Siloti Arrangements

rolf

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Johann Strauss / Alexander Siloti : ein Künstlerleben op.316
(diese Transkription ist angenehm schlank im Klaviersatz und nicht schwieriger als die Chopinschen Valses brillantes - ganz anders Godowski in der Nr.1 (Künstlerleben) seiner sinf. Metamorphosen - - beide bei imslp unschwer zu finden)
 
Rheinkultur

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Johann Strauss / Alexander Siloti : ein Künstlerleben op.316
(diese Transkription ist angenehm schlank im Klaviersatz und nicht schwieriger als die Chopinschen Valses brillantes
Genereller Eindruck von Silotis Klaviertranskriptionen: Stilistisch angemessen, wirkungsvoll und klanglich ansprechend, soweit die Vorlage von Spätromantikern stammt. Sehr dem zeitgenössischen Idiom verhaftet sind Bearbeitungen klassischer und vorklassischer Werke und für heutige Begriffe ziemlich überladen:
http://imslp.eu/Files/imglnks/euimg...Suite_for_String_Orchestra_No.3__BWV_1068.pdf

Auf der Rückseite findet sich eine Auflistung weiterer Klaviertranskriptionen. Barocke Werke sind satztechnisch noch höher befrachtet als beispielsweise viele Busoni-Transkriptionen, wobei Oktavierungen nicht gleichbedeutend mit überladenem Satzbild sein müssen. Nicht der Fall ist es, wenn diese wie eine Art Orgelregistrierung zur Anwendung gelangen - als ob man auf einer grundstimmig registrierten Orgel ein kräftiges 4'-Register hinzugefügt hätte. Um den Unterschied nachvollziehen zu können, schaue man sich beispielsweise eine Bach-Bearbeitung von Wilhelm Kempff, der auch Organist war, an. Solche Arrangements wirken vor diesem Hintergrund zeitlos - sogar aus der Perspektive von Spezialisten der "Alten Musik" unserer Zeit... .

LG von Rheinkultur
 
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