Frage die ich mir Stelle: Der Weg zu dem Zimmer, dass das Klavierzimmer werden könnte, ist leider sehr winklig. Also ein Flügel ohne Beine sollte man aufrecht aufgrund der geringen Tiefe reinbekommen. Aber ein Klavier mit einer Tiefe von 60 oder mehr cm... Gäbe es Möglichkeiten, dass aufrecht zu transportieren oder bei Bedarf sonst wie zu passend zu machen?
 
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jensen1

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Ich überlege nun, ob ich für bis ca. 7000€ einen vernünftigen Flügel gebraucht bekomme

Das ist definitiv möglich. In Frage würde bei dem Preis ein gut erhaltenes Vorkriegsinstrument mit bekanntem Namen kommen (hier müsste man genauer beim Zustand hinschauen) und die etwas älteren Nachkriegsinstrumente, vielleicht so 60er bis 80er Jahre, eher Hersteller aus zweiter Reihe. Jedoch gibt es dort eine Menge solide Instrumente. Japaner aus den 70ern bis 80ern würdest du auch in dieser Preisklasse finden. Je nach Zustand und Größe.

Also ein Flügel ohne Beine sollte man aufrecht aufgrund der geringen Tiefe reinbekommen. Aber ein Klavier mit einer Tiefe von 60 oder mehr cm... Gäbe es Möglichkeiten, dass aufrecht zu transportieren oder bei Bedarf sonst wie zu passend zu machen?

Die Erfahrung zeigt, dass man sich in solchen Dingen (ob das Klavier um die Ecke geht) leicht täuschen kann. Wenn du Fotos hochlädst, könnten wir potenzielle Probleme womöglich erkennen. Am besten wäre es, du würdest bei einer Spedition anrufen und darum bitten, dass sie die Sache beurteilen. Klaviere kann man aufrecht transportieren, aber das muss man vorher mit der Spedition besprechen, weil es nicht die Standard-Methode ist. Im Notfall kann man beim Klavier auch den Spieltisch abschrauben. Das ist jedoch aufwendig und keine DIY-Aufgabe, insbesondere muss nach dem Wiederzusammenbau die Regulation der Mechanik überprüft werden.
 
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Lieber jensen,

sehr verspätet, aber hier nun endlich eine Antwort.

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen privat angebotenen jungen (2007) Kawai Silent Flügel (RX-3, 186cm) angeschaut, der mit allem drum und dran (also allen notwendigen Reperaturen und Arbeiten sowie Transport) um die 8500 - 9000 € (also eigentlich über meinem Budget) gekostet hätte. War eigentlich ein super Angebot. Ich habe mich dennoch dagegen entschieden, weil ich mir einfach noch nicht 100%ig sicher war, ob die Kombi akustisches + Silent, das ist, was ich möchte, und es für mich waaaahnsinnig viel Geld ist. Irgendwie wollte ich in "meinem" Flügel kein Silent-System, das zudem relativ alt ist und die akustische Mechanik ja doch, wenn auch bei guter Regulierung nur leicht, verschlechtert. Das Kawai klang super (auch wenn es verstimmt war), und dennoch hätte ich lieber ein älteres Instrument...

Derweil habe ich mir einen gebrauchtes Yamaha N1 Hybrid-Flügel für 3800 € gekauft. Die Klaviatur ist einfach super. Ich kann nun wesenltich präziser spielen und die Dinge, die ich im Klavierunterricht auf einem Flügel übe, auch entsprechend umsetzen. Das ging mit dem gemieteten Hailun-Klavier einfach nicht. Ich habe das Hailun nach ein paar Tagen mit dem Yamaha mal wieder angespielt und war regelrecht erschrocken, wie unsensibel, schwammig und grob die Mechanik ist. Das hätte dringend von einem guten Klavierbauer reguliert werden müssen. Spricht nicht für das Geschäft, das sie mir das so geliefert haben. Heute wurde es vorzeitig abgeholt, da es nur Platz wegnimmt. Noch zum N1: Der Klang über Kopfhörer ist gut (wenn auch nicht überragend und immer noch "digital") und als Übungsinstrument für die Mietwohnung ist es eigentlich ideal. Ich habe es noch auf IsoFloor-Unterstzer gestellt und die Nachbarin unter mir meint, sie höre es kaum/nicht. Über den Klang über die integrierten Lautsprecher hülle ich mal den Mantel des Schweigens...

Ich sagen, dass mir der akustische Klang fehlt, und ich nun überlege, neben dem N1 doch noch einen "günstigen" gebrauchten Flügel (bis 3- maximal 4000 €) zu kaufen. Und wenn es nur einige Male die Woche für 20-30 Minuten ist (den Nachbarn zuliebe). Ich bin eigentlich für alle deutschen Marken offen, am liebsten ein Vorkriegsinstrument, ob nun Rönisch, Hofmann, Ibach, Zimmermann, Schiedmayer, Grotrian-Steinweg, Blüthner, Steingräber, Bechstein (wobei letztere zu dem Preis unwahrscheinlich) oder sonstwas und wir wumpe. Es sollte noch gut spielbar sein, warm klingen und nicht zu groß und laut sein (ich denke 190cm wären schon grenzwertig, lieber etwas zwischen 150-180cm).
Ich frage mich, ob es möglich ist, für das Geld ein gutes Instrument zu finden... Oder ob man da am Ende doch immer noch 5000 - 10000 € für die Aufarbeitung aufwenden muss (was ich nicht kann). Bei kleinanzeigen gibt es ja durchaus viele Instrumente, die für solche Preise angeboten werden. Da muss ich wohl geduldig sein, es mir selber anschauen, und wenn ich ein gutes Gfeühl habe, noch einen Klavierbauer zu Rate ziehen.

Heute schaue ich mir einen alten Schiedmayer-Flügel (150cm; genaues Herstellungsjahr weiß ich noch nicht, aber definitiv Anfang des 20. Jh. von der Optik) für 3333 € VB an. Viel weiß ich nicht, außer, dass die Klaviatur und auch die auf einem Foto sichtbaren Saiten gepflegt aussehen und es einen schönen, singenden Klang haben soll. Mal schauen.

Wäre es denkbar, dass ich hier die Instrumente kurz vorstelle, sodass Ihr mir mit einer Ersteinschätzung helfen könntet? Das würde mir wirklich sehr helfen.
Vielleicht könnte ein Moderator ja auch den Thread-Titel ändern in "Gebrauchter Flügel bis 4000€ gesucht".

Diesen Irrfahrten bei der Instrumentensuche zum Trotz, war es die beste Entscheidung, mit dem Klavier lernen anzufangen. Meine Lehrerin meinte gestern auf mein Bedauern hin, dass ich nicht schon als Kind angefangen habe, das ich wohl "abgegangen" wäre... Naja, kann man nicht ändern.

Liebe Grüße
eddie
 
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