Tafelklavier erbärmlichsten Zustandes.......

T

tomcomenius

Dabei seit
24. März 2015
Beiträge
1
Reaktionen
0
Liebe Forums-Mitglieder,

ich möchte an euch herantreten wegen eines Tafelklavieres von ca. 1780, das ich aus dem Nachlass meines Lebensgefährten erhalten habe.
Es befand sich beim Kauf allerdings schon in sehr schlechtem Zustand, und die geplante Restaurierung konnte leider nicht mehr vollständig in Angriff genommen werden. Diese würde ich nun gerne fortsetzen, weiß dabei allerdings nicht, ob dies unverhältnismäߟig teuer wäre, wie mein Lebensgefährte damals meinte. Leider habe ich es versäumt, genauer nachzufragen woher das Instrument stammt oder welche Marke es ist, es sind auch keine Rechnung oder sonstiges an Unterlagen zu finden..... Vielleicht erkennt ihr auf den Fotos im Anhang die Marke "CF", eingebettet in einer klassizistischen Deckelvase, ich habe dazu in Herstellerverzeichnissen nichts gefunden.
Esist durchgehend zweichörig von C bis F3 mit einer sehr simplen Prellmechanik, die der eines Silbermanntafelklavieres fast gleich ist. Leider wurden irgendwann die Besaitung und die Wirbel gegen moderne Saiten undWirbel ausgetauscht, was zur Folge hatte, dass der Rahmen sich geworfen hat und der Korpus aufgerissen ist, weil das Instrument trotz einer schweren Eichenbohle, die an der Unterseite des Gehäuses angeschraubt wurde, den enormen Zug nicht verkraftet hat.
All diese entstellenden Umbauten wurden inzwischen beseitigt und man könnte nun, nach dem Einbau eines neuen Resonanzbodens und eines neuen Stimmstockes aus Eiche daran gehen, die Saiten aufzuziehen. Historische Klavierwirbel sowie Saiten und Stimmhammer sind bereits vorhanden. Leider kann ich das nicht selbermachen aufgrund meiner technischen und musikalischen Unfähigkeit................
indecision.png

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dabei weiterhelfen könntet, einen vertrauensvollen Klavierbauer (bestenfalls in Bayern) zu empfehlen, der den gegenwärtigen Wert schätzen kann, und es aus diesem erbarmungswürdigen Zustand holen könnte. Vielleicht erkennt ihr auch auf den ersten Blick die Marke oder könnt eine erste Ferndiagnose abgeben??? 2015-02-28 19.19.09.jpg 2015-02-28 19.19.09.jpg 2015-02-28 19.19.00.jpg
 
Destenay

Destenay

Dabei seit
10. Dez. 2010
Beiträge
9.212
Reaktionen
6.498
Liebe Forums-Mitglieder,

ich möchte an euch herantreten wegen eines Tafelklavieres von ca. 1780, das ich aus dem Nachlass meines Lebensgefährten erhalten habe.
Es befand sich beim Kauf allerdings schon in sehr schlechtem Zustand, und die geplante Restaurierung konnte leider nicht mehr vollständig in Angriff genommen werden. Diese würde ich nun gerne fortsetzen, weiß dabei allerdings nicht, ob dies unverhältnismäߟig teuer wäre, wie mein Lebensgefährte damals meinte. Leider habe ich es versäumt, genauer nachzufragen woher das Instrument stammt oder welche Marke es ist, es sind auch keine Rechnung oder sonstiges an Unterlagen zu finden..... Vielleicht erkennt ihr auf den Fotos im Anhang die Marke "CF", eingebettet in einer klassizistischen Deckelvase, ich habe dazu in Herstellerverzeichnissen nichts gefunden.
Esist durchgehend zweichörig von C bis F3 mit einer sehr simplen Prellmechanik, die der eines Silbermanntafelklavieres fast gleich ist. Leider wurden irgendwann die Besaitung und die Wirbel gegen moderne Saiten undWirbel ausgetauscht, was zur Folge hatte, dass der Rahmen sich geworfen hat und der Korpus aufgerissen ist, weil das Instrument trotz einer schweren Eichenbohle, die an der Unterseite des Gehäuses angeschraubt wurde, den enormen Zug nicht verkraftet hat.
All diese entstellenden Umbauten wurden inzwischen beseitigt und man könnte nun, nach dem Einbau eines neuen Resonanzbodens und eines neuen Stimmstockes aus Eiche daran gehen, die Saiten aufzuziehen. Historische Klavierwirbel sowie Saiten und Stimmhammer sind bereits vorhanden. Leider kann ich das nicht selbermachen aufgrund meiner technischen und musikalischen Unfähigkeit................
indecision.png

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dabei weiterhelfen könntet, einen vertrauensvollen Klavierbauer (bestenfalls in Bayern) zu empfehlen, der den gegenwärtigen Wert schätzen kann, und es aus diesem erbarmungswürdigen Zustand holen könnte. Vielleicht erkennt ihr auch auf den ersten Blick die Marke oder könnt eine erste Ferndiagnose abgeben??? Den Anhang 7894 betrachten Den Anhang 7894 betrachten Den Anhang 7895 betrachten
nun so erbärmlich ist es nicht, scheint ein sächsisches Tafelklavier zu sein, hier eine Adresse nimm Kontakt mit diesen auf http://www.greifenberger-institut.de/
 
 

Top Bottom